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Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Corinna Zegbaum
  • Abgabedatum: August 1996
  • Umfang: 122 Seiten
  • Dateigröße: 5,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Evangelische Fachhochschule Berlin (EFB) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3149-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3149-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3149-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Zegbaum, Corinna August 1996: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Schuldfrage, Handlungsstrategien, Täter, Opfer, Reaktionen

Diplomarbeit von Corinna Zegbaum

Zusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen der sexuellen Belästigung als solches und beleuchtet dabei insbesondere die möglichen Motive der Täter sowie die unterschiedlichsten Reaktionsweisen der Opfer und deren Aus- und Rückwirkungen.

Die Schwerpunktsetzung auf den Arbeitsplatz betont dabei die besondere Bedeutung von Faktoren wie Macht und Abhängigkeit, aber auch die speziellen Handlungsmöglichkeiten, die das Arbeitsumfeld bietet.

Nach einer Darstellung der geschichtlichen Entwicklung des Themas werden Definitionen, Abgrenzungen, sowie das Ausmaß der sexuellen Belästigung in der Bundesrepublik Deutschland dargestellt.

Im Hauptteil der Arbeit wird auf die Täter und Opfer sexueller Belästigung eingegangen.

Auf der Opferseite werden vor allem das Erleben und Beurteilen sexueller Belästigung, die Schuldfrage sowie Bewältigungsstrategien und Auswirkungen mandelnder Bewältigungsmöglichkeiten erörtert.

Auf der Täterseite beschäftigt sich die Arbeit insbesondere mit deren Motiven und Motivationen.

Im letzten Drittel der Arbeit wird auf Handlungsstrategien, rechtliche Möglichkeiten und Präventionsmaßnahmen im Betrieb eingegangen. Außerdem werden Möglichkeiten sozialarbeiterischen und beratenden Handelns, z.B. das „Täter-Opfer-Gespräch“, vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 1
1. Geschichte eines Problembewußtseins 7
1.1 „Sexual harassment“ - Die Problematisierung des Themas in den USA 8
1.1.1 Die Anfänge in den 70er Jahren 8
1.1.2 Die Richtlinien der EEOC 10
1.2 Die Hecker - Affäre 1983 und ihre Nachwirkungen 10
2. Definitionen, Abgrenzungen, Ausmaß 13
2.1 Was ist 'sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz'? 13
2.1.1 Offizielle Definitionen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz 14
2.1.2 Die einzelne Frau als Maßstab 16
2.1.3 Der Begriff „Belästigung“ 18
2.1.4 Die Studie der Sozialforschungsstelle Dortmund 19
2.1.5 Frauen definieren sexuelle Belästigung 20
2.1.6 Männer definieren sexuelle Belästigung 21
2.2 Das Ausmaß der Betroffenheit 21
2.2.1 Mehrfachbetroffenheit 22
2.3 Der richtige und der falsche Flirt 22
2.3.1 Die Forderung nach objektiven Definitionen 23
2.3.2 Der Flirt am Arbeitsplatz 23
2.3.2.1 „Männerlogik am Arbeitsplatz“ - Teil 1 24
3. Täter und Opfer 28
3.1 Die Opfer sexueller Belästigung am Arbeitsplatz 28
3.1.1 Die weiblichen Opfer 29
3.1.1.1 Besonders gefährdete Gruppen 29
3.1.1.1.1 Junge Frauen / Auszubildende 29
3.1.1.1.2 Frauen mit kurzer Betriebszugehörigkeit 30
3.1.1.1.3 Frauen auf Arbeitssuche und in unsicheren Positionen 31
3.1.1.1.4 Frauen in aufsteigenden Positionen 32
3.1.1.1.5 Frauen in „Männerdomänen“ 33
3.1.1.1.6 Unverheiratete Frauen 34
3.1.2 Männliche Opfer 35
3.1.3 Gelegenheiten und Orte sexueller Belästigungen 35
3.2 Wie Frauen sexuelle Belästigung erleben und beurteilen 36
3.2.1 Erleben und Befinden 37
3.2.2 Beurteilung 37
3.2.2.1 Beurteilung unter normativer Perspektive 37
3.2.2.2 Beurteilung unter funktionaler Perspektive 38
3.3 Die Frage der „weiblichen Schuld“ 39
3.3.1 Schuldzuweisungen und Schuldgefühle 39
3.3.1.1 Voraussetzungen in der weiblichen Sozialisation 41
3.3.2 Voraussetzungen zur Überwindung von Schuld und Scham 43
3.3.3 „Auch das Sich-Opfern ist eine Tat.“ Die „Opfer-Täter-Theorie“ nach Frigga Haug 45
3.4 Die Täter - Motive und Motivationen 46
3.4.1 Die männlichen Täter 46
3.4.1.1 Berufliche Positionen der Täter 48
3.4.1.2 Was hat man(n) davon? – Erklärungsansätze zu den Beweggründen der Männer 48
3.4.1.2.1 „Männerlogik am Arbeitsplatz“ - Teil 2 49
3.4.1.2.2 Fehlendes Bewußtsein und Unsensibilität 52
3.4.1.2.3 Männliches Gruppenverhalten 54
3.4.1.2.4 Machtausübung 55
3.4.1.3 Rechtfertigungsversuche 57
3.4.2 Die Täterinnen 59
4. Reaktionen auf sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz 61
4.1 Bewältigungsstrategien belästigter Frauen und deren Erfolge 61
4.1.1 Bagatellisieren 62
4.1.2 Anpassende Strategien 63
4.1.2.1 Verbergen von Betroffenheit 64
4.1.2.2 Ausweichen und Vermeiden 64
4.1.2.3 Anpassung an die männliche Arbeitswelt 66
4.1.2.4 Resignation 67
4.1.3 Reaktionsblockaden 68
4.1.4 Gegenwehr 69
4.1.4.1 Verunsicherung des Belästigers 69
4.1.4.2 Weibliche Solidarität 70
4.1.4.3 Direktes Ansprechen des Problems 70
4.2 Schweigen - Ursachen und Folgen 71
4.2.1 Befürchtungen belästigter Frauen und deren Bestätigung 72
4.2.1.1 Reaktionen von AnsprechpartnerInnen 73
4.2.1.2 Reaktionen weiblicher Beschäftigter 75
4.2.2 Folgen des Schweigens 76
4.2.2.1 Dauerstreß und psychosomatische Beschwerden 77
4.2.2.2 Die Eigenkündigung und deren Konsequenzen 77
4.3 Einbezogenheit der Frau als „Täterin“ 78
5. Handlungsstrategien 80
5.1 Rechtliche Möglichkeiten 80
5.1.1 Das Beschäftigtenschutzgesetz 80
5.1.1.1 Arbeitsrechtliche Maßnahmen im einzelnen 82
5.1.1.2 Vorbeugende Maßnahmen 83
5.1.1.3 Zivilrechtliche Möglichkeiten 84
5.1.2 Strafrechtliche Schritte 84
5.2 Handlungsmöglichkeiten im Betrieb 85
5.2.1 Hilfe in Einzelfällen 86
5.2.2 Rechte des Betriebsrats 87
5.2.3 Frauenaktionen im Betrieb 87
5.3 Bewertung der Handlungsstrategien 88
6. Sozialarbeiterisches Handeln bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz 90
6.1 Das Konzept eines Erst- und Konfliktgesprächs mit Betroffenen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz nach Cordula Albrecht 90
6.1.1 Grundlagen des Konzeptes 90
6.1.2 Das Erstgespräch 91
6.1.2.1 Vorbereitung des Gesprächs 92
6.1.2.2 Konkrete Fragen zur Belästigungssituation 92
6.1.2.3 Glaubwürdigkeit 94
6.1.3 Das „Täter-Opfer-Gespräch“ 95
6.1.3.1 Präventive Funktion des Täter-Opfer-Gesprächs 96
6.1.3.2 Die vermittelnde Position im Täter-Opfer-Gespräch 97
7. Prävention 98
7.1 Prävention auf der individuellen Ebene 98
7.2 Soziologische Aspekte der Prävention 100
7.3 Prävention in den Betrieben 102
7.3.1 Sensibilisierung durch Information 102
7.3.1.1 Möglichkeiten und Grenzen der Fortbildung 103
7.3.2 Betriebsvereinbarungen 104
8. Schlußbetrachtung 106
Literaturverzeichnis 108
Anlagen 110

Arbeit zitieren:
Zegbaum, Corinna August 1996: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Schuldfrage, Handlungsstrategien, Täter, Opfer, Reaktionen

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