Das Dialogische in Sonderpädagogischen Förderkonzepten mit Schwerstbehinderten
Unter besonderer Berücksichtigung der (Früh-)Rehabilitation komatöser Menschen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Inge Lohmeier
- Abgabedatum: September 1994
- Umfang: 271 Seiten
- Dateigröße: 9,9 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0704-9
- ISBN (CD) :978-3-8324-0704-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Lohmeier, Inge September 1994: Das Dialogische in Sonderpädagogischen Förderkonzepten mit Schwerstbehinderten, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Aphasie-Rehabilitation und Prävention, Dialogaufbau in der Intensivmedizin, Dialogische Förderkonzepte bei Lernbehinderung u. LRS, Lernen und Dialog, Neuropädagogik bei Patienten mit apallischem Syndrom
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Diplomarbeit von Inge Lohmeier
Einleitung:
Der vorliegenden Arbeit liegt eine Thematik zugrunde, der mein verstärktes Interesse während der letzten Studiensemester galt. Mein Anliegen ist es, das Dialogische in sonderpädagogischen Förderkonzepten mit Schwerstbehinderten unter besonderer Berücksichtigung der Früh-Rehabilitation komatöser Menschen vorzustellen, um dazu beizutragen, dass durch eine veränderte Sichtweise zukunftsorientiert die Integration auch dieser Menschen in die Gesellschaft ermöglicht wird.
Analog zur pädagogischen Frühförderung im behindertenpädagogischen und neuropädiatrischen Bereich wird heute auch die frühe Förderung schwersthirnverletzter Menschen nach rehabilitativen Gesichtspunkten gefordert. Da Intensivmedizin in das breite Spektrum angewandter Humanwissenschaften eingebettet ist, ist ein wissenschaftlicher Dialog im Sinne eines interdisziplinären Austausches - eines ganzheitlichen Denkens und Handelns - notwendig. Psychosoziale Aspekte sind ebenso einzubeziehen wie die Fachkompetenz von (Sonder-)PädagogInnen und PsychologInnen.
Aufgrund regionaler Unterversorgung im Frührehabilitationsbereich für Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma wird im Raum Weser-Ems im Schwerpunktkrankenhaus in Sanderbusch seit Juni 1990 in Erweiterung des herkömmlichen Managements mit einem kommunikativen Ansatz auf dialogischer Grundlage im Bereich der Frühförderung auf der Intensivstation gearbeitet. Rehabilitationsmaßnahmen erfolgen derzeit nach der vorherrschenden Definition erst ab der sog. Postakutphase. Neuere Erkenntnisse zeigen jedoch, dass Frührehabilitation bereits in der Akutphase auf der Intensivstation beginnen müsste.
Studienbegleitend konnte eine Patientin besucht werden, die sich nach vorangegangenem apallischen Syndrom in einer dyspallischen Phase befand. Die junge Architektin hat ihren Platz in unserer Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt in einem Alten-Pflegeheim zugewiesen bekommen. Da Rehabilitationsmaßnahmen bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit nach geltendem Recht nicht mehr gewährt werden, begann von seiten der Familie ein zähes und engagiertes Ringen im Namen ihrer Angehörigen, um die dringend erforderlichen Therapien genehmigt zu bekommen. Durch Unterstützung und gutachterliche Tätigkeit von Herrn Dr. med. Andreas ZIEGER (Facharzt für Neurochirurgie gelang es, jeweils zeitlich begrenzte Fördermaßnahmen durchzusetzen, die von Krankengymnastik ausgehend anschließend um Ergotherapie und Logopädie erweitert werden konnten. Um die Gesamtproblematik näher zu erläutern, wird in Kapitel 5 ausführlich zum Thema 'Frührehabilitation komatöser Menschen' Stellung genommen.
Gang der Untersuchung:
Zur Einführung werden im ersten Kapitel Sichtweisen über Menschenbilder in der Arbeit mit behinderten Menschen vorgestellt. Im theoretischen Teil dieser Arbeit schließen sich in Kapitel 2 Ausführungen zum Begriff von Behinderung und die Darlegung behindertenpädagogischer Definitionen zur Bestimmung von geistiger Behinderung an. In diesem Zusammenhang wird anschließend eine Einführung in die besondere Situation schwersthirnverletzter Menschen wie Komapatienten und Patienten im apallischen Syndrom gegeben und die Versorgungslage der Betroffenen geschildert.
Der jüdische Philosoph BUBER erkannte und formulierte ein Hauptprinzip menschlicher Entwicklung mit dem Satz: „Der Mensch wird am Du zum Ich“. BUBER ist Begründer des „dialogischen Prinzips“ in unserem Jahrhundert. Bezugnehmend hierauf werden in Kapitel 3 unterschiedliche dialogische Ansätze dargelegt und gegenübergestellt. Es folgen Ausführungen u.a. zum Thema „Lernen und Dialog“ sowie „Der kognitive Bereich eines lebenden Systems“. Hieran wird die Frage angeschlossen, wie vor diesem Hintergrund der Dialog zu verstehen ist. Zur Frühförderung unter den Aspekten der Prävention werden nachfolgend zwei Konzepte vorgestellt: Das ganzheitliche Förderkonzept MILANI COMPARETTIs basiert auf der systematischen Beobachtung und Dokumentation frühester Anfänge der Bewegungsentwicklung des Menschen. Anhand von Ultraschalluntersuchungen konnte verdeutlicht werden, dass die Bewegung des Fetus durch selbständige Aktivität gekennzeichnet und nicht als Antwort auf Reize von außen zu verstehen ist. Durch autonomen Lebenswillen baut sich das Individuum selbst auf und entwickelt darüber hinaus die Beziehung zur Umwelt. Dies bedeutet, dass sowohl im pädagogischen als auch im therapeutischen Bereich zusammen mit dem Kind von vorhandenen Möglichkeiten ausgehend in kleinen Schritten die „Zone der nächsten Entwicklung“ (s. WYGOTSKI) angestrebt wird.
Mit dem Konzept der „basalen Stimulation“ wird ein interdisziplinärer Ansatz zur Förderung Schwerstbehinderter vorgestellt. Mit den Betroffenen wird in Orientierung an der jeweiligen Lebenssituation im ganzheitlichen Sinne bedürfnisorientiert gearbeitet. Zur „basalen Stimulation“ in der Pflege folgen in Kapitel 5 (zum 'leibbezogenen Dialog') nähere Ausführungen.
Den Hauptteil dieser Arbeit bildet Kapitel 4 mit dem Thema „Anbahnung und Förderung der Kommunikation“. Zunächst wird die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation im Erziehungsprozess mit Schwerstbehinderten hervorgehoben. Zu „Gebärden und Gebärdensystemen“ werden u.a. Aussagen zum Einsatz von Handzeichen bei Menschen mit geistiger Behinderung gemacht, ebenso wird zu Auswirkungen des Erwerbs von Handzeichen auf den Lautspracherwerb und auf andere Gebiete Stellung genommen.
Im weiteren Verlauf wird das Thema „Lautdialoge als gemeinsames Drittes im gemeinsamen Handeln“ erörtert. Daran schließt sich die Darlegung von Bild- und Symbolsystemen an, wobei der BLISS-Symbol-Kommunikationsmethode besondere Bedeutung zukommt. Anhand eines Förderbeispiels aus meiner Arbeit im Team zur Erlangung des BLISS-Zertifikates werden BLISS-Symbole zur Unterstützung auf dem Weg vom Ich zum Du vorgestellt. Anschließend folgt ein Beispiel von der ersten Bremer BLISS-Tagung (1990) mit dem Thema 'BLISS und Lesen' sowie eine Fallstudie aus einem zweijährigen Forschungsprojekt 'Von BLISS zur Schrift'. Nach der ausführlichen Darstellung dieses logographischen Systems wird der Einsatz technischer Hilfen zur Kommunikation erläutert. Hierauf folgt eine Zusammenfassung unter dem Aspekt computergestützter pädagogischer Fördermaßnahmen.
Im Anschluss daran wird zu Rehabilitation und Prävention bei Aphasie Stellung genommen. Am Beispiel eines über Jahre entwickelten therapeutischen Vorgehens wird erläutert, was in der praktischen Arbeit mit Aphasikern in einer Rehabilitationsklinik geleistet wird. Der auf die Erkenntnisse von LURIA aufbauende Ansatz der Aphasietherapie wurde von LUTZ weiterentwickelt. Die Erfolge einer interdisziplinär verstandenen Rehabilitation werden an Beispielen zur Motivation der Patienten sowie der psychologischen Unterstützung in Grenzsituationen verdeutlicht.
In Kapitel 5 wird speziell der Aspekt der Rehabilitation komatöser Patienten behandelt. Nach Darlegung der Frührehabilitationsmaßnahmen auf der Intensivstation wird der Kommunikationsaufbau als Weg zum Wiedererwachen geschildert und Aussagen zum Selbsterleben bewusstloser Patienten gemacht. Hieran schließt sich eine ausführliche Dokumentation des Dialogaufbaus mit Hilfe unterschiedlicher bzw. aller Sinnesbereiche an.
In den darauffolgenden Abschnitten werden unterschiedliche Therapien vorgestellt. Zunächst handelt es sich um einen anthroposophischen Ansatz zur Musiktherapie mit komatösen Menschen. Es folgt eine Gegenüberstellung von Ergotherapie und Neuropädagogik, wobei Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen beiden Ansätzen herausgearbeitet werden. Bezugnehmend auf das Therapie-Angebot für die bereits erwähnte junge Patientin wird die Notwendigkeit begründet, pädagogische Fördermaßnahmen in das Therapiekonzept zu integrieren, um die Anbahnung nonverbaler Kommunikationskompetenz zu ermöglichen. Aus neurologischer Sicht befindet sich die Patientin z.Z. in einem Remissionsverlauf (als Durchgangssyndrom bezeichnet). Abschließend wird in diesem Kapitel ausgeführt, wann frühe Dialogangebote nicht gemacht werden dürfen bzw. wie antidialogische Situationen vermieden werden können.
Im Schlusskapitel wird noch einmal die Bedeutung pädagogischer Begegnung in dialogisch gestalteten sonderpädagogischen Förderkonzepten zur Rehabilitation und Prävention mit geistig behinderten Menschen bzw. Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma hervorgehoben. Dabei wird die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der (Früh-)Förderung schwerstbehinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener betont. Der holistische Ansatz, wie er für Ganzheits- und Alternativmediziner kennzeichnend ist, besagt, dass das Ganze in lebenden Systemen mehr ist als die Summe seiner Teile. In der Rehabilitation müssen alle Ebenen der physischen, psychischen und sozialen Existenz eines Menschen erkannt und einbezogen werden, um neben medizinischen Maßnahmen u.a. pädagogische Förderangebote unter Berücksichtigung des Lebenszusammenhangs der Patienten und ihrer Angehörigen einleiten zu können. Aufgrund dieser Sichtweise wird es möglich sein, die Trennung von Geistes- und Naturwissenschaften aufzulösen.
Inhaltsverzeichnis:
| EINLEITUNG | 1 | |
| 1. | MENSCHENBILDER IN DER ARBEIT MIT BEHINDERTEN MENSCHEN | 6 |
| 1.1 | Entstehen und Wirken von Menschenbildern | 6 |
| 1.2 | Menschenbild und Behinderung | 7 |
| 1.3 | Ganzheitlich biopsychosoziales Menschenbild | 8 |
| 2. | THEORETISCHE ANSÄTZE ZUM BEGRIFF VON BEHINDERUNG UND DIE DARLEGUNG BEHINDERTENPÄDAGOGISCHER DEFINITIONEN ZUR BESTIMMUNG VON GEISTIGER BEHINDERUNG | 10 |
| 2.1 | Gegenüberstellung von WHO-Behinderungsdefinition und „Kaskade“ einer Unfallsituation (nach ZIEGER) | 14 |
| 2.1.1 | Dreiteilige internationale Behinderungsdefinition der WHO (Genf 1980) | 14 |
| 2.1.2 | 'Kaskade' einer Unfallsituation | 15 |
| 2.2 | Das Konzept der 'dominierenden Tätigkeit' | 16 |
| 2.3 | Merkmale der dominierenden Tätigkeit | 17 |
| 2.4 | Zur Theorie der Hirnverletzung | 19 |
| 2.4.1 | Defektmedizinisches Modell | 19 |
| 2.4.2 | Theorie Funktioneller Hirnsysteme (Geschichtlicher Überblick) | 19 |
| 2.4.3 | Dynamisches Modell der Selbstorganisation (Darstellung in Kurzform) | 20 |
| 2.4.4 | Paradigmawechsel der Hirnfunktionskonzeption | 20 |
| 2.5 | Theorie Funktioneller Hirnsysteme | 21 |
| 2.6 | Theorie Pathologischer ZNS-Systeme | 23 |
| 2.7 | Zur Versorgungslage schwersthirnverletzter Menschen wie Komapatienten und Patienten im apallischen Syndrom | 24 |
| 2.7.1 | Was ist ein Koma? | 25 |
| 2.7.2 | Anmerkungen zu Diagnoseskalen | 27 |
| 2.7.3 | Zur Definition des „apallischen Syndroms“ in der Fachliteratur | 28 |
| 2.7.4 | Pathophysiologische Aspekte | 29 |
| 3. | DAS DIALOGISCHE PRINZIP (BUBER) | 31 |
| 3.1 | Entstehungsgeschichte des Dialogs | 34 |
| 3.2 | Die Dialogik im Leben KORCZAKs | 36 |
| 3.3 | Erziehung als Dialog bei BUBER und KORCZAK | 39 |
| 3.4 | FREIREs Dialog mit den Unterdrückten -Der Dialog im Lebensweltansatz | 42 |
| 3.5 | Das Dialogische bei HANSELMANN | 46 |
| 3.6 | Lernen und Dialog | 52 |
| 3.6.1 | „Modell des Zukünftigen“ (Afferenzsynthese) nach BERNSTEIN | 54 |
| 3.6.2 | Der kognitive Bereich eines lebenden Systems | 55 |
| 3.6.3 | Wie ist auf diesem Hintergrund der Dialog zu verstehen? | 56 |
| 3.7 | Zur Entwicklung der Frühförderung unter den Aspekten der Prävention | 57 |
| 3.7.1 | Frühförderung als Verstehens-, Deutungs- und Interaktionshilfe in der Lebens- und Erziehungswirklichkeit von Kind und Eltern | 59 |
| 3.7.2 | Das Dialogische im ganzheitlichen Förderkonzept von MILANI COMPARETTI | 63 |
| 3.7.3 | Das Konzept der „basalen Stimulation“ Interdisziplinärer Ansatz zur Förderung Schwerstbehinderter | 68 |
| 3.8 | Die Bedeutung der Haut für die Entwicklung des Menschen | 72 |
| 3.9 | Was ist unter Körperkontakt in diesem Kontext zu verstehen? | 74 |
| 4. | ANBAHNUNG UND FÖRDERUNG DER KOMMUNIKATION | 77 |
| 4.1 | Die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation im Erziehungsprozess mit schwer (schwerst)Behinderten | 79 |
| 4.2 | Gebärden und Gebärdensysteme | 82 |
| 4.2.1 | Der Einsatz von Handzeichen bei Menschen mit geistiger Behinderung | 83 |
| 4.2.2 | Auswirkungen des Erwerbs von Handzeichen auf den Lautspracherwerb und auf andere Bereiche | 87 |
| 4.2.3 | Spezielle Formen visumotorischer Zeichen und Gebärden | 88 |
| 4.3 | Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation | 90 |
| 4.3.1 | Lautäußerungen des Säuglings in seinen ersten 365 Tagen | 90 |
| 4.3.2 | Laut-Dialoge | 93 |
| 4.3.3 | Lautdialoge als gemeinsames Drittes im gemeinsamen Handeln - Das Erleben des Selbst | 96 |
| 4.4 | Nein und Ja - Zur Studie von SPITZ | 96 |
| 4.5 | Das Lächeln | 97 |
| 4.6 | Das LÖB-System | 99 |
| 4.7 | Das Touch'n Talk-System | 104 |
| 4.7.1 | Welche Vor- und Nachteile sind bei Bild-Symbolsystemen mit zu berücksichtigen? | 106 |
| 4.7.2 | Was spricht dennoch für die Verwendung dieser Kommunikationshilfen? | 107 |
| 4.8 | Die BLISS-Symbol-Kommunikationsmethode | 108 |
| 4.8.1 | Entstehungsgeschichte | 108 |
| 4.8.2 | Erste Anwendungen der BLISS-Symbol-Kommunikationsmethode in der Bundesrepublik | 109 |
| 4.8.3 | Die BLISS - Symbole | 111 |
| 4.8.4 | BLISS-Symbole zur Unterstützung auf dem Weg vom Ich zum Du (Förderbeispiel aus einer Teamarbeit zur Erlangung des BLISS-Zertifikates) | 119 |
| 4.8.5 | BLISS und Lesen - Frau S. lernt lesen (Beispiel aus der Dokumentation der ersten Bremer BLISS-Tagung vom 09.03.-11.03. 1990) | 126 |
| 4.8.6 | Von BLISS zur Schrift - Begegnung mit Michael (Die Fallstudie war Teil des zweijährigen Forschungsprojektes „BLISS-Symbol-Kommunikation“ im Rahmen der Berlinforschung an der FU.Berlin unter der Leitung von Prof.Dr.S.SCHUBENZ.) | 128 |
| 4.8.7 | BLISS - ein logographisches System | 132 |
| 4.8.8 | Der Einsatz von technischen Hilfen zur Kommunikation | 137 |
| 4.8.9. | Zusammenfassung unter dem Aspekt computergestützter pädagogischer Fördermaßnahmen | 144 |
| 4.9 | Rehabilitation und Prävention bei Aphasie | 149 |
| 4.9.1 | Definition der Aphasie | 150 |
| 4.9.2 | Vom Gedanken zum Wort | 152 |
| 4.9.3 | Die Herausbildung und Struktur der inneren Sprache | 154 |
| 4.9.4 | Klassifikation von Aphasie | 155 |
| 4.9.5 | Aspekte der Prognose, Diagnostik und Therapie bei Aphasie | 165 |
| 4.9.6 | Das Schweigen verstehen lernen | 178 |
| 5. | DIALOGAUFBAU IN DER FRÜHREHABILITATION MIT SCHWERSTHIRNVERLETZTEN KOMATÖSEN MENSCHEN ZUR GANZHEITLICHEN FÖRDERUNG VON ENTWICKLUNG UND AKTIVIERUNG NEUER KOGNITIVER KOMPETENZ | 184 |
| 5.1 | Frührehabilitation in der Intensivmedizin | 184 |
| 5.1.1 | Frührehabilitationsmaßnahmen auf der Intensivstation | 185 |
| 5.1.2 | Dialogisch begründete Intensivpflege | 185 |
| 5.2 | Das Dialogfeld zweier interagierender Systeme | 187 |
| 5.2.1 | Beispiel: Monika W., 41 Jahre alt | 188 |
| 5.2.2 | Beispiel: Joachim K., 21 Jahre alt | 189 |
| 5.3 | Kommunikationsaufbau als Weg zum Wiedererwachen | 190 |
| 5.3.1 | Entwicklungslogik von Menschen im Koma | 193 |
| 5.3.2 | Das Selbsterleben bewusstloser Patienten im Spiegel der Wissenschaft | 194 |
| 5.4 | Dialogaufbau mit kommunizierbaren Sinnesbereichen | 196 |
| 5.4.1 | Die Atmung | 197 |
| 5.4.2 | Bewegungs- und Lagesinn | 198 |
| 5.4.3 | Bereich der Nahsinne | 199 |
| 5.4.4 | Bereich der Fernsinne | 202 |
| 5.4.5 | Der leibbezogene Dialog | 206 |
| 5.5 | Musiktherapie mit komatösen Patienten | 211 |
| 5.5.1 | Entstehungsgeschichte | 211 |
| 5.5.2 | Musik- und Klangtherapie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im klinischen Bereich | 212 |
| 5.5.3 | Musiktherapie mit Komapatienten auf der Intensivstation im anthroposophischen Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke | 213 |
| 5.6 | Ergotherapie und Neuropädagogik | 220 |
| 5.6.1 | Gemeinsamkeiten von Ergotherapie und Neuropädagogik | 220 |
| 5.6.2 | Unterschiede zwischen Ergotherapie und Neuropädagogik | 221 |
| 5.6.3 | Das Therapie-Angebot für Anna | 222 |
| 5.7 | Wann dürfen frühe Dialoge nicht angeboten werden | 229 |
| 5.8 | Antidialogische Bedingungen | 230 |
| 6. | SCHLUSSBEMERKUNGEN | 231 |
| LITERATUR | 235 |
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http://www.diplom.de/ean/9783832407049
Arbeit zitieren:
Lohmeier, Inge September 1994: Das Dialogische in Sonderpädagogischen Förderkonzepten mit Schwerstbehinderten, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Aphasie-Rehabilitation und Prävention, Dialogaufbau in der Intensivmedizin, Dialogische Förderkonzepte bei Lernbehinderung u. LRS, Lernen und Dialog, Neuropädagogik bei Patienten mit apallischem Syndrom



