zur Startseite: www.diplom.de
  • Zu Favoriten hinzufügen
  • Mr. Wong
  • WebNews
  • LinkArena
  • Yigg
  • Digg
  • Google
  • Facebook
  • Del.icio.us
  • connotea.org

Problematik der Genehmigung von Werkverträgen mit osteuropäischen Unternehmen

Mikro- und makroökonomische Betrachtungsweise aus der baubetrieblichen Praxis

Diplomarbeit
Diplomarbeit von Ute Giesel ; Abgabe Februar 1996; 118 Seiten, 5,6 MB ; Note 1,3; Sprache Deutsch
Fachhochschule Biberach an der Riss Deutschland
Inhaltsangabe, Inhaltsverzeichnis und Textauszüge:

Einleitung:

Die politische Öffnung und der Reformprozeß der Länder des ehemaligen Ostblocks führte dazu, daß sich die Arbeitskräftemobilität mit Beginn der neunziger Jahre zwischen Ost- und Westeuropa sehr schnell entwickelte. Die Bundesrepublik Deutschland stieg unter dem Einfluß der Grenzöffnung zum Land mit den höchsten Zuwanderungsraten - bezogen auf die Bevölkerungszahl - auf. Sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch die Arbeitnehmer osteuropäischer Länder pofitieren von dieser Ost-West-Wanderung. Fehlende Arbeitsplätze in den Reformstaaten, sowie unbefriedigende Reallohnentwicklung veranlassen v.a. junge und qualifizierte Bürger aus osteuropäischen Staaten, ihre wirtschaftliche Situation und ihre Lebensbedingungen durch Arbeit im Westen zu verbessern. Aber auch die Bundesrepublik Deutschland begrüßt den Zustrom qualifizierter Arbeitskräfte, da auf dem deutschen Arbeitsmarkt Arbeitskräfteengpässe sowohl regional, sektoral, saisonal als auch quafifikatorisch bestehen.

Die deutsche Bauwirtschaft hat großes Interesse an einem zusätzlichen Arbeitsangebot aus Osteuropa, v.a. im Bereich der Facharbeiter. Es ist aber auch ein aussenpolitisches Ziel Deutschfarads, den osteuropäischen Ländern Hilfe anzubieten, um die Probleme, die aus der Umwälzung entstanden sind, gemeinsam zu lösen. Daher hat die Bundesregierung seit 1989 mit den Regierungen der Länder Bulgarien Slowakei Tschechien Bosnien-Herzegowina Kroatien Makedonien Slowenien Lettland Polen Rumänien Türkei Ungarn.

Vereinbarungen über die Entsendung von Arbeitnehmern zur Beschäftigung auf der Grundlage von Werkverträgen abgeschlossen. Dort ist geregelt, wann und .zu weichen Bedingungen die ausländischen Unternehmen ihre Arbeitnehmer zur Durchführung abgeschlossener Werkverträge in Deutschland einsetzen können. Die Vereinbarungen beinhalten außerdem, daß die deutschen Rechtsbestimmungen zu beachten sind. Sinn und Zweck ist es, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen einem deutschen und einem ausländischen Unternehmen auf Werkvertragsbasis, auf eine klare vertragliche Grundlage zu stellen.

In der Öffentlichkeit gibt es derzeit eine intensive und heftige Diskussion über Mißbrauch, Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung, die unter dem Deckmantel der Werkverträge betrieben werden. Ausgelöst wurde diese Kontroverse durch Berichte über Razzien auf Baustellen, wodurch illegale Beschäftigung, Scheinwerkverträge zur ölegalen Arbeitnehmerüberlassung, Scheinselbständigkeit, Verschiebung von Arbeitnehmern auf verschiedenen Baustellen sowie manipulierte Lohnunterlagen aufgedeckt wurden.

Meine Aufgabe soll nun sein, zum einen das Werkvertragsabkommen mit osteuropäischen Staaten kritisch zu durchleuchten, d. h. sowohl die positiven Aspekte als auch die Schwachstellen des Werkvertragsabkommens aufzuzeigen (makroökonomische Betrachtungsweise), zum anderen - und dies ist der Hauptteil meiner Arbeit - möchte ich deutschen Bauunternehmen einen Ratgeber und Wegweiser für das Abschließen von Werkverträgen mit osteuropäischen Subunternehmern liefern, welcher alles Wissenswerte, wie z. B. zu beachtende Rechtsvorschriften, enthält (mikroökonomische Betrachtungsweise).

Zum besseren Verständnis des makroökonomischen Teils, habe ich das Thema zuerst aus mikroökonomischer Sicht behandelt. Diese Reihenfolge erscheint mir sinnvoll, weil der mikroökonomische Teil u. a. die Begriffsdefinitionen und die Verfahrensregelung beinhaltet.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis I
Vorwort
Teil A: Mikroökonomische Betrachtungsweise 1
1. Definitionen/ Abgrenzungen 1
1.1 Werkvertrag 1
1.1.1 Abgrenzung Werkvertrag / Arbeitnehmerüberlassungsvertrag l Werklieferungsvertrag 1
1.1.2 Wer kann Werkverträge abschließen? 5
1.2 Beschäftigungsformen ausländischer Arbeitskräfte 5
1.2.1 Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer im eigenen deutschen Betrieb 5
1.2.2 Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte, die in einem Arbeitsverhältnis zu einem ausländischen Unternehmen (Subunternehmen) stehen 8
2. Historische Abfeitung 9
3. Verfahrensregelung 13
3.1 Verteilung der Kontingente und allgemeine Voraussetzungen 13
3.2 Festsetzung des Kontingents 15
3.3 Regelung über 50-Km-Zone 15
3.4 Einbringung der Unterlagen 16
3.5 Zuständiges Arbeitsamt 17
3.6 Arbeitserlaubnis 18
3.6.1 Erteilung der Arbeitserlaubnis 18
3.6.2 Geltungsdauer und Geltungsbereich der Arbeitserlaubnis 18
3.6.3 Wiedereinreise 18
3.7 Welche aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen sind zu beachten? 18
3.8 Lohnvergleich 19
3.9 Quotenregelung 21
3.10 Gebühren 25
3.11 Arbeitsmarktschutzklausel 26
4. Pflichten des ausländischen Unternehmens bzw. seiner Arbeitskräfte 28
4.1 Betriebssitz 28
4.2 Gewerbeanmeldung 28
4.3 Handwerksordnung 28
4.4 Steuerrecht 30
4.4.1 Lohnsteuerabzug 30
4.4.2 Umsatzsteuer 32
4.4.3 Einkommensteuer und Körperschaftsteuer 33
4.5 Sozialversicherungsrecht 34
4.6 Mitführungspflichtige Dokumente 34
5. Pflichten des deutschen Auftraggebers 36
5.1 Selbstauskunft über seine betrieblichen Verhältnisse 36
5.2 Prüfungspflichten beim Abschluß von Werkverträgen 36
5.2.1 Gewerbeanzeige und Handwerksrolleneintragung 36
5.2.2 Arbeitserlaubnis 37
5.2.3 Meldepflichten 37
5.3 Mitwirkungspflicht 38
6. Folgen bei Verstößen 39
6.1 Verstöße der ausländischen Subunternehmer gegen die Regierungsvereinbarungen 39
6.2 Vertragsrechtliche Folgen bei Schwarzarbeit 40
6.3 Vergaberechtliche Folgen bei Öffentlichen Aufträgen bei Vorliegen von Schwarzarbeit 41
6.4 Bußgelder für Schwarzarbeit 42
7. Inhalt des Nachunternehmervertrages 43
7.1 Allgemeines 43
7.2 Eignung des Nachunternehmers 43
7.3 Leistungsgegenstand 43
7.4 Vertretung 43
7.5 Vertragserfüllung - Leistungsstörung 44
7.6 Gefahrtragung 44
7.7 Außerordentliches Kündigungsrecht 44
7.8 Gewährleistung 44
7.9 Zahlungen und Abführung der Mehrwertsteuer 44
7.10 Zustellungsbevollmächtigter 45
8. Muster eines Nachunternehmerangebotes I Nachunternehmervertrages 46
9. Beiblatt zum Angebot osteuropäischer Subunternehmer 52
10. Sonstige in der Praxis auftretende Probleme 54
10.1 Gerichtliche Zuständigkeit bei Streitigkeiten 54
10.2 Klagezustellung ins Ausland 54
10.3 Vollstreckbarer Titel 54
Teil B: Makroökonomische Betrachtungsweise 55
1. Die Mißbrauchsdiskussion 55
2. Auswirkungen des Werkvertragsabkommens auf die deutsche Volkswirtschaft (Kennziffern) 59
2.1 Allgemeines 59
2.2 Umsatz je Arbeitsstunde 59
2.2.1 Quantitatives Verhältnis zwischen Werkvertragsarbeitnehrnern und allen Beschäftigten im Baugewerbe am Beispiel von 1992 und daraus resultierendes Arbeitsvolumen und Bauvolumen der Werkvertragsarbeitnehmer 60
2.2.2 Anteil der Lohnsumme am Umsatz 60
2.2.3 Kommt es zu einer Verdrängung deutscher Bauarbeitnehmer durch Werkvertragsarbeitnehmer? 62
3. Positive Aspekte und Schwachstellenanalyse des Werkvertragsabkommens 64
3.1 Positive Aspekte 64
3.1.1 Kostenentlastung 64
3.1.2 Steigerung des Devisentransfers und des Realeinkommens 64
3.1.3 Bessere Beschäftigungsperspektiven für osteuropäische Arbeitskräfte 64
3.1.4 Unternehmerische Kooperation statt individuelles Beschäftigungsverhältnis 65
3.2 Schwachstellenanalyse 65
3.2.1 Werkverträge wirken illegalitätsfördernd 65
3.2.2 Werkverträge wirken lohndrückend 65
3.2.3 Werkverträge wirken wettbewerbsverzerrend 66
4. Ansätze zur Beseitigung der Schwachstellen 68
4.1 Legalisierung der Arbeitnehmerüberlassung in der Bauwirtschaft 68
4.2 Verschärfung der Arbeitseriaubnisvorschriften 69
4.3 Kombination von Quotierung und Kontingentversteigerung 70
4.4 Effiziente Mißbrauchsbekämpfung 71
Teil C: Schlußbetrachtung 73
Teil D: Anhang mit Anhangverzeichnis 75
Literaturverzeichnis 104

Link zur Arbeit: http://www.diplom.de/katalog/arbeit/157
Arbeit zitieren: Giesel, Ute Februar 1996: Problematik der Genehmigung von Werkverträgen mit osteuropäischen Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
Bestellmöglichkeiten und Preise:

Bezugspreis eBook (PDF-Datei) per Download: EUR 38,00 inkl MwSt.
Bestellnummer: ISBN 978-3-8324-0157-3
Arbeit hier downloaden

Bezugspreis eBook (PDF-Datei) auf CD-ROM: EUR 38,00 inkl MwSt.
Versandkosten: innerhalb Deutschlands zzgl. EUR 3,00 inkl MwSt.
Bestellnummer: ISBN 978-3-8324-0157-3 CD
Arbeit hier als eBook auf CD bestellen

Bezugspreis eBook als Ausdruck (Paperback): EUR 38,00 inkl MwSt.
Versandkosten: innerhalb Deutschlands zzgl. EUR 3,00 inkl MwSt.
Bestellnummer: ISBN 978-3-8324-0157-3 P
Arbeit hier als eBook-Ausdruck bestellen

Warenkorb

Warenkorb Zur Kasse gehen
Trusted Shops Wir akzeptieren Kreditkarten PayPal-Standard-Logo Bestellen über SSL-Verbindung
Suche im Verlagsprogramm:
>>> Erweiterte Suche

Neue Arbeiten

Damit Sie immer auf dem neuesten Stand sind, sehen Sie hier alle Neuzugänge der letzten vier Wochen.

Prämierte Arbeiten

Zusammenstellung von Arbeiten aus unserem Angebot, die einen Studienpreis gewonnen haben und ausgezeichnet wurden.

Katalog-Übersicht

Hier sehen Sie die rund 500 Kategorien unseres Kataloges im Überblick. Zu jeder Kategorie wird der aktuelle Bestand an Arbeiten in unserer Katalog-Übersicht angezeigt.

Autor werden

Veröffentlichen Sie kostenlos und verdienen Sie auch noch Geld dabei! Professionelle und seriöse Publikation Ihrer Arbeit als eBook und Buch im Diplomica Verlag.

Diplomarbeiten-Newsletter

Wir informieren Sie alle 14 Tage über unsere Neuzugänge aus den für Sie relevanten Bereichen. Tragen Sie sich in unserem Diplomarbeiten-Newsletter ein!