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Eine Darstellung ausgewählter fachlicher und didaktischer Positionen der Rauschgiftproblematik, verbunden mit der Erstellung eines E-Learning Programms

Eine Darstellung ausgewählter fachlicher und didaktischer Positionen der Rauschgiftproblematik, verbunden mit der Erstellung eines E-Learning Programms
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Philipp Wolf
  • Abgabedatum: Mai 2005
  • Umfang: 42 Seiten
  • Dateigröße: 1,9 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt Deutschland
  • Bibliografie: ca. 10
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3064-1
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wolf, Philipp Mai 2005: Eine Darstellung ausgewählter fachlicher und didaktischer Positionen der Rauschgiftproblematik, verbunden mit der Erstellung eines E-Learning Programms, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Drogen, E-Learning, Rauschgift, Polizei, Lernprogramm

Diplomarbeit von Philipp Wolf

Einleitung:

In Zeiten fortschreitender Technik muss die Frage des Lehrens und Lernens neu gestellt werden. Ausgangspunkt dieser Fragestellungen ist, eine Optimierung bei Lehr- und Lernprozessen zu erreichen. Optimierungen sind Prozesse, die zeitlich kompakter gestaltet werden und eine örtliche Unabhängigkeit entstehen lassen. Somit wird eine verbesserte Verständlichkeit durch Bild, Ton und Sprache erreicht und beim Lehrenden bzw. Lernenden eine gesteigerte Grundmotivation zum lernen bzw. lehren erzeugt.

Wie in jeder Organisation muss auch die Polizei, um nicht zeitlos zu werden, Maßnahmen einleiten, um ihre Kräfte auch zukünftig durch Schulung und Ausbildung auf einem zeitgerechten Niveau zu halten. Diese werden hauptsächlich in der Fachhochschule der Polizei Sachsen-Anhalt realisiert, da sich dort die Haupteinrichtung für zentrale Aus- und Fortbildung für das Land Sachsen-Anhalt befindet.

Es werden dort Selbst- und Berufsbilder geprägt, neues Berufswissen erlangt, um professionalisierte Verhaltensweisen von Polizeibeamten zu formen. Auch muss diese es sich zur Aufgabe machen, analytisch auf die kriminalistische Lage in der Gesellschaft zu reagieren und daran bemessen geeignete Informationen auf verständliche Art und Weise an Polizeikräfte zu vermitteln.

Eine dieser gesellschaftlichen Problematiken, die ein besonderes Augenmerk erfordert, ist die stetig steigende Rauschgiftkriminalität in unserer Gesellschaft. Um diesen Prozess entgegenzuwirken, ist die Polizei als ausführende Instanz diejenige, die sich den Aufgaben stellen muss. Sie bekämpft die Rauschgiftkriminalität und wird durch Aufklärungsarbeit präventiv tätig. Fakt ist jedoch auch, dass die Dimensionen der Rauschgiftproblematik aus polizeilicher Sicht, ein sehr weit gefächertes Themengebiet darstellt. Sie kann bei der Ausbildung und bei der Fortbildung in dem vorgegebenen Lehrrahmen nicht voll und ganz erfasst werden. Es besteht also Informationsbedarf für viele Polizeibeamte.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 4
2. E-Learning in der Organisation Polizei 5
2.1 Zielvereinbarung dieser Arbeit 5
2.2 Bedeutungen der neuen Aus- und Fortbildungsformen für die Polizei 5
2.3 Ist ein pädagogisch-didaktischer Vorteil gegenüber herkömmlichen Lernmethoden zu erkennen? 6
3. Was ist E-Learning? 10
3.1 Grundlagen einer Lernsoftware (E-Learning) 10
3.2 Eine Darstellung der verschiedenen Modelle einer Lernsoftware 11
3.3 Technische Voraussetzungen für das multimediale Lernen mit Computern 22
3.4 Grenzen der modernen Lernsoftware 23
3.5 Das Autorensystem Hot Potatoes (tm) 25
3.6 Microsoft Frontpage als Plattform für die Erstellung von komplexer Lernsoftware 31
4. Das Lernprogramm über polizeirelevantes Drogenwissen 33
4.1 Inhalt und Beschreibung der Software 33
5. Zusammenfassung und Ergebnisse der Diplomarbeit 40
6. Literaturverzeichnis 42
7. Softwareverzeichnis 43
8. Abbildungsverzeichnis 43

Textprobe:

Kapitel 3, Was ist E-Learning:

Grundlagen einer Lernsoftware (E-Learning):

E-Learning (zu deutsch elektronisches Lernen) ist eine moderne Form der Informations- bzw. Kommunikationstechnologie, welche im Kontext zum Lehren und Lernen steht. Unter der Nutzung Computer werden anwenderfreundliche Lernumgebungen entwickelt, die mit einem didaktischen Konzept auf eine bestimmte Lerngruppe abzielen. In der freien Wirtschaft sind solche dezentralen Aus- und Fortbildungssysteme längst üblich. Große Firmen, Banken und viele andere Firmen führen konzernweit vereinheitlichte Schulungen durch. Aber nicht nur in der freien Wirtschaft hat sich das System etabliert, selbst die Forschung nutzt das E-Learning für ihre Zwecke. Heutzutage verbindet der Begriff sowohl das Lernen mit lokal angebundener Software (CD-Rom, Lernprogramme), als auch das Lernen über das Internet. Wesentlich für das Verständnis von E-Learning ist ebenfalls, dass es sich hier nicht nur um die reine interaktive Aneignung von Informationen handelt, sondern auch einige Formen von E-Learning bestehen, wo eine menschliche Begleitung den Lernprozess moderiert und betreut. Heute gibt es viele verschiedene Lernsoftware Anwendungen, die auch auf professionelle weise auf den Anwender abgestimmt sind. Je nach Konstruktion, ist die Software auf einfache Lerninhalte, wie zum Beispiel Lernprogramme für Kleinkinder, geschrieben. Auf der anderen Seite werden sehr komplexe Lerninhalte, beispielsweise für die eines Unternehmens, abgestimmt. Solche Autorensysteme sind heute in fast allen Bildungssystem integriert.

Die Darstellung verschiedener Modelle einer Lernsoftware:

Seit den 90er Jahren erfährt E-Learning ein stetiges wachsendes Interesse. Bedeutung und Anwendungspotenzial sind Zukunftsweisend und entwickeln sich parallel zur rasant fortschreitenden Informations- und Computertechnik. Seither wird auch in Hoch- bzw. Fachhochschulen versucht dieses System zu verfestigen. Vorteile dabei sind, dass gerade in solchen Bildungseinrichtungen Schüler und Studenten diesen neuen technischen Möglichkeiten eines anderen Lernens aufgeschlossener gegenüberstehen. Die jetzige Generation ist im Zeitalter der modernen Computertechnik aufgewachsen und hat daher kaum Schwierigkeiten mit solchen Systemen umzugehen. Im Lernsektor findet man einen entscheidender Vorteil. Es können Unterrichtseinheiten sowohl mit den technischen Möglichkeiten des E-Learning, als auch im Präsenzunterricht in Verbindung mit einer Lernsoftwareanwendung durchgeführt werden. Diese beiden Varianten sollen hier einmal beleuchtet werden.

Das Grobmodell einer didaktischen Planung für Unterrichtseinheiten basiert auf einer so genannten Lernplattform. In dieser befinden sich wie auf der Abbildung sichtbar, unterschiedliche didaktische Vorgehensweisen, welche bestimmte Lernformen ansprechen.

Lernprogramme basieren entweder auf Multimediatechnik oder auf Telekommunikationstechnik. Das liegt daran, dass die Programme auf diese Techniken aufbauen und eigens für deren technische Vorraussetzungen geschaffen wurden. Zum Beispiel basiert das Computerunterstützte kooperative Lernen auf Telekommunikation und das Hypermedia -Systeme auf Multimedia.

Übungsprogramme:

In Übungsprogrammen wird vorhandenes Faktenwissen ständig wiederholt, vertieft und gefestigt. Dem Anwender wird es nicht als ein Lernziel unterbreitet, dass er sich neues Wissen aneignet. Er hat demnach auch keine Möglichkeit in den Programmablauf einzugreifen, sondern muss wie vorgegeben dem strikten Ablaufschema folgen.

Der wesentliche Ablauf stellt sich in der Stellung der Aufgabe; der Registrierung der Lösung; deren Bewertung und dem Übergang zur nächsten Aufgabe dar. Der Wissensstand des Nutzers ist dabei unrelevant. Programme mit solchen Übungen sind vom Charakter her nicht dazu geschaffen, komplexe Stoffbereiche darzustellen und haben daher in der heutigen Zeit nur einen geringen Stellenwert. Anwendungsbereiche für Übungsprogramme liegen beispielsweise im Sprachtraining als Vokabeltrainer, um elementare Rechenfertigkeiten zu verbessern oder als Multiple-Choice-Anwendung (Fragebögen in der Fahrschule).

Tutorielle Programme:

Tutorielle Programme haben die Aufgabe, dem Anwender neuen Lehrstoff in Form von Textseiten und Bildern zu vermitteln. Dabei wird überwiegend nur ein Thema behandelt. Man unterscheidet zwei Arten von Pogrammen, dem traditionell- und dem tutoriellen Programmtyp. Das auf Skinner beruhende traditionelle Modell, teilt man im Wesentlichen in vier Schritten ein:

- Informationen über das Sachgebiet werden an den Anwender herangetragen.

- Es folgt eine Fragestellung vom Lernprogramm.

- Der Anwender beantwortet nun die Frage an hand seines kurz zu vor erworbenen Wissens.

- Das Pogramm gib eine sofortige Rückmeldung über den Grad der Richtigkeit.

Das intelligent tutorielle Programm ist sehr an dem seines traditionellen Vorgängers angelehnt und gilt als Weiterentwicklung. Angebunden an die Systematiken der künstlichen Intelligenz, weicht es nur in wenigen Punkten vom traditionell- tutoriellem Programm ab. Der Unterschied liegt darin, das Programme den Benutzer analysieren , wenn dieser Eingaben in das Programm tätigt. Es werden Vorkenntnisse gespeichert und gleichzeitig kann errechnet werden, in welchen Bereichen der Anwender Probleme hat. Das Programm erstellt nun ohne die Kenntnis des Users ein „Wissensprofil“ über diesen, welches sich im Laufe der Abarbeitung der gestellten Fragen zunehmend verfeinert. Diese Programme sind im Gegensatz zu den traditionellen sehr selten, da der Erarbeitungsaufwand sehr groß ist und die technischen Anforderungen an Computertechnik meist die Standards in Schulen und Universitäten übersteigen.

Arbeit zitieren:
Wolf, Philipp Mai 2005: Eine Darstellung ausgewählter fachlicher und didaktischer Positionen der Rauschgiftproblematik, verbunden mit der Erstellung eines E-Learning Programms, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Drogen, E-Learning, Rauschgift, Polizei, Lernprogramm

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