Darstellung der Daten- und Funktionssicht im Rahmen des Business Process Engineering
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Martina Rieckmann
- Abgabedatum: Januar 1996
- Umfang: 68 Seiten
- Dateigröße: 3,3 MB
- Note: 2,4
- Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3753-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3753-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3753-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Rieckmann, Martina Januar 1996: Darstellung der Daten- und Funktionssicht im Rahmen des Business Process Engineering, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Martina Rieckmann
Einleitung:
In den meisten Unternehmen hat sich bis heute der Gedanke der Arbeitsteilung (Taylorismus) gehalten. Die daraus resultierenden Organisationsstrukturen basieren im wesentlichen auf den Erkenntnissen von Adam Smith. Gemäß diesen Prinzipien der Organisation der Arbeitswelt nach Funktionen und der Spezialisierung des einzelnen Beschäftigten auf möglichst kleine Arbeitsschritte, entstanden Unternehmensstrukturen mit einer vertikalen Funktionsgliederung.
Vor dem Hintergrund von Verkäufermärkten, in einer Zeit, in der die Unternehmen den Markt diktierten, war diese Form der Aufbauorganisation durchaus vorteilhaft, da auf diese Weise zunächst die Produktivität um ein Vielfaches gesteigert werden konnte. Heutige Unternehmen sehen sich in einem Käufermarkt, mit weit größerer Variantenvielfalt bei geringeren Produktionsmengen, dem Erfordernis von höherer Flexibilität gegenüber. Die, durch die starke Arbeitsteilung induzierte vertikale Gliederung und somit Funktionsorientierung steht den Anforderungen einer kundengerechten Ablauforganisation dabei entgegen.
Durch Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien wird eine völlig neue Arbeitsweise ermöglicht, allerdings nicht ohne die grundlegende Veränderung der Unternehmensabläufe, denn die Arbeitsabläufe heutiger Unternehmen enthalten, da sie aus einer Zeit vor dem Aufkommen der modernen Informationstechnologien stammen, Vorkehrungen zum Ausgleich von Informationsarmut. Die Wurzeln heutiger Organisationsstrukturen liegen ergo zumeist bereits in der Zeit der 2. industriellen Revolution, obwohl wir uns längst, seit den frühen achtziger Jahren, in einer 3. Revolution, der informationstechnologischen Revolution befinden.
Die Leistungsfähigkeit heutiger Unternehmen mißt sich demnach an der Bewältigung der Auswirkungen informationstechnischer Veränderungen auf die Organisationsstruktur. Informationstechnologien und Organisationsstrukturen werden deshalb als wichtigste Werkzeuge zur Problemlösung betrachtet, sogenannte Business Drivers. Sie sollen ermöglichen, daß weitgreifende Verbesserungen zeitgleich auf mehreren Sektoren im Unternehmen erreicht werden. Die durch die Möglichkeiten der Informationstechnik gewonnene Freiheit, welche durch die Beseitigung oder Entschärfung grundlegender Restriktionen der Wirtschaft (Raum, Zeit, Ressourceneinsatz) erreicht werden konnte, versetzt Unternehmen heute in die Lage, auf stetig wachsenden Wettbewerbsdruck nicht nur zu reagieren, sondern durch den gelungenen Einsatz von neuen zur Verfügung stehenden Mitteln, einen möglicherweise entstehenden Wettbewerbsdruck zu antizipieren und sich somit sogar einen nicht unerheblichen Wettbewerbsvorteil zu sichern.
Der Versuch zur Bewältigung dieser Problematik wird in der Literatur durch eine Vielzahl von Begriffen beschrieben, wobei sich der Begriff „Business Process (Re-)Engineering" durchgesetzt hat. Die Notwendigkeit zum Business Process (Re-) Engineering ergibt sich somit in der Hauptsache durch die neuen Rahmenbedingungen, welche sich im wesentlichen aus den folgenden Faktoren ergeben:
- Veränderte Marktstrukturen (Verlagerung vom Verkäufer- zum Käufermarkt).
- Starke Internationalisierung (zunehmender Wettbewerbsdruck).
- Permanenter Wandel.
Um den auch langfristig erfolgreichen Fortbestand von Unternehmen zu sichern, gibt es innerhalb der vielen Strategien des Managements, zur Bewältigung dieser beeinträchtigenden Faktoren, verschiedene Vorgehenskonzepte und Methoden im Rahmen des Business Process (Re-)Engineering wobei wesentliche Aspekte die Darstellung der Daten- und der Funktionssicht sind. Einen Überblick über die hierbei behandelten Kapitel liefern die nachfolgenden Ausführungen zum Aufbau der Arbeit.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 1.1 | Problembeschreibung und Zielsetzung der Arbeit | 1 |
| 1.2 | Aufbau der Arbeit | 3 |
| 2. | BUSINESS PROCESS ENGINEERING | 4 |
| 2.1 | Begriffsklärung | 4 |
| 2.2 | Grundannahmen und Prinzipien | 8 |
| 2.2.1 | Die Unternehmensprozesse | 8 |
| 2.2.2 | Prozeßorientierung | 10 |
| 3. | UMSETZUNG DES BUSINESS PROCESS (RE-)ENGINEERINGS | 13 |
| 3.1 | Organisation eines BPR-Projektes | 13 |
| 3.1.1 | Projekt-Instanzen | 13 |
| 3.1.2 | Projekt-Phasen: | 16 |
| 3.2 | Konzepte zur Prozeßanalyse und -gestaltung | 17 |
| 3.2.1 | Allgemeine Prozeßmodelle | 17 |
| 3.2.2 | Das ARIS Konzept | 22 |
| 3.2.2.1 | Grundlagen des Ansatzes | 22 |
| 3.2.2.2 | Struktur der Beschreibungsebenen | 23 |
| 3.2.2.3 | Struktur der Beschreibungssichten | 24 |
| 3.2.3 | Das Promet-Konzept | 28 |
| 3.2.3.1 | Grundlagen des Ansatzes | 28 |
| 3.2.3.2 | Ebenen des Ansatzes | 28 |
| 3.2.3.3 | Dimensionen des Ansatzes | 30 |
| 3.3 | Zwischenergebnis | 34 |
| 3.3.1 | Vergleich der beiden Ansätze | 34 |
| 3.3.2 | Eingrenzung des weiteren Vorgehens | 34 |
| 4. | METHODEN ZUR BESCHREIBUNG DER DATEN- UND FUNKTIONSSICHT | 35 |
| 4.1 | Datensicht | 35 |
| 4.1.1 | Zweck und Inhalte der Datenmodellierung | 35 |
| 4.1.2 | Der Datenentwurf im Rahmen des Fachkonzeptes | 36 |
| 4.1.2.1 | Semantische Datenmodelle | 36 |
| 4.1.2.2 | Die Grundform des Entity-Relationship-Modells | 36 |
| 4.1.2.3 | Erweiterungen des Entity-Relationship-Modells | .38 |
| 4.1.3 | Datenentwurf auf dv-konzeptioneller Ebene | 41 |
| 4.1.3.1 | Logische Datenmodelle | 41 |
| 4.1.3.2 | Das Relationen-Modell | 41 |
| 4.2 | Funktionssicht | 43 |
| 4.2.1 | Zweck und Inhalte der Funktionsmodellierung | 43 |
| 4.2.2 | Ansätze des Funktionsentwurfs im Rahmen des Fachkonzeptes | 44 |
| 4.2.2.1 | HWO | 44 |
| 4.2.2.2 | ADT | 45 |
| 4.2.2.3 | SA/SD | 46 |
| 4.2.2.4 | Petri-Netze | 47 |
| 4.2.3 | Funktionsentwurf auf dv-konzeptioneller Ebene | 49 |
| 4.3 | Kritische Würdigung | 51 |
| 5. | SCHLUßBETRACHTUNG | 55 |
| LITERATURVERZEICHNIS | 56 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832437534
Arbeit zitieren:
Rieckmann, Martina Januar 1996: Darstellung der Daten- und Funktionssicht im Rahmen des Business Process Engineering, Hamburg: Diplomica Verlag
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