Dienstleistungsmarketing im IT-Bereich
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Urs Jacoby
- Abgabedatum: Januar 2002
- Umfang: 77 Seiten
- Dateigröße: 566,2 KB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Universität Kassel Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5261-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5261-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5261-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Jacoby, Urs Januar 2002: Dienstleistungsmarketing im IT-Bereich, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Qualitätsmanagement, Informationsmanagement, EDV, Dienstleistungsmarketing, IT-Management
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Diplomarbeit von Urs Jacoby
Einleitung:
Die Konzentration auf das Kerngeschäft eines Unternehmens und die häufig unkontrollierbaren Kosten der IT veranlassen immer mehr Unternehmen über IT-Outsorcing nachzudenken. Dies führt bei vielen EDV-Abteilungen gezwungenermaßen zu einem Umdenken von der Erbringung einer Rechenzentrumsleistung zu einer markt- und erfolgsorientierten IT-Dienstleistungserbringung, die mit der externer Anbieter konkurrieren muss. Interne Anbieter müssen sich somit genauso wie Externe über die Vermarktung ihrer IT-Dienste Gedanken machen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich nun die Frage nach einem passenden Marketingkonzept für IT-Dienste:
Welche IT-Dienste sollen mit welchen Leistungskomponenten, für welche Zielgruppen (für welche Kunden), unter welchen Bedingungen angeboten werden und wie kann die Zielgruppe auf das Angebot aufmerksam gemacht werden?
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Diplomarbeit besteht aus drei Hauptkapitel. Das erste Hauptkapitel nimmt zunächst eine begriffliche Abgrenzung von Information und IT vor. Ferner ist die Entwicklung der IT hinsichtlich des Technologiewandels und der damit einhergehenden Entwicklung der Anwendungen Gegenstand der Betrachtung. Im Kontext dieser Entwicklung wird die Entstehung eines Informationsmanagements und eines IT-Managements beschrieben. Dabei haben die Aufgaben des IT – Managements die Funktion einer technischen und operativen Unterstützungsleistung. Abgeschlossen wird dieses Kapitel mit der Begründung der Notwendigkeit einer Vermarktung für IT – Dienstleistungen.
Im zweiten Hauptkapitel erfolgt eine Definition des Dienstleistungsbegriffes. Hierbei wird die besondere Komplexität der Dienstleistung festgestellt und die Unmöglichkeit, sie in jeder Dimension eindeutig abgrenzen zu können. Neben einem Überblick über die Grundlagen des Dienstleistungsmarketings wird auf die Dienstleistungsqualität und ihren Stellenwert als Dienstleistungsmarketing-Instrument in Form des Qualitätsmanagements eingegangen.
Im vierten Kapitel, dem dritten Hauptkapitel werden die theoretisch betrachteten Instrumente auf den IT –Bereich angewendet. Dazu werden der potentielle Markt für IT – Dienstleistungen und die Dienstleistungsnachfrager abgegrenzt. Weiterhin wird untersucht, welche Dienstleistungen der Kunde benötigt, um somit Aufschluss darüber zu erhalten, welche Marketinginstrumente im Rahmen des Marketing-Mixes anwendbar sind. Hierbei wird die Vermittlung des Nutzens der IT als primäre Aufgabe eines Dienstleistungsmarketings herausgestellt.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | III | |
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| 1. | Einführung | 1 |
| 2. | Verständnis des IT-Managements als Dienstleistungsbereich | 4 |
| 2.1 | Zum Begriff der Information und Informationstechnologie | 4 |
| 2.2 | IT und Organisation | 6 |
| 2.3 | Entwicklung der IT - Von der Datenverarbeitung zur Informationsverarbeitung | 9 |
| 2.3.1 | Technische Entwicklung | 9 |
| 2.3.2 | Entwicklung der Anwendungen | 12 |
| 2.4 | Informationsmanagement und IT-Management | 14 |
| 2.4.1 | Die Bedeutung der Information als Ressource | 16 |
| 2.4.2 | Informationsmanagement | 17 |
| 2.4.3 | IT-Management | 22 |
| 2.5 | Die Notwendigkeit eines Dienstleistungsmarketings für den IT-Bereich | 23 |
| 3. | Dienstleistung und Marketing | 27 |
| 3.1 | Die Dienstleistung | 28 |
| 3.2 | Besonderheiten für das Marketing | 36 |
| 3.3 | Dienstleistungsqualität und Qualitätsmanagement | 47 |
| 4. | Anwendung des Dienstleistungsmarketings im IT-Bereich | 55 |
| 4.1 | Mögliche Dienstleistungen | 57 |
| 4.2 | Definition der vom Kunden benötigten Dienstleistungen | 58 |
| 4.3 | Anwendung des Marketing - Mixes | 60 |
| 5. | Resumée und Ausblick | 63 |
| Literaturverzeichnis | 66 | |
| Eidesstattliche Erklärung | 71 |
unterteilen. Externe Dienstleistungen sind marktrelevant. Interne Dienstleistungen sind an sich nicht marktrelevant, jedoch kann im Rahmen einer Externalisierung aus einer internen Dienstleistung eine externe werden (z.B. wie die DV bei der Debis AG) .67 Schätzungen zufolge wird etwa die Hälfte des der Produktion zugeschriebenen BIP tatsächlich durch interne Dienstleistungen erwirtschaftet68. Sekundärleistungen sind Bestandteil eines Systems oder Leistungsbündels. Ein System ist dabei eine Problemlösung, die sich aus Sach- und Dienstleistungen zusammensetzt. Obligatorisch sind solche Dienste, die für den Absatz des Leistungsbündels zwingend nötig sind (z.B. Garantie, Installation). Freiwillig hingegen sind die Dienste, welche der Differenzierung des Grundproduktes dienen (z.B. Schulung, Hotline). Primärdienstleistungen sind selbstständige Absatzobjekte und von materiellen Produkten unabhängig. Hierbei unterscheiden sich gänzlich eigenständige Dienste in echte Dienstleistungen, wie z.B. betriebswirtschaftliche Beratung und unechte Dienste, die in direkter Verbindung zum Sachgeschäft eines Unternehmens stehen, so z.B. Entsorgung. Die Grenze zwischen Produkten und Dienstleistungen verwischt durch das Aufkommen der vorgenannten Mehrwertdienste, Systemgeschäfte oder Leistungsbündel mehr und mehr. Sowohl die Negativabgrenzung von Sachleistungen als auch die Aufzählungen [...]
betreuung, Sonderschul-, Schul- und Hochschulausbildung, Erwachsenenbildung wie auch Dienstleistungen von niedergelassenen Ärzten, Zahnärzten, Heilpraktikern, Masseuren, Krankenhäusern und Kurkliniken, Seniorenheimen, Altenbetreuung und Betreuung von Randgruppen der Gesellschaft. Die Nachfrage von Konsumentendiensten erfolgt unmittelbar durch private Haushalte. Zu nennen sind hier Reise- und Freizeitdienstleistungen, kulturelle Dienstleistungen, Güterreparatur-, -reinigungs- und -pflegedienste, Finanz- und Versicherungsdienste, Beherbergungs- und Verpflegungsdienste sowie der Handel.65 CORSTEN erweitert diese vier Dienstleistungsarten um eine weitere Kategorie, die der „angebotsdifferenzierenden Dienstleistungen“. Darunter fasst er die Dienstleistungen, „die wegen ihrer Unselbstständigkeit und unmittelbaren Verbundenheit zu abgesetzten Produkten bzw. Dienstleistungen nur schwer statistisch erfasst werden können, (...) aber zunehmend an Bedeutung gewinnen.“66 Als Ursache für die zunehmende Bedeutung nennt er die zunehmende Angebots- und Produktvielfalt, die oft von einer hohen Vergleichbarkeit und Austauschbarkeit der Produkte bzw. Basisangebote begleitet wird. Dienstleistungen dienen dabei zur Differenzierung dieser Angebote zwischen konkurrierenden Anbietern bzw. innerhalb des Angebotes eines einzelnen Anbieters. Diese Entwicklung bewirkt eine Zunahme der Angebots-, Produktund Dienstleistungsdifferenzierung in drei verschiedene Bereichen: im industriellen Bereich, z.B. durch produktbezogene bzw. anwenderbezogene Schulung und Beratung im Softwarebereich. im Bereich Handel und Finanzen, z.B. durch zusätzliche Dienstleistungen zur Kundengewinnung, -betreuung und -beratung zur Abrundung des Dienstleistungsangebotes. in Dienstleistungsunternehmen selber, z.B. durch Kundenseminare, [...]
Betrachtet man die Gesamtheit aller Leistungen, so können freie und knappe Güter unterschieden werden. Freie Güter sollen hier unbeachtet gelassen werden. Knappe Güter sind Nominalgüter (z.B. in Form von Geld, Darlehen und Beteiligungen) oder Realgüter. Letztere unterteilen sich in immaterielle Güter und materielle Güter. Bei den materiellen Gütern handelt es sich um mobile oder immobile Sachleistungen in Form von Produktivgütern, die das Ergebnis von Produktionsprozessen sind. Diese wiederum lassen sich durch gewerblich nachgefragten Investitions- und Produktionsgüter sowie privat nachgefragten Gebrauchs- und Verbrauchsgüter unterscheiden. PEPELS spricht bei der anonymen Erstellung der Güter von industrieller Produktion und bei der persönlichen Herstellung von handwerklicher Produktion.62 Immaterielle Güter sind Rechte und Dienstleistungen, wobei die Dienstleistungen als produktverbundene (unselbstständige) und als produktunverbundene (selbstständige) Dienste auftreten. Im Folgenden wird auf die selbständigen Dienste eingegangen. REIN berücksichtigt das sektorenübergreifende Phänomen der Dienstleistungen und unterscheidet im Wesentlichen fünf Dienstleistungsarten:63 • • • • Kommerzielle Dienste Konsumenten – und Haushaltsdienste Humandienste Kommunale Dienste [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832452612
Arbeit zitieren:
Jacoby, Urs Januar 2002: Dienstleistungsmarketing im IT-Bereich, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Qualitätsmanagement, Informationsmanagement, EDV, Dienstleistungsmarketing, IT-Management



