Depression
Ursachen, Zusammenhänge und Veränderungsmöglichkeiten
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Michael Baade
- Abgabedatum: März 2007
- Umfang: 76 Seiten
- Dateigröße: 1,5 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Regensburg Deutschland
- Bibliografie: ca. 34
- ISBN (eBook): 978-3-8366-1593-8
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Baade, Michael März 2007: Depression, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Depression, Schlafentzug, Antidepressiva, Schlafstörung, Alternativbehandlung
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Diplomarbeit von Michael Baade
Einleitung:
Diese Arbeit soll einen Überblick über das Krankheitsbild Depression geben. Dabei wird auf die verschiedenen Formen von Depression eingegangen und auf deren Ursachen. Es soll zudem verdeutlicht werden, dass sich Depressionen auf sehr unterschiedliche Art äußern können und verschiedenste Gründe für die Entstehung solcher beteiligt sein können. Dies macht das Krankheitsbild nicht gerade durchschaubar; eine vielschichtige, multidimensionale Betrachtungsweise ist daher erforderlich.
Um dies zu ermöglichen, wird in dieser Arbeit zwischen neurobiologischen und psychologischen Faktoren differenziert. Etwas genauer wird hierbei auf den Schlaf eingegangen, der bei Depressionen sehr häufig gestört ist.
Später wird auf verschiedene Möglichkeiten hingewiesen, die helfen sollen, sich selbst aus einer Depression zu befreien. Bewusst möchte ich dem Leser alternative Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen, die neben der klassischen pharmazeutischen und psychotherapeutischen bei der Behandlung von Depression wirken können.
Interessant ist auch die Betrachtungsweise von Gesellschaft und Depression: Überlegungen, ob Depressionen durch den gesellschaftlichen Wandel mitbedingt sind, sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Diese Betrachtungsweise wird im Rahmen dieser Arbeit allerdings nicht angestellt, da dies mitunter zu einer politischen Auseinandersetzung mit diesem Thema führen würde. Außerdem möchte ich dem Leser eine relativ schnelle Hilfe für Depressionen darstellen, ohne dass hierbei zuerst ein gesellschaftlicher Wandel nötig wäre. Ich sehr diesen zwar auch als langfristige und nötige Möglichkeit, doch gerade ein persönlicher Wandel (zum Beispiel der Einstellungen und Lebensgewohnheiten) kann meiner Meinung Depressionen heilen. Und wandelt sich nicht auch die Gesellschaft, wenn Individuen sich verändern?
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | EINLEITUNG | 4 |
| 2. | DEPRESSION, WAS IST DAS? | 5 |
| 2.1. | Depression, eine Definition | 5 |
| 2.2. | Häufigkeit | 6 |
| 2.3. | Depression nach ICD-10 | 9 |
| 2.3.1 | Bipolare affektive Störung: | 9 |
| 2.3.2 | Depressive Episode | 11 |
| 2.3.3 | Rezidivierende depressive Störung | 11 |
| 2.3.4 | Zyklothymia | 11 |
| 2.3.5 | Dysthymia | 11 |
| 2.3.6 | Saisonal Abhängige Depression (SAD), Winterdepression | 11 |
| 2.4. | Symptome der Depression | 13 |
| 3. | URSACHEN UND AUSLÖSER EINER DEPRESSION | 16 |
| 3.1. | Der neurobiologische Erklärungsansatz der Depression | 16 |
| 3.1.1 | Gestörte Funktion der Botenstoffe im Gehirn | 18 |
| 3.1.2 | Der hormonelle Einfluss | 20 |
| 3.1.3 | Biologische Rhythmen | 24 |
| 3.1.4 | Die Genetische Veranlagung | 24 |
| 3.2. | Der Psychologische Erklärungsansatz der Depression | 25 |
| 3.2.1 | Tiefenpsychologische Erklärungsansätze | 26 |
| 3.2.2 | Verhaltenspsychologische Erklärungsansätze | 26 |
| 3.2.2.1 | Das Verstärker-Verlust-Modell | 27 |
| 3.2.2.2 | Das Modell der erlernten Hilflosigkeit | 29 |
| 3.2.2.3 | Das kognitive Modell | 30 |
| 4. | SCHLAF UND DEPRESSION | 31 |
| 4.1. | Normaler, gesunder Schlaf | 32 |
| 4.1.1 | Die Natur des Schlafes | 32 |
| 4.2. | Gestörter Schlaf | 35 |
| 4.3. | Schlafstörungen | 36 |
| 4.4. | Neurobiologische Zusammenhänge | 38 |
| 4.4.1 | Schlaf und Hormone | 38 |
| 4.4.2 | Schlaf und Biorhythmus | 38 |
| 4.5. | Die Wechselwirkung von Schlaf und Stimmung/Depression | 39 |
| 5. | HILFE AUS DER DEPRESSION | 42 |
| 5.1. | Klassische Behandlungsmöglichkeiten | 42 |
| 5.1.1 | Antidepressiva | 43 |
| 5.1.2 | Der Schlafentzug | 45 |
| 5.1.3 | Lichttherapie | 46 |
| 5.1.4 | Elektrokrampftherapie (EKT) | 46 |
| 5.1.5 | Transkranielle Magnetstimulation (TMS) | 47 |
| 5.2. | Alternative Hilfen | 47 |
| 5.3. | Alternative Hilfen, die auf der körperlichen (somatischen) Ebene wirken | 48 |
| 5.3.1 | Gesunden Schlaf aneignen (Schlafplan erstellen) | 48 |
| 5.3.2 | Ernährung | 50 |
| 5.3.3 | Sport (Herz-Kreislauf) | 53 |
| 5.4. | Hilfen, die einen psychologischen Ansatz haben | 54 |
| 5.4.1 | Gesunde soziale Kontakte und Selbsthilfegruppen | 54 |
| 5.4.2 | Neue Verhaltensweisen und Einstellungen erlernen und erproben | 55 |
| 5.4.3 | Neuerlernung von Glück | 57 |
| 5.4.4 | Meditation | 57 |
| 5.4.5 | Autosuggestion | 59 |
| 5.4.6 | Suggestive Visualisierung | 59 |
| 5.4.7 | Hypnose | 60 |
| 5.5. | Weitere Hilfen | 61 |
| 5.5.1 | Gedankenkreisel anhalten | 61 |
| 5.5.2 | Den Tag angenehm strukturieren | 62 |
| 5.5.3 | Die Macht des bewussten Wahrnehmens | 63 |
| 5.5.4 | Kleine Schritte führen auch zum Ziel | 63 |
| 6. | PRAXISORIENTIERTES KONZEPT ZUR VORBEUGUNG UND MINDERUNG VON DEPRESSIVEN ZUSTÄNDEN | 65 |
| 7. | ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSS | 70 |
| 8. | ABBILDUNGSVERZEICHNIS | 72 |
| 8.1. | Tabellen | 72 |
| 8.2. | Abbildungen | 72 |
| 9. | LITERATURVERZEICHNIS | 73 |
| 10. | ANHANG | 76 |
Textprobe:
Kapitel 4.1, Normaler, gesunder Schlaf:
Jeder Mensch braucht seinen Schlaf. Er ist lebenswichtig und dient der Erholung des Körpers und des Gehirns. Aber was läuft konkret im Gehirn ab während wir schlafen?
Die Natur des Schlafes: Mit verschiedenen Messinstrumenten lässt sich heutzutage viel über den Schlaf aussagen. Das wichtigste Messgerät ist hierbei das EEG (Elektroenzephalogramm), das die Gehirnströme misst. Weitere Geräte, mit deren Hilfe man Aussagen über das Schlafverhalten erhält, sind das EMG (Elektromyogramm), das die Muskelbewegungen – den Muskeltonus – misst und das EOG (Elektrookulogramm), mit dem man die Augenbewegungen aufzeichnen kann. Diese Geräte werden mit Elektroden an die Schädeldecke, hinter den Ohren, an den Außenseiten der Augen und am Mundboden des Schlafenden befestigt. Durch die Messungen lassen sich Aussagen über das Schlafverhalten des Homo sapiens machen. Die aufgezeichneten Wellenbilder werden als Schlafpolygraphie bezeichnet. Mit ihnen hat man herausgefunden, dass das Gehirn während des Schlafs verschiedene Stadien durchläuft, in denen es mit unterschiedlichen Frequenzen arbeitet. Diese Stadien unterscheiden sich zusätzlich im Muskeltonus (Muskelspannung) und in der Augenbewegungsdichte, also in der Häufigkeit der Augenbewegung in einer bestimmten Zeit. Insgesamt durchläuft ein gesunder Mensch fünf verschiedene Stadien in vier bis fünf Zyklen pro Nacht. Man definiert die Stadien eins bis vier durch die vorliegende Gehirnaktivität, die sich anhand der Frequenz und Spannung bewerten lässt. Das fünfte Stadium hat einen Sonderstatus, da hier auffällig hohe Augenbewegungen festgestellt wurden. Es wurde daher als REM-Schlaf („Rapid Eye Movement“- schnelle Augenbewegungen) bezeichnet. Die vorgeschalteten vier Stadien geben Aufschluss über die Tiefe des Schlafs. Stadium 1 ist ein sehr leichter Schlaf (Einschlafzustand, zwischen wach und Schlaf), Stadium 4 der tiefste. Elektrische Wellen des ersten Stadiums werden als Theta-Wellen bezeichnet. Sie haben eine Frequenz von 4-7 Hertz (Schwingungen in der Sekunde) bei einer Spannung von etwa 10 Mikrovolt. Stadium 3 und 4 gelten als Tiefschlaf. Der Tiefschlaf des 4. Stadiums wird dadurch definiert, dass er mindestens zur Hälfte sogenannte Deltawellen aufweist (1-2 Hertz und dabei bis zu 75 Mikrovolt). Stadium 3 durch das mindestens sechs Sekunden lange Auftreten von Deltawellen. Während des REM-Stadiums ist neben den schnellen Augenbewegungen das Gehirn aktiver als in den anderen Stadien. So ist die Frequenz wie bei der des ersten Stadiums, allerdings ist die REM-Phase durch lebhaftes Träumen gekennzeichnet. Dagegen sind während dieser Phase die Muskeln wie gelähmt. Die Besonderheit des REM-Schlafes führte zu einer Zusammenfassung der anderen Stadien in den sogenannten „non-REM-Schlaf“. Während des Schlafs durchläuft der Mensch mehrfach diese Stadien, ein Schlafzyklus dauert dabei etwa 90 Minuten. Der Zyklus beginnt mit dem Einschlafen in Stadium 1 und endet mit dem REM-Schlaf. Die darauf anschließenden Zyklen beginnen mit Stadium 2, das Einschlafstadium fällt weg. Insgesamt durchläuft man in einer Nacht vier bis fünf Zyklen. In den ersten zwei bis drei Zyklen gelangt man dabei normalerweise in Tiefschlafphasen. Diese Tiefschlafphasen werden mit zunehmendem Alter weniger. Mit 60 Jahren fällt der Tiefschlaf im Normalfall weg. Während die Tiefschlafphasen im Verlauf der Nacht weniger werden, wird der REM-Schlaf länger. Er ist am Anfang des Schlafes 10 bis 20 und am Morgen 45 Minuten lang. Der REM-Schlaf macht ungefähr ein Viertel der Nacht aus (vgl. Abbildung 9). Er dient dazu, das, was tagsüber erlebt wurde zu verarbeiten, zu speichern und im Gehirn zuzuordnen. So ist er auch wichtig um tagsüber einen freien Kopf zu haben (siehe Abbildung 9: „Schlafstadien“).
Nächtliches Erwachen muss nicht unbedingt krankhaft sein, denn auch Personen, die einen guten Schlaf haben erwachen nachts sehr häufig. Dies geschieht bei genannten Personen bis zu 28 Mal in einer Nacht. Meist erwachen sie aus dem REM-Schlaf oder aus dem Schlaf des 2ten Stadiums. Der Unterschied besteht bei gesunden Personen darin, dass sie nach relativ kurzer Zeit wieder einschlafen. Trotz dieser nächtlichen Erwachungen wird der Schlaf nicht beeinträchtigt, sofern man nicht längere Zeit wach bleibt. Im Normalfall erinnert man sich am nächsten Morgen nicht einmal mehr daran, dass man in der Nacht aufgewacht ist. In den REM-Phasen ist man anfälliger auf äußere Geräusche, Berührungen und Licht. Liegt man in einem Raum, der viel Licht ins innere lässt, wird man in der Früh schneller wach, als in abgedunkelten Räumen. Im Tiefschlaf hingegen benötigt es stärkerer äußerer Einflüsse um geweckt zu werden. Wird man aus einem solchen Stadium geweckt, steht man neben sich und fühlt sich schlaftrunken.
Um in den Schlaf zu gleiten, muss man entspannt sein, körperlich wie geistig. Nur so kann man in den Schlaf gleiten. Ist man aufgedreht oder körperlich aktiv wird das Einschlafen verhindert.
Gestörter Schlaf:
Wie in Punkt 4 auf Seite 31 erwähnt leidet ein Mensch, der an Depressionen erkrankt ist, meist auch an Schlafstörungen. Neben der Insomnie (Schlaflosigkeit) und der Hypersomnie (krankhaft gesteigertes Schlafbedürfnis) tritt zerstückelter Schlaf, verlängerte Einschlafzeit und frühmorgendliches Erwachen auf. Auch die Schlafzyklen ändern sich: Es kommt zu einer Enthemmung von REM-Schlaf. Das bedeutet der REM-Schlaf tritt verfrüht auf (verkürzte REM-Latenz), die erste REM-Phase ist verlängert und die Augenbewegung der REM-Phasen ist erhöht. Außerdem wird der Tiefschlafanteil weniger. Anzunehmen ist also, dass der REM-Schlaf eine depressionsfördernde (depressiogene) Wirkung hat. Auf jeden Fall tritt er bei Depressionen verstärkt auf. Vermindert man den REM-Schlaf mit einem partiellen Schlafentzug (Aufwecken nach der ersten Nachthälfte) vermindern sich die Symptome der Depression und die Stimmung wird besser. Anzumerken bleibt, dass dieses Schlafmuster nicht nur bei Depressionen vorliegt. Auch bei anderen Erkrankungen ändert sich der Schlaf auf gleiche Weise. Es ist auffällig, dass insbesondere psychische Erkrankungen den Schlaf beeinflussen. So ähnelt das Schlafmuster bei der Schizophrenie oder bei Zwangserkrankungen dem eines an Depressionen erkrankten Menschen.
Schlafstörungen:
Die Zusammenhänge von Depression und REM-Schlaf führten zu verschiedenen Erklärungsmodellen. Das Chronobiologische Modell von Wehr und Wirz-Justice geht davon aus, dass der Mensch von zwei Uhren gesteuert wird. Die eine ist für die Körpertemperatur, die Cortisolausschüttung und den REM-Schlaf zuständig. Die andere für den Schlaf-Wach-Rhythmus. Erklärt werden die Schlafstörungen damit, dass die erste Uhr der zweiten bei Depressionen vorgeschaltet ist und somit das Gleichgewicht durcheinander gerät. Daraus resultiert ein erhöhter REM-Schlafanteil, eine erhöhte REM-Dichte sowie ein verfrühtes Auftreten der ersten REM-Phase. Für diese Theorie spricht, dass man bei Depressiven mit einer Verlagerung der Einschlafzeit um 6 Stunden einen positiven Effekt auf den Gesundheitszustand erzielt hat. Allerdings hat man festgestellt, dass die REM-Phasen unabhängig von der Tageszeit bei Depressiven verfrüht auftreten.
Ein anderes Modell erklärt den Zusammenhang von Schlafstörungen und Depression anhand zweier Prozesse. Es nennt sich daher Zwei-Prozess-Modell (nach Borbely und Mitarbeitern). Der eine Prozess, Prozess C, steuert den Schlaf-Wachzustand. Der Prozess S ist im Zusammenhang mit dem Tiefschlaf zu sehen. Er wird stärker, je wacher man ist und schwächer, wenn man im Tiefschlaf ist. So wird er in der ersten Nachthälfte sehr schwach, da hier der Tiefschlaf stattfindet. Durch die leichteren Schlafphasen in der zweiten Nachthälfte steigt er an und die Prozesse C und S nähern sich, das Schlafbedürfnis geht zurück. Ist der Prozess S gestört – wovon man bei Depressionen ausgeht – kommt es als Folge zu einer Verminderung des Tiefschlafes. Dadurch tritt der REM-Schlaf verfrüht und öfter auf.
Weitere Modelle erklären Schlafstörungen durch eine Störung der Interaktion zweier Neuronenverbände. Diese Modelle nennen sich Reziprokes Interaktionsmodell und Cholinerg-aminerges Imbalancemodell. Ausgegangen wird bei ihnen, dass der REM-Schlaf und der Non-REM-Schlaf von cholinergen und aminergen Nervenzellen (Neuronen) gesteuert werden. Diese Interaktion bewirkt das Schlafen in Schlafzyklen. Ist die cholinerge Aktivität zu hoch hat dies die Folge, dass der REM-Schlaf verfrüht eintritt und eine höhere Dichte aufweist. Die cholinerge-aminerge Aktivität unterliegt zusätzlich einem eigenen Rhythmus: In den Morgenstunden überwiegt das cholinerge System, in den Abendstunden das aminerge. Eine verstärkte Aktivierung des colinergen Systems führt zu einer Verminderung der Noradrenalinfreisetzung, was depressionsfördernd wirkt. Mauthe schreibt, dass Schlaf in den Morgenstunden die Depression erneut hervorrufen kann. Beim abendlichen Schlaf ist dies weniger der Fall, da hier das aminergene System überwiegt.
Während des Schlafs geschehen spezielle Vorgänge im Körper des Schlafenden, die sich vom Wachzustand unterscheiden. Im nächsten Abschnitt sollen diese kurz beschrieben werden.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836615938
Arbeit zitieren:
Baade, Michael März 2007: Depression, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Depression, Schlafentzug, Antidepressiva, Schlafstörung, Alternativbehandlung




