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Mutter-Kind-Kuren als Behandlungsmöglichkeit für erschöpfte Mütter

Mutter-Kind-Kuren als Behandlungsmöglichkeit für erschöpfte Mütter
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tina Liebetrau
  • Abgabedatum: September 2009
  • Umfang: 156 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Erfurt Deutschland
  • Bibliografie: ca. 110
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3962-0
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Liebetrau, Tina September 2009: Mutter-Kind-Kuren als Behandlungsmöglichkeit für erschöpfte Mütter, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Erschöpfungssyndrom, Burnout, Belastung, Krankenkasse, Gesundheit

Diplomarbeit von Tina Liebetrau

Einleitung:

‘Ich fühle mich unglücklich und bin unzufrieden, weil ich zu wenig Zeit für meine Familie habe. Täglich stehe ich morgens bis abends unter Dauerdruck durch die Doppelbelastung Familie und Beruf.Ich habe keine Zeit für mich selbst und reagiere teilweise aggressiv auf meinen Sohn und meinen Mann’.

(Mutter eines 4-jährigen Kindes, verheiratet, 35 Jahre alt, berufstätig im Außendienst 40 Stunden/Woche).

Dieses Zitat spiegelt Aussagen von vielen anderen Müttern wider, die heute unter ungünstigen und belastenden sozialen Bedingungen leiden. Sie bewältigen die verschiedensten Anforderungen des Alltags, die mit Kindern, Ehe, Beruf, Haushalt oder häufig auch der Pflege und Versorgung kranker Angehöriger verbunden sind. Diese Mehrfachbelastungen führen oft zur Gefährdung oder Störung der eigenen Gesundheit und viele Mütter leiden unter Erschöpfung, körperlichen Beschwerden und/oder anderen psychischen Belastungen. Aber zu sinnvollen, möglichen Behandlungsmaßnahmen wird ihnen der Zugang erschwert oder nicht ermöglicht. Diese Erfahrungen, die während eines praktischen Semesters im Rahmen des Studiums in einer Mutter-Kind-Klinik gewonnen wurden, stellen den Hintergrund der Themenwahl für diese Diplomarbeit dar. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema liegt, nach den Recherchen der Autorin, in Deutschland weniger vor. Mit dieser Arbeit soll demzufolge versucht werden, eine höhere, notwendige Präsenz dieses Themas in der Gesellschaft hervorzurufen und die gesundheitlichen Beschwerden und Belastungen und die damit verbundene Notwendigkeit an Hilfsangeboten für Mütter zu verdeutlichen.

Daher erfolgt die Bearbeitung des Themas unter folgenden Fragestellungen:

Unter welchen sozialen und gesundheitlichen Belastungen leiden Mütter in unserer Gesellschaft?

Was ist eine Mutter-Kind-Kur? Stellt sie eine adäquate Behandlungsmöglichkeit für erschöpfte Mütter dar?

Welche Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen hat die Soziale Arbeit in diesem Arbeitsfeld?

Methodik:

Die vorliegende Arbeit stützt sich auf die statistischen Daten, die durch eine quantitative Befragung in einer Mutter-Kind-Klinik erhoben wurden. Der Bitte des Ausfüllens dieses Fragebogens kamen 126 Mütter nach, während sie in der Zeit vom 04. Februar bis 08. April 2009 an einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme nach §§ 24, 41 SGB V in der Mutter-Kind-Klinik der AWO Sano gGmbH Rerik des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern teilnahmen. Untersucht wurden dabei die körperlichen Beschwerden und Belastungen der Mütter sowie ihre Vorstellungen und Ziele für eine Behandlungsmaßnahme.

Berücksichtigt werden in der Diplomarbeit schwerpunktmäßig die Belastungen der Mütter, die Patientinnen in der Mutter-Kind-Klinik Rerik waren. Somit stellt die Literaturanalyse die Untersuchungsmethode der Diplomarbeit dar und eine Resonanz aus der Praxis erfolgt durch die quantitative Forschung.

Aufbau der Arbeit:

Die Gliederung der vorliegenden Ausarbeitung umfasst theoretische Bezüge und einen praktischen Teil und ist thematisch und in logischer Folge angeordnet.

Zur Beantwortung der Fragestellungen und zur Erreichung des Ziels der Arbeit wird im ersten Teil die soziale Lage der Mütter aufgezeigt. Zum besseren Verständnis werden zunächst die historische Ausgangslage der Mütter und ihre weitere Rollenentwicklung dargestellt, um dann kurz die aktuellen gesellschaftlichen Umstände, denen Frauen in Deutschland ausgesetzt sind, zu betrachten. Anschließend werden ihre damit verbundene Entwicklung bezüglich der Erwerbstätigkeit und ihre Position im Strukturwandel der Familie herausgearbeitet. Im zweiten Teil des Kapitels erfolgt die Darlegung der gesundheitlichen Situation der Mütter, wobei zunächst die Lebensphase, in der Frauen zu Müttern werden, eingeordnet wird und geschlechtsspezifische Unterschiede im gesundheitlichen Zustand gesucht werden. Anschließend wird im Speziellen die psychische Gesundheit von Frauen aufgegriffen und auf ihre Zusammenhänge mit den sozialen Umständen überprüft.

Im zweiten Teil erfolgt die Präsentation der empirischen Erhebung, die mittels eines Fragebogens mit Müttern in einer Mutter-Kind-Klinik durchgeführt wurde. Sie soll die physischen und psychischen Beschwerden und Belastungen der Mütter ermitteln und Aufklärung über Ziele und Wünsche, die Mütter für eine Behandlungsmaßnahme verfolgen, bringen. Somit kann auch der Vergleich mit den theoretischen Angaben des ersten Teils der Arbeit stattfinden.

Der dritte Teil der Abhandlung beschäftigt sich theoretisch mit der Erschöpfung und dem Erschöpfungssyndrom als Krankheitsbild, unter denen viele Frauen, erfahrungsgemäß und laut der Erhebungsergebnisse, leiden. Es wird untersucht, ob die Erschöpfungszustände im Zusammenhang mit den Rollenkonflikten der Mütter stehen.

Der vierte Theorieteil der Arbeit beinhaltet eine kurze Darstellung von kurativen Behandlungsmöglichkeiten für Mütter im Vorsorge- und Rehabilitationsbereich des Gesundheitssystems und leitet auf das nächste Kapitel über.

Im fünften Teil erfolgt die Vorstellung der Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen nach §§ 24, 41 des SGB V, die so genannte Mutter-Kind-Kur. Neben der Ausführung des Anliegens oder Ziels, den Rahmenbedingungen und Angeboten einer Mutter-Kind-Kur erfolgt u. a. auch die Betrachtung der Gesetzesänderungen die die Maßnahme betreffen und die Vor- und Nachteile der stationären Maßnahme für Mütter und Kinder. Die Effektivität und Effizienz sowie die Problematik mit dem Bewilligungsverhalten der Krankenkassen und die Betonung der Notwendigkeit dieser Behandlungsmaßnahme für Mütter werden ebenfalls in diesem Kapitel betrachtet.

Im letzten Kapitel wird die Soziale Arbeit mit ihren Aufgaben in einer Mutter-Kind-Klinik aufgezeigt, einschließlich der Möglichkeiten und Grenzen des sozialpädagogischen/sozialarbeiterischen Handelns.

Nach der Darstellung des Fazits der Arbeit wird der Ausblick genutzt, um einen Vorschlag zur Erreichung langfristiger Effektivität von Mutter-Kind-Kuren und somit der Verbesserung der Lebensumstände für Mütter, zu erwähnen.

Zum besseren Verständnis wurde für die Erstellung der Arbeit festgelegt, dass für die Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen, die nach §§ 24 und 41 SGB V ebenso für Väter (Mutter-/Vater-Kind-Kur, Mütter-Väter-Kuren) gelten, aufgrund der ausschließlichen Betrachtung der weiblichen Lage, diese nicht weiter aufgeführt oder erwähnt werden. Somit wird ausschließlich die Rede von Mütter- oder Mutter-Kind-Kuren die Rede sein. Allgemein wird immer nur von Müttern und Frauen gesprochen und deren Lebensumstände in dieser Arbeit betrachtet. Ebenso wird für die Berufsbezeichnung von Sozialpädagogen und Sozialarbeitern, die im Feld der Sozialen Arbeit ihrer beruflichen Ausübung nachkommen, zur übersichtlicheren Gestaltung der Arbeit ‘nur’ die Bezeichnung ‘Sozialarbeiter’ gebraucht und auf die weibliche Form verzichtet.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Relevanz des Themas 1
1.2 Methodik 2
1.3 Aufbau der Arbeit 3
2. Zur Lage von Müttern in unserer Gesellschaft 5
2.1 Soziale Aspekte 6
2.1.1 Ausgangslage: die Entwicklung des Frauenbildes 6
2.1.2 Gegenwärtige gesellschaftliche Umstände von Frauen 8
2.1.3 Frauen und Erwerbstätigkeit 10
2.1.4 Frauen und die Familie 13
2.1.5 Resultierende Belastungen von Frauen 15
2.2 Gesundheitliche Aspekte 17
2.2.1 Unterschiede zum Gesundheitszustand von Männern 20
2.2.2 Psychische Gesundheit von Frauen 23
3. Schriftliche Klientenbefragung 25
3.1 Fragestellung der Untersuchung 25
3.2 Methodisches Vorgehen 25
3.2.1 Die Befragung 27
3.2.2 Die schriftliche Form 28
3.2.3 Der Fragebogen 29
3.3 Auswahl der an der Umfrage beteiligten Einrichtung 31
3.4 Beteiligung und Rücklauf 32
3.5 Zur Auswertung 34
3.6 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse 34
3.6.1 Soziodemographische Merkmale der Mütter 34
3.6.2 Beschwerden, Belastungen und Kurziele der Mütter 42
3.7 Zusammenfassung der Klientenbefragung 47
4. Erschöpfungssyndrom bei Müttern 50
4.1 Begriffsklärung 50
4.2 Definitionsversuche 51
4.3 Symptomatik 54
4.4 Behandlung 56
5. Überblick kurativer Behandlungsmöglichkeiten 57
6. Die Mutter-Kind-Kur 61
6.1 Anliegen 61
6.2 Begriffsklärung 64
6.3 Rahmenbedingungen 65
6.3.1 Gesetzliche Grundlagen 65
6.3.2 Wichtige Gesetzesänderungen 67
6.3.3 Finanzierung 68
6.3.4 Indikationen 70
6.3.5 Die Beantragung 71
6.4 Angebote 71
6.5 Effektivität und Effizienz 73
6.6 Vor- und Nachteile der Maßnahme 75
6.7 Das Bewilligungsverhaltens der Krankenkassen 77
6.8 Betonung der Notwendigkeit von Hilfen für Mütter 80
7. Soziale Arbeit in Mutter-Kind-Kliniken 83
7.1 Definition Soziale Arbeit 83
7.2 Arbeitsfelder und Aufgaben 84
7.3 Methoden 86
7.4 Soziale Arbeit und Gesundheit 88
7.5 Der Psychosoziale Dienst einer Mutter-Kind-Klinik 90
7.6 Möglichkeiten und Grenzen der Sozialen Arbeit 97
8. Fazit 101
9. Ausblick 108
Quellenverzeichnis VIII
Anhang XXI

Textprobe:

Kapitel 5, Überblick kurativer Behandlungsmöglichkeiten:

Für Mütter können Behandlungen je nach Erkrankung oder Beschwerden z.B. in einer Kur erbracht werden. Dazu einige Erläuterungen.

Es ist möglich eine ambulante Vorsorgeleistung, also ein persönliches Gesundheitsprogramm, in einem selbst gewählten anerkannten Kurort durchzuführen mit z.B. Bädern und Massagen. Die Unterkunft und der Aufenthalt werden also selbst organisiert. Sie kann angezeigt sein beim Existieren bewiesener Risikofaktoren, wenn diese durch die Maßnahme beseitigt oder beeinflusst oder dem Patienten die Bewältigung dieser Faktoren erleichtert werden können (wie z.B. bei Übergewicht, Bluthochdruck, Neigung zu somatischen Erkrankungen, immer wiederkehrenden Schmerzzuständen des Stütz- und Bewegungsapparates). Ebenso gilt die Maßnahme als geeignet wenn eine Erkrankung bereits aufgekommen ist und deren Folgen (Fähigkeitsstörungen, Beeinträchtigungen) dadurch beseitigt oder gemindert werden können. Die Krankenkasse übernimmt nach Verordnung durch den Arzt die Kosten für die badeärztliche Behandlung und 90% für die Kurmittel. Für Unterkunft, Verpflegung, Kurtaxe usw. muss ein Eigenanteil des Patienten geleistet werden.

Reichen ambulante Maßnahmen nicht aus, kann die Krankenkasse stationäre Vorsorgemaßnahmen bewilligen. Diese umfassen die stationäre Behandlung mit Unterkunft und Verpflegung in einer Vorsorgeeinrichtung.

Die Kompaktkur gehört zu den Vorsorgeleistungen der Krankenversicherung und ist eine besondere Art der ambulanten Kur, bei der mehrere therapeutische Bereiche eng zusammen arbeiten und unter ärztlicher Verantwortung koordiniert werden. Je nach Krankenkasse werden die Kosten für Unterkunft und Verpflegung bezuschusst.

Die medizinische Rehabilitation, die durchgeführt werden kann, ist ein Teilbereich der Rehabilitation. Die Rehabilitation ist ein sehr großer und umfassender Bereich, für den alle Versicherungsträger zuständig sein können und der der Wiederherstellung der Gesundheit, (Wieder-) Eingliederung ins Arbeitsleben oder der Verhinderung der Verschlechterung des Gesundheitszustands dient. Die medizinische Rehabilitation umfasst Maßnahmen, die auf die Erhaltung oder Besserung des Gesundheitszustands ausgerichtet sind und vorwiegend die Durchführung medizinischer Leistungen erfordern.

Zur medizinischen Rehabilitation zählen:

Anschlussheilbehandlung nach Krankenhausaufenthalt, Kinderheilbehandlung, Onkologische Nachsorgeleistungen, Frühförderung behinderter Kinder und von Behinderung bedrohter Kinder, Sozialpädiatrische nichtärztliche Leistungen, Sozialmedizinische Nachsorge für Kinder bis 14 Jahre, Entwöhnungsbehandlung für Suchtkranke, Stufenweise Wiedereingliederung, Geriatrische Rehabilitation für ältere Menschen, und eben die für diese Arbeit themenrelevante Medizinische Rehabilitation für Mütter und Väter.

Bei der medizinischen Rehabilitationsmaßnahme kann man wieder zwischen ambulanten und stationären Maßnahmen unterscheiden. Unter bestimmten Voraussetzungen trägt der Rentenversicherungsträger nach §§ 10,11 SGB VI die Kosten für eine medizinische Rehabilitation. Persönliche Voraussetzungen sind beispielsweise, dass die Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit oder körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung erheblich gefährdet oder gemindert ist und voraussichtlich eine Minderung der Erwerbsfähigkeit abgewendet oder die Erwerbsfähigkeit gebessert oder wiederhergestellt werden kann.

Speziell für Mütter gibt es Mütter- oder Müttergenesungskuren. Gerade bei Müttern können Maßnahmen zur Vorsorge und Genesung hilfreich sein, weil sie oft starken Belastungen im Alltag ausgesetzt sind. Diese Maßnahme hilft nicht nur Krankheiten zu kurieren, sondern auch Gefährdungen zu vermeiden. Die Kosten trägt die Krankenkasse und es muss eine eigene Zuzahlung von 10 Euro pro Tag geleistet werden.

Für Mütter, die minderjährige und/oder behinderte Kinder versorgen, ist die Durchführung einer speziellen Form der Kur, einer Mutter-Kind-Kur, empfehlenswert. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten und die Mutter muss 10 Euro pro Tag dazuzahlen.

Collatz, Fischer und Thies-Zajonc unterscheiden Mütterkuren von Mutter-Kind-Kuren und erläutern, Mutter-Kind-Kuren bieten Unterbringungsmöglichkeiten, Beschäftigungs- und Betreuungsangebote für einen gemeinsamen Kuraufenthalt von Mutter und Kind(ern), während bei Müttergenesungskuren nur die Mütter und nicht die Kinder an der Kur teilnehmen. Außerdem grenzen sie die Vorsorge- und Rehabilitationskuren für Mütter (und Kinder) deutlich von Rehabilitationskuren ab, die eher auf spezifischere physische oder psychische Leiden im Endstadium zielen. Die Mütterkuren oder Mutter-Kind-Kuren sind auf allgemeine Leidensformen ausgerichtet und behandeln deren soziale, psychische und physische Ursachen.

Grundsätzlich gilt für die vorgestellten Maßnahmen: ‘ambulant vor stationär’ (§§ 23 Abs. 4, 40 Abs. 2 SGB V), was bedeutet, dass stationäre Leistungen erst erbracht werden, wenn ambulante Maßnahmen nicht ausreichen. Eine Ausnahme bilden dabei die Vorsorgeleistungen und Vorsorgekuren für Mütter und Väter sowie die medizinische Rehabilitation für Mütter und Väter, für die dieser Grundsatz nicht gilt.

Die Mutter-Kind-Kuren soll nun näher betrachtet werden und es soll dabei überprüft werden, ob sie eine geeignete Maßnahme für die ‘erschöpften Mütter unserer Gesellschaft’ darstellen.

Arbeit zitieren:
Liebetrau, Tina September 2009: Mutter-Kind-Kuren als Behandlungsmöglichkeit für erschöpfte Mütter, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Erschöpfungssyndrom, Burnout, Belastung, Krankenkasse, Gesundheit

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