Database Marketing im Versandhandel in Deutschland
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Frank Armbrust
- Abgabedatum: Mai 1995
- Umfang: 159 Seiten
- Dateigröße: 7,8 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Universität des Saarlandes Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0254-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0254-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0254-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Armbrust, Frank Mai 1995: Database Marketing im Versandhandel in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Frank Armbrust
Einleitung:
Im Gegensatz zu den Großversandunternehmen, die das Database Marketing Mitte der 80er Jahre entwickelt haben und es seit dieser Zeit erfolgreich einsetzen, ist die Akzeptanz im Bereich der mittelständischen Versender bzw. des Fach und Spezialversandhandels noch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Dies wurde zum Anlass genommen, im Rahmen dieser Diplomarbeit den Schwerpunkt auf den Bereich des Spezialversandhandels zu legen. Die gewünschte Konzentration auf den mittelständischen Versandhandel musste während der Arbeiten teilweise aufgegeben werden. Zum einen wurden eine ganze Reihe von Spezialversendern kontaktiert, um Informationen aus der konkreten betrieblichen Praxis zu sammeln. An vielen Stellen war jedoch keine Gesprächsbereitschaft vorhanden, so dass zahlreiche Anfragen schon im Ansatz erfolglos blieben. Zum anderen bestand die Notwendigkeit, Basisinformationen zum Thema zu sammeln, was bei einer praxisseitigen Abstützung einer solchen Arbeit nicht ohne die Einbeziehung der großen Versandunternehmen gelingen kann. Sie sind im Database Marketing führend und in der Lage, Prognosen zur weiteren Entwicklung abzugeben.
Nach einem ersten telefonischen Kontakt erhielten 42 Versandunternehmen einen Fragebogen, der als Grundlage für ein persönliches Gespräch oder Telefonat dienen bzw. schriftlich beantwortet werden sollte. Unterm Strich konnten so insgesamt 31 aufschlussreiche Interviews geführt werden, die die praktische Relevanz von Database Marketing deutlich werden ließen. Bei den mit Versandfirmen geführten Gesprächen haben einige den Rang eines Unternehmensprofils. Neben den intensiven persönlichen Interviews waren längere Telefonate ebenfalls sehr erfolgreich. In der überwiegenden Mehrzahl waren sie ebenso aufschlussreich und offen geführt wie die Gespräche vor Ort.
Neben den ausführlich behandelten Unternehmensbeispielen gab es noch eine Reihe weiterer Gespräche mit Versandunternehmen. Viele dieser Anfragen können inhaltlich nicht auf den Rang eines Firmengesprächs erhoben werden, da sie nur einen begrenzten Informationsumfang geliefert haben. Bei einigen Stellungnahmen wünschten die Gesprächspartner eine vertrauliche Behandlung. Dieser Bitte wird seitens des Autors selbstverständlich entsprochen.
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in fünf Kapitel, wobei im ersten grundlegende Begriffe erläutert und wesentliche Abgrenzungen vorgenommen werden. In aller Kürze wird die Entwicklung und die wirtschaftliche Bedeutung des Versandhandels in Deutschland dargestellt.
Das nachfolgende Kapitel gibt eine Definition des Begriffes „Database Marketing“. Es werden die wesentlichen Inhalte und Funktionen eines Database Marketing-Systems beschrieben.
Das dritte Kapitel befasst sich mit den spezifischen Einsatzmöglichkeiten des Database Marketing im Versandhandel und den betrieblichen Problemen, die dabei auftauchen können.
Das vierte Kapitel schildert anhand einiger Unternehmensbeispiele wie weit Database Marketing im Versandhandel in Deutschland verbreitet ist. Dabei werden unterschiedliche Sichtweisen des Begriffes deutlich werden.
Das abschließende Kapitel fasst die wichtigsten in der Arbeit gewonnenen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick zu dem weiteren Einsatz des Database Marketing im Versandhandel.
Während der Arbeit wurde immer wieder auf die Universalversender als Vorreiter dieser Entwicklung hingewiesen. Das Echo auf dieses noch junge Informations- und Kommunikationssystem fiel in der Praxis der Spezialversender sehr unterschiedlich aus. Gerade das machte den Reiz der Arbeit aus. Zahlreiche unterschiedliche Meinungen wurden gehört und waren nicht immer auf einen Nenner zu bringen.
An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei all denjenigen Gesprächspartner bedanken, die sich für die interessanten Gespräche so viel Zeit genommen haben. Erst dadurch hatte ich die Möglichkeit, zu erfahren, was Database Marketing in der Praxis bedeutet, in welcher Form, in welchem Umfang und mit welchem Erfolg es angewandt wird. Wenn mir auch nicht alle gestellten Fragen offen beantwortet wurden, so erhielt ich durch diese Kontakte doch eine Fülle von Anregungen und Anstößen, für die ich sehr dankbar bin. Dank dieser Interviews hoffe ich, einen kurzen Überblick über die Verbreitung des Database Marketing im mittelständischen Versandhandel in Deutschland geben zu können.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | I | |
| Inhaltsverzeichnis | II | |
| Verzeichnis der Anlagen im Anhang | VI | |
| Abkürzungsverzeichnis | VII | |
| Erstes Kapitel: Einleitung und Grundlagen | 1 | |
| A. | Einleitung | 1 |
| B. | Die Entwicklung des Versandhandels in Deutschland | 2 |
| C. | Die grundlegenden Begriffe | 4 |
| I. | Das Marketing | 4 |
| II. | Das Direct Marketing | 5 |
| III. | Der Versandhandel | 6 |
| IV. | Der Direktvertrieb | 7 |
| V. | Die Datenbankgrundlagen | 7 |
| VI. | Das Database Management | 9 |
| D. | Die Abgrenzungen und der Gegenstand der Arbeit | 10 |
| Zweites Kapitel: Die Bedeutung des Database Marketing | 12 | |
| A. | Die Definition des Database Marketing | 12 |
| B. | Aufbau und Leistungsvermögen des Database Marketing-Systems | 15 |
| I. | Die Voraussetzungen für den Einsatz von Database Marketing | 15 |
| II. | Der Inhalt des Database Marketing-Systems | 15 |
| 1. | Vorbemerkungen | 16 |
| 2. | Kundendaten | 16 |
| 3. | Unternehmensinterne Daten | 19 |
| 4. | Unternehmensexteme Daten | 20 |
| III. | Die Funktionen des Database Marketing-System | 21 |
| 1. | Vorbemerkungen | 21 |
| 2. | Funktionen zur Pflege und Erweiterung des Database Marketing-Systems | 22 |
| 3. | Analysefunktionen | 24 |
| a) | Vorbemerkungen | 24 |
| b) | Vergangenheitsauswertungen | 25 |
| c) | Prognoseverfahren | 30 |
| 4. | Reaktionserfassung- und Fulfillmentfunktionen | 34 |
| 5. | Testfunktionen | 34 |
| 6. | Funktionen zum Entwurf und zur Steuerung von Kontaktkampagnen und Aktionen | 35 |
| 7. | Funktionen zur Berichtsausgabe | 36 |
| Drittes Kapitel: Die Potentiale des Database Marketing im Bereich des Versandhandels | 37 | |
| A. | Die Einordnung des Database Marketing innerhalb der Unternehmung | 37 |
| I. | Einordnung in die Untemehmenspolitik | 37 |
| II. | Schnittstellen zu einzelnen Abteilungen | 38 |
| III. | Weitere organisatorische Gesichtspunkte | 38 |
| IV. | Die strategische Bedeutung des Database Marketing | 39 |
| B. | Die Verwendungspotentiale und Ziele eines Database Marketing-Systems | 41 |
| I. | Marktforschung und Analyse | 41 |
| II. | Zielgruppen-Marketing und Zielgruppenveredelung | 43 |
| III. | Bessere Kommunikation und bessere Werbung | 44 |
| IV. | Verbesserung der Bearbeitungsqualität und Nütarbeiterunterstützung | 45 |
| V. | Database Marketing zur erfolgreichen Neukundengewinnung | 46 |
| C. | Neuere Entwicklungen im Database Marketing | 47 |
| I. | Der Einsatz neuronaler Netze | 47 |
| II. | Digitale Druckverfahren für Kleinstauflagen | 48 |
| D. | Wirtschaftlichkeitsüberlegungen | 49 |
| E. | Die datenschutzrechtlichen Vorschriften | 51 |
| Viertes Kapitel: Der Einsatz des Database Marketing anhand praktischer Beispiele aus dem Fach- und Spezialversandhandel in Deutschland | 54 | |
| A. | Einleitung | 54 |
| B. | Das Beispiel Diemer | 54 |
| C. | Das Beispiel Cosmetic Club | 60 |
| D. | Das Beispiel Gräfin von Königsmarck'sche Weinkellerei | 64 |
| E. | Das Beispiel eines großen (...) | 66 |
| F. | Das Beispiel Bertelsmann Club | 72 |
| G. | Das Beispiel eines Fachversenders für (...) | 73 |
| H. | Das Beispiel Versandhaus Walz | 75 |
| J. | Das Beispiel eines mittelständischen Versenders für (...) | 76 |
| K. | Das Beispiel Fritz Berger | 77 |
| L. | Das Beispiel Süd-West Versand | 79 |
| M. | Das Beispiel Flötotto | 81 |
| N. | Das Beispiel Bell Moda GmbH | 82 |
| 0. | Zusammenfassung | 83 |
| Fünftes Kapitel: Abschließende Beurteilung und Ausblick | 86 | |
| A. | Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse | 86 |
| B. | Eine Prognose zum zukünftigen Einsatz des Database Marketing | 87 |
| Anhang | 90 | |
| Literaturverzeichnis | 146 | |
| Verzeichnis der Gesprächspartner | 151 | |
| Eidesstattliche Versicherung | 157 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832402549
Arbeit zitieren:
Armbrust, Frank Mai 1995: Database Marketing im Versandhandel in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
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