Personalbeurteilungssysteme als Instrument der Mitarbeitermotivation
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Anja Block, geb. Staude
- Abgabedatum: September 1999
- Umfang: 101 Seiten
- Dateigröße: 5,2 MB
- Note: 2,4
- Institution / Hochschule: Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2084-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2084-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2084-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Block, geb. Staude, Anja September 1999: Personalbeurteilungssysteme als Instrument der Mitarbeitermotivation, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Beurteilungsverfahren, Personalbeurteilung, Motivation, Motivationstheorien, Personalbeurteilungssysteme
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Diplomarbeit von Anja Block, geb. Staude
Einleitung:
Beurteilt wird immer, wo Menschen zusammenarbeiten. Das Ziel ist es, so gerecht wie möglich zu urteilen. Im Personalbereich von Unternehmen gibt es viele Situationen, in denen es notwendig ist, möglichst treffende Urteile über andere Menschen abzugeben: zum Beispiel bei Einstellungen, vor Ablauf der Probezeit, bei Versetzungen oder Umsetzungen, bei Beförderungen, bei Aus- und Fortbildungsmaßnahmen oder bei Entlassungen. Personalentscheidungen sind wichtige Investitionsentscheidungen. Der Mensch ist jedoch keine Maschine und seine Arbeitsleistung kann nicht mit rein rationalen Methoden berechnet werden. Deshalb werden praktikable Methoden benötigt, die es ermöglichen ein relativ objektives Urteil zu fällen. Informationsquellen und Hinweise sollen bei der Beobachtung, Wahrnehmung und Deutung des Gehörten oder Gesehenen helfen und Täuschungen vorbeugen.
Zusammenfassung:
Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die verschiedenen Personalbeurteilungssysteme mit ihren unterschiedlichen Beurteilungsverfahren. Die Menge der Beurteilungssysteme ist schwer zu systematisieren, da sich die meisten lediglich in einzelnen Komponenten unterscheiden. Oft sind sie nur eine Kombination der einzelnen Systemelemente. Die vorgestellten Personalbeurteilungssysteme bzw. deren Elemente beziehen sich hauptsächlich auf den bereits vorhandenen Mitarbeiterstamm. Der Untersuchungsschwerpunkt richtet sich auf die Bedeutung von Personalbeurteilungssystemen bei der Mitarbeitermotivation. Die Literatur zur Personalbeurteilung ist sehr umfangreich. Deshalb können Personalbeurteilungssysteme und ihre Elemente ausführlich dargestellt werden. Viele Quellen wurden auch im Bereich der Motivationsforschung gefunden. Problematisch ist jedoch die Kombination beider Untersuchungsgebiete. Die überwiegende Anzahl der Publikationen zu Personalbeurteilungen befaßt sich mit der ausführlichen Darstellung der unterschiedlichen Beurteilungsverfahren, deren Vor- und Nachteile sowie den Fehlerquellen bei ihrer Handhabung. Bezüglich der Mitarbeitermotivation werden bedeutende Motivationstheorien und Motivationsinstrumente mehr oder weniger ausführlich beschrieben. Jedoch konnte keine Quelle gefunden werden, die sich intensiv mit dem Problem des Zusammenhanges zwischen Personalbeurteilung und Mitarbeitermotivation befaßt. Motivationsaspekte von Personalbeurteilungssystemen und -verfahren werden in der entsprechenden Literatur nur sehr kurz und eher nebenbei angesprochen. Deshalb liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit auf der Beantwortung folgender Fragen:
- Welches sind die Instrumente der Mitarbeitermotivation?
- Welche Stellung hat die Personalbeurteilung im Anreizsystem von Organisationen?
- Welche Personalbeurteilungssysteme, -arten und -verfahren gibt es und wie wirken sie auf die Mitarbeitermotivation?
Gang der Untersuchung:
Im ersten Kapitel (B) werden einige theoretische Grundlagen zu Personalbeurteilungen, deren Ziele, Rechtsgrundlagen und Anforderungen gegeben. Außerdem werden Begriffe wie (Arbeits)motivation, Motive und Motivierung erläutert sowie einige wichtige Motivationstheorien vorgestellt. Das folgende Kapitel C beantwortet die Frage nach den Instrumenten der Mitarbeitermotivation und erklärt die Stellung der Personalbeurteilung im betrieblichen Anreizsystem. Kapitel D gibt einen Überblick über die bekanntesten Personalbeurteilungssysteme bzw. deren Elemente und ihre Wirkung auf die Motivation der Beurteilten. Der Schluß der Arbeit (Kapitel E) faßt die gewonnenen Erkenntnisse noch einmal kurz zusammen und enthält einen Ausblick auf die Zukunft der Personalbeurteilung in der Wirtschafts- und Verwaltungspraxis.
Inhaltsverzeichnis:
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | IV | |
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | V | |
| A. | Einleitung | 1 |
| B. | Theoretische Grundlagen | 2 |
| I. | Personalbeurteilung | 2 |
| 1. | Definitionen und Begriffsklärung | 3 |
| 2. | Funktionen und Ziele von Personalbeurteilungssystemen | 5 |
| 3. | Rechtsgrundlagen | 6 |
| 4. | Anforderungen an Personalbeurteilungen | 6 |
| II. | Motivation | 10 |
| 1. | Definitionen | 10 |
| 2. | Motivationstheorien | 12 |
| a. | Anfänge der Motivationsforschung | 13 |
| b. | Maslows Selbstverwirklichungstheorie | 14 |
| c. | Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie | 16 |
| d. | McGregors Theorie "X" und "Y" | 18 |
| e. | Vrooms Wert-Instrumentalitäts-Erwartungsansatz | 19 |
| f. | Lawlers kognitives Erwartungs-Wert-Modell | 21 |
| C. | Instrumente der Mitarbeitermotivation | 22 |
| I. | Materielle Instrumente | 23 |
| 1. | Direkte materielle Instrumente | 23 |
| 2. | Indirekte materielle Instrumente | 26 |
| II. | Immaterielle Instrumente | 26 |
| 1. | Motivation durch positive Arbeitshygiene | 27 |
| 2. | Motivation durch Kommunikation und Information | 28 |
| 3. | Motivation durch Anerkennung und Kritik | 29 |
| 4. | Motivation durch Entscheidungs-Verantwortung | 30 |
| 5. | Motivation durch Persönlichkeitsentfaltung | 31 |
| 6. | Motivation durch Gruppen | 32 |
| III. | Stellung der Personalbeurteilung im Anreizsystem von Organisationen | 33 |
| D. | Personalbeurteilungssysteme und Mitarbeitermotivation | 34 |
| I. | Objektdimension | 34 |
| 1. | Leistungsbeurteilung | 35 |
| 2. | Potentialbeurteilung | 37 |
| 3. | Persönlichkeitsbeurteilung | 38 |
| II. | Subjektdimension | 39 |
| 1. | Selbstbeurteilung | 39 |
| 2. | Mitarbeiterbeurteilung | 40 |
| 3. | Beurteilung von Auszubildenden | 42 |
| 4. | Kollegenbeurteilung | 42 |
| 5. | Vorgesetztenbeurteilung | 43 |
| III. | Verfahrensdimension | 46 |
| 1. | Freie Verfahren | 47 |
| 2. | Gebundene Verfahren | 49 |
| a. | Einstufungsverfahren | 49 |
| b. | Rangordnungsverfahren | 53 |
| c. | Kennzeichnungsverfahren | 55 |
| d. | Zielsetzungsverfahren | 56 |
| e. | Aufgabenorientierte Verfahren | 59 |
| 3. | Sonstige Verfahren | 61 |
| a. | Mitarbeitergespräch | 61 |
| b. | Assessment-Center | 62 |
| 4. | Fehlerquellen bei der Beurteilung | 63 |
| a. | Persönlichkeitsbedingte Beurteilungsfehler | 64 |
| b. | Beurteilungsverfälschungen | 65 |
| c. | Wahrnehmungsverzerrungen | 65 |
| d. | Vermeidung von Beurteilungsfehlern | 66 |
| IV. | Zeitdimension | 67 |
| E. | Schlußbemerkungen | 68 |
| I. | Zusammenfassung | 68 |
| II. | Gegenwärtige Praxis und Zukunft der Personalbeurteilung | 70 |
| ANHANG 1-9 | 74 | |
| LITERATURVERZEICHNIS | 83 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832420840
Arbeit zitieren:
Block, geb. Staude, Anja September 1999: Personalbeurteilungssysteme als Instrument der Mitarbeitermotivation, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Beurteilungsverfahren, Personalbeurteilung, Motivation, Motivationstheorien, Personalbeurteilungssysteme



