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Die Darstellung und kritische Analyse der bestehenden Modelle zum betrieblichen Vorschlagswesen im Konsumgütergroßhandel

Die Darstellung und kritische Analyse der bestehenden Modelle zum betrieblichen Vorschlagswesen im Konsumgütergroßhandel
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Dieter Masuhr
  • Abgabedatum: Oktober 1994
  • Umfang: 188 Seiten
  • Dateigröße: 7,9 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität des Saarlandes Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0255-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0255-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0255-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Masuhr, Dieter Oktober 1994: Die Darstellung und kritische Analyse der bestehenden Modelle zum betrieblichen Vorschlagswesen im Konsumgütergroßhandel, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Dieter Masuhr

Einleitung:

In vielen Unternehmen herrscht die Meinung, daß nur Tüftler und Spezialisten in der Lage sind, Verbesserungsvorschläge zu entwickeln. Aufmerksame Mitarbeiter, die vielleicht über geringere Spezialkenntnisse als andere verfügen, aber mit wachen Augen durch das Unternehmen gehen und dabei ihren „gesunden Menschenverstand“ gebrauchen, bemerken zwar häufig nur Kleinigkeiten, doch ihre Anregungen haben oft viel größere Auswirkungen als manche Expertengutachten.

Ein erfolgreicher amerikanischer Unternehmer erklärte einmal sehr offen: „Wenn ich den Experten gefolgt wäre, hätte ich niemals mein Lebenswerk errichten können. Denn alle entscheidenden Dinge, die ich erreicht habe, waren Dinge, die nach Ansicht der Experten nicht gingen.“ Oftmals sind es gerade die kleinen, zündenden Ideen, die ungeahnte, positive Folgen haben können. Die Erfindung des Rades brachte ein ganzes Zeitalter ins Rollen, und mit der Erfindung der Glühbirne gingen weltweit die Lichter an. Das Augenmerk eines jeden Unternehmens sollte sich also nicht nur auf die hervorragenden Einfälle der Experten und Tüftler konzentrieren, sondern ebenso auf die kleinen Anregungen und Verbesserungsvorschläge aller Mitarbeiter fallen.

Zu den ältesten Methoden, die darauf abzielen, das Ideenpotential der Beschäftigten eines Unternehmens zu aktivieren, zählt das betriebliche Vorschlagswesen. Während seiner langen Geschichte wurde es in erster Linie von den verschiedensten Industrieunternehmen eingesetzt und weiterentwickelt. Erst spät entdeckte auch der Dienstleistungssektor die Vorzüge des Vorschlagswesens.

Gang der Untersuchung:

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Darstellung und kritische Analyse des betrieblichen Vorschlagswesens im Konsumgütergroßhandel. Zunächst wird die Klärung der grundlegenden Begriffe, die im weiteren Verlauf dieser Arbeit von Bedeutung sind, vorgenommen. Darauf folgt ein Überblick über den Konsumgütergroßhandel in der Bundesrepublik Deutschland, wobei ein besonderes Gewicht auf die zukünftigen Entwicklungstendenzen und die Zielsetzungen der Konsumgütergroßhandelsunternehmen gelegt wird. Das nächste Kapitel erörtert die Daten, Ziele und Instrumente des betrieblichen Vorschlagswesens. Hierauf aufbauend erfolgt die Betrachtung ausgewählter Beispiele für ein betriebliches Vorschlagswesen im Konsumgütergroßhandel. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit der kritischen Analyse des Vorschlagswesens der Konsumgütergroßhandelsunternehmen, wobei ein besonderes Augenmerk auf einige ausgewählte Probleme und deren Lösungsansätze gelegt werden soll. Abschließend wird ein erfolgreich weiterentwickeltes Vorschlagswesen in einem Industrieunternehmen dargestellt. Anhand dieses Beispiels sollen eventuelle Möglichkeiten für die Unternehmen des Konsumgütergroßhandels aufgezeigt werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis v
Ausnahmeliste vii
Verzeichnis der Tabellen VIII
Verzeichnis der Übersichten ix
Verzeichnis der Anlagen im Anhang xi
Einleitung 1
Erstes Kapitel: Die Grundlagen 3
A Der Begriff des Konsumgütergroßhandels 3
I. Definition 3
II. Die Betriebstypen des Großhandels 5
B. Der Begriff des betrieblichen Vorschlagswesens 6
C. Der Begriff des Verbesserungsvorschlags 8
Zweites Kapitel: Der Konsumgütergroßhandel 11
A. Die Daten 11
I. Die bisherige Entwicklung 11
II. Die zukünftige Entwicklung 13
B. Die Ziele 16
Drittes Kapitel: Das betriebliche Vorschlagswesen 18
A. Die Rahmenbedingungen 18
I. Die geschichtliche Entwicklung 18
II. Das betriebliche Vorschlagswesen im Ausland 21
III. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen 23
IV. Die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen 25
B. Die Ziele 26
C. Die Instrumente des betrieblichen Vorschlagswesens 28
I. Die Teilnahmeberechtigten 28
II. Die Aufbauorganisation und die Organe 29
1. Der BVW-Beauftragte 30
2. Der-BVW-Gutachter 32
3. Die BVW-Kommission 32
4. Die BVW-Einspruchsstelle 33
5. Die Einordnung des betrieblichen Vorschlagswesens in das Unternehmen 34
III. Die Ablauforganisation 35
IV. Die Bewertungs- und Prämiensysteme 38
V. Die Werbung 44
VI. Die Effizienzmaße 46
Viertes Kapitel: Das betriebliche Vorschlagswesen im Konsumgütergroßhandel 48
A. Konsumgütergroßhandelsunternehmen mit betrieblichem Vorschlagswesen 49
I. Das betriebliche Vorschlagswesen der Kaufring AG 49
1. Die Daten und Ziele 49
2. Die Aufbau- und Ablauforganisation 49
3. Das Prämierungssystem 50
4. Die Werbung 51
5. Die Vorschlagsfelder 51
6. Die Probleme 52
II. Das betriebliche Vorschlagswesen der Phoenix Pharmahandel AG & Co 52
1. Die Daten und Ziele 52
2. Die Aufbau- und Ablauforganisation 53
3. Das Prämierungssystem 54
4. Die Werbung 55
5. Die Vorschlagsfelder 56
6. Die Probleme 56
III. Das betriebliche Vorschlagswesen der Nestlé Deutschland AG 57
1. Die Daten 57
2. Die Aufbau- und Ablauforganisation 57
3. Das Prämierungssystem 58
4. Die Probleme 58
IV. Das betriebliche Vorschlagswesen der Metro Großhandelsgesellschaft mbH 59
V. Zusammenfassender Vergleich der Beispiele 60
B. Konsumgütergroßhandelsunternehmen ohne betriebliches Vorschlagswesen 62
Fünftes Kapitel: Kritische Analyse des betrieblichen Vorschlagswesens im Konsumgütergroßhandel 65
A. Die mangelnde Unterstützung durch die Unternehmensleitung 65
I. Unternehmen ohne betriebliches Vorschlagswesen 65
1. Die Probleme 65
2. Die Problemlösungsansätze 66
II. Unternehmen mit betrieblichem Vorschlagswesen 67
1. Die Probleme 67
2. Die Problemlösungsansätze 68
B. Die unzureichende Werbung 69
I. Die Probleme und Ihre Lösungsansätze 69
II. Die Situation im Konsumgütergroßhandel 71
C. Die Vorschlagshemmnisse 72
I. Die Probleme 72
1. Die Fähigkeitsbarrieren 72
2. Die Willensbarrieren 73
3. Die Risikobarrieren 73
II. Die Problemlösungsansätze 75
D. Die Abgrenzung des Aufgabenbereichs 76
I. Die Probleme 76
II. Die Problemlösungsansätze 78
E. Die begrenzten Vorschlagsmöglichkeiten 80
I. Die Probleme 80
II. Die Problemlösungsansätze 80
F. Die Ausweitung des betrieblichen Vorschlagswesens auf betriebsexterne Kreise 83
I. Die Probleme 83
II. Die Problemlösungsansätze und Potentiale 85
III. Die Situation im Konsumgütergroßhandel 87
G. Die Gruppenvorschläge 88
I. Die Begriffsabgrenzung 88
II. Die Probleme 88
III. Die Problemlösungsansätze 90
Sechstes Kapitel: Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten für das betriebliche Vorschlagswesen im Konsumgütergroßhandel 92
A. Das Beispiel der "Boehringer-Ideen-Börse“ 92
I. Die Daten 92
II. Die Ziele 93
III. Die Instrumente 95
B. Die Möglichkeiten für den Konsumgütergroßhandel .. 96
Fazit 98
Anlagen 101
Literaturverzeichnis 153
Verzeichnis der Gesprächspartner 168
Eidesstattliche Erklärung 170

Arbeit zitieren:
Masuhr, Dieter Oktober 1994: Die Darstellung und kritische Analyse der bestehenden Modelle zum betrieblichen Vorschlagswesen im Konsumgütergroßhandel, Hamburg: Diplomica Verlag

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