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Database Marketing

Bedeutung für ein kundenorientiertes Marketing, branchenspezifischer Einsatz und Einordnung im Umfeld einer Dialogmarketingagentur

Database Marketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Florian Weiss
  • Abgabedatum: Februar 2002
  • Umfang: 111 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Hof Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6221-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6221-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6221-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weiss, Florian Februar 2002: Database Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Dialogmarketing, Kundenbindung, Data Mining, Customer Lifetime Value, Efficient Consumer Response

Diplomarbeit von Florian Weiss

Zusammenfassung:

Marketingfachleute haben erkannt, dass der Konsument im 21. Jahrhundert mit einer unzumutbaren Zunahme von Werbekontakten konfrontiert ist und gegenüber den Kommunikationsbemühungen der Unternehmen abstumpft. Durch individuelle, persönliche und interaktive Kommunikation sollen der Verbraucher und seine Bedürfnisse im Rahmen eines kundenzentrierten Dialogmarketings in den Mittelpunkt der Geschäftsbeziehung gestellt werden. Neben Schlagwörtern wie „Customer Relationship Management“ (CRM), „One-to-One-Marketing“ und „Consumer Interaction“ fällt in diesem Zusammenhang immer öfter der Begriff des „Database Marketing“, der das Marketing aufgrund kundenindividueller Daten beschreibt. Zwar wird er meist in einem Atemzug mit Wörtern wie Kundenorientierung oder Kundenbindung gebraucht, aber selten steckt hinter dem Gebrauch ein konkretes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen diesen Begriffen. Wie auch CRM wird Database Marketing oft als rein technologische Insellösung in Form von Soft- und Hardware verstanden, angeboten und eingesetzt. Da diese technokratische Sicht des Database Marketings nicht zu den angestrebten Zielen einer höheren Kundenorientierung und Kundenbindung führen kann, werden viele Projekte bereits im Anfangsstadium wieder abgebrochen. Selbst wenn hinter der Umsetzung von Database Marketing ein fundiertes Marketingverständnis steht, so werden die Potentiale, die diese Form des Marketings in sich birgt, oft nicht gänzlich durchschaut und damit nur marginal ausgeschöpft.

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Notwendigkeit und Funktionsweise des Database Marketings zur Umsetzung eines technologiegestützten kundendatenbasierten Individualmarketings darzulegen und die durch eine konsequente Anwendung entstehenden Möglichkeiten und Potentiale und deren Nutzung zu demonstrieren.

Gang der Untersuchung:

Um Ursprung und Bedarf für ein solches kundenindividuelles Marketing zu begründen, steht am Anfang eine Beschreibung der Entwicklung des Marketings bis zur heutigen Ausprägung des Dialogmarketings, gefolgt von einer Diskussion der Begriffe Kundenorientierung und Kundenbindung. Aufgrund der häufig auftretenden Unklarheiten im Bezug auf Verständnis und Anwendung wird im besonderen auf eine kritische Hinterfragung der theoretischen und praktischen Sichtweisen dieser Strategien Wert gelegt. Die Untersuchungen dieses Abschnitts sind aus Sicht des Autors unerlässlich für das Verständnis der weiteren Ausführungen und Zusammenhänge und werden deshalb an den Anfang gestellt.

Im folgenden Teil werden nach einer abgeleiteten Definition die Ziele und technischen Grundlagen des Database Marketings erläutert. Dem folgt eine Analyse der möglichen Einsatzfelder mit Fokus auf die in Literatur und Praxis beschriebenen Anwendungen mit dem größten zukünftigen Potential. Die abschließenden Betrachtungen des Kapitels beschäftigen sich mit den Erfolgswirkungen und -faktoren des Database Marketings.

Kapitel 4 erörtert den spezifischen Einsatz des Database Marketings im Konsumgüter- und Business-to-Business-Bereich. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf praxisrelevanten Anwendungen mit wachsender Signifikanz.

Im Bereich Konsumgütermarketing werden die Konzepte des „Efficient Consumer Response“ und des Kundenclubs betrachtet, im Business-to-Business-Marketing steht der Einsatz des Database Marketings im Internationalen Marketing im Vordergrund.

Um die praktische Relevanz der gemachten Aussagen abschließend zu bestärken und die Bedeutung einer systematischen Entwicklung hervorzuheben, wird im fünften Kapitel die Umsetzung von Database Marketing, die Entwicklung einer Dialogmarketingphilosophie und deren Anwendung im Umfeld einer Dialogmarketingagentur am Beispiel der Firma Wunderman beschrieben.

Inhaltsverzeichnis:

ABBILDUNGSVERZEICHNIS VI
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VIII
1. EINLEITUNG 1
2. MARKETING IM SPANNUNGSFELD VON INDIVIDUALISIERUNG UND TECHNOLOGISIERUNG 3
2.1 Vom anonymen Massenmarketing zur dialogorientierten Kommunikation 4
2.2 Dialogmarketing: Werbung messbar machen 7
2.3 Kundenorientierung: Den Konsumenten verstehen 9
2.4 Kundenbindung als oberstes Marketingziel – Warum? 13
Exkurs: Zum Begriff „Loyalität“ 17
2.5 Kundenzufriedenheit - keine Garantie für Kundenbindung 18
3. KONZEPTION UND EINSATZGEBIETE DES DATABASE MARKETING 21
3.1 Definition und Ziele 21
3.2 Die Stufen des Database Marketing-Regelkreises 25
3.2.1 Marktreaktionserfassung 25
3.2.2 Marketing analyse 27
3.2.2.1 Data Mining 27
3.2.2.2 Web Mining 29
3.2.2.3 On-Line Analytical Processing (OLAP) 31
3.2.3 Marketingplanung 32
3.3 Einsatzfelder des Database Marketings 33
3.3.1 Cross-Selling 35
3.3.2 Personalisierte Websites und E-Mail-Marketing 37
3.3.3 Drohende Kundenabwanderung 39
3.3.4 Customer Lifetime Value (CLV) 41
3.4 Erfolgswirkungen des Database Marketings 44
3.5 Kritische Erfolgsfaktoren 45
4. BRANCHENSPEZIFISCHER EINSATZ VON DATABASE MARKETING 48
4.1 Konsumgütermarketing 48
4.1.1 Begriffsabgrenzung und Branchenüberblick 48
4.1.2 Efficient Consumer Response: Kundennutzen durch Kooperation 50
4.1.2.1 Konzeption und Nutzen 50
4.1.2.2 Die Umsetzung von ECR 53
4.1.2.3 Aktueller Stand von ECR-Projekten 55
4.1.3 Kundenbindung durch Kundenclubs 58
4.1.3.1 Konzeption und Nutzen 58
4.1.3.2 Vorteile bei der Datenerhebung im Kundenclub 59
4.1.3.3 Entwicklung 61
4.2 Business-to-Business-Marketing 62
4.2.1 Begriffsabgrenzung und Branchenüberblick 62
4.2.2 Einsatz von Database Marketing im internationalen Business-to-Business-Marketing 64
4.2.2.1 Grundlagen des Internationalen Marketing 64
4.2.2.2 Einflussfaktoren im internationalen Database Marketing-Mix 66
4.2.2.3 Besonderheiten und Probleme 68
4.2.2.4 Potentiale 71
5. DATABASE MARKETING IM UMFELD EINER DIALOGMARKETING-AGENTUR – ENTWICKLUNG EINES SYSTEMS AM BEISPIEL VON WUNDERMAN 73
5.1 Database Marketing bei Wunderman 73
5.2 Unternehmensprofil: Wunderman 74
5.2.1 Zahlen und Daten 74
5.2.2 Der Gründer: Lester Wunderman 76
5.2.3 Die Unternehmensphilosophie: Dialogmarketing als Lernprozess 77
5.3 Entwicklungen im Dialogmarketing 81
6. FAZIT 84
ANHANG 1: BEISPIELE FÜR INHALTE VON DATENFELDERN 86
ANHANG 2: PERSONALISIERUNG VON WEBSITES BEI „AMAZON.DE” 87
STICHWORTVERZEICHNIS 88
LITERATURVERZEICHNIS 90
INTERNETQUELLEN 101

Automatisiert erstellter Textauszug:

unerwünschte Werbe-E-Mails ungelesen, nur 3% öffnen und lesen die Botschaft. Doch selbst bei freiwillig abonnierten Newslettern per E-Mail wollen nur 13% der Befragten diese auch „unbedingt lesen“, 2% löschen sie sofort und 48% haben überhaupt Interesse an abonnierten Newslettern. 130 Die wohl effektivste Möglichkeit ist die Nutzung von sogenannten „opt-in“ EMails, die dem Kunden die Entscheidung lässt, ob und worüber er Informationen per E-Mail wünscht, eine Strategie, die beim Permission Marketing verfolgt wird. Diese Methode wird z.B. häufig zur Versendung von zielgruppenspezifischen Newslettern genutzt. Die META Group empfiehlt die Nutzung der sogenannten „Zwei-Button-Strategie“: Der potentielle E-MailEmpfänger kann auf der Website mit einem Button den Wunsch nach [...]

Fehleinschätzungen nutzt eine durchschnittliche Website das Umsatzpotential nur zu ca. 30%.128 Wählt man sich als registrierter Benutzer zum wiederholten Mal bei „amazon.de“ ein, wird man direkt und ohne erneute Anmeldung mit einer personalisierten Website (siehe Anhang 2) und z.B. mit den Worten „Hallo, Florian Weiss“ empfangen. Mit nur einem Mausklick kann man eine Seite mit persönlichen Empfehlungen (siehe Anhang 2) aufrufen. Die Seite hält Angebote aus verschiedenen Produktkategorien bereit, die sich nach den Interessen des Nutzers ergeben und auf die bisher getätigten Käufe und Suchvorgänge zurückgehen. Des weiteren gibt es die Möglichkeit Produkte, zu bewerten und Bewertungen (z.B. Buchrezensionen) anderer Kunden [...]

Kundschaft zu locken. Tatsache ist aber, dass nur durch eine effektive Nutzung des Internets als strategisches Marketinginstrument echter wirtschaftlicher Wert geschaffen und damit Erfolg erzielt werden kann und der reine Einsatz von Internet-Techniken nicht ausreicht.125 Das Internet setzt also keineswegs die grundlegenden Prinzipien des Marketings außer Kraft, sondern liefert lediglich eine neue Plattform, auf der diese mit Hilfe von neuer Technologie um so gezielter und wirksamer eingesetzt werden können. Database Marketing muss also im Zusammenhang mit dem Internet als Technik verstanden werden, die es ermöglicht, das Internet als Instrument der persönlichen Kommunikation mit dem Kunden zu nutzen. Detaillierte Untersuchungen126 zeigen, dass die Wirtschaftlichkeit im E- [...]

Arbeit zitieren:
Weiss, Florian Februar 2002: Database Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Dialogmarketing, Kundenbindung, Data Mining, Customer Lifetime Value, Efficient Consumer Response

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