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Determinanten der Akzeptanz von electronic Human Resources (eHR)

Determinanten der Akzeptanz von electronic Human Resources (eHR)
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Annette Speicher
  • Abgabedatum: Juli 2002
  • Umfang: 146 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität Mannheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5911-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5911-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5911-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Speicher, Annette Juli 2002: Determinanten der Akzeptanz von electronic Human Resources (eHR), Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: neue Technologien, webbasiertes Personalmanagement, Human Resources Management, Intranet, ebusiness

Diplomarbeit von Annette Speicher

Einleitung:

Im Zuge der Forderung nach Wertschöpfung der unternehmerischen Querschnittsfunktion Human Resources (HR) wurde die Informationstechnologie electronic Human Resources (eHR) entwickelt. Deren Ziel ist die Reduktion administrativer Aufgaben durch Automatisierung und Mitarbeiterintegration in personalwirtschaftliche Prozesse. eHR stößt jedoch bislang auf schwache Akzeptanz im HR-Bereich. In der vorliegenden Arbeit wird ein Akzeptanzmodell entwickelt, das Determinanten der Akzeptanz aus den Bereichen Mensch, Organisation und Technologie spezifiziert.

Zur empirischen Modellüberprüfung wurde eine bundesweite Unternehmensbefragung von Entscheidungsträgern des HR-Bereichs durchgeführt. Dabei zeigt sich, dass insbesondere die wahrgenommene Mitarbeiterakzeptanz, Kenntnisse über eHR und die eHR-Unterstützung auf Unternehmensebene (Topmanagement) die Akzeptanz beeinflussen. Fehlende Ressourcen verhindern nur z.T. den eHR-Einsatz. Insgesamt stellen sich die Bewertung und der Einsatz von eHR durch die Befragten sehr positiv dar. Der weitere Einsatz muss unter Berücksichtigung der Bedenken der Entscheidungsträger von diesen im Diskurs mit dem Topmanagement und dem Betriebsrat geplant werden.

Inhaltsverzeichnis:

0. ZUSAMMENFASSUNG 1
1. EINLEITUNG 2
1.1 ZIELSETZUNG DER ARBEIT 3
1.2 AUFBAU DER ARBEIT 3
2. HUMAN RESOURCES MANAGEMENT 5
2.1 DEFINITORISCHE UND KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN 5
2.1.1 Abgrenzung HRM und Personalmanagement 5
2.1.2 Begriffsbestimmung HRM 6
2.2 ROLLE IM UNTERNEHMEN 7
2.2.1 Organisationsform 7
2.2.2 Kunden des HRM 8
2.2.3 Aufgabenfelder 8
2.3 ROLLENWANDEL DES HRM 12
2.3.1 Veränderungen im Unternehmensumfeld 12
2.3.2 Wandel im Human Resources-Bereich 14
2.3.3 Anforderungen an ein zukünftiges HRM 16
3. ELECTRONIC HUMAN RESOURCES 18
3.1 DEFINITORISCHE UND KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN 18
3.1.1 Abgrenzung zu verwandten Konzepten 18
3.1.2 Definition 19
3.1.3 Aufgabenträger 22
3.1.4 Aufgaben 24
3.1.5 Informationstechnologie 25
3.2 BESCHREIBUNG DER EHR-FUNKTIONEN 28
3.3 VERBREITUNG VON EHR 30
3.4 ZIELE UND FOLGEN DES EINSATZES VON EHR 31
4. AKZEPTANZ 34
4.1 DEFINITORISCHE UND KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN 34
4.1.1 Akzeptanz und Kultur 35
4.1.2 Akzeptanz versus Einstellung 36
4.1.3 Einstellungs- versus Verhaltensakzeptanz 37
4.2 DIE AKZEPTANZFORSCHUNG BEI TECHNISCHEN INNOVATIONEN 39
4.3 AKZEPTANZMODELLE FÜR NEUE TECHNOLOGIEN 40
4.3.1 Das Akzeptanzmodell von Reichwald (1978) 41
4.3.2 Kritische Würdigung 44
4.3.3 Das Akzeptanzmodell von Kollmann (2000) 44
4.3.4 Kritische Würdigung 47
4.3.5 Modelle organisationalen Kaufverhaltens 47
4.3.6 Kritische Würdigung 50
4.3.7 Exkurs: Das Konzept der Net-Readiness 51
4.3.8 Kritische Würdigung 53
4.4 ZUSAMMENFASSENDE BEWERTUNG DER MODELLE 54
5. AKZEPTANZ VON EHR 56
5.1 ARBEITSMODELL FÜR DIE FRAGESTELLUNG 56
5.2 MESSMODELL DER UNTERSUCHUNG 60
5.3 ABLEITUNG DER HYPOTHESEN 64
5.3.1 Merkmale des Menschen 64
5.3.2 Merkmale der Organisation 65
5.3.3 Merkmale der Technologie 65
5.3.4 Vorhersage der Akzeptanz von eHR 66
5.4 UNTERSUCHUNGSBEREICH 68
5.4.1 Erhebungszeitraum und Teilnehmer der Vorstudie 68
5.4.2 Methodik der Vorstudie: Experteninterviews 68
5.4.3 Erhebungszeitraum und Teilnehmer der Hauptstudie 69
5.4.4 Methodik der Hauptstudie: Quantitative Befragung 70
6. DARSTELLUNG UND INTERPRETATION DER ERGEBNISSE 71
6.1 ERGEBNISSE DER EXPERTENINTERVIEWS 71
6.1.1 Primärfragen: Generelle Hindernisse für eHR 71
6.1.2 Sekundärfragen: Weitere Hindernisse für eHR 73
6.2 ZUSAMMENFASSUNG 74
6.3 ERGEBNISSE DER QUANTITATIVEN BEFRAGUNG 74
6.3.1 Vorüberlegung zur Teststärke 75
6.1.2 Vorüberlegung zur Faktorenstruktur der Globalfaktoren 77
6.1.3 Deskriptive Ergebnisse 78
6.1.3.1 Teilnehmerstichprobe 78
6.1.3.2 Merkmale des Menschen 80
6.1.1.3 Merkmale der Organisation 83
6.1.1.4 Merkmale der Technologie 88
6.1.1.5 Einstellungsakzeptanz 90
6.1.1.6 Handlungsakzeptanz und Bekanntheit von eHR 91
6.1.1.7 Entscheidungsprozess 94
6.1.4 Zusammenfassung 95
6.1.5 Zusammenhänge der Merkmale der Globalfaktoren 95
6.1.5.1 Globalfaktor Mensch 95
6.1.1.2 Globalfaktor Organisation 97
6.1.1.3 Globalfaktor Technologie 98
6.1.6 Zusammenfassung 98
6.1.7 Hypothesenprüfung 99
6.1.7.1 Kenntnisse und Eignung 99
6.1.7.2 Objektive und subjektive Informiertheit 99
6.1.7.3 Intranetanbindung und Einstellungsakzeptanz 100
6.1.7.4 Vorhersage der Akzeptanz 101
6.1.8 Zusammenfassung 105
7. DISKUSSION DER ERGEBNISSE 106
7.1 HYPOTHESENPRÜFUNG UND THEORETISCHE IMPLIKATIONEN 106
7.1.1 Zusammenhangshypothesen 106
7.1.2 Unterschiedshypothesen 107
7.1.3 Vorhersage der Einstellungsakzeptanz 108
7.1.4 Vorhersage der Handlungsakzeptanz 110
7.2 FAZIT 110
7.3 METHODISCHE KRITIK 111
7.3.1 Überprüfung des Erhebungsinstruments 111
7.1.2 Operationalisierung einzelner Variablen 112
7.4 IMPLIKATIONEN FÜR DIE PRAXIS 113
7.5 AUSBLICK 115
8. LITERATURVERZEICHNIS 117
ANHANG 125
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG 135

Automatisiert erstellter Textauszug:

Mensch Auf dem Globalfaktor Mensch werden nicht Nutzermerkmale im Sinne Reichwalds erfasst, sondern Merkmale der Personen, die über eHR (mit-)entscheiden, im Folgenden Entscheidungsträger genannt. Es wird angenommen, dass Kenntnisse über eHR im Sinne des Funktionsumfangs und ökonomischer Kennziffern eine Rolle spielen, sowie die generelle Innovationsbereitschaft der Entscheidungsträger. Damit ist die allgemeine Einstellung gegenüber neuen Technologien gemeint und die Geschwindigkeit, mit der die Entscheidungsträger bereit sind, diese zu adaptieren. Ein weiteres Merkmal, das nach Aussagen der interviewten Experten von besonderer Relevanz ist, sind Befürchtungen der Entscheidungsträger bezüglich der Folgen des Einsatzes von eHR. Dies betrifft einen etwaigen Kompetenzverlust, da ein Teil ihrer Arbeit nunmehr von den elektronischen Aufgabenträgern übernommen und dadurch subjektiv entwertet wird, sowie Kontrolleinbußen, da eHR einen Autonomiegewinn für die Mitarbeiter bedeutet und nicht mehr jede Transaktion unter Einbezug eines Mitarbeiters des HR-Bereichs abgewickelt wird. Durch die elektronische Erfassung können personenbezogene Daten eventuell von Unbefugten eingesehen werden. Der Datensicherheitsaspekt kann sich ebenfalls auf die Akzeptanz auswirken. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass aus dem Einsatz von eHR personelle Einsparungen im HR-Bereich folgen und das Ressort der Entscheidungsträger verkleinert werden könnte, was diesen Anlass zur Ablehnung von eHR geben könnte. Ein anderer potenzieller Einfluss geht von der wahrgenommenen Mitarbeiterakzeptanz aus. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, wie diese de facto ausgeprägt ist, da diesbezüglich im Sinne von Webster und Wind (1972) die subjektiv konstruierte Realität der Entscheidungsträger ausschlaggebend ist. Wenn diese der Meinung sind, die Mitarbeiter würden eHR ablehnen, so wird dies die Akzeptanzentscheidung unabhängig von einer anders gearteten Realität beeinflussen. Organisation Auf dem Globalfaktor Organisation finden sich Einflussfaktoren aus dem Konzept der Net-Readiness wieder. Dies sind die Unterstützung von eHR durch das Topmanagement [...]

und die Nutzungsakzeptanz, die Kollmann (2000) unterscheidet, zusammen. Es kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass es im Falle von eHR eine Nutzungslücke gibt, d.h. eHR erworben wurde, aber nicht genutzt wird. Dies ist insofern unwahrscheinlich, als der Erwerb praktisch immer mit einer Implementierung einhergeht, da eHR-Produkte an die Serviceleistungen der Anbieter gekoppelt sind und von diesen oder von lizenzierten Beratungsfirmen in den Unternehmen eingerichtet werden. Inwieweit dennoch alternative Bearbeitungswege in der Personalwirtschaft genutzt werden, wird daher nicht berücksichtigt. Die Akzeptanzstufen bilden die abhängigen Größen des Modells. Daneben wird erhoben, inwieweit eine Kaufentscheidung im Sinne eines Stufenprozesses bereits gereift ist, falls die Handlungsakzeptanz negativ ausgeprägt ist. Damit geht das Modell über die vorgestellten Akzeptanzmodelle hinaus, da jenseits der Dichotomie von vorhandener oder nicht vorhandener Handlungsakzeptanz eine differenziertere Betrachtung der negativen Ausprägung ermöglicht wird. Die Einflussfaktoren auf die Akzeptanz werden anhand ihrer Zugehörigkeit zu den als Globalfaktoren bezeichneten Bereichen Mensch, Organisation und Technologie systematisiert (Abbildung 9). [...]

In den vorangegangenen Kapiteln wurde deutlich, dass die Akzeptanz von eHR das Produkt mehrerer Einflussfaktoren ist. Es ist weder angemessen, sie auf eine Kaufentscheidung zu reduzieren, noch sie als rein individualpsychologisches Problem zu sehen. Auch die alleinige Betrachtung organisationaler Faktoren ist nicht suffizient. Auf den Grundgedanken der in Kapitel 4 dargestellten Konzepte aufbauend wurde ein eigenes Arbeitsmodell zur Akzeptanz von eHR entwickelt, das durch die durchgeführten Experteninterviews weitere Anregungen und Präzisierung erfahren hat. Die zentralen Erkenntnisse aus den Experteninterviews wurden im Sinne der grounded theory nach Glaser und Strauss (1967) in das Arbeitsmodell eingearbeitet. Dieses Vorgehen und die Interviewergebnisse werden in Kapitel 6 dargestellt. Für das Akzeptanzmodell von eHR wird im Sinne des soziotechnischen Systemansatzes davon ausgegangen, dass Größen aus den Bereichen Mensch, Organisation und Technologie für das Zustandekommen der Akzeptanz relevant sind. Akzeptanz wird im Untersuchungsmodell als Konglomerat von Teilakzeptanzen gesehen. Die erste Stufe stellt die Einstellungsakzeptanz dar, gefolgt von der Handlungsakzeptanz, die den konkreten Einsatz von eHR bezeichnet, während die Einstellungsakzeptanz in der Bewertung von eHR besteht. Da der Einsatz von eHR den Erwerb voraussetzt, wird damit die Handlungsakzeptanz erfasst. Dass der Einsatz mit einer tatsächlichen Nutzung einhergeht, wird angenommen. Somit fallen im vorliegenden Modell die Handlungs- [...]

Arbeit zitieren:
Speicher, Annette Juli 2002: Determinanten der Akzeptanz von electronic Human Resources (eHR), Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
neue Technologien, webbasiertes Personalmanagement, Human Resources Management, Intranet, ebusiness

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