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Die Entwicklung von Jugendgewalt in Deutschland unter Berücksichtigung der Ethnitisierungsdebatte sowie ursächlicher Entstehungsfaktoren und Maßnahmen der Prävention und Intervention

Die Entwicklung von Jugendgewalt in Deutschland unter Berücksichtigung der Ethnitisierungsdebatte sowie ursächlicher Entstehungsfaktoren und Maßnahmen der Prävention und Intervention
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stefan Langbein
  • Abgabedatum: März 2010
  • Umfang: 161 Seiten
  • Dateigröße: 1,7 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Universität Duisburg-Essen, Standort Duisburg Deutschland
  • Bibliografie: ca. 51
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-4933-9
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Langbein, Stefan März 2010: Die Entwicklung von Jugendgewalt in Deutschland unter Berücksichtigung der Ethnitisierungsdebatte sowie ursächlicher Entstehungsfaktoren und Maßnahmen der Prävention und Intervention, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Jugendkriminalität, Gewalt, Migrationshintergrund, Jugendhaft, Jugendstrafrecht

Diplomarbeit von Stefan Langbein

Einleitung:

„Scheiß Deutscher“! Sie pöbelten, prügelten, ein Messer wurde gezückt, dann das Opfer bestohlen: Am Hauptbahnhof Gelsenkirchen ist es erneut zu einer Attacke junger Ausländer auf einen Mann gekommen - CDU und CSU verschärfen ihre Forderungen, Gewalttäter abzuschieben.

Hamburg – Rund eine Woche nach dem U-Bahn-Überfall auf einen Münchner Rentner hat sich am Gelsenkirchener Hauptbahnhof eine ähnliche Attacke ereignet. Nach einem Streit wurde ein 38 Jahre alter Mann am Freitagabend nach eigener Aussage von mehreren jungen Ausländern als „Scheiß Deutscher“ bezeichnet, bestohlen und mit einem Messer und Tritten verletzt. Streitgrund laut Polizei: Der Mann habe die Begleiterin des Tatverdächtigen angeblich zu lange angeschaut.

Der 38-Jährige erlitt demnach Prellungen am Kopf und eine Schnittwunde am Ringfinger. Der Hauptverdächtige soll etwa 18 Jahre alt sein. Die beiden seien vor einem Geschäft im Bahnhof aneinandergeraten.

Der Fall erinnert an den Übergriff eines 20-jährigen Türken und eines 17-jährigen Griechen auf einen Rentner in einer Münchner U-Bahn-Station vor einer Woche. Sie hatten den 76-Jährigen fast totgeprügelt und dabei per Handy Freunden zugerufen: „Jetzt wirst du gerade Zeuge, wie ich einen Deutschen umbringe!“ Die Attacke provozierte die Union zu Forderungen nach schärferen Strafen für jugendliche ausländische Gewalttäter. (…) Kriminelle Jugendliche bräuchten „kein Multikulti-Gesäusel, sondern einen Warnschuss“. Sie sollten bei einer Bewährungsstrafe in kurzfristigen „Warnarrest“ genommen werden. „Für harte Fälle müssen Erziehungs-Camps eingerichtet werden, geschlossene Einrichtungen mit therapeutischem Gesamtkonzept (…)“.

Beim lesen des oben angeführten Zeitungsartikels aus dem Magazin „Der Spiegel“, könnte man den Eindruck gewinnen, dass Jugendliche in der heutigen Zeit gewalttätiger und brutaler denn je sind. Schenkt man allein der Berichterstattung der Medien Glauben, so zeichnet sich das Bild einer immer gewalttätiger werdenden Jugend ab. Doch sind Jugendliche in Deutschland heutzutage wirklich gewalttätiger als vorherige Generationen?

Um diese Frage klären zu können, soll zunächst die Relevanz der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) als Datenquelle im sogenannten Hellfeld verdeutlicht werden. Anschließend wird anhand von Daten der PKS, sowie der Verurteiltenstatistik die Entwicklung von Jugendgewalt im Hellfeld dargestellt. Doch sind Hellfelddaten alleine eine valide Datenquelle, um die Entwicklung von Jugendgewalt realistisch darzustellen oder existieren Faktoren, die deren Aussagekraft, allem voran die der PKS einschränken? Zusätzlich werden daher auch Befunde ausgewählter Dunkelfeldstudien zum Thema Jugendgewalt aufgezeigt und mit den Daten der Hellfeldforschung verglichen. Ergänzend sollen außerdem die Interviewergebnisse bezüglich der quantitativen Entwicklung von Jugendgewalt präsentiert werden.

Des Weiteren wäre es interessant zu erfahren, wie viel Prozent der Jugendlichen überhaupt Gewalt anwenden. Anhand von aktuellen Daten aus Hell- und Dunkelfeld soll daher geklärt werden, wie hoch der Gewalttäteranteil unter Jugendlichen in Deutschland ausfällt.

Da in der öffentlichen Diskussion über Jugendgewalt vermehrt das brutale Vorgehen von Jugendlichen Gewalttätern im Vordergrund steht, wird im weiteren Verlauf der Frage nachgegangen, inwieweit sich die Qualität von Gewalttaten verändert hat. Ist die Hemmschwelle bei Jugendlichen gesunken und die Brutalität bei der Vorgehensweise gestiegen? Auch diesbezüglich sollen die Ergebnisse der durchgeführten Interviews den Forschungsbefunden gegenübergestellt werden.

Zudem rückt vermehrt die ethnische Herkunft jugendlicher Gewalttäter in den Fokus der medialen Berichterstattung, sodass sich die Frage stellt, ob es eine zunehmende Ethnisierung der Jugendgewalt in Deutschland gibt? Ist Jugendgewalt aber wirklich ein ethnisches Problem? In diesem Zusammenhang soll zunächst überprüft werden, ob Jugendliche mit Migrationshintergrund tatsächlich gewalttätiger als deutsche Jugendliche sind. Zur Klärung dieser Frage werden erneut Befunde aus Hell- und Dunkelfeld gegenübergestellt. Ergänzend sollen auch hier die Ergebnisse der Experteninterviews Berücksichtigung finden.

Im Folgenden werden die allgemeinen Ursachen von Jugendgewalt hinterfragt. Anhand von unterschiedlichen theoretischen Erklärungsansätzen sollen mögliche Gründe, bzw. Auslöser für gewalttätiges Handeln bei Jugendlichen dargestellt werden. Dabei werden sowohl von der individuellen Ebene ausgehende Ansätze berücksichtigt, als auch solche, die gesellschaftliche Aspekte bei der Entstehung von Gewalt mit einbeziehen. In diesem Zusammenhang wäre es zudem interessant zu erfahren, ob theoretische Erklärungsansätze existieren, die speziell auf die Gewaltbelastung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund eingehen.

Abschließend soll diskutiert werden, welche Präventions- und Interventionsmaßnahmen geeignet sind, um Jugendgewalt wirkungsvoll zu bekämpfen. Da unter anderem viele hochrangige Politiker härtere Strafen oder sogar „Erziehungscamps“, bzw. einen so genannten „Warnschussarrest“ für jugendliche Gewalttäter fordern, stellt sich außerdem die Frage, ob derartige Maßnahmen tatsächlich ein geeignetes Mittel zur Eindämmung von Jugendgewalt sind?

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis VII
Einleitung 1
1. Methodische Anmerkung 3
2. Entwicklung von Jugendgewalt im Zeitverlauf 5
2.1 Die Polizeiliche Kriminalstatistik 5
2.2 Quantitative Entwicklung von Jugendgewalt 6
2.2.1 Quantitative Entwicklung von Jugendgewalt im Hellfeld 6
2.2.2 Verzerrungsfaktoren im Hellfeld 13
2.2.3 Quantitative Entwicklung von Jugendgewalt im Dunkelfeld 17
2.2.4 Interviewergebnisse bezüglich der quantitativen Entwicklung 23
2.3 Gewalttäteranteil unter Jugendlichen – aktuelle Befunde aus Hell- und Dunkelfeld 24
2.4 Qualitative Entwicklung von Jugendgewalt 26
2.5 Interviewergebnisse bezüglich der qualitativen Entwicklung 28
2.6 Zusammenfassung 29
3. Die Ethnisierung von Jugendgewalt 31
3.1 Vergleich der Gewaltbelastung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und deutschen Jugendlichen in Hell- und Dunkelfeld 31
3.2 Interviewergebnisse hinsichtlich der Gewaltbelastung von deutschen Jugendlichen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund 45
3.3 Zusammenfassung 46
4. Ursachen von Jugendgewalt 48
4.1 Allgemeine theoretische Erklärungsansätze 48
4.1.1 Erklärungsansätze auf individueller Ebene 48
4.1.2 Erklärungsansätze auf gesellschaftlicher Ebene 50
4.1.3 Das Zusammenspiel vielfältiger Faktoren bei der Entstehung von Gewalt 52
4.2 Theoretische Ansätze zur Erklärung der Gewaltbelastung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund 53
4.3 Zusammenfassung 58
5. Prävention und Intervention 59
5.1 Präventionsmöglichkeiten 59
5.2 Interventionsmöglichkeiten im Rahmen des Jugendstrafrechts 61
5.3 Jugendhaft, härtere Jugendstrafen und „Warnschussarrest“ – effektives Mittel zur Bekämpfung der Jugendgewalt? 64
5.4 Zusammenfassung 67
6. Zusammenfassung / Resümee 68
Literaturverzeichnis 72
Anhang 76

Textprobe:

Kapitel 4.1.2, Erklärungsansätze auf gesellschaftlicher Ebene:

Zunächst sollen vier Theorien skizziert werden, welche als wichtigste soziologische Erklärungsversuche im Hinblick auf „abweichendes und kriminelles Verhalten“ zu erachten sind. Dies sind die „Anomietheorie“, die „Subkulturtheorie“, die „Theorie des differenziellen Lernens“, sowie die des „Labeling Approach“. Aufgrund der Tatsache, dass zahlreiche Erweiterungen, bzw. Ergänzungen der benannten Theorien existieren, deren Berücksichtigung den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, sollen lediglich die Grundannahmen der einzelnen Theorien dargelegt werden. Die „Anomietheorie“ geht auf den vom Emile Durkheim geprägten Begriff der „Anomie“ zurück, welcher als „Regel- oder Normlosigkeit“ definiert wird. Laut der „Anomietheorie“ sind „sozialstrukturelle Ursachen“ der Grund für abweichendes Verhalten. Demnach existieren „kulturell vorgegebene Ziele“ in der Gesellschaft, welche durch „institutionalisierte oder legitime Mittel“ erreicht werden können. Bezüglich der Mittel zur Erreichung der „kulturell vorgegebenen Ziele“ herrscht jedoch ein Ungleichgewicht innerhalb der Gesellschaft. D.h., die „institutionalisierten oder legitimen Mittel“ sind unter den Mitgliedern einer Gesellschaft ungleich verteilt.

Die Konsequenz dieser „Diskrepanz“ zwischen den „kulturellen Zielen“ und der Verteilung der zu Verfügung stehenden „legitimen Mittel“, welche „sozialstrukturell determiniert sind“, ist laut dieses Erklärungsansatzes die „Anomie“. Die „Subkulturtheorie“ geht davon aus, dass sich in Teilen der Gesellschaft so genannte „Subkulturen“ herausbilden, die sich an Normen orientieren, die von der „Gesamtgesellschaft“ als abweichend betrachtet werden. Für die Entstehung dieser „Subkulturen“ werden „sozialstrukturelle Bedingungen“ verantwortlich gemacht. D.h., es wird ebenso wie bei der „Anomietheorie“ eine „gesellschaftliche Diskrepanz“ angenommen. Diese erklärt nach der „Subkulturtheorie“ die Herausbildung abweichender Normen. Abweichendes Verhalten folgt demnach ähnlichen Entstehungsbedingungen wie konformes Verhalten, welches sich an „gesamtgesellschaftlichen Verhaltenserwartungen“ orientiert.

Die „Ansätze des differenziellen Lernens“ gehen davon aus, dass kriminelles Verhalten ebenso wie konformes Verhalten erlernt wird- Das Erlernen von Verhaltensweisen erfolgt dabei über die Interaktion mit der Umwelt. Durch Kontakte zu „einschlägigen Milieus“ kann daher kriminelles Verhalten erlernt werden, bzw. auch Techniken zur Durchführung krimineller Handlungen. Das Erlernen dieser Verhaltensweisen ist allerdings abhängig von „Art, Häufigkeit, Dauer, Priorität und Intensität“ der Kontakte. D.h., die Übernahme abweichender Verhaltensweisen erhöht sich, wenn als „abweichend definierte Elemente“ gegenüber konformen überwiegen. Nach den Ansätzen des „Labeling Approach“ erfolgen auf bestimmte Verhaltensweisen von Personen Reaktionen der „sozialen Umwelt“.

Gleiche Verhaltensweisen können allerdings abhängig davon, in welcher Situation oder bei welchen Personen, bzw. Gruppen sie auftreten, entweder als abweichend oder konform definiert werden. Erfolgt diese Definition nicht mehr aufgrund des Verhaltens, sondern nur noch aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine bestimmte Person, bzw. Gruppe handelt, so kann es durch die „Etikettierung einer Person als abweichend“ zu einer Eingrenzung der „konformen Handlungsmöglichkeiten“ kommen. Dies führt dazu, dass die Person keine andere Möglichkeit mehr besitzt, als zu „illegitimen Mitteln“ zu greifen und wird somit in eine „abweichende Karriere gedrängt“. Dies führt zu der Entwicklung einer neuen „abweichenden Identität“, im Zuge derer sich „abweichende Verhaltensweisen verfestigen“. Die Etikettierung bestimmter Personen oder Gruppen kann also dazu führen, dass diese sich mit zugeschriebenen Rolle identifizieren und eine „abweichende Identität“ entwickeln. Hinsichtlich der Bewertung der vorgestellten soziologischen Theorien bleibt insgesamt jedoch festzuhalten, dass deren Erklärungskraft, sowie die Brauchbarkeit für die Praxis als eher gering einzustufen ist. Zudem können die Theorien als empirisch kaum bewährt gelten, da die Mehrzahl der aufgestellten Hypothesen nicht bestätigt ist.

Das Zusammenspiel vielfältiger Faktoren bei der Entstehung von Gewalt:

Insgesamt betrachtet zeigt sich also, dass keine allgemeingültige Theorie existiert, anhand derer sich die Entstehung von Gewalt erklären lässt. Lamnek betont aber in diesem Zusammenhang, dass eine „gegenseitige Bezugnahme der Theorien aufeinander“ möglicherweise zu einer Verstärkung des „Erklärungspotenzials“ führen kann. Es ist allerdings unklar, ob und wie die unterschiedlichen Theorien, im Besonderen die der Mikro- und Makroebene, aufeinander zu beziehen sind, um die Entstehung von Gewalt zu erklären. Eisner und Ribeaud schlagen diesbezüglich vor, sich ein „Zwiebelmodell“ mit vier Wirkungsebenen vorzustellen, dessen Kern das Individuum selbst bildet. Genau hier setzen auch neue „Integrative Theorieansätze“ an, welche das Zusammenspiel vielfältiger Faktoren bei der Entstehung von Gewalt berücksichtigen. Gewalt wird also nicht mehr in einem „direkten Ursache Wirkungszusammenhang“ gesehen. Ein Beispiel ist das „ökologische Modell“ der Weltgesundheitsorganisation WHO, in dessen Rahmen Gewalt als komplexes Phänomen betrachtet wird, welches auf der Wechselwirkung zahlreicher Faktoren beruht. Das „ökologische Modell“ unterscheidet also zahlreiche Einflussfaktoren, welche die Entstehung von Gewalt bedingen und arbeitet, ähnlich wie das von Eisner und Ribeaud skizzierte „Zwiebelmodell“, auf vier Ebenen.

Auf der ersten Ebene werden „biologische Faktoren“, als auch „persönliche Entwicklungsfaktoren“ berücksichtigt, welche Einfluss darauf haben können, ob ein Mensch Opfer oder Täter von Gewalt wird. Beispiele hierfür sind Störungen psychischer oder persönlicher Natur, „frühes Aggressionsverhalten“, Alkohol- oder Drogenmissbrauch, sowie Misshandlungs- oder Missbrauchserfahrungen. Auf der zweiten Ebene, der „Beziehungsebene“, wird untersucht, inwieweit Beziehungen, beispielsweise zu Familie, Freunden, Partnern oder auch Gleichaltrigen das Risiko erhöhen Gewalttäter oder –opfer zu werden. Auf der dritten Ebene wird der so genannte „soziale Nahraum“ mit einbezogen. Hierzu zählen Schule, Nachbarschaft und Arbeitsplatz. Dabei geht es zum einen um die „Handlungsfelder“ in diesen unterschiedlichen Bereichen, zum anderen um Risikofaktoren, welche in der jeweiligen Umgebung Gewalt fördern. Hierzu zählt unter anderem hohe Arbeitslosigkeit, sowie die Bevölkerungsdichte.

Auf der vierten Ebene werden gesellschaftliche Faktoren berücksichtigt, welche Gewalt fördern. Zu diesen gesellschaftliche Faktoren zählen neben „sozialen und kulturellen Normen“ auch die „Verfügbarkeit von Waffen“, sowie die politischen Bereiche aus Gesundheit, Wirtschaft und Bildung, welche die „soziale Verteilungsgerechtigkeiten in der Gesellschaft festschreiben“. Hinsichtlich der Ursachen von Gewalt bleibt also festzuhalten, dass diese äußerst vielschichtig sind. D.h., bei der Erklärung von Gewalt müssen demnach sowohl individuelle, als auch gesellschaftliche und familiäre Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Dabei ist aber insbesondere das Zusammenspiel dieser einzelnen Bereiche von Bedeutung. Auch Lösel betont diesbezüglich, dass einzelne Risikofaktoren allein nur schwach mit der Entstehung von Gewalt zusammenhängen. Mit der steigenden Anzahl dieser Risikofaktoren erhöht sich demnach allerdings das Risiko von aggressiven Verhaltensweisen.

Arbeit zitieren:
Langbein, Stefan März 2010: Die Entwicklung von Jugendgewalt in Deutschland unter Berücksichtigung der Ethnitisierungsdebatte sowie ursächlicher Entstehungsfaktoren und Maßnahmen der Prävention und Intervention, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Jugendkriminalität, Gewalt, Migrationshintergrund, Jugendhaft, Jugendstrafrecht

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