Deregulierung der Strommärkte
Konzepte und Perspektiven unter besonderer Berücksichtigung relevanter Markteintrittsbarrieren
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Marcus Wiemann
- Abgabedatum: Januar 1998
- Umfang: 107 Seiten
- Dateigröße: 6,0 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Universität Trier Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0723-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0723-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0723-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Wiemann, Marcus Januar 1998: Deregulierung der Strommärkte, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: (De-)Regulierung, Contestable Markets, Elektrizitätswirtschaft, Markteintrittsbarrieren, Verhandelter Netzzugang
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Diplomarbeit von Marcus Wiemann
Gang der Untersuchung:
Das vorliegende Werk ist in Zusammenarbeit mit der VEW Energie AG, Dortmund, am Fachbereich VWL der Universität Trier entstanden. Gegliedert in vier Schritte befaßt sich die Arbeit umfassend mit den Perspektiven der vorgesehenen Deregulierung der deutschen Strommärkte:
In Kapitel 2 (S.4-32) wird zunächst auf die technisch-ökonomischen Besonderheiten der Stromwirtschaft eingegangen. Anschließend werden die bisherige Form der Regulierung, ihre Begründung sowie Folgewirkungen dargestellt. Nach einer systematischen Aufbereitung der Deregulierungsansätze von europäischer und deutscher Seite (u.a. bzgl. Umfang, Zeitplan, Interessenkonflikte) wird das Modell des verhandelten Netzzugangs (´Negotiated Third Party Access Model`) sowie seine Wirkungsweise vorgestellt. Per Exkurs wird anschließend auf die oft im Zusammenhang mit der Deregulierungsdiskussion genannten Apekte Externalitäten, Rosinenpicken und Versorgungssicherheit eingegangen.
Kapitel 3 (S.33-40) bildet die wirtschaftstheoretische Fundierung für die spätere Analyse der Elektrizitätswirtschaft im dereguliertem Zustand. Besondere Bedeutung kommt dabei der Erläuterung der normativen Regulierungstheorie sowie in erster Linie ihrer teildynamischen Erweiterung durch das Modell der "Contestable Markets" zu. Letztere stellt die besondere Bedeutung des ungehinderten Marktzugangs für das Erreichen effizienter Marktergebnisse heraus.
In Kapitel 4 (S.41-67) werden die Bedeutung und das Ausmaß von Markteintrittsbarrieren (MEB) für den deregulierten Strommarkt untersucht. Grundsätzlich erfolgt dabei eine Unterscheidung zwischen institutionellen, d.h. staatlich zu verantwortenden MEB, strukturellen, d.h. durch die Marktgegenheiten determinierte MEB (u.a. Subadditivitäten, Irreversibilitäten) und verhaltensbezogenen MEB. Dabei wird insbesondere auf die Möglichkeiten und Grenzen strategischen Verhaltens, dessen Ausmaß auf dem deregulierten Strommarkt zunehmen wird, eingegangen.
In der Schlußbetrachtung (S.68-72) wird abschließend vor dem Hintergrund der in den einzelnen Kapiteln ermittelten Ergebnisse eine Bewertung der zukünftigen Deregulierung der deutschen Stromwirtschaft, dies auch im Vergleich zu ihrer bisherigen Sonderstellung, vorgenommen.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Hintergrund | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung | 1 |
| 1.3 | Vorgehensweise | 2 |
| 2. | Alternativen der Marktorganisation der Stromwirtschaft | 4 |
| 2.1 | Die technisch-wirtschaftlichen Besonderheiten der Stromwirtschaft | 4 |
| 2.2 | Die aktuelle Situation: Die wettbewerbliche Sonderstellung der Stromwirtschaft | 8 |
| 2.3 | Ansätze zur Deregulierung in der Stromwirtschaft | 12 |
| 2.3.1 | Der Deregulierungsansatz von europäischer Seite | 13 |
| 2.3.2 | Deregulierungsansätze von deutscher Seite | 18 |
| 2.4 | Das ´Negotiated Third Party Access Model` | 22 |
| 2.5 | Zwischenergebnis | 30 |
| 3. | Theoretischer Hintergrund | 34 |
| 3.1 | Die Bedeutung des Wettbewerbs in der Marktwirtschaftlichen Ordnung | 34 |
| 3.2 | Die Notwendigkeit zur (De-) Regulierung | 35 |
| 3.3 | Die normative Regulierungstheorie | 36 |
| 3.3.1 | Das Modell der vollständigen Konkurrenz | 37 |
| 3.3.2 | Das Modell des natürlichen Monopols | 37 |
| 3.3.3 | Das Modell der ´Contestable Markets` | 39 |
| 4. | Der zukünftige Strommarkt: Relevante Markteintrittsbarrieren | 42 |
| 4.1 | Institutionelle Markteintrittsbarrieren | 45 |
| 4.2 | Strukturelle Markteintrittsbarrieren | 48 |
| 4.2.1 | Subadditivitäten | 48 |
| 4.2.2 | Irreversibilitäten | 51 |
| 4.2.3 | Absolute Kostenvorteile | 55 |
| 4.2.4 | Integrationsvorteile | 57 |
| 4.2.5 | Verbundvorteile | 57 |
| 4.3 | Strategische Betrachtungen | 58 |
| 4.3.1 | Preisdifferenzierung | 59 |
| 4.3.2 | Produktdifferenzierung | 63 |
| 4.3.1 | Weitere Aspekte von strategischer Bedeutung | 66 |
| 4.4 | Zwischenergebnis: Der Wettbewerb nach der Öffnung?? | 67 |
| 5. | Schlußbetrachtung | 70 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832407230
Arbeit zitieren:
Wiemann, Marcus Januar 1998: Deregulierung der Strommärkte, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
(De-)Regulierung, Contestable Markets, Elektrizitätswirtschaft, Markteintrittsbarrieren, Verhandelter Netzzugang



