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Customer Relationship Management bei Kreditinstituten

Customer Relationship Management bei Kreditinstituten
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Philipp Eisele
  • Abgabedatum: August 2002
  • Umfang: 62 Seiten
  • Dateigröße: 839,2 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Berufsakademie Karlsruhe Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5906-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5906-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5906-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Eisele, Philipp August 2002: Customer Relationship Management bei Kreditinstituten, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marketing, Deutsche Bank, Banken, CRM, BWL

Diplomarbeit von Philipp Eisele

Einleitung:

Die Entwicklung von der modernen Industriegesellschaft zur Informations- und Dienstleistungsgesellschaft setzt die Finanzbranche unter zunehmenden Handlungsdruck, ein radikaler Wandel ist die Folge.

Neue Herausforderungen entstehen einerseits durch vorhandenen Kostendruck, andererseits durch wachsenden Wettbewerbsdruck. Zahlreiche branchenfremde Unternehmen versuchen in Geschäftsfeldern Fuß zu fassen, in denen Banken bisher konkurrenzlos waren. Eine verstärkte Rivalität ruft einen Stagnations- und Verdrängungswettbewerb hervor. Zudem ist die Abnahme der Kundenloyalität nicht zu übersehen.

Ziel der Kreditinstitute muss es sein auf die Veränderungen von Markt und Kundenverhalten mit einer bedingungslosen Kundenorientierung zu reagieren, d.h. einer Ausrichtung am Kundennutzen. Customer Relationship Management gehört in diesem Zusammenhang zu den am häufigsten verwendeten Schlagworten.

CRM im Sinne meiner Diplomarbeit bezeichnet eine Unternehmensphilosophie, die den Kunden in den Mittelpunkt der Geschäftsprozesse stellt und mit der Unterstützung adäquater Softwarelösungen das Ziel verfolgt, profitable Kundenbeziehungen zu schaffen, zu entwickeln und zu erhalten.

Die Umsetzung von CRM erfordert eine Neuausrichtung des gesamten Kreditinstituts an der Philosophie der Kundenorientierung. Die strategische, organisatorische und kulturelle Ausrichtung von Kreditinstituten muss sich, vor dem Hintergrund der Marktveränderungen, an den Kundenbedürfnissen und -prozessen orientieren. Die Gewinnung und Nutzung des Wissens über den Kunden wird zum strategischen Wettbewerbsfaktor bei Kreditinstituten.

CRM bietet die Möglichkeit adäquat auf die aktuellen Herausforderung zu reagieren und betriebswirtschaftliche Vorteile zu realisieren.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis/Tabellenverzeichnis III
1. Problemstellung und Zielsetzung der Diplomarbeit 1
2. Customer Relationship Management bei Kreditinstituten 2
2.1 Begriff und Inhalte des Customer Relationship Managements 2
2.2 Ausgangssituation 5
2.2.1 Bedrohung durch neue Konkurrenten 5
2.2.2 Abnehmende Kundenloyalität 6
2.3 Kundenorientierung 7
2.3.1 Vom Produktmarketing zum Beziehungsmarketing 7
2.3.2 Prozessorientierung 9
2.3.3 Wertschöpfungsnetzwerke 10
2.3.4 Finanzportale 11
2.4 Informationsgewinnung und -verarbeitung 13
2.4.1 Kundeninformationen als Schlüssel eines erfolgreichen Customer Relationship Managements 14
2.4.2 Produktinformationen 17
2.4.3 Kampagneninformationen 17
2.4.4 Serviceinformationen 18
2.4.5 Datenintegration, Datenqualität, Datenschutz 18
2.4.6 Die Bedeutung von Data Warehouse, Data Mining und Online Analytical Processing 20
2.5 Neuausrichtung des Kreditinstituts durch Customer Relationship Management 24
2.5.1 Bestimmung einer Basisstrategie 24
2.5.1.1 Kundensegmentstrategie 25
2.5.1.2 Multichannelstrategie 30
2.5.1.3 Servicestrategie 33
2.5.2 Organisationsgestaltung 34
2.5.3 Anforderungen an Unternehmenskultur und Mitarbeiter 35
2.6 Betriebswirtschaftliche Vorteile durch den Einsatz von Customer Relationship Management 36
2.6.1 Neukundenakquisition 36
2.6.2 Cross Selling und Kundenentwicklung 38
2.6.3 Kundenbindung durch Kundenzufriedenheit 39
2.6.4 Kundenrückgewinnung 43
2.7 Verantwortlichkeit 43
2.8 Erfolgskontrolle 44
3. Managementempfehlungen und Ausblick 45
Literaturverzeichnis V
Ehrenwörtliche Erklärung VI

Automatisiert erstellter Textauszug:

Bei der Bestimmung der Basisstrategie zur Implementierung von Customer Relationship Management geht es nicht darum den Prozess der strategischen Unternehmensführung, wie ihn beispielsweise Bea/Haas beschreiben1 umzugestalten, vielmehr sollen die wesentlichen strategischen Aspekte bei der Umsetzung von CRM beschrieben werden. Vor der Implementierung des Customer Relationship Managements muss sich das mit diesem Projekt betraute Management zuerst die Frage stellen, inwieweit der Aspekt der Kundenorientierung bereits in der Unternehmensstrategie verankert ist. Eine am Kunden ausgerichtete Unternehmensstrategie muss beinhalten, welche Ziele mit welchen Kundengruppen erreicht werden sollen, über welche Kanäle der Kundenkontakt stattfinden soll und wie Service im Customer Relationship Management konkret verankert wird.2 Kundensegment-, Multichannel- und Servicestrategie sind dabei nicht getrennt voneinander sondern als Dreiklang zu betrachten, eingebettet in die strategische Gesamtarchitektur des Kreditinstituts.3 Am Ende dieser strategischen Neuausrichtung steht eine kundenorientierte Basisstrategie. [...]

Das bedeutendste Beispiel für anwendergesteuerte Analysesysteme ist die Gruppe der sogenannten Online Analytical Processing-Tools (OLAP-Tools). Sie werden verwendet, um komplexe Datenbestände zu visualisieren und zu analysieren. Mittels OLAP ist es möglich permanent auf unterschiedlichste Datenbestände sowie Datenquellen eines Unternehmens zuzugreifen. Es schafft die Möglichkeit Informationen aus verschiedenen Sichtweisen multidimensional darzustellen. Durch OLAP können sämtliche Informationen auch nicht-technisch orientierten Benutzern zur Verfügung gestellt werden. Dabei beinhaltet das Online Analytical Processing eine Vielzahl von Methoden, mit Hilfe derer unterschiedlichsten Anwenderbedürfnissen Rechnung getragen wird. OLAP ermöglicht einen schnellen, komfortablen Zugriff auf Datenbestände auch für mehrere Benutzer gleichzeitig.3 Um diese Funktionalität anbieten zu können, werden die Daten aus dem Data Warehouse in logisch unabhängige Dimensionen unterteilt (z.B. Kunde, Produkt, Zeit). Auf diese Weise entsteht ein sogenannter Datenwürfel („Hypercube“)4. Diese Würfelstruktur lehnt sich an die Betrachtungsform von Kreuztabellen an, die beispielsweise auch in Tabellenkalkulationsprogrammen verwendet werden. Zur Anzeige und Navigation innerhalb des Würfels dient in der Regel ein solches Tabellenkalkulationsprogramm. Neben der reinen Darstellung von Daten können somit auf der Basis von OLAP Präsentationsgraphiken erstellt und Analysen durchgeführt werden. Durch den Einsatz von OLAP ist es beispielsweise möglich, den Erfolg einer Marketingkampagne aus den verschiedenen Gesichtspunkten Kunden, Distributionskanäle [...]

Proaktive Analysesysteme werden auch unter dem Begriff des Data Mining zusammengefasst. Große Datenmengen werden hierbei mit Hilfe meist statistischer Methoden analysiert. Ziel ist es unbekannte Zusammenhänge anhand von Datenmustern zu erkennen. „Data Mining liefert … Erkenntnisse und Zusammenhänge, die bisher verborgen blieben oder außer Acht gelassen worden sind, weil sie entweder für nicht entscheidungsrelevant oder für nicht analysierbar gehalten wurden.“2 Nach der Formulierung eines Untersuchungsziels können automatisierte Techniken der Datenanalyse eingesetzt werden (sog. gerichtete Verfahren). Beim ungerichteten Verfahren sucht das System selbständig nach Zusammenhängen, ohne dass von Seiten des Anwenders Vorgaben gemacht werden müssen. Der Anwender entscheidet im Anschluss über die Relevanz der Ergebnisse. Bei der Durchführung von komplexen Analysen können beide Verfahren kombiniert werden.3 Data Mining kann zu vielfältigen Analysen eingesetzt werden4: • • • • • • Prognosen zum Kundenwert, zum Kaufverhalten etc. Beschreibungen von spezifischen Merkmalen, Verhaltensweisen etc. Segmentierungen von Kreditnehmern Abweichungsanalysen zwischen Prognosen und tatsächlichen Ergebnissen Abhängigkeitsanalysen zwischen Kampagnen und Kaufverhalten etc. [...]

Arbeit zitieren:
Eisele, Philipp August 2002: Customer Relationship Management bei Kreditinstituten, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marketing, Deutsche Bank, Banken, CRM, BWL

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