Langfristige Betrachtung der Sparquote der privaten Haushalte Deutschlands
Eine kritische Analyse von Zusammenhängen zwischen der Sparquote und ausgewählten ökonomischen Einflussfaktoren für den Zeitraum 1991 - 2007
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Alexander Simon
- Abgabedatum: Oktober 2009
- Umfang: 119 Seiten
- Dateigröße: 1,1 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Technische Universität Dresden Deutschland
- Bibliografie: ca. 70
- ISBN (eBook): 978-3-8366-4046-6
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Simon, Alexander Oktober 2009: Langfristige Betrachtung der Sparquote der privaten Haushalte Deutschlands, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Sparquote, private Haushalte, Einkommen, Konsum, Wachstumsrate
38,00 €
PDF-eBook Download: 38,00 €
Diplomarbeit von Alexander Simon
Einleitung:
Umfang, Arten und Formen des volkswirtschaftlichen Sparprozesses beeinflussen entscheidend das Wirtschaftswachstum, die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklung einer Volkswirtschaft unterliegt die Struktur des Sparprozesses einzel- wie auch gesamtwirtschaftlich ständigen Wandlungen und Anpassungen. In den letzten zwei Jahrzehnten waren diese – infolge einschneidender Veränderungen aufgrund der deutschen Wiedervereinigung, der Europäischen Währungsunion und der fortschreitenden Globalisierung – besonders stark. Solche Wandlungen können, ausgelöst durch Veränderungen der nationalen und internationalen wirtschaftlichen Gegebenheiten, der Verhaltensweisen der Wirtschaftssubjekte oder der institutionellen Gegebenheiten, zu neuen theoretischen Erklärungsansätzen des Sparverhaltens führen. Umgekehrt gewinnen zurückliegende theoretische Ansätze, die zwischenzeitlich schon als widerlegt angesehen wurden, wieder an Aktualität.
Die vorliegende Arbeit greift diese Thematik auf, indem sie einen dogmengeschichtlichen Bogen von der merkantilistischen Wirtschaftstheorie über die klassische, neoklassische und keynesianische Spartheorie hin zu den modernen Ansätzen spannt. Auf diesem Theoriegerüst basierend, werden ökonomische Einflussfaktoren auf das Sparverhalten identifiziert und anhand einer Korrelationsanalyse wird die Wirkung ausgewählter Einflussfaktoren auf das Sparverhalten untersucht. Wenn im Folgenden unter der Theorie des Sparens die Analyse der Einflussfaktoren auf das Sparverhalten verstanden werden soll und damit mittelbare Wechselwirkungen im Gesamtzusammenhang des wirtschaftlichen Geschehens in den Hintergrund rücken, so tritt das Sparverhalten des Sektors private Haushalte in den Mittelpunkt der Betrachtung. Mit dem Begriff der Sparquote wird intuitiv die Sparquote der privaten Haushalte verbunden. Eine Konzentration auf das Sparverhalten der privaten Haushalte erscheint auch deshalb gerechtfertigt, da die Bedeutung der privaten Ersparnis für die gesamtwirtschaftliche Kapitalbildung der Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat.
Um langfristige Zusammenhänge in den Vordergrund zu stellen, erstreckt sich der Untersuchungszeitraum auf die Jahre von 1991 bis 2007. Während einerseits für die Jahre vor 1990 keine länderübergreifend vergleichbaren Daten existieren, die deutsche Wiedervereinigung andererseits eine Verzerrung der Datenbasis verursacht, ist für den Zeitraum von 1991 bis 2007 eine hinreichend strukturbruchfreie Analyse garantiert, ohne eine langfristige Perspektive zu vernachlässigen. Als notwendige empirische Basis fungiert hauptsächlich das im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) veröffentlichte Datenmaterial des Statistischen Bundesamtes.
Den Ausgangspunkt für eine empirische Untersuchung des Sparprozesses der privaten Haushalte bilden hier grundlegende Zusammenhänge zwischen Einkommen/Konsum und Sparen/Investieren. Neben den methodischen Grundlagen nach denen die Sparquote berechnet werden kann, setzt sich diese Arbeit kritisch mit den Besonderheiten der statistischen Datenbasis – der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung – und ihrer Aufbereitung auseinander.
Spezifische wirtschaftliche Strukturen und die institutionellen Gegebenheiten in Deutschland schlagen sich sowohl im Niveau als auch in der langfristigen Entwicklung der Sparquote der privaten Haushalte nieder. Während Deutschland insbesondere in den 1990-er Jahren bei der Steigerung des Wirtschaftswachstums, dem Abbau der Arbeitslosigkeit und der Rückführung des öffentlichen Defizits große Probleme zu bewältigen hatte, konnten die USA in diesen Bereichen enorme Erfolge vorweisen. Bei einem Vergleich beider Volkswirtschaften wird eine deutlich geringere Sparneigung der amerikanischen Haushalte im Vergleich zu Deutschland ersichtlich. Letztgenannter Vergleich ist geprägt durch die oben angesprochenen unterschiedlichen wirtschaftlichen Strukturen und institutionellen Gegebenheiten. Zur Analyse dieser Asymmetrien werden Definitionsunterschiede hinsichtlich der Sektorenabgrenzung und Berechnungsmethoden zwischen beiden Ländern offen gelegt und deren Auswirkungen auf die Entwicklung der Sparquote beschrieben.
Für eine exakte Integration des empirischen Teils der Ausführungen in die Korrelationsanalyse wird die Sparquote in ihre Komponenten Verfügbares Einkommen und Ersparnis zerlegt. Nachdem die Entwicklung der Sparquote in Deutschland – auch unter Berücksichtigung der Wiedervereinigung – ausführlich dokumentiert wurde, folgt eine detaillierte Analyse des Sparprozesses der privaten Haushalte anhand beider Komponenten im Einzelnen sowie simultan. Beide Komponenten sind im Kontext der Sparquote der privaten Haushalte zu sehen. Die Betrachtungen konzentrieren sich somit auf jene Einkommen, wofür tatsächlich die alternativen Verwendungsmöglichkeiten des Konsums und des Sparens bestehen.
Dieser Prolog fungiert als inhaltliches Kernstück und Leitfaden der Diplomarbeit und findet in den nachfolgenden Ausführungen seine theoretische Fundierung, statistische Verifizierung, empirische Bestätigung und kritische Würdigung. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Frage, inwieweit es gelingt, die in der Praxis verbreiteten Theorien bzw. theoretischen Zusammenhänge – anhand der Sparquote der privaten Haushalte in der Bundesrepublik Deutschland – nachzuweisen. Es ist bekannt, dass der Preis der Allgemeinheit die Unvollständigkeit ist, so dass die nun folgenden Ausführungen nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben.
Inhaltsverzeichnis:
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | IV | |
| TABELLENVERZEICHNIS | VI | |
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | VIII | |
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 2. | THEORETISCHER HINTERGRUND | 4 |
| 2.1 | Entwicklung des volkswirtschaftlichen Sparprozesses in der ökonomischen Theorie | 4 |
| 2.2 | Keynesianische Konsumtheorien | 8 |
| 2.2.1 | Die absolute Einkommenshypothese von Keynes | 8 |
| 2.2.2 | Die relative Einkommenshypothese von Duesenberry | 9 |
| 2.2.3 | Die Habit Persistence Hypothese von Brown | 12 |
| 2.3 | Normaleinkommenshypothesen | 13 |
| 2.3.1 | Die permanente Einkommenshypothese von Friedman | 13 |
| 2.3.2 | Die Lebenszyklushypothese von Modigliani et al. | 14 |
| 2.4 | Fazit aus den Erklärungsansätzen | 16 |
| 3. | DER VOLKSWIRTSCHAFTLICHE SPARPROZESS | 18 |
| 3.1 | Wesen und Bedeutung des Sparens für eine Volkswirtschaft | 18 |
| 3.2 | Operationalisierung des theoretischen Konstrukts | 20 |
| 3.3 | Datenbasis des volkswirtschaftlichen Sparprozesses | 22 |
| 3.4 | Sektorengliederung in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung | 24 |
| 3.4.1 | Die Abgrenzung der Sektoren | 24 |
| 3.4.2 | Bedeutung der privaten Haushalte für die Ersparnis einer Volkswirtschaft | 25 |
| 4. | GRUNDLAGEN ZUR SPARQUOTE DER PRIVATEN HAUSHALTE | 30 |
| 4.1 | Rechtliche Rahmenbedingungen | 30 |
| 4.2 | Definition der Sparquote | 32 |
| 4.3 | Berechnungsmethoden | 35 |
| 4.4 | Probleme bei der Berechnung der Sparquote | 38 |
| 4.5 | Probleme bei internationalen Vergleichen am Beispiel der USA | 40 |
| 5. | ENTWICKLUNG DER SPARQUOTE DER PRIVATEN HAUSHALTE | 43 |
| 5.1 | Betrachtung der Sparquote in der Bundesrepublik Deutschland | 43 |
| 5.1.1 | Entwicklung der Sparquote in Deutschland | 43 |
| 5.1.2 | Regionale Entwicklung der Sparquote in Deutschland - alte versus neue Bundesländern | 46 |
| 5.2 | Betrachtung der einzelnen Komponenten der Sparquote in der Bundesrepublik Deutschland | 49 |
| 5.2.1 | Einleitende Betrachtungen zur Untersuchung der Komponenten der Sparquote | 49 |
| 5.2.2 | Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte | 54 |
| 5.2.3 | Die Ersparnis der privaten Haushalte | 58 |
| 5.2.4 | Simultane Betrachtung beider Komponenten | 61 |
| 5.3 | Internationaler Vergleich der Entwicklung der Sparquoten in Deutschland und in den USA | 64 |
| 6. | ANALYSE VON ZUSAMMENHÄNGEN ZWISCHEN DER SPARQUOTE UND AUSGEWÄHLTEN ÖKONOMISCHEN EINFLUSSFAKTOREN | 67 |
| 6.1 | Betrachtung ökonomischer Zusammenhänge | 67 |
| 6.1.1 | Problematik ökonomischer Zusammenhangsanalysen | 67 |
| 6.1.2 | Statistische Grundlagen | 68 |
| 6.2 | Korrelationsanalyse | 70 |
| 6.2.1 | Empirische Zusammenhangsuntersuchung des Einflussfaktors Einkommen | 70 |
| 6.2.1.1 | Das verfügbare Einkommen in absoluten Größen | 70 |
| 6.2.1.2 | Die Wachstumsraten des verfügbaren Einkommens | 72 |
| 6.2.2 | Empirische Zusammenhangsuntersuchung der Einflussfaktoren Zins und Inflation | 75 |
| 6.2.3 | Empirische Zusammenhangsuntersuchung des Einflussfaktors Vermögen | 80 |
| 7. | SCHLUSSBEMERKUNG | 85 |
| LITERATURVERZEICHNIS | 89 | |
| ANHANG | 98 |
Textprobe:
Kapitel 4.5, Probleme bei internationalen Vergleichen am Beispiel der USA:
Bei einem Vergleich von Sparquoten auf internationaler Ebene können verschiedene Definitionen und Besonderheiten der jeweiligen nationalen Statistiken zu nur eingeschränkt vergleichbaren Ergebnissen führen. Sowohl die Sektorenabgrenzung als auch die Art der statistischen Erhebung können sich erheblich unterscheiden. In Deutschland wird eine Nettosparquote verwendet, während im angelsächsischen Raum eher die Bruttosparquote verbreitet ist. Die Bruttosparquote enthält neben den Nettoersparnissen die Abschreibungen und fällt damit systematisch höher aus als die Nettosparquote. Außerdem ist relevant, welche Bezugsgröße für die Ersparnisse gewählt wird. Die in Deutschland gebräuchliche Ermittlung der Ersparnis auf Basis der Finanzierungsrechnung ist international nicht üblich. In den USA erfolgt die statistische Erhebung der Ersparnisse grundsätzlich residual, d.h., sie wird – analog zu Abbildung 3 in Abschnitt 4.3 – als Differenz zwischen dem verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und den privaten Konsumausgaben ermittelt.
Zunächst ist festzuhalten, dass sich die Sparquote der privaten Haushalte immer aus dem Verhältnis von Ersparnis zum verfügbaren Einkommen ergibt. Die in den USA verwendete residuale Berechnungsmethode stellt unter anderem einen wichtigen Grund für die Differenzen der Sparquoten im internationalen Vergleich dar. Des Weiteren kann die Ersparnis aus verschiedenen Datenquellen ermittelt werden. Das Bureau of Economic Analysis veröffentlicht die residual ermittelte Sparquote nach dem Konzept des Department of Commerce, die sich auf das Datenmaterial der VGR stützt. Hierbei wird das Hauptaugenmerk auf die sich aus der laufenden Produktion ergebenden Einkommen und Ersparnisse gelegt. Veränderungen des Vermögens aufgrund der Neubewertung von Aktiva oder die Erhöhung laufender Einkommen wegen des Verkaufs von Aktien oder Wohneigentum werden nicht berücksichtigt. Eine weitere Möglichkeit für die Ermittlung der Sparquote stützt sich auf die gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung der US-amerikanischen Zentralbank. Von ihren finanziellen Transaktionen her wird die Ersparnis aus der Geldvermögensbildung der privaten Haushalte zuzüglich den Nettoinvestitionen in Sachanlagen und abzüglich ihrer Nettoverschuldung errechnet. Die aus der Finanzierungsrechnung ermittelte Sparquote liegt konstant über der auf der VGR basierenden. Durch die residuale Ermittlung der Ersparnis in den USA – als Differenz zwischen den gesamten Einnahmen und Ausgaben der privaten Haushalte – gehen Schätzfehler in diesen Betrag ein. In einer Untersuchung des Instituts für Weltwirtschaft an der Universität Kiel für die Jahre 1973 bis 1987 wurde die ermittelte Ersparnis auf Basis der VGR und der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung miteinander verglichen. Unter Berücksichtigung von Abgrenzungsunterschieden, wurde festgestellt, dass die Diskrepanz zwischen beiden Konzepten über den gesamten Zeitraum im Durchschnitt rund ein Viertel der Ersparnis ausmachte. In Zahlen ausgedrückt, belief sich dieser Betrag auf 31 Mrd. US-Dollar im Jahr. Die Deutsche Bundesbank hat in den 1980-er Jahren die Sparquote der amerikanischen Haushalte nach dem in Deutschland verwendeten Konzept berechnet. Die auf diese Weise ermittelte Sparquote der privaten Haushalte in den USA lag im Betrachtungszeitraum im Schnitt rund 4 % über der aus der VGR veröffentlichten amtlichen Sparquote, jedoch 3 % unter der Sparquote der privaten Haushalte in Deutschland.
Inwieweit diese Ungenauigkeiten in der statistischen Erfassung der finanziellen Transaktionen auf eine Überbewertung der privaten Konsumausgaben oder eine Unterbewertung der verfügbaren Einkommen beruhen, ist unbekannt. Es wären weitere empirische Untersuchungen vorzunehmen, um festzustellen, ob diese Differenzen auch für den hier vorliegenden Beobachtungszeitraum bestanden haben.
Neben der bereits dargestellten Problematik der unterschiedlichen Berechnungsmethoden in den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland wird die Vergleichbarkeit der Sparquoten beider Länder durch unterschiedliche Sektorenabgrenzungen erschwert. In den USA werden Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die nicht als Kapitalgesellschaften geführt werden, vollständig dem privaten Haushaltssektor zugeordnet. Zu ihnen gehören Personengesellschaften, Einzelunternehmer, Angehörige freier Berufe und sonstige Selbstständige. In Deutschland hingegen werden Personengesellschaften – soweit ihre Geschäftssphäre betroffen ist – als Quasi-Kapitalgesellschaften dem Unternehmenssektor hinzugerechnet. Hierbei gehen lediglich diejenigen Beträge, die von ihren Inhabern für privaten Konsum und Ersparnis entnommen werden, in die verfügbaren Einkommen des Sektors Private Haushalte ein. Die unterschiedliche funktionale Abgrenzung beruht auf der Überlegung, dass in der Bundesrepublik Personengesellschaften im Gegensatz zur USA ein vergleichsweise hohes Gewicht haben, so dass ihre Nichtberücksichtigung im Unternehmenssektor ein unvollständiges Bild der wirtschaftlichen Aktivitäten entstehen lassen würde. Dies führt zum einen dazu, dass die Investitionen der privaten Haushalte ungleich Null sind. Andererseits wird unter Umständen die Ersparnis der privaten Haushalte höher ausgewiesen als in Deutschland, wo die nicht entnommenen Gewinne der Personengesellschaften den Ersparnissen des Unternehmenssektors zugerechnet werden.
Ohne sich zu weit in den Details nationaler Statistiken zu verlieren, kann zusammenfassend festgehalten werden, dass hinsichtlich der Berechnungsmethoden und der sektoralen Abgrenzungen zwischen beiden Ländern erhebliche Unterschiede bestehen. Dass dies erhebliche statistische Ungenauigkeiten und Fehler nach sich zieht, ist offensichtlich. Um dennoch einen internationalen Vergleich – wie in Abschnitt 5.3 vorgenommen wird – anstellen zu können, müssen derartige Diskrepanzen in Kauf genommen werden.
38,00 €
PDF-eBook Download: 38,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836640466
Arbeit zitieren:
Simon, Alexander Oktober 2009: Langfristige Betrachtung der Sparquote der privaten Haushalte Deutschlands, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Sparquote, private Haushalte, Einkommen, Konsum, Wachstumsrate




