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EinleitungAufgrund des zunehmenden Einsatzes des Eventmarketings und der steigenden Ausgaben für die Gestaltung eines Events erfahren die Absatzmärkte eine wachsende Sättigung durch dieses erst junge Instrument. Das Überangebot zwingt die Unternehmen zu einer Differenzierung durch die Gestaltung eines attraktiven, einmaligen und neuartigen Erlebnisses. Denn mit einem steigenden Eventangebot verändern sich ebenso die Erwartungen und Ansprüche, die vom Konsumenten an das veranstaltende Unternehmen gestellt werden. Unternehmen werden aufgefordert, neue, kreative Wege einzuschlagen und Events größer, aufwendiger und überwältigender als der Wettbewerb zu gestalten.
Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit versucht einen interdisziplinären Ansatz zu schaffen, indem untersucht wird, ob aus den theaterwissenschaftlichen Erkenntnissen Parallelen und Potentiale für das Eventmarketing implizit sind oder genutzt werden können. Dazu werden die Theaterwissenschaften wie das Eventmarketing analysiert und theoretisch sowie in praktischen Anwendungsbeispielen zusammengeführt.
Im Rahmen der Untersuchung der theaterwissenschaftlichen Erkenntnisse erfolgt im zweiten Kapitel zunächst eine allgemeine Beschreibung des Wesens des Theaters. Besondere Merkmale sowie spezielle Techniken und Verfahrensweisen des Theaters werden dargestellt, wobei dieses Kapitel keine historische sondern eine organisatorische Betrachtung des Theaters vollzieht.
Im dritten Kapitel erfolgt eine formale Betrachtung des Eventmarketings. Dabei wird es als Instrument in den Kommunikations-Mix eingeordnet. Eine nähere Untersuchung stellt verschiedene Erscheinungsformen sowie eine Übersicht über die Gestaltungsgrundsätze des Eventmarketings dar.
Um zunächst eine theoretische Übersicht über die Bedeutung der theaterwissenschaftlichen Erkenntnisse für das Eventmarketing darzustellen, werden im vierten Kapitel interdisziplinäre Analogien und Synergien entwickelt. Dabei stützt sich die Untersuchung auf Merkmale und Funktionen des Theaters.
Das fünfte Kapitel zeigt Anwendungsbeispiele des Theaters für den Einsatz im Rahmen des Eventmarketings. Dabei werden drei Einsatzbereiche des Theaters im Zusammenspiel zwischen beiden Medien vorgestellt und beurteilt.
Inhaltsverzeichnis:
|
|
Abbildungsverzeichnis |
I |
| 1. |
Heranführung |
1 |
| 1.1 |
Einleitung |
1 |
| 1.2 |
Problemstellung |
2 |
| 1.3 |
Gang der Untersuchung |
2 |
| 2. |
Konventionen des Mediums Theater |
4 |
| 2.1 |
Theater als kulturelles Medium |
4 |
| 2.2 |
Das Wesen des Theaters |
5 |
| 2.3 |
Das System des theatralischen Codes |
8 |
| 2.3.1 |
Das theatralische Zeichensystem |
9 |
| 2.3.2 |
Die theatralische Inszenierung |
11 |
| 2.3.3 |
Verstehen des theatralischen Codes |
14 |
| 2.4 |
Die Entstehung eines Theaterereignisses |
16 |
| 2.4.1 |
William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum |
17 |
| 2.4.2 |
Interpretation und szenische Gestaltung |
22 |
| 3. |
Kennzeichnung des Eventmarketings |
24 |
| 3.1 |
Die Entstehungshintergründe des Eventmarketings |
24 |
| 3.2 |
Eventmarketing als Instrument der Kommunikationspolitik |
27 |
| 3.2.1 |
Events |
28 |
| 3.2.2 |
Eventmarketing |
30 |
| 3.3 |
Dimensionen des Eventmarketings |
33 |
| 3.4 |
Zur Gestaltungspraxis eines Events |
39 |
| 4. |
Implikationen der Theaterkonventionen für das Eventmarketing |
42 |
| 4.1 |
Interdisziplinäre Vernetzung: Relevanz der Theaterwissenschaften für das Eventmarketing |
42 |
| 4.1.1 |
Die Synthese von Theater und Eventmarketing |
43 |
| 4.1.2 |
Die Analogie der Medien Theater und Eventmarketing |
44 |
| 4.2 |
Die Wirkungsweise theatralischer Intervention |
47 |
| 4.3 |
Die emotionale Ansprache des Theaters und des Eventmarketings |
48 |
| 4.4 |
Übertragungsmöglichkeiten der Theaterkonventionen für die Inszenierung eines Events |
50 |
| 5. |
Potentiale für eine Übertragung der Theaterkonventionen auf die Eventmarketingpraxis |
53 |
| 5.1 |
Die differenzierte Betrachtung der Eventmarketingpraxis |
53 |
| 5.2 |
Die Produkteinführung der A-Klasse von Mercedes-Benz |
53 |
| 5.2.1 |
Kooperation mit dert spanischen Theatergruppe La Fura dels Baus |
54 |
| 5.2.2 |
Die Präsentation der A-Klasse: A-Motion |
57 |
| 5.3 |
Unternehmenstheater |
61 |
| 5.3.1 |
Der emotionale Widerstand gegen Veränderung |
64 |
| 5.3.2 |
Unternehmenstheater Mobilé |
66 |
| 5.4 |
Theaterspiel als Erfahrungsmedium |
68 |
| 5.4.1 |
Konstruktion einer Scheinwirklichkeit: Sub City Fishing |
69 |
| 5.4.2 |
Das theatralische Rollensystem als Mittel der Erfahrungsbildung |
72 |
| 5.5 |
Zusammenfassung und Beurteilung der Einsatzmöglichkeiten theaterwissenschaftlicher Erkenntnisse |
73 |
| 6. |
Schlußbetrachtung und Ausblick |
76 |
|
Literaturverzeichnis |
II |