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Derrick - Eine Erfolgsgeschichte des deutschen Fernsehens

Und eine Spurensuche

Derrick - Eine Erfolgsgeschichte des deutschen Fernsehens
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ulrike Kabyl
  • Abgabedatum: Mai 2000
  • Umfang: 238 Seiten
  • Dateigröße: 11,4 MB
  • Institution / Hochschule: Universität der Künste Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2734-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2734-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2734-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kabyl, Ulrike Mai 2000: Derrick - Eine Erfolgsgeschichte des deutschen Fernsehens, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Ulrike Kabyl

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit gliedert sich in vier große Teile.

Das 3. Kapitel fragt nach der Faszination des Kriminalgenres und gibt einen allgemeinen Überblick zur Entwicklung.

Das 4. Kapitel beschäftigt sich explizit mit den Sellern, also dem Autor der Serie Herbert Reinecker und dem Produzenten Helmut Ringelmann. Dabei werde ich versuchen herauszustellen, wie und warum die geschriebene Serie das geneigte Publikum so zu verzaubern vermag und welche Wirkungsmechanismen seinen Geschichten zugrunde liegen. In einem erheblich kürzeren Teil werde ich die auf die Inszenierung der Serie unter dem wachsamen Auge des Produzenten eingehen.

Das 5. Kapitel schenkt dem Hauptdarsteller Horst Tappert - dem Star der Serie - die ganze Aufmerksamkeit.

In Kapitel 6 werde ich die Serialität des Fernsehens thematisieren, da anzunehmen ist, daß gerade Serien durch ihre konstante Wiederkehr ein weiterer Erfolgsgarant im Programmfluß sind.

Daran anschließend fragen die Kapitel 7 und 8 nach den Rezipienten - hier und anderswo - und deren dauerhafter Zuschauergunst.

Das 2. Kapitel versteht sich als eine weiterführende Einleitung zur Unterhaltung im Fernsehen, denn trotz aller Erklärungsversuche ist die Serie in erster Linie unterhaltsam. Schlußendlich werde ich ein Erfolgsfazit ziehen und meine Erkenntnisse darstellen.

Diese Arbeit arbeitet nicht mit nur einer Sicht der Dinge. Die Perspektiven, mit denen ich mich dem Thema der Erfolgssuche versuche zu nähern, werden sowohl sozial- kultur- und gesellschaftskritische, psychologische und medienwissenschaftliche als auch politisch-historische Ansätze miteinander vermengen. Meines Erachtens kann eine ganzheitliche Herangehensweise der Komplexität des Themas am ehesten gerecht werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Die Derrickomania eine Einleitung
1.1 Die Serie „Derrick“ eine grenzenlose Faszination 1
1.2 Ein Leben ohne „Derrick“ unvorstellbar! 4
1.3 Das Medienphänomen 6
1.4 Die Betriebsanleitung 7
1.5 Aus dem Nähkästchen geplaudert 8
2. it's just entertainment
2.1 Über Unterhaltung 10
2.2 Unterhaltung im Fernsehen 11
2.3 Fernsehen und Freizeit 13
2.4 Die Vielfalt in der Einfalt? 14
3. der Krimi eine eiskalte Planung
3.1 Stationen eines Genres 16
3.1.1 Eine kleine Historie nach Seeßlen 16
3.2 Von der Verbrechensdichtung zum Kriminalfilm 17
3.2.1 Die Geschichte der Kriminalliteratur 18
3.3 Von Tätern, Opfern und Motiven die Bausteine der Handlung 20
3.4 Allgemeine Typologie des Kriminalromans 22
3.4.1 Eine strukturelle Typologie 23
3.5 Das literarische Rätsel von Lettern und Bildern 24
3.5.1 Tendenzell detektivisch 25
3.5.2 und polizeiliche Einflüsse 27
3.6 Die Formen des Kriminalfilms im Fernsehen 28
3.7 Die Geschichte der Krimiserie 29
3.7.1 Die Handlungs- und Spannungsverläufe 29
3.7.2 Die Standardsituationen 30
3.7.3 Die Personencharakterisierung 31
3.8 Die Rollenschemata: Die Figur des Ermittlers 31
3.8.1 Step by step die Metamorphose vom Detektiv zum Polizisten 32
3.8.2 Die öffentlich-rechtlichen Kommissare des deutschen Fernsehens 33
3.8.3 Ordnung muss sein ein Exkurs 36
3.8.4 Die Darstellung des Normalen 37
3.8.5 Die Zweierkombination: Der Assistent 38
3.9 Der Wirkungsmechanismus des Kriminalgenres 39
3.9.1 Und die Moral von der Geschicht 42
4. die Seller
4.1 Der Prolog 44
4.1.1 Wer ist Herbert Reinecker? 44
4.1.2 Ein Leben viel Werk 45
4.1.3 Der Schreibhandwerker 47
4.1.4 Der Drehbuchautor 47
4.1.5 Der Fernsehautor 49
4.2 Die hohe Kunst des einfachen Erzählens 52
4.2.1 Wer hat es getan? 52
4.2.2 Warum hat er es getan? 53
4.2.3 Wer hat es getan? 55
4.2.4 Spannung - leicht gemacht 56
4.2.5 Schlicht und einfach das Handlungskonzept 57
4.2.6 „Du Stephan Ja, Harry“ – Ein ständiger Austausch von Meinungen 59
4.3 Die Geschöpfe im Auftrag des Herrn 62
4.3.1 Von Opfern und Tätern 63
4.3.2 Eine heimliche Schwäche das Frauenbild 64
4.3.3 Mord und Totschlag statistisch gesehen 65
4.3.4 Der Herr Oberinspektor Derrick 66
Derrick die Erste 66
Derrick die Zweite 67
Das Vorbild Maigret der kleinbürgerliche Franzose die Spur 68
Das Prinzip Derrick 69
4.3.5 Die Serienfigur Harry Klein 70
4.3.6 Grundsätzlich menschlich 72
4.4 Eine Welt voller Verbrechen das Thema 73
4.4.1 Der Ort des Verbrechens das Milieu 75
4.5 Das Intermezzo eine Zwischenbilanz 78
4.5.1 Spannung und Unterhaltung 78
4.5.2 Die ideologischen Wirkungsmechanismen 80
4.5.3 Die psychologischen Wirkungsmechanismen 82
4.5.4 Die psychologischen Verlockungen der Figur Derrick 82
Die Heldenperspektive 84
Der Womanizer 85
Derrick der parasoziale Freund 86
4.5.5 Das Psychologische WirkungsReich 86
4.5.6 Suchtet so werdet Ihr finden 88
4.5.7 Schrecklich schön 89
4.6 Der Epilog: Herbert Reinecker 90
4.6.1 Der Moralist 90
4.6.2 Der Handwerker 90
4.6.3 Der Routinier 91
4.7 Der Produzent Helmut Ringelmann in Szene gesetzt 93
4.7.1 Gelernt ist gelernt 93
4.7.2 Die Inszenierung deutsches Aussehen und innere Spannung 94
unglaublich authentisch 95
die Erfindung der Langsamkeit 96
entschlossene Beharrlichkeit 97
der Kamera kurz ins Auge geschaut 98
4.7.3 Die Rollenbesetzung 98
4.7.4 Ein bunter Strauß schöner Melodien 100
4.7.5 Folglich folgenreich ein Fazit 101
5. a star is born
5.4 Der Star ein unbekanntes Wesen 103
5.4.1 Der Star eine Begrifflichkeit 103
5.5 Der Forschungsstand 106
5.5.1 Bibliographischer Forschungsstand nach Strobel und Faulstich 107
5.6 Das Starphänomen eine Einleitung 110
5.6.1 Die Geschichte des Stars vom Phänomen zum System 110
5.6.2 Der Star ein Markenartikel für den Massenkonsum 113
5.7 Der Medienstar 114
5.7.1 Die Publizität 115
5.7.2 Die Identität 116
5.7.3 Die Kontinuität des Images 117
5.7.4 Distanz und Nähe 119
5.8 Die StarMacher: Das Publikum 119
5.8.1 Die Medien-Freunde und ihre parasoziale Funktion 122
5.1 Ein bisschen Leben: Horst Tappert 124
5.2 Derrick ups Horst Tappert der Schauspieler 126
5.2.1 Ich schau Dir in die Augen 127
5.2.2 Die minimalistische Schauspielgröße 128
5.2.3 Image und Kontinuität 130
5.2.4 Parasoziale Interaktion 132
5.3 Horst Tappert der multifunktionale Star 136
5.3.1 Einige Thesen zum Startum Horst Tapperts 137
6. the show must go on
6.1 Die Serie, das Serielle und die Serialität eine Begriffsbestimmung 139
6.1.2 Serielle Welten 140
6.1.3 Die Serie und das Serielle des Fernsehens 141
6.2 Die Serie als Formprinzip des Erzählens 141
6.2.1 Die Serie eine Typologie der Wiederholung 143
Umberto Eco schreibt 143
Lothar Mikos sagt 144
Knut Hickethier erzählt 145
6.3 Die Serie als fernsehtheoretische Kategorie 147
6.3.1 Money Money Money die produktionstechnischen Vorteile 147
6.3.2 Von Menschen und Mäusen die programmtechnischen Vorteile 149
6.3.3 Imagebildung und Corporate Identity 150
6.3.4 Das Prinzip des Fernsehens ist das Serielle und das Prinzip des Seriellen ist die Wiederholung 151
6.4 Die Serie als Gestaltungsprinzip der Kunst 151
6.4.1 Die Serie eine ästhetische Betrachtung 152
6.4.2 Innovation und Originalität 152
6.4.3 Das zentrale Gestaltungsprinzip der Serie ist die Variation eines Schemas 155
6.4.4 Von Äpfeln und Birnen 157
6.5 Die deutsche Fernsehserie eine Geschichte mit Folgen 157
6.5.1 Die Familienserie 158
6.5.2 Die Krimiserie 159
6.5.3 Eine deutsche Exkursion ins Weltall eine Rückblende 161
6.5.4 Historische Schauplätze 162
6.5.5 Die Fernsehserien im Wandel der Zeit 162
6.6 Die Merkmale der Fernsehserie als Charakteristika der Serialität 163
6.6.1 Parallele Welten und deren Rezeption 164
total normal! 165
tröstlich! 166
vergnüglich! 166
immer wieder! 167
6.6.2 The same procedure as every week 168
6.7 „Derrick“ im Focus der Serialität: Fakten, Fakten, Fakten 170
6.7.1 Serialität als Wiederkehr des ewig Gleichen 175
6.7.2 Serialität als Ritual und Gewohnheit 175
6.7.3 Serialität als Verläßlichkeit und Beharrlichkeit 175
6.7.4 Serialität als Monotonie 176
6.7.5 Serialität als Illusion stillstehender Zeit 176
7. who is who die Rezipienten
7.1 As time goes by 177
7.1.1 Das Publikum in Zahlen 178
7.1.3 Jedem das Seine 180
7.2 „Derrick“ ist Kult 182
7.2.1 Vom BravBürger zum Hipster der Nation wie Kult entsteht 183
7.2.2 Das Kultpotential 183
7.3 Cult as cult can ein Extrakt 186
8. unser Derrick... All over the world
8.1 Derrick... die Spur führt ins Ausland 190
8.1.1 Liebe ohne Grenzen 191
8.2 Einige Thesen zum globalen Erfolg der Serie 192
8.2.1 Derrick der typische Deutsche? 193
8.2.2 Derrick der gute Deutsche? 194
8.2.3 Derrick der Kulturbotschafter? 196
8.2.4 Derrick the global player! 198
8.3 Die ferne Leidenschaft für die Serie 199
8.3.1 Ein Stück Landeskunde 200
8.3.2 Ein Stück Kulturexport 200
8.4 Formula cultura 201
8.4.1 Globale Emotionen 201
8.4.2 Ein Qualitätsprodukt - made in Germany 202
9. des Pudels Kern
9.1 Das Abschiedsgeschenk 203
9.2 Die Besteller 204
9.3 Der personifizierte Erfolg der Star 205
9.4 Hits am laufenden Band die Serie 206
9.5 Der Weisheit letzter Schluss 207

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Kabyl, Ulrike Mai 2000: Derrick - Eine Erfolgsgeschichte des deutschen Fernsehens, Hamburg: Diplomica Verlag

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