Enterprise 2.0 - Social Software im Unternehmen
Chancen und Risiken für das Wissensmanagement
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Marcel Sehr
- Abgabedatum: Mai 2009
- Umfang: 127 Seiten
- Dateigröße: 4,5 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Deutschland
- Bibliografie: ca. 53
- ISBN (eBook): 978-3-8366-3426-7
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Sehr, Marcel Mai 2009: Enterprise 2.0 - Social Software im Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Social Software, Wissensmanagement, Wiki, Blog, Social Tagging
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Diplomarbeit von Marcel Sehr
Einleitung:
Web 2.0 – ein Begriff, welcher sich in den vergangenen Jahren zunehmend in der Medienlandschaft etabliert, und dessen Entwicklung die digitale Wissensgesellschaft nachhaltig verändert hat: Das Internet ist nicht länger nur reines Informationsmedium, sondern eine interaktive Plattform, auf welcher der Nutzer im Vordergrund steht. Er steht im Mittelpunkt des Geschehens, kann Inhalte einstellen, bearbeiten und verbreiten. Die modernen Social Software-Anwendungen schaffen dabei Möglichkeiten, durch welche sich die Nutzer selbst und ihr Wissen miteinander vernetzen lassen: Menschen tragen in Wikis ihr Wissen zusammen, verwenden Blogs um sich und ihr Leben der Öffentlichkeit darzustellen und nutzen Social Tagging, um Informationen zu verknüpfen und zu verteilen. Eine Architektur der Beteiligung ist entstanden, deren Potenziale zunehmend auch das Interesse der Unternehmen weckt.
Problemstellung:
Wie kann Social Software dem Wissensmanagement dienlich sein? Der Stellenwert von Wissensmanagement ist in Unternehmen im letzten Jahrzehnt stark gewachsen. Mit der Globalisierung erkannten die Unternehmen, dass die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit nur durch die optimale Nutzung des Produktionsfaktors Wissen gewährleistet werden kann. Die Frage war nun: wie lässt sich Wissen am besten identifizieren, generieren, entwickeln, verteilen, nutzen, bewahren und schließlich bewerten? Die Umsetzung des Wissensmanagements war allerdings auch mit Hindernissen verbunden, welche oftmals das Scheitern der Bemühungen bewirkte. In dieser Arbeit soll untersucht werden, welche Chancen und Risiken sich mit dem Einsatz von Social Software für das Wissensmanagement ergeben und unter welchen Voraussetzungen eine erfolgreiche Implementierung erfolgreich sein kann. Darüber hinaus soll eine empirische Befragung ein aktuelles Bild zum Einsatz von Social Software in Unternehmen liefern.
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit gliedert sich in sieben Kapitel, die nachfolgend kurz vorgestellt werden:
Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Grundlagen zum Thema Wissen, wie der Definition, der Abgrenzung zwischen Information und Wissen, der Umwandlung von implizitem in explizites Wissen sowie mit der Darstellung der organisationalen Wissensbasis. Dem Leser soll dadurch ein Basiswissen zum Thema ‚Wissen’ vermittelt sowie ein Interesse für den Forschungsgegenstand der Arbeit geweckt werden.
Kapitel 3 gibt einen grundlegenden Überblick zum Thema Wissensmanagement, von der definitorischen Abgrenzung über die Ziele und Aufgaben hin zu den Bausteinen des Wissensmanagements.
In Kapitel 4 wird der Forschungsgegenstand Social Software analysiert. Auch hier wird zunächst eine Abgrenzung der Begriffe Web 2.0 und Social Software vorgenommen. Anschließend wird auf die Technologien im Bereich Web 2.0 eingegangen und abschließend folgt eine Beschreibung der wichtigsten Social Software-Anwendungen.
Kapitel 5 befasst sich mit dem Einsatz von Social Software im Unternehmen. Es werden Chancen und Risiken für das Wissensmanagement aufgezeigt sowie die Anforderungen, welche bei einer Implementierung beachtet werden müssen, damit die Chancen effektiv genutzt und die Risiken weitestgehend gering gehalten werden.
Kapitel 6 ist der praktische Teil der Arbeit. Er umfasst die empirische Untersuchung, welche es zum Ziel hatte, eine aktuelle Bestandsaufnahme zum Thema Wissensmanagement und Social Software in Unternehmen zu generieren. Der Anlass der Untersuchung, das Untersuchungsziel und die Forschungsmethodik veranschaulichen die Herangehensweise der Befragung und geben gleichzeitig eine kurze Einführung in dieses Thema, bevor es an die ausführliche Darstellung und Diskussion der im Einzelnen erzielten Befunde geht.
Kapitel 7 stellt eine Schlussbetrachtung dar. Sie umfasst die Zusammenfassung der gesamten Arbeit sowie die Darstellung der wichtigsten erzielten Ergebnisse.
Abschließend soll an dieser Stelle noch auf Folgendes hingewiesen werden: Um dem Leser die einzelnen Themengebiete so klar und verständlich wie möglich zu präsentieren, ließen sich inhaltliche Wiederholungen nicht vermeiden.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | I | |
| Abstract | II | |
| Inhaltsverzeichnis | III | |
| Abbildungsverzeichnis | VII | |
| Tabellenverzeichnis | IX | |
| Abkürzungsverzeichnis | X | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung und Zielsetzung | 1 |
| 1.2 | Aufbau der Arbeit | 2 |
| 2. | Wissen | 4 |
| 2.1 | Definition | 4 |
| 2.2 | Abgrenzung von Information und Wissen | 5 |
| 2.3 | Implizites vs. explizites Wissen | 8 |
| 2.3.1 | Implizites Wissen | 8 |
| 2.3.2 | Explizites Wissen | 10 |
| 2.3.3 | Umwandlung von implizitem in explizites Wissen | 12 |
| 2.4 | Organisationale Wissensbasis | 15 |
| 3. | Wissensmanagement | 18 |
| 3.1 | Definition | 18 |
| 3.2 | Ziele und Aufgaben des Wissensmanagements | 19 |
| 3.3 | Bausteine des Wissensmanagements | 20 |
| 3.3.1 | Wissensziele | 21 |
| 3.3.2 | Identifikation von Wissensquellen | 21 |
| 3.3.3 | Wissensgenerierung | 22 |
| 3.3.4 | Wissensentwicklung | 22 |
| 3.3.5 | Wissensverteilung | 22 |
| 3.3.6 | Wissensnutzung | 23 |
| 3.3.7 | Wissensbewahrung | 23 |
| 3.3.8 | Wissensbewertung | 23 |
| 4. | Zum Forschungsgegenstand: Social Software | 25 |
| 4.1 | Begriffsabgrenzung | 25 |
| 4.1.1 | Web 2.0 | 25 |
| 4.1.2 | Social Software | 29 |
| 4.2 | Technologien im Web 2.0 | 31 |
| 4.2.1 | Ajax - interaktive Web-Anwendungen | 32 |
| 4.2.2 | RSS - Realisierung von Datenzentriertheit | 32 |
| 4.2.3 | Web Services - Bereitstellung von APIs über Web-Protokolle | 33 |
| 4.3 | Social Software-Anwendungen | 35 |
| 4.3.1 | Schwerpunkt Information | 35 |
| 4.3.1.1 | Blogs | 35 |
| 4.3.1.2 | Foren | 38 |
| 4.3.1.3 | Podcasting | 39 |
| 4.3.1.4 | Wikis | 41 |
| 4.3.1.5 | Social Tagging | 44 |
| 4.3.1.6 | Social Bookmarking | 45 |
| 4.3.2 | Schwerpunkt Beziehungen - Social Networking und Communitys | 49 |
| 4.3.3 | Schwerpunkt Kommunikation - Instant Communication | 52 |
| 4.3.3.1 | Instant Messaging | 52 |
| 4.3.3.2 | Presence Awareness | 53 |
| 5. | Social Software im Unternehmen | 55 |
| 5.1 | Einführung | 55 |
| 5.2 | Social Software ist nicht neu | 56 |
| 5.3 | Chancen und Risiken für das Wissensmanagement | 58 |
| 5.3.1 | Chancen | 58 |
| 5.3.1.1 | Optimierung der Wissensidentifikation | 58 |
| 5.3.1.2 | Optimierung der Wissensgenerierung | 59 |
| 5.3.1.3 | Optimierung der Wissensentwicklung | 59 |
| 5.3.1.4 | Optimierung der Wissensverteilung | 60 |
| 5.3.1.5 | Optimierung bei der Wissensnutzung | 60 |
| 5.3.1.6 | Unterstützung bei der Wissensbewahrung | 61 |
| 5.3.1.7 | Optimierung der Wissensbewertung | 61 |
| 5.3.1.8 | Kostenreduktion, Zeitreduktion und Qualitätssteigerung | 62 |
| 5.3.1.9 | Umwandlung von implizitem in explizites Wissen | 63 |
| 5.3.2 | Risiken | 64 |
| 5.3.2.1 | Risiken im menschlichen Bereich | 64 |
| 5.3.2.2 | Risiken im organisatorischen Bereich | 65 |
| 5.3.2.3 | Risiken im technischen Bereich | 65 |
| 5.3.2.4 | Datenschutz | 65 |
| 5.3.2.5 | Datensicherheit | 66 |
| 5.4 | Voraussetzungen für die Einführung von Social Software | 66 |
| 5.4.1 | Klare Wissensziele | 67 |
| 5.4.2 | Vertrauensvolle Unternehmenskultur | 67 |
| 5.4.3 | Motivation der Mitarbeiter | 70 |
| 5.4.4 | Unternehmensrichtlinien | 72 |
| 5.4.5 | Benutzbarkeit und Verfügbarkeit der Software | 73 |
| 5.4.6 | Coaching und Training | 75 |
| 5.4.7 | Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit | 75 |
| 5.4.8 | Anforderungen an die IT-Abteilung | 76 |
| 6. | Enterprise 2.0: Eine Bestandsaufnahme | 77 |
| 6.1 | Problemstellung | 77 |
| 6.1.1 | Anlass der Untersuchung | 78 |
| 6.1.2 | Untersuchungsziel | 79 |
| 6.2 | Forschungsmethodik | 80 |
| 6.2.1 | Grundgesamtheit | 80 |
| 6.2.2 | Fragebogen | 80 |
| 6.2.3 | Befragungsdurchführung und Erhebungsmethode | 82 |
| 6.3 | Darstellung der Befunde | 82 |
| 6.3.1 | Befunde über die Angaben zum Unternehmen | 83 |
| 6.3.1.1 | Größe der Unternehmen | 83 |
| 6.3.1.2 | Standortverteilung der Unternehmen | 83 |
| 6.3.2 | Befunde über das Wissensmanagement | 84 |
| 6.3.2.1 | Umsetzung von Wissensmanagement | 84 |
| 6.3.2.2 | Aufgaben des Wissensmanagements | 85 |
| 6.3.2.3 | Einsatz klassischer IT-Techniken zur Unterstützung des Wissensmanagements | 86 |
| 6.3.2.4 | Jahr der Implementierung von Wissensmanagement | 87 |
| 6.3.3 | Befunde über die Social Software | 88 |
| 6.3.3.1 | Einsatz von Social Software zur Unterstützung des Wissensmanagements | 88 |
| 6.3.3.2 | Einsatz von Social Software-Technologien | 89 |
| 6.3.3.3 | Durch den Einsatz von Social Software angestrebter Nutzen | 90 |
| 6.3.3.4 | Durch den Einsatz von Social Software erzielte Effekte | 91 |
| 6.3.3.5 | Jahr der Implementierung von Social Software | 92 |
| 6.3.3.6 | Vorrangiger Einsatz von Social Software-Technologien nach Unternehmensebenen | 93 |
| 6.3.3.7 | Anregungen für die Einführung von Social Software | 94 |
| 6.3.3.8 | Barrieren für die Implementierung von Social Software | 95 |
| 6.4 | Diskussion der Befunde | 96 |
| 6.4.1 | Kritische Betrachtung des Fragebogens | 96 |
| 6.4.2 | Kritische Betrachtung der Datenerhebung | 97 |
| 6.5 | Fazit | 98 |
| 7. | Schlussbetrachtung | 104 |
| 8. | Literatur- und Quellenverzeichnis | 107 |
| 8.1 | Bücher | 107 |
| 8.2 | Wissenschaftliche Studien | 109 |
| 8.3 | Internetquellen | 110 |
| 9. | Anhang | 112 |
| 9.1 | E-Mail-Anschreiben für die Befragung | 112 |
| 9.2 | Fragebogen Seite 1 | 113 |
| 9.3 | Fragebogen Seite 2 | 114 |
| 9.4 | Fragebogen Seite 3 | 115 |
| 9.5 | Fragebogen Seite 4 | 116 |
Textprobe:
Kapitel 3.3, Bausteine des Wissensmanagements:
PROBST, RAUB und ROMHARDT unterteilen Wissensmanagement in drei Ebenen, die normative, die strategische und die operative Ebene. Bei der normativen Ebene handelt es sich um die Schaffung einer ‘wissensbewussten und wissensfreundlichen’ Unternehmenskultur, welche dazu dient, die Motivation zu fördern, sich mit Wissen auseinanderzusetzen. Unter der strategischen Ebene im Wissensmanagement wird die Erweiterung der langfristig gesetzten, ‘gewöhnlichen’ strategischen Managementziele verstanden. Es geht hierbei ‘(…)um die langfristige Sicherung von Wettbewerbsvorteilen durch Entwicklung organisationaler Fähigkeiten(…)’. Die operative Ebene beschäftigt sich schließlich mit der Eingliederung des Wissensmanagements in das operative Geschäft des Unternehmens.
‘Es ist Aufgabe des operativen Wissensmanagement, dafür zu sorgen, dass jegliches in der Wertschöpfungskette befindliches Wissen an der richtigen Stelle der Ablauforganisation in der erforderlichen Menge und Qualität verfügbar ist’.
PROBST, RAUB und ROMHARDT haben auf Grundlage dieser Ebenen einen Kreislauf des Wissensmanagements kreiert, welcher in der Praxis große Popularität genießt. Dieser Kreislauf besteht aus den acht Bausteinen Wissensziele, Wissensidentifikation, Wissensgenerierung, Wissensentwicklung, Wissensverteilung, Wissensnutzung, Wissensbewahrung und Wissensbewertung, die im Folgenden kurz erklärt werden sollen.
Wissensziele:
Mit der Festlegung von Wissenszielen wird der Kurs der einzelnen Handlungen des Wissensmanagements definiert. Hierbei wird wieder in normative, strategische und operative Ziele unterschieden. Die normativen Wissensziele streben die Gründung einer wissensbewussten Unternehmenskultur an, welche besonders auf die Teilung und Weiterentwicklung der eigenen Fertigkeiten abzielt, was wiederum als Voraussetzung für durchgreifendes Wissensmanagement gilt. Das Definieren des organisatorischen Kernwissens sowie die Bestimmung des zukünftigen Kompetenzbedarfs des Unternehmens erfolgt durch die Festlegung der strategischen Wissensziele. Die operativen Wissensziele helfen bei der Umsetzung des Wissensmanagements sowie der Präzisierung der normativen und strategischen Wissensziele.
Identifikation von Wissensquellen:
Bei der Wissensidentifikation geht es um die Erkennung der internen und externen Wissensquellen. Unternehmen verlieren heutzutage schnell den Überblick über die Daten, Informationen und Fähigkeiten innerhalb und außerhalb der Unternehmung. Daher ist es wichtig, Transparenz über die internen und externen Wissensquellen zu schaffen und die Mitarbeiter bei ihren Suchaktivitäten zu unterstützen.
Wissensgenerierung:
Bei der Wissensgenerierung wird Wissen aus externen Wissensquellen in das Unternehmen importiert. Dies stellt mittlerweile einen großen Teil des Wissens in Unternehmen dar. Das Wissen kann beispielsweise aus den Beziehungen zu anderen Marktteilnehmern, durch Rekrutierung von Spezialisten oder Akquisition von Unternehmungen erschlossen werden. Bei der Umsetzung des Wissensmanagements müssen die Möglichkeiten der Erschließung dieses Wissens beachtet werden.
Wissensentwicklung:
Die Wissensentwicklung ist ein ergänzender Baustein zur Wissensgenerierung. Im Vordergrund steht die Entwicklung neuer Fähigkeiten und Produkte sowie verbesserter Ideen und Prozesse im Unternehmen, welche bisher noch nicht im Unternehmen vorliegen. In den Bereichen Forschung und Entwicklung oder der Marktforschung sind traditionell verschiedene Wissensentwicklungsaktivitäten zu beobachten. Neben diesen klassischen Bereichen kann Wissen auch in anderen Bereichen des Unternehmens entstehen. Daher muss bei diesem Baustein Wissensentwicklung ‘[…] der allgemeine Umgang des Unternehmens mit neuen Ideen und die Nutzung der Kreativität der Mitarbeiter untersucht werden’.
Wissensverteilung:
Damit individuell vorhandenes Wissen und Fähigkeiten für die gesamte Organisation nutzbar gemacht werden können, ist deren Verteilung im Unternehmen eine elementare Voraussetzung. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Verteilung nach ökonomischen Prinzipien dirigiert wird. Ein Mitarbeiter muss nicht alles wissen. Er muss nur das wissen, was ihm zur Wissensmultiplikation dient. Daher ist eine Analyse der Übertragung der Wissensbestände von der individuellen auf die Gruppen- und Organisationsebene enorm wichtig.
Wissensnutzung:
Nachdem das Wissen identifiziert und verteilt wurde, muss es jetzt genutzt werden. Dies stellt eine zentrale Aufgabe des Wissensmanagements dar. Leider ist die Nutzung des identifizierten, verteilten Wissens nicht immer sichergestellt. Die Nutzung fremden Wissens scheitert oft an psychologischen und strukturellen Hindernissen, welche zu identifizieren und zu beseitigen sind.
Wissensbewahrung:
Die Wissensbewahrung stellt sicher, dass auch in Zukunft auf die einmal erlernten Fähigkeiten zurückgegriffen werden kann. Dies erfolgt, indem das vorab selektierte, erhaltungswürdige Wissen kontinuierlich gespeichert und aktualisiert wird. Damit die Wissensbewahrung einer effizienten Nutzung entspricht, stehen dem Unternehmen verschiedene Speichermedien auf individueller, kollektiver und elektronischer Ebene zur Verfügung.
Wissensbewertung:
Der letzte und sicherlich einer der wichtigsten Bausteine des Wissensmanagements ist die Wissensbewertung. Die Wissensbewertung ist ein Controlling-Prozess, welcher Methoden zur Messung von normativen, strategischen und operativen Wissenszielen beinhaltet. Bei der Festlegung der Ziele werden immer auch die Chancen der abschließenden Erfolgsbewertung festgelegt, daher dient die Wissensbewertung der Qualitätsbeurteilung der verfassten Ziele. Wie andere Controlling-Prozesse auch, ist die Wissensbewertung eine grundlegende Voraussetzung für die Identifikation von Zielabweichungen und der daraus resultierenden Einleitung von Gegenmaßnahmen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die oben aufgeführten Bausteine die potentiellen Interventionsfelder für Wissensmanagementmaßnahmen in Unternehmungen umreißen. Die folgende Abbildung soll die Zusammenhänge der einzelnen Bausteine nochmals darstellen.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836634267
Arbeit zitieren:
Sehr, Marcel Mai 2009: Enterprise 2.0 - Social Software im Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Social Software, Wissensmanagement, Wiki, Blog, Social Tagging




