Möglichkeiten und Grenzen für Produktinnovationen durch den Einsatz neuer Mobilfunktechniken am Beispiel von Finanzdienstleistungen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Alexander Becker
- Abgabedatum: September 2000
- Umfang: 91 Seiten
- Dateigröße: 673,2 KB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: European Business School Schloß Reichartshausen, Oestrich-Winkel Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2879-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2879-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2879-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Becker, Alexander September 2000: Möglichkeiten und Grenzen für Produktinnovationen durch den Einsatz neuer Mobilfunktechniken am Beispiel von Finanzdienstleistungen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Produktinnovation, M-Commerce, Mobilfunktechnik, UMTS
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Diplomarbeit von Alexander Becker
Problemstellung:
Die steigende Mobilität der Gesellschaft und das Bedürfnis nach Kommunikation sind sicherlich die entscheidenden „DRIVING FORCES“ für den Handyboom in den letzten Jahren. Seit der Einführung des GSM-Netzes in Deutschland ist die Anzahl der Mobilfunknutzer von rundeiner Million 1992 auf mehr als 35 Millionen im Jahr 2000 explodiert. Diese rasante Entwicklung sorgte für eine boomende Branche, die seit Anfang 2000 durch ein neues Zauberwort in die Schlagzeilen geraten ist: UMTS. Die Versteigerung der UMTS-Mobilfunklizenzen bringen nicht nur unerwarteten Geldsegen in die Kassen der europäischen Finanzminister, sondern sie beflügeln auch die Fantasie der Mobilfunkbranche wie die „mobile Zukunft“ aussehen könnte.
Das bestehende Mobilfunknetz wurde für die Übertragung von Sprache konzipiert und folgerichtig auch nur zu diesem Zweck genutzt. Heute sind jedoch nicht mehr nur Sprachdienste von Interesse. Mit einer voranschreitenden Mobilität in der Arbeitswelt ist es für viele Mitarbeiter bedeutend, unabhängig von der technischen Infrastruktur ihrer aktuellen Umgebung, mit ihren Unternehmen kommunizieren zu können. Kommunikation heißt hier nicht nur verbal, sondern auch der mobile Zugang auf Daten und Informationen aller Art. Um diesem Trend Rechnung zu tragen, wurde 1999 der so genannte WAP Standard eingeführt. Der Hauptgrund für die bis jetzt geringe Nutzung des Mobilfunks für die Datenübertragung, sowohl bei gewerblichen als auch privaten Nutzern, ist die mangelnde Bandbreite, die der GSM-Standard bietet. Dieser Mangel soll durch Übertragungstechniken, die zwischen dem vierten Quartal 2000 und 2002 in Deutschland eingeführt werden sollen, behoben werden. Mit der Möglichkeit der Datenübertragung ist eine direkte Verbindung vom Handy zu der vollen Vielfalt des Internet geboten. Hierdurch verändert sich die bisher sehr einfach strukturierte Wertschöpfungskette der Netzbetreiber - es entstehen neue Geschäftsmodelle und Geschäftsmöglichkeiten.
Doch nicht nur neue Übertragungstechniken in den Mobilfunknetzen, sondern auch zahlreiche weitere Neuerungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien versprechen neue Möglichkeiten für Produkte und Dienstleitungen. Diese neuen Möglichkeiten müssen jedoch durch enorme Investitionen für Übertragungstechniken in die Mobilfunkinfrastruktur erkauft werden. So gesehen sind diese möglichen neuen Einsatzgebiete Chance und Risiko zugleich, da heute noch keinesfalls gewiss ist, ob und in welchem Maße sich die geplanten Investitionen, z.B. in den vielzitierten UMTS-Standard, auszahlen werden. Mobilfunkanbieter finden sich hierin einem klassischen Innovationsdilemmata: Wenn sie nicht in UMTS, als vielversprechenste Technologie investieren, laufen sie Gefahr, einen wichtigen Technologiesprung zu verpassen und von konkurrierenden Unternehmen vom Markt verdrängt zu werden. Tätigen Sie jedoch die enormen Investitionen, gehen sie das Risiko ein auf die falsche (bzw. zu teure) Technologie gesetzt zu haben und dass eine Amortisation ausbleibt. So gesehen befinden sich zumindest die Unternehmen, die sich für die Ersteigerung einer UMTS-Lizenz entschlossen haben, unter hohem Erfolgsdruck. Dieser Erfolgsdruck braucht jedoch all jene Unternehmen nicht zu interessieren, die nicht unmittelbar als Netzbetreiber diese Kosten zu tragen haben. Für sie stehen die Chancen im Vordergrund, die diese Technologien bergen.
Um das Potential dieser Chancen darzulegen, ist es nötig die technischen Möglichkeiten zu untersuchen, die die neuen Mobilfunktechniken bergen und wie diese zu Produkte und Dienstleistungen weiterverarbeitet werden können. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie mögliche Anwendungsgebiete identifiziert werden können, um Sie möglichst in einem frühen Verbreitungsstadium zur Marktreife zu bringen. Dabei werden sowohl die Potentiale als auch mögliche Risiken dargelegt.
Gang der Untersuchung:
Ziel dieser Arbeit ist es die Möglichkeiten neuer Mobilfunktechniken zur Gestaltung neuer Produkte und Dienstleistungen zu untersuchen. Im Hinblick darauf, werden im zweiten Kapitel zunächst die technischen Grundlagen aktueller Mobilfunktechniken erläutert und deren Leistungsmerkmale aufgezeigt.
In Kapitel drei werden, nach einer Abgrenzung des Begriffes Mobile Commerce (M-Commerce) und einer kurzen Analyse der Ausgangssituation in der Mobilfunkindustrie, methodische Ansätze zur Identifizierung von Anwendungsmöglichkeiten der in Kapitel zwei eingeführten Techniken vorgestellt. Dabei werden zunächst traditionelle Vorgehensweisen aus dem Innovationsmarketing und Innovationsmanagement aufgezeigt und ihre Anwendbarkeit für die heutige Situation der neuentwickelten Mobilfunktechniken untersucht. Dabei werden Schwachstellen dieser Vorgehensweise aufgezeigt und eine Lösungsmöglichkeit erläutert. Ziel des dritten Kapitels soll sein, einen Weg aufzuzeigen, wie Unternehmen die in Kapitel 2 erläuterten Technologien nutzen können. Aufgrund dessen wird ein Modell vorgestellt, das es ermöglichen soll, die Einsatzgebiete von Mobilfunktechniken bei einem beliebigen zu lösenden Kundenproblems zu untersuchen. Zu diesem Zweck werden die verschiedenen Kundennutzen, die die verschiedenen Techniken stiften können und die Barrieren, die dessen Einsatz aufwerfen, aufgezeigt. Dabei werden reine Sprachübertragungen (mobile Telephonie) als Basisnutzungsmöglichkeit vorausgesetzt und nicht näher erläutert.
Die in Kapitel drei beschriebene Lösungsmöglichkeit wird anhand der Finanzdienstleistungsindustrie in Kapitel 4 walediert: Einsatzmöglichkeiten neuer Mobilfunktechniken werden anhand des vorgestellten Modells entwickelt. Weitere Überlegungen zu Anwendungsmöglichkeiten außerhalb der Finanzdienstleistungen befinden sich im Anhang.
Das abschließende fünfte Kapitel nimmt kritisch Stellung zu dem entwickelten Modell und den weiteren erreichten Ergebnissen. Ferner wird einkurzer Ausblick auf die aktuellen Fragestellungen des Mobile Commerce gegeben.
Inhaltsverzeichnis:
| INHALTSVERZEICHNIS | I | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | III | |
| TABELLENVERZEICHNIS | IV | |
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | V | |
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 1.1 | PROBLEMHINTERGRUND | 1 |
| 1.2 | GANG DER UNTERSUCHUNG | 2 |
| 2. | TECHNISCHE GRUNDLAGEN NEUER MOBILFUNKTECHNIKEN | 3 |
| 2.1 | MOBILE ENDGERÄTE UND IHRE KOMPONENTEN | 3 |
| 2.2 | MOBILE ÜBERTRAGUNGSTECHNIKEN | 5 |
| 2.2.1 | GLOBAL SYSTEM FOR MOBILE COMMUNICATION (GSM) | 5 |
| 2.2.2 | HIGH SPEED CIRCUIT SWITCHED DATA (HSCSD) | 6 |
| 2.2.3 | GENERAL PACKET RADIO SYSTEM (GPRS) | 7 |
| 2.2.4 | ENHANCED DATA RATES FOR GSM EVOLUTION (EDGE) | 8 |
| 2.2.5 | UNIVERSAL MOBILE TELEPHONY SYSTEM (UMTS) | 8 |
| 2.3 | PROTOKOLLE ZUR ERWEITERUNG DER MOBILFUNKDIENSTE | 11 |
| 2.3.1 | SHORT MESSAGE SERVICE (SMS) | 12 |
| 2.3.2 | SIM APPLICATION TOOLKIT (SAT) | 12 |
| 2.3.3 | WIRELESS APPLICATION PROTOCOL (WAP) | 13 |
| 2.3.4 | MOBILE STATION APPLICATION EXECUTION ENVIRONMENT (MEXE) | 14 |
| 2.4 | WEITERE SCHLÜSSELTECHNOLOGIEN | 15 |
| 2.4.1 | BLUETOOTH | 15 |
| 2.4.2 | INFRAROT SCHNITTSTELLEN (IRDA-SCHNITTSTELLE) | 16 |
| 2.4.3 | SICHERHEITSMECHANISMEN | 16 |
| 2.4.4 | LOKALISIERUNGSTECHNIKEN | 17 |
| 3. | METHODISCHE ANSÄTZE FÜR DIE PRODUKTENTWICKLUNG | 17 |
| 3.1 | VORÜBERLEGUNGEN | 18 |
| 3.1.1 | ABGRENZUNG DES BEGRIFFS M-COMMERCE | 18 |
| 3.1.2 | ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION | 19 |
| 3.2 | KLASSISCHE ANSÄTZE DES INNOVATIONSMANAGEMENTS | 20 |
| 3.2.1 | DER BEGRIFF INNOVATION | 20 |
| 3.2.2 | EIN BEISPIELHAFTER ANSATZ: PROZESSORIENTIERTE SICHT | 21 |
| 3.2.3 | TRADITIONELLE BARRIEREN | 24 |
| 3.2.4 | ANALYSE DER ANWENDBARKEIT FÜR DAS GESTELLTE PROBLEM | 25 |
| 3.3 | MODELLANSATZ FÜR DIE GEGEBENE SITUATION | 26 |
| 3.3.1 | ANALYSE DER KUNDENGRUPPEN | 27 |
| 3.3.2 | ERMITTLUNG DER BRANCHENSPEZIFISCHEN LEISTUNGEN | 28 |
| 3.3.3 | ERMITTLUNG DES KUNDENNUTZEN | 29 |
| 3.3.4 | BESCHRÄNKUNGEN BEIM KUNDENNUTZEN ODER AKZEPTANZ BEIM KUNDEN: | 35 |
| 3.3.5 | DIE MOBILE SITUATION - EINE MÖGLICHE 4. DIMENSION | 37 |
| 3.3.6 | DAS GESAMTMODELL | 39 |
| 3.3.7 | ALTERNATIVE UND ERGÄNZENDE VORGEHENSWEISEN ZUR ERMITTLUNG DES KUNDENNUTZENS | 40 |
| 4. | ANWENDUNG DES MODELLS AM BEISPIEL VON FINANZDIENSTLEISTUNGEN | 41 |
| 4.1 | KUNDENGRUPPEN | 41 |
| 4.2 | FINANZDIENSTLEISTUNGEN ALS BRANCHENSPEZIFISCHE ANWENDUNG | 41 |
| 4.3 | KUNDENNUTZEN | 43 |
| 4.4 | ZUSAMMENFASSUNG IM GESAMTMODELL | 43 |
| 4.4.1 | ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN BEI PRIVATKUNDEN | 44 |
| (1) | BARGELDLOSER ZAHLUNGSVERKEHR - MOBILE BANKING | 47 |
| (2) | BARGELDDIENSTE UND WÄHRUNGSGESCHÄFTE | 47 |
| (3) | MOBILE ZAHLUNGSSYSTEME | 48 |
| (4) | KREDIT- UND EC-KARTEN | 49 |
| (5) | WERTPAPIERGESCHÄFTE - MOBILE BROKERAGE | 50 |
| (6) | KREDITGESCHÄFTE | 50 |
| (7) | BERATUNGSDIENSTLEISTUNGEN | 51 |
| (8) | IMMOBILIENGESCHÄFT | 51 |
| 4.4.2 | ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN BEI GESCHÄFTSKUNDEN | 52 |
| 5. | KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK | 53 |
| 5.1 | KRITISCHE BEWERTUNG DES VORGESTELLTEN MODELLS | 53 |
| 5.2 | FRAGESTELLUNGEN ZUR ZUKUNFT IM MOBILFUNKSEKTOR | 53 |
Die vorgestellten Ansätze gehen alle von einer „demand-pull“ Situation aus. Das heißt, dass zuerst eine Idee, ein Kundenbedürfnis ermittelt wird und danach eine Technik zur Lösung des spezifischen Problems entwickelt wird. Die derzeitige Situation in der Mobilfunkbranche stellt jedoch eine andere Aufgabe: zu einer Reihe von Techniken, die zum Teil noch nicht zur Marktreife gebracht wurden, deren Implementierung aber zumindest abzusehen ist, sollen Ideen zum Einsatz dieser Technik gefunden werden. So gesehen handelt es sich um eine vorhersehbare „technoloy-push“ Situation, auf die sich Firmen einstellen können. Anders als beim Internet, dessen Entwicklung von der Wirtschaft beinahe unbemerkt blieb und dessen Erfolg beinahe revolutionsartig in viele Branchen einbrach, ist hier eine gewisse Vorbereitungszeit gegeben. Eine Vorbereitungszeit, die genutzt werden kann um die Chancen zu prüfen, die die neuen Mobilfunktechniken für jedes Unternehmen individuell bieten. Hieraus ergibt sich eine Umstellung des traditionellen Innovationsprozesses: Nicht mehr die rein Ideengenerierung sondern die bereits entwickelten Mobilfunktechniken stehen am Anfang des Prozesses: [...]
- 24 schenergebnisse der Entwicklung wie Designstudien oder ähnliches einfließen können, werden die Absatzchancen analysiert. Auch hier kommen die bereits erwähnten Techniken zur Ermittlung von Kundenbedürfnissen erneut zum Tragen. Das Ergebnis dieser Analyse ist die Entscheidung über die Einführung bzw. die Nichteinführung der Innovation. Der Hauptfokus dieser Phase liegt jedoch in der technischen Entwicklung. Die anzuwendenden Techniken werden spezifiziert und gegebenenfalls neu entwickelt. Diese Phase gliedert sich in Grundlagenforschung (angewande Forschung) und die Entwicklung i.e.S.. Grundlagenforschung wird zum Teil auf eine reine Erweiterung des wissenschaftlichen Kenntnisstandes abgezielt wird, ohne genauer auf die wirtschaftliche Anwendbarkeit einzugehen89. Daher muss der angewanden Forschung nicht notwendigerweise die Konkretisierung einer bestehenden Produktidee zum Ziel haben, sondern kann auch unabhängig von substantiellen ökonomischen Interessen stattfinden. Die Entwicklung i.e.S. beschäftigt sich mit der direkten Realisierung von Innovationen. Sie zielt auf die „Nutzung naturwissenschaftlichen Wissens zur Generierung von neuen Produkten und Herstellungsverfahren“90; nutzt also Ergebnisse der angewanden Forschung und macht sie wirtschaftlich nutzbar. Phase 3: Ideenkommerzialisierung In dieser Phase erfolgen die Vorbereitung des Produktionsbeginns und der Markeinführung der Innovation. Unter der Vorbereitung des Produktionsbeginns ist die Weiterentwicklung der Innovation bis zur Implementierung bei einer Prozessinnovation oder Serienfertigungsreife bei Produktinnovationen zu verstehen. Unter Markteinführung versteht man die umfangreichen Marketingaktivitäten zum erfolgreichen Vertrieb der Innovation, auf die aber im Rahmen dieser Arbeit nicht detaillierter eingegangen wird. [...]
- 23 oder eine mögliche Kundenresonanz zu erhalten. Beispiele hierfür sind das „Lead-UserKonzept“ oder die Conjoint Measurement Methode83. Die Produktidee stammt also oft von Marktseite. Derartige Innovationen werden als nachfragerinduzierte „demand pull innovations“84 bezeichnet. Zeitweise bieten auch technische Neuerungen neuen Spielraum für Innovationen, ohne dass Impulse von der Nachfrageseite kommen. Innovationen, die durch technische Neuerungen motiviert wurden, bezeichnet man als angebotsinduzierte „technology push innovations“85. Investitions- und Konsumgüter können jedoch aus technischen Errungenschaften nur neu entstehen oder verbessert werden, wenn sie durch Kreativität weiterentwickelt werden. Kreativität kann nicht erzwungen, jedoch erarbeitet werden. Verschiedene Kreativitätstechniken wie Brainstorming und Synektik, Morphologie, Methode 635 oder Metaplan86 unterstützen den Innovator bei der Arbeit. Allerdings sind Kreativitätsmethoden mit sehr viel Denk- aber auch Fleissarbeit verbunden. Die technische Unterstützung in dieser Phase beschränkt sich fast ausschließlich auf die Visualisierung, das Rapid Prototyping und Systeme, welche in einer Datenbank über eine Anzahl von Lösungen für Teilprobleme verfügen, die frei kombiniert zur möglichen Lösung zusammengesetzt werden. Diese Systeme verlangen jedoch neben Interaktivität und Grafikunterstützung vor allem auch eine Wissensbasis, die erst generiert werden muss. Idealtypischerweise sollten alle Ideen für Innovationen zumindest durch bestehende Kundenbedürfnisse motiviert sein, da nach empirischen Studien „Innovationen, deren Zustandekommen sowohl durch marktbezogene, als auch technologische Faktoren ausgelöst wurde(n) [...], im Mittel überdurchschnittlich erfolgreich sind.“87 Ist die eigentliche Idee zu einer Innovation geboren, muss ein Katalog von Eigenschaften spezifiziert werden, die eine Verwirklichung der Innovationsidee aufweisen muss. Anhand dieser Eigenschaften können technische Anforderungen entwickelt werden. Auf Grundlage dieser Anforderungen kann nun in die nächste Phase übergegangen werden. Phase 2: Ideenkonkretisierung In dieser Phase werden die Ideen aus der Ideengenerierung zu möglichen technischen Realisierungen, konzeptionelle Arbeiten bis hin zu Prototypen weiterentwickelt. Parallel zu der technischen Verwirklichung werden die wirtschaftlichen Erfolgschancen erkundet und bewertet.88 Durch umfangreiche Markttests, Machbarkeitsstudien und Kundenbefragungen, in die Zwi83 84 85 86 87 88 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832428792
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Becker, Alexander September 2000: Möglichkeiten und Grenzen für Produktinnovationen durch den Einsatz neuer Mobilfunktechniken am Beispiel von Finanzdienstleistungen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Produktinnovation, M-Commerce, Mobilfunktechnik, UMTS



