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Erstellung eines animierten Videos zur Bedeutung der Zeit

Diplomarbeit
Diplomarbeit von Monika Nowak ; Abgabe Juli 2008; 165 Seiten, 2,6 MB ; Note 1,0; Sprache Deutsch
Beuth Hochschule für Technik Berlin Deutschland
Literatur- und Quellenangaben: ca. 82
Inhaltsangabe, Inhaltsverzeichnis und Textauszüge:

Einleitung:

Die nachfolgende Arbeit beschäftigt sich eingehend mit dem Thema Zeit. Die Phase der Ideenfindung sowie die Ziel- und Aufgabenstellung mit englischer Übersetzung vermitteln einen ersten Eindruck über das abzuliefernde Endprodukt.

Idee:

Ein Thema für die vorliegende Diplomarbeit zu finden, war wie bei so vielen Diplomanden anfangs nicht leicht. Relativ schnell klar war, dass es sich um ein mit After Effects zu animierendes Video handeln sollte. Die Postproduktion nimmt einen stetig wachsenden Anteil an der Videoproduktion ein. Filme, Werbetrailer oder Internetvideos werden heute immer aufwendiger nachbearbeitet und erhalten durch zusätzliche Effekte ein hochwertigeres und realistischeres Aussehen. Postproduktion meint dabei alle Schritte der Nachbearbeitung eines gedrehten Films oder fotografierten Bildes. Dazu gehören vor allem der Schnitt, die Vertonung der Bilder mit Musik und abschließend die ‘Verschönerung’ der Bilder mittels digitaler Effekte und Filtern. Weil ich meinen weiteren beruflichen Werdegang in der Postproduktion sehe, habe ich mich entschieden, meine Diplomarbeit mit dem Programm After Effects zu realisieren.

Durch einen zufällig im Internet gefundenen Film über die zehn ersten Dimensionen, kam ich auf die Idee, mein Thema daran anzulehnen. Dabei wollte ich mich auf die ersten vier Dimensionen - Punkt, Gerade, Fläche und Raum - konzentrieren (inklusive der nullten Dimension), da diese den Alltag eines jeden Menschen bestimmen und bereits die vierte Dimension - Zeit - Stoff für weit mehr als eine Diplomarbeit enthält.

Die ersten vier Dimensionen sind noch allgemein verständlich. Das heißt, jeder hat eine bestimmte Vorstellung davon, was diese vier Dimensionen ausmacht, denn der Unterscheid wurde bereits in der Schule gelehrt. Da aber gerade die ersten drei Dimensionen für das menschliche Vorstellungsvermögen so simpel und darum so schnell erklärt sind, so dass nicht ausreichend Material zusammengekommen wäre, brachte mich Professor Georges Awad auf den Gedanken, mich nur auf die vierte Dimension, die Zeit, zu spezialisieren. Die Zeit ist für viele Menschen etwas so selbstverständliches, dass man sich ihrer vielseitigen Bedeutung gar nicht Richtungen der Philosophie, der Psychologie, der wirklich bewusst wird. Auch mir war zu Beginn der Biologie und natürlich der Physik. Arbeit nicht klar, wie sehr die Zeit das menschliche Leben in all seinen kleinen und großen Abschnitten bestimmt. Doch schnell bemerkte ich, wie tiefgründig man in dieses Thema eintauchen kann. Aufgrund des begrenzten Zeitumfangs der Diplomarbeit wird sich die Arbeit jedoch nur auf bestimmte Teilgebiete der Zeit -und darin nur auf eine begrenzte Anzahl von Beispielen und Persönlichkeiten - beschränken. Die vier Themenschwerpunkte umfassen dabei die Sichtweise der Zeit aus den geistes- und naturwissenschaftlichen Richtungen der Philosophie, der Psychologie, der Biologie und natürlich der Physik.

Um den Bezug zu meiner ursprünglichen Idee zu erhalten, habe ich die ersten drei Dimensionen kurz gefasst mit in diese Arbeit aufgenommen. Dadurch konnte eine Herleitung und Einführung zur vierten Dimension, nämlich der Raumzeit, erreicht werden. Da die Zeit ohne Raum und umgekehrt der Raum ohne die Zeit nicht existieren kann, setze ich nachfolgend den Begriff ‘Zeit’ mit der ‘Raumzeit’ gleich.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung 7
Idee 7
Aufgabenstellung und Zielsetzung 9
Abstract 12
Die Dimensionen 15
Der Punkt 15
Die Gerade 15
Die Fläche 16
Der Raum 18
Die Zeit 19
Die Geschichte der Zeit 21
Die Definition der Zeit 21
Die Einteilung Jahr - Tag – Stunde 23
Das Mond- und Sonnenjahr 26
Die Geschichte des Kalenders 27
Die Entwicklung der Zeitmessung 31
Die Einführung der Weltzeit 38
Die Zeit der Psychologie 43
Die Zeit der Biologie 51
Die Zeit der Philosophie 61
Die Zeit der Physik 71
Voraussetzungen zur Videoproduktion 85
Videolänge und Zielmedium 85
Projektmanagement 88
Exposé 89
Storyboard 90
Animatic 101
Softwarekriterien 103
Technische Rahmenbedingungen 107
Pixelseitenverhältnis und Auflösung 108
Vorbereitende Arbeiten 111
Sprechertext 111
Adobe Photoshop 113
Adobe Illustrator 116
Projektverwaltung 118
Compositing 121
Ebenen 121
Keyframes und ihre Interpolationsmethoden 125
Masken und Matten 130
Effekte 133
Expressions 137
3D-Objekte 139
Textanimation 142
Postproduktion 145
Videoschnitt 145
Farbkorrektur 147
Zeitverzerrung 150
Soundbearbeitung 151
Rendering 153
DVD-Authoring 156
Zusammenfassung und Fazit 161
Anhang 165
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 167
Abbildungen 167
Tabellen 173
Literaturverzeichnis 175
Bücher 175
Zeitungen und Zeitschriften 177
Internetverweise 178
Bibliographische Beschreibung 185
Erklärung zur Diplomarbeit 18

Textprobe:

Der Raum:

Der Raum ist durch die Eigenschaften der Länge, Breite und Höhe definiert. Die dritte Dimension entsteht, wenn man zwei zweidimensionale Ebenen nimmt und diese senkrecht zueinander stellt. Somit ergibt sich eine, zu den bisherigen zwei Bewegungsrichtungen (geradeaus und seitwärts) zusätzliche Bewegungsrichtung, die Höhe. Nach dem Mathematiker und Physiker Isaac Newton ist der Raum (ebenso wie die Zeit) absolut. Der Raum besteht also unabhängig von der Materie in ihm, ebenso wie die Zeit unabhängig vom Raum vergeht. Damit wies Newton dem Raum physikalische Eigenschaften zu, die unabhängig von Zeit und Materie wirken. Bei der Rotation eines Körpers wäre der Raum die Ursache der Fliehkräfte. Diese Vorstellung eines absoluten Raum- und Zeitbegriffes wurde bis zur Relativitätstheorie Einsteins nahezu unverändert beibehalten und als physikalisches Gesetz postuliert. Erst Wissenschaftler und Philosophen wie Leibniz und Kant wiesen darauf hin, dass Bewegung immer nur in Bezug auf andere Bezugssysteme festgestellt werden kann, jedoch nicht zum absoluten Raum. Dieser ist folglich nur eine Form der menschlichen Anschauung und nur deswegen dreidimensional, weil es der menschlichen Vorstellung entspricht. Die Relativitätstheorie bewies dennoch, dass der Raum durchaus eine Realität hat und seine Eigenschaften empirisch feststellbar sind. Die Entwicklung und Grundlagen dieser die Physik revolutionierenden Feststellung werden in dem weiter unten folgenden Kapitel ‚Die Zeit der Physik’ beschrieben. Für eine erste Beschreibung des Raumes kann zusammenfassend gesagt werden, dass der Raum nicht – wie jahrhundertelang angenommen – unveränderlich ist. Aufgrund der ihm zugeschriebenen Merkmale der Dreidimensionalität stellt er die für den Menschen am einfachsten vorzustellende Dimension dar. Denn in dieser Dimension existiert der Mensch.

Die Zeit:

Als vierte Dimension wird im allgemeinen die Zeit bezeichnet, da diese unser Leben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft teilt. Da jedoch keine Dimension zeitlos ist, kann man die Zeit nicht einfach als vierte Dimension bezeichnen. Das würde voraussetzen, dass die Wesen der zweiten Dimension, die Flatlanders, ohne Zeit existieren müssten. Sie könnten die Zeit schließlich nur über den Umweg der dritten Dimension, also den Raum, erreichen. Das bedeutet, dass die Zeit jeder Dimension und ebenso jede Dimension der Zeit zugeordnet sein muss. Dies verdeutlicht sich in dem Begriff der Raumzeit, der durch Einsteins Relativitätstheorie entscheidend geprägt wurde: Ohne Raum existiert keine Zeit und umgekehrt auch ohne Zeit kein Raum. Dass die Zeit als absolute Dauer, wie lange vermutet wurde, nicht existiert, wurde bereits weiter oben erwähnt (vgl. Kapitel ‚Der Raum’). Der Physiker Ernst Mach bemerkte, dass Zeit nur eine Abstraktion ist, die Veränderungen messbar macht. Denn das Beurteilen der Zeit anhand einer gleichförmigen Bewegung wie den Erdumlauf um die Sonne ist eine durch den Menschen willkürlich festgelegte Definition der Zeit. Die Gleichförmigkeit eines gewissen Ablaufs beurteilen zu wollen, ist sinnlos, da keine Bewegung ‚an sich’ beurteilt werden kann. Jegliche Abläufe sind nur gleichförmig in Bezug auf andere Bewegungen. Albert Einstein wurde von diesen Überlegungen Ernst Machs sicherlich angeregt. In den nachfolgenden Kapiteln wird die Zeit aus unterschiedlichen Sichtweisen näher betrachtet.

Link zur Arbeit: http://www.diplom.de/katalog/arbeit/11883
Arbeit zitieren: Nowak, Monika Juli 2008: Erstellung eines animierten Videos zur Bedeutung der Zeit, Hamburg: Diplomica Verlag
Bestellmöglichkeiten und Preise:

Bezugspreis eBook (PDF-Datei) per Download: EUR 58,00 inkl MwSt.
Bestellnummer: ISBN 978-3-8366-1883-0
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