Flexibilisierung und Finanzierung der Lebensarbeitszeit
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Martin Baltes
- Abgabedatum: Juli 2000
- Umfang: 105 Seiten
- Dateigröße: 5,0 MB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2800-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2800-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2800-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Baltes, Martin Juli 2000: Flexibilisierung und Finanzierung der Lebensarbeitszeit, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Arbeitszeit, Flexibilisierung, Personal, Arbeitszeitmodel, Lebensarbeitszeit
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Diplomarbeit von Martin Baltes
Einleitung:
Löhne und Zusatzkosten befinden sich in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrienationen auf einem sehr hohen Niveau. Die Folge ist, dass in Deutschland die Arbeitszeit besonders effizient eingesetzt werden muss. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine flexiblere Organisation der Arbeitszeit in den Unternehmen, als es bisher noch allgemein üblich ist.
Um mögliche Zielkonflikte zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bereits von Beginn an zu vermeiden, kommen dabei nur solche Arbeitszeitmodelle in Frage, die sowohl Arbeitgeberinteressen als auch Arbeitnehmerinteressen berücksichtigen.
Eine Betrachtung nicht nur der täglichen bzw. wöchentlichen Arbeitszeit sondern der Lebensarbeitszeit wirft eine Vielzahl von Problemen auf, die bislang in der wissenschaftlichen Diskussion kaum Aufmerksamkeit gefunden haben. Trotzdem haben einige Unternehmen (z.B. Hewlett-Packard) begonnen, mit solchen Lebensarbeitszeitmodellen zu arbeiten. Die Betriebswirtschaftslehre ist daher aufgerufen, sich mit diesen Modellen der Arbeitszeitgestaltung auseinanderzusetzen.
Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Idee und die Funktionsweise eines Lebensarbeitszeitmodells darzustellen. Außerdem sollen die Ziele, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit der Einführung eines solchen Modells verbinden, verdeutlicht werden. Auch werden Vorteile und Nachteile eines solchen Lebensarbeitszeitmodells aufgezeigt.
Gang der Untersuchung:
Nach einer Untersuchung der für Arbeitszeitmodelle wichtigen organisationspsychologischen Grundlagen wird je ein Zielsystem für Arbeitgeber und Arbeitnehmer erarbeitet. Danach werden, zur Verdeutlichung der Funktionsweise eines Lebensarbeitszeitmodells, zwei Modelle vorgestellt, die in der Praxis bereits mit Erfolg angewendet werden. Im nächsten Abschnitt werden die zu beachtenden gesetzlichen Rahmenbedingungen dargestellt, bevor dann im Hauptteil der Arbeit eine Typisierung von Lebensarbeitszeitmodellen in ein arbeitgeber- und ein arbeitnehmerorientiertes Modell erfolgt. Mit dieser Typisierung sollen einerseits die Bausteine eines Lebensarbeitszeitmodells verdeutlicht werden und andererseits mögliche Konfliktpunkte zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei der Gestaltung eines Lebensarbeitszeitmodells aufgezeigt werden. Danach folgt ein Kapitel, in dem u. a. die Idee von Zeitsparmodellen kritisch auf ihre Tauglichkeit in der heutigen Arbeitswelt hin überprüft wird.
Den Abschluss der Arbeit bildet eine Fallstudie. In dieser wird dargestellt, wie die Implementierung eines solchen Lebensarbeitszeitmodells bei der Stadtsparkasse Köln aussehen könnte.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | II | |
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| Tabellenverzeichnis | VI | |
| Abkürzungsverzeichnis | VII | |
| 1. | EINLEITUNG UND PROBLEMDEFINITION | 1 |
| 2. | BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN | 3 |
| 3. | ORGANISATIONSPSYCHOLOGISCHE GRUNDLAGEN | 5 |
| 3.1 | Theorien der Arbeitsmotivation | 7 |
| 3.2 | Arbeitszufriedenheit als Funktion der Motivation | 10 |
| 3.3 | Organisationspsychologische Erkenntnisse für die Gestaltung von Arbeitszeitmodellen | 12 |
| 4. | ZIELE IN VERBINDUNG MIT DER EINFÜHRUNG VON LEBENSARBEITSZEITMODELLEN | 14 |
| 4.1 | Die Ziele der Unternehmen | 14 |
| 4.2 | Die Ziele der Mitarbeiter | 18 |
| 5. | LEBENSARBEITSZEITMODELLE IN DER PRAXIS | 21 |
| 5.1 | Das Lebensarbeitszeitmodell der Wieland-Werke AG | 22 |
| 5.2 | Das Lebensarbeitszeitmodell von Hewlett-Packard | 26 |
| 6. | RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN | 29 |
| 6.1 | Sozialrecht | 29 |
| 6.2 | Arbeits- und Tarifrecht | 33 |
| 6.3 | Abgabenbelastung und Bilanzierung | 35 |
| 6.4 | Bewertung der rechtlichen Rahmenbedingungen | 36 |
| 7. | TYPISIERUNG VON LEBENSARBEITSZEITMODELLEN | 37 |
| 7.1 | Gestaltungsvariablen von Lebensarbeitszeitmodellen | 38 |
| 7.1.1 | Dauer und Verteilung | 38 |
| 7.1.2 | Ankündigungsfristen | 40 |
| 7.1.3 | Begrenzungen der Arbeitszeitkonten | 41 |
| 7.1.4 | Verzinsung der Wertguthaben | 42 |
| 7.2 | „Sabbaticals“ | 43 |
| 7.3 | Flexibler Übergang in den Ruhestand | 46 |
| 7.4 | Risikoabsicherung und Finanzierung der Wertguthaben | 50 |
| 7.4.1 | Risikoabsicherung der Wertguthaben | 51 |
| 7.4.2 | Finanzierung der Wertguthaben | 52 |
| 7.4.3 | Finanzierung durch Fonds | 53 |
| 7.4.4 | DAS VW Zeit-Wertpapier | 57 |
| 7.5 | Zusammenfassende Darstellung der Typisierung | 59 |
| 8. | EINIGE ANMERKUNGEN ZU LEBENSARBEITSZEITMODELLEN | 60 |
| 8.1 | Vorteile und Nachteile eines Lebensarbeitszeitmodells | 60 |
| 8.2 | Empfehlungen für die Einführung eines Arbeitszeitmodells | 61 |
| 8.3 | Arbeitszeitmodelle – noch zeitgemäß | 62 |
| 9. | FALLSTUDIE: EINFÜHRUNG EINES LEBENSARBEITSZEITMODELLES AM BEISPIEL DER STADTSPARKASSE KÖLN | 65 |
| 9.1 | Problemerkennung und Ist-Aufnahme | 66 |
| 9.2 | Zielfindung | 68 |
| 9.3 | Orientierung | 70 |
| 9.4 | Verhandlung | 72 |
| 9.5 | Entscheidung | 73 |
| 9.6 | Umsetzung | 73 |
| 9.7 | Optimierung | 74 |
| 10. | FAZIT | 74 |
| Anhang | 77 | |
| Das Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen | 77 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832428006
Arbeit zitieren:
Baltes, Martin Juli 2000: Flexibilisierung und Finanzierung der Lebensarbeitszeit, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Arbeitszeit, Flexibilisierung, Personal, Arbeitszeitmodel, Lebensarbeitszeit



