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Customer Relationship Management in Banken unter besonderer Berücksichtigung des Aspektes der Kundenbindung

Customer Relationship Management in Banken unter besonderer Berücksichtigung des Aspektes der Kundenbindung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Arndt Brockmann
  • Abgabedatum: April 2002
  • Umfang: 83 Seiten
  • Dateigröße: 1,6 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität Paderborn Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5847-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5847-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5847-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Brockmann, Arndt April 2002: Customer Relationship Management in Banken unter besonderer Berücksichtigung des Aspektes der Kundenbindung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: OLAP, Data Mining, Data Warehouse, Kundensegmentierung, Prozessportal

Diplomarbeit von Arndt Brockmann

Einleitung:

Neue Wettbewerber, verändertes Kundenverhalten und die Vielschichtigkeit des Multi-Kanal-Vertriebs bedrohen die Bank-Kunde-Beziehung. Eine abnehmende Kundenbindung und gleichzeitig eine höhere Wechselbereitschaft der Kunden sind die Auswirkungen auf diese Entwicklungen. Daher ist das Bankmarketing zu einem umfassenden Umdenken gezwungen.

Die Kundenbeziehung in den Fokus der Unternehmung zu stellen, ist eine deutliche Zielvorgabe in Banken. Durch Customer Relationship Management wird der Versuch unternommen, die Unternehmensstrategie und Prozesse, sowie die Bankprodukte und -dienstleistungen gänzlich auf die Kundenbedürfnisse abzustimmen. Neue und innovative Informations- und Kommunikationssysteme und Technologien unterstützen die Zielerreichung.

Die Vermittlung eines Grundverständnisses für das „Customer Relationship Management in Banken unter besonderer Berücksichtigung des Aspektes der Kundenbindung“ ist Ziel dieser Arbeit.

Gang der Untersuchung:

In Kap. 2 wird zur Einführung zunächst auf die Veränderungen am Bankmarkt und die heutigen Probleme in der Bank-Kunde-Beziehung hingewiesen. Kap. 3 betrachtet den Aspekt der Kundenbindung als wesentlichen Bestandteil und eine Zielgröße des Customer Relationship Managements. Kern der Arbeit bilden die Kap. 4 bis Kap. 6. In Kap. 4 wird das Konzept des Customer Relationship Managements beginnend mit den Grundlagen erläutert und entwickelt. Weiterhin wird ein Einblick in die strategische Sichtweise gegeben. Kap. 5 weist eine Möglichkeit des Aufbaus eines CRM auf. Kap. 6 zeigt auf, wie man ein CRM erfolgreich in die Unternehmung implementieren kann. Die Relevanz in der Praxis verdeutlicht das Fallbeispiel DAB bank AG in Kap. 7, das die Umsetzung dieses Themas bei einem Online-Broker in der Praxis erläutert. Schließlich fasst Kap. 8 die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen.

Inhaltsverzeichnis:

I. Abbildungsverzeichnis 4
II. Abkürzungsverzeichnis 5
1. Einleitung 6
2. Veränderungen am Bankmarkt 7
2.1 Einflussfaktoren auf das Bankumfeld 7
2.1.1 Wettbewerbsumfeld 7
2.1.2 Neue Technologien 8
2.1.3 Veränderung des Kundenverhaltens 9
2.2 Von der Produkt- zur Kundenorientierung 10
3. Kundenbindung als strategischer Wettbewerbsfaktor 11
3.1 Definition 12
3.2 Kundenbindung und Kundenzufriedenheit 12
3.3 Wirkungseffekte der Kundenbindung 13
3.3.1 Sicherheit 13
3.3.2 Unternehmenswachstum 14
3.3.3 Gewinn/Rentabilität 15
3.4 Instrumente der Kundenbindung 15
3.4.1 Produktmanagement 16
3.4.2 Preismanagement 16
3.4.3 Kommunikationsmanagement 16
3.4.4 Distributionsmanagement 16
3.5 Integriertes Kundenbindungsmanagement 17
4. Grundlagen CRM 17
4.1 CRM-Prozess/Kundenprozess 18
4.2 Prozessportal 19
4.3 CRM-Instrumente 21
4.3.1 Kundenmanagement 21
4.3.2 Kanalmanagement 22
4.3.3 Prozess- und Wissensmanagement 22
4.4 CRM aus strategischer Sicht 23
4.4.1 Kundensegmentierung 23
4.4.2 Multi Channel Management 25
4.4.3 Service 27
4.5 Ganzheitliches CRM 27
4.5.1 Operatives CRM 28
4.5.2 Analytisches CRM 29
4.5.2.1 Informationsmanagement 30
4.5.2.2 Kundeninformation 31
4.5.2.3 Kampagneninformation 31
4.5.2.4 Produktinformationen 32
4.5.2.5 Serviceinformationen 32
4.5.2.6 Data Warehouse 34
4.5.2.6.1 Einsatzmöglichkeiten des Data Warehouse 35
4.5.2.6.2 OLAP 36
4.5.2.6.3 Data Mining 37
4.5.3 Kollaboratives CRM 39
5. Aufbau einer CRM-Systemarchitektur 42
5.1 Datenbeschaffung 42
5.2 Kundenanalyse 43
5.3 Kundeninteraktionen 43
5.4 Lernen und Anpassen 44
6. Einführung eines CRM in Banken 45
6.1 Vorgehensmodell 46
6.1.1 Kundenpotenzialanalyse 47
6.1.2 Kundenprozessanalyse 48
6.1.3 CRM-Prozessentwicklung 49
6.1.4 Multi Channel Management 49
6.1.5 Führungssystemplanung 50
6.1.6 Systemplanung 51
6.1.7 Systemeinführung 52
6.1.8 Organisationsentwicklung 52
6.2 Umsetzung in der Praxis 53
6.3 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 54
7. Fallbeispiel DAB bank AG 56
7.1 Entwicklungsprozess des Kundenverständnisses 56
7.2 Technische Entwicklung 57
7.3 CRM bei der DAB bank AG 58
7.3.1 Ziele der Kundenorientierung 59
7.3.2 Maßnahmen der DAB 60
7.3.3 Kontaktprogramme 61
7.3.3.1 Offline-Maßnahmen 61
7.3.3.2 Online-Maßnahmen 62
7.3.3.3 Kundenbindungsmaßnahmen 63
7.4 Bilanz der CRM-Maßnahmen 64
8. Fazit und Ausblick 65
9. Anhang 67
10. Literaturverzeichnis 78

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Phase Kundenanalyse dient der Aufschlüsselung des Kundenverhaltens auf Grundlage der Auswertungen im Data Warehouse. Die Analysen können direkt im Data Warehouse erfolgen. Andererseits können Data Marts gebildet werden, wobei das Data Warehouse in einzelne Betriebsbereiche aufgeteilt wird. Diese werden oftmals bei wiederkehrenden Analysen genutzt. Die Analysen werden mit dem in Kap. 4.5.2.6.1 und Kap. 4.5.2.6.3 beschriebenen OLAP oder Data Mining durchgeführt. Eine weitere Aufgabe neben der Verfügbarkeit und dem adäquaten Gebrauch geeigneter Tools ist die Sicherstellung einer ungehinderten Kommunikation zwischen den Experten, welche die Auswertungen erstellen und interpretieren, und den Empfänger, die von den Analysen ausgehend die nächsten Kundenaktionen planen. 5.3 Kundeninteraktionen [...]

des kollaborativen CRM zählen u.a. das Internet, E-Mail, Computer Telephony Integration105, Online-Banking, Handy, Call Center, Filiale, Außendienst, etc. dazu. Diese Kommunikationskanäle werden konsequent eingesetzt, um die Kommunikation zwischen Kunde und Bank möglichst effizient und effektiv zu gestalten. Zu berücksichtigen ist, dass die Organisation der Kanäle nicht isoliert aufgebaut ist, stattdessen ist in einem CRM die Integration in einem Customer Interaction Center (CIC) üblich. CICs sind aus der Weiterentwicklung von klassischen Call Centern entstanden. Call Center haben den Fokus auf die Telefonie gerichtet, CICs unterstützen zudem die o.g. Kommunikationskanäle.106 Das Internet nimmt unter den Kommunikationskanälen eine besondere Stellung ein. In Kap. 4.4.2 wurde auf die Bedeutung des Internets hingewiesen. Im Folgenden wird in Anlehnung an Jaeschke107 aufgezeigt, welche Techniken das Internet zum interaktiven Kommunikationshilfsmittel mit dem Kunden modellieren: [...]

Netzen können einfache lineare und komplexe nichtlineare Zusammenhänge aufgespürt werden.103 Mit dem Versuch der Nutzung des menschlichen Nervensystems als Vorbild, entstanden Prozesse, um Muster verarbeiten zu können. Kern der Überlegungen war, dass durch die Kooperation vieler Nervenzellen, den Neuronen, menschliche Intelligenz entsteht. Hinter Neuronalen Netzen verbirgt sich ein Schema mit n Zugängen und m Auswegen. Die zu bearbeitenden Informationen werden an den Zugängen aufgenommen und an den Auswegen werden die Ergebnisse bereitgestellt. Innerhalb des Systems finden Berechnungen statt, die abhängig von der Entscheidung des Netztyps und der strukturellen Ausgestaltung sind. Im Prinzip beinhaltet ein Neuronales Netz einige Neuronen und deren Verknüpfungen. Die Neuronen sind dabei die grundlegenden Recheneinheiten des Netzes. Sie empfangen Eingangssignale, verarbeiten diese nach definierten Rechenregeln und senden die Ergebnisse in Form von Ausgangssignalen aus. Die Konstruktion eines Neuronalen Netzes besteht aus einer Eingabe- und Ausgabeschicht. Dazwischen können verdeckte Schichten vorhanden sein, um die anderen Schichten bei der Problemlösung zu unterstützen, wenn diese nicht ausreichen, um das Problem zu bewältigen. Die Verarbeitungsfunktionen und Verbindungen der Neuronen werden gewichtet, um die Beeinflussung des weitergebenden auf das empfangende Neuron zu bestimmen. Die Anordnung der Gewichtung findet innerhalb eines Lernprozesses statt. Dabei wird das System in einem iterativen Ablauf mit selektierten Testdaten trainiert, bis ein vorgesehenes Güteniveau erreicht ist. Der Netzwerktyp bestimmt die Struktur der Verknüpfungen der Neuronen. „Neuronale Netze zählen zu den bedeutendsten Data-Mining-Methoden.“104 4.5.3 Kollaboratives CRM [...]

Arbeit zitieren:
Brockmann, Arndt April 2002: Customer Relationship Management in Banken unter besonderer Berücksichtigung des Aspektes der Kundenbindung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
OLAP, Data Mining, Data Warehouse, Kundensegmentierung, Prozessportal

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