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Wirkungen des Wegfalls der Gruppenfreistellungsverordnung auf den Automobilvertrieb

Wirkungen des Wegfalls der Gruppenfreistellungsverordnung auf den Automobilvertrieb
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Arda Alpakut
  • Abgabedatum: August 1998
  • Umfang: 100 Seiten
  • Dateigröße: 4,8 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Johannes Gutenberg-Universität Mainz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1507-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1507-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1507-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Alpakut, Arda August 1998: Wirkungen des Wegfalls der Gruppenfreistellungsverordnung auf den Automobilvertrieb, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: zukünftiger Automobilvertrieb, Gruppenfreistellungsverordnung, Markenexklusivität, selektives Vertriebssystem

Diplomarbeit von Arda Alpakut

Einleitung:

Mit einem Umsatz von 190 Mrd. DM gehört die Automobilindustrie zu den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland. In diesem Zusammenhang kommt dem Vertrieb eine besondere Bedeutung zu. In Deutschland werden Neuwagen über einen ausgewählten Kreis von Händlern verkauft (selektives Vertriebssystem). Die gesetzliche Grundlage hierfür bildet die Gruppenfreistellungsverordnung (GVO), die v.a. die Wettbewerbsbeschränkungen im Rahmen des selektiven Vertriebs (z.B. Markenexklusivität und quantitative Selektion der Händler) vom Kartellverbot freistellt und somit "legitimiert". Der Automobilvertrieb befindet sich gegen Ende unseres Jahrhunderts im Umbruch. Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen immer wieder alternative Vertriebssysteme für Automobile, weil die Verlängerung der - zeitlich begrenzten - GVO zweifelhaft ist. Die GVO lief im Jahre 1995 aus und wurde nach jahrelangen Diskussionen über ihren Fortbestand in modifizierter Form um weitere sieben Jahre verlängert. Somit ist der Vertrieb von Neuwagen über ein ausgewähltes, quantitativ eingeschränktes und markengebundenes Händlernetz bis zum Jahr 2002 gesichert. Doch die Diskussionen über den Fortbestand der GVO sind darüber hinaus jetzt schon im Gange.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, für den Fall einer Nichtverlängerung der GVO verschiedene Vertriebsalternativen zum heutigen selektiven Vertriebssystem mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen für die Marktbeteiligten vorzustellen. Die verschiedenen Alternativen werden im Hinblick auf ihre Realisierbarkeit untersucht, um somit den Diskussionen über die Zukunft des Automobilvertriebs durch neue Denkansätze einen Beitrag zu leisten.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VII
1. Einführung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Abgrenzung der Thematik 1
2. Automobilmarkt 2
2.1 Historischer Überblick 2
2.2 Aktuelle Kennzahlen 3
2.2.1 Automobilwirtschaft 3
2.2.2 Automobilindustrie 4
2.2.3 Automobilhandel 5
3. Vertrieb im Rahmen der Absatzpolitik 6
3.1 Absatzpolitische Instrumente 7
3.1.1 Produktpolitik 7
3.1.2 Preispolitik 8
3.1.3 Kommunikationspolitik 9
3.1.4 Distributionspolitik 10
3.2 Gestaltung der Absatzwege 10
3.2.1 Absatztiefe 10
3.2.1.1 Indirekter Vertrieb 11
3.2.1.2 Direkter Vertrieb 11
3.2.2 Absatzbreite 13
4. Gegenwärtiges selektives Vertriebssystem im Automobilvertrieb 13
4.1 Art. 85 EG-V 13
4.2 Selektives Vertriebssystem im Automobilvertrieb 15
4.2.1 Qualitative und quantitative Selektion 15
4.2.2 Markenbindung 16
4.2.3 Wettbewerbsbeschränkungen i.S.d. Art. 85 (1) EG-V 17
4.3 Entstehung der Gruppenfreistellungsverordnung 18
4.3.1 Freistellung i.S.d. Art. 85 (3) EG-V 18
4.3.2 Argumente für die Freistellung der Händlerverträge nach Art. 85 (3) EG-V 19
4.3.2.1 Rechtfertigung der Markenbindung 19
4.3.2.2 Rechtfertigung der quantitativen Selektion 20
4.3.3 Gruppenfreistellungsverordnung 123/85 21
4.3.4 Gruppenfreistellungsverordnung 1475/95 22
5. Automobilvertrieb nach dem Wegfall der GVO im Jahre 2002 24
5.1 Automobile Trends 24
5.1.1 Entwicklung von Bevölkerungs- und Automobilzahlen 24
5.1.2 Fusionen in der Automobilbranche 25
5.1.2.1 Fusionen im Automobilhandel 25
5.1.2.2 Fusionen in der Automobilindustrie 27
5.1.3 Trends im Automobilkauf 27
5.1.4 Bedeutung von Dienstleistungen 28
5.2 Argumente für den Wegfall der GVO im Automobilvertrieb 29
5.2.1 Markenexklusivität 29
5.2.1.1 Kombination von Vertrieb und Kundendienst 29
5.2.1.2 Markenexklusivität aus der Verbrauchersicht 31
5.2.1.3 Situation der Händler und die Beziehung zum Hersteller 32
5.2.1.4 Fazit 33
5.2.2 Preisdifferenzen und Reimporte innerhalb der EU 33
5.2.2.1 Preisdifferenzen im gemeinsamen Markt 33
5.2.2.2 Reimporte aus dem EU-Ausland 35
5.2.2.3 Fazit 37
5.3 Folgen des Wegfalls der GVO für Hersteller und Händler 37
5.4 Mögliche Vertriebsalternativen nach dem Wegfall der GVO 41
5.4.1 Franchise-System 41
5.4.1.1 Idee des Franchise-Systems 41
5.4.1.2 Gegenstand des Franchise-Systems 42
5.4.1.3 Abgrenzung zum Vertragshändlersystem 43
5.4.1.4 Franchise-System im Automobilvertrieb - Pro und Contra 45
5.4.1.5 Beurteilung des Franchise-Systems 47
5.4.2 Direktvertrieb 49
5.4.2.1 Agentursystem 49
5.4.2.2 Herstellerniederlassungen 50
5.4.2.3 Haustürverkauf 51
5.4.2.4 Fabrikverkauf 52
5.4.2.5 Kiosksystem 53
5.4.2.6 Beurteilung des Direktvertriebs 53
5.4.3 Universalvertrieb 55
5.4.3.1 Vor- und Nachteile des Mehrmarkenvertriebs 55
5.4.3.2 Mögliche Formen des Mehrmarkenvertriebs 58
5.4.3.3 Beurteilung des Universalvertriebs 60
5.5 Bedeutung des Internets für den Neuwagenvertrieb 60
5.5.1 Internet in Zahlen 60
5.5.2 Vor- und Nachteile des Internetvertriebs 60
5.5.3 Mögliche Entwicklung 61
6. Zusammenfassung und Ausblick 63
Anhang VIII
Quellenverzeichnis XVIII

Arbeit zitieren:
Alpakut, Arda August 1998: Wirkungen des Wegfalls der Gruppenfreistellungsverordnung auf den Automobilvertrieb, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
zukünftiger Automobilvertrieb, Gruppenfreistellungsverordnung, Markenexklusivität, selektives Vertriebssystem

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