Cultural Change als Strategie zur Adaption und Aktivierung des "Human Capital" im Unternehmen
Lösungsansätze aus organisationspsychologischer Sicht
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Oliver Adams
- Abgabedatum: Mai 2000
- Umfang: 183 Seiten
- Dateigröße: 8,1 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Worms Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2489-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2489-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2489-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Adams, Oliver Mai 2000: Cultural Change als Strategie zur Adaption und Aktivierung des "Human Capital" im Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Managementkonzepte, Führer vs. Manager, Unternehmenspsychologie, Cultural Change-Konzepte, Unternehmerischer Wandel
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Diplomarbeit von Oliver Adams
Einleitung:
Wirtschaftlicher Erfolg ist in unserer Welt globaler Interdependenzen nicht mehr das Ergebnis guten Rechnens und straffen Management. Vielmehr erhalten neue nicht mehr quantifizierbare Faktoren eine grundsätzliche Bedeutung.
Solche Faktoren machen einen Großteil des unternehmerischen Kapitals aus und bilden die Grundvoraussetzung für eine positive Bewertung der Unternehmensperspektiven.
Die Mitarbeiter und ihre kreativen Fähigkeiten werden zur wichtigsten Quelle, aus der ein Wettbewerbsvorsprung entspringt.
Die technisch-wissenschaftliche Ordnung jedoch ist ohne jede Moral. Sie ist eine Ordnung der Fakten und alle Fakten sind gleichwertig. Diese Ordnung unterscheidet nur zwischen richtig und falsch, ebenso wie ein Unternehmer zu unterscheiden hat, was im Interesse der Erhöhung der Gewinne wirksam ist und was nicht. Wer jedoch kann glauben, dies sei ausreichend, um das Umfeld der Unternehmung zu formen, geschweige denn humaner zu gestalten?
Wir sind heute von dem Glauben erfasst, unser Jahrzehnt sei anders als alle anderen zuvor, nämlich schneller, unsicherer, dynamischer. Ob dies so ist, kann und will diese Arbeit nicht untersuchen. Vielmehr stellt sie die einfache Frage: Was ist eigentlich unternehmerischer Wandel und wie kann er umgesetzt werden?
Die zu beobachtende Diskrepanz zwischen steigendem Anpassungsbedarf und geringer Anpassungsfähigkeit führt nun zwangsläufig zur abgeleiteten Frage, welche wandelhemmenden Ursachen in Unternehmen entdeckt und wie diese beseitigt werden können. Aus organisationspsychologischer Sicht lassen sich dafür eine Reihe von Empfehlungen abgeben, die einen effizienten Wandel in Organisationen unterstützen.
Die vorliegende Arbeit möchte Lösungsansätze auf der Ebene des Individuums, der Gruppe und der Gesamtorganisation vorstellen, die das Management dazu befähigen sollen, Probleme bei Wandelprozessen frühzeitig zu erkennen und Lösungsstrategien zu entwickeln.
Das Verständnis um Widerstände gegen Wandel und deren Beseitigung ist dabei ein entscheidender Faktor, um erfolgreiches Change-Management (begriffen als Prozess) betreiben zu können. Über diesen Weg können Faktoren ermittelt werden, die erfolgreiche Veränderungsprozesse in Organisationen auszeichnen.
Gang der Untersuchung:
Um dem Leser überhaupt den Einstieg in das Thema zu ermöglichen, zeigt diese Arbeit zunächst auf, wie vielfältig der Umgang mit dem Thema Wandel ist.
Nachdem im zweiten Kapitel die Entwicklung des sozioökonomischen Umfeldes der Unternehmung beleuchtet wird, gibt das dritte Kapitel eine Definition des Begriffs Wandel und spannt dabei einen Bogen um diejenigen Faktoren, auf die letztlich bei Veränderungsprozessen ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss. Zu Ende des dritten Kapitels fokussieren wir die Unternehmenskultur als Objekt unternehmerischen Wandels.
Kapitel vier untersucht drei verschiedene Ebenen des "Cultural Change" im Unternehmen. Zuerst steht der Mensch im Mittelpunkt unserer Untersuchungen, der schließlich die Unternehmung gestaltet. Über eine Untersuchung von Gruppen und einer Analyse der Veränderungsfaktoren auf Unternehmensebene, wird dieses Kapitel die Stellung der Organisation innerhalb seiner Umwelten neu zu definieren versuchen und alte "Weisheiten" auf ihre Aktualität prüfen.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | 8 | |
| 1. | Einleitung | 10 |
| 2. | Historische Abriss über die Veränderungen des sozioökonomischen Umfeldes der Unternehmung | 13 |
| 2.1 | Entwicklungen der Neuzeit | 13 |
| 2.2 | Die Einbindung des Unternehmens in sein Umfeld | 18 |
| 2.3 | Perspektiven für die Zukunft | 21 |
| 3. | Design for Change - Die Vielfältigkeit des Begriffs "Wandel" | 23 |
| 3.1 | Was ist Wandel - ein erster Definitionsversuch | 23 |
| 3.2 | Ist Wandel wissenschaftlich erfassbar? | 32 |
| 3.3 | Aktuelle Konzeptansätze zu Wandel | 35 |
| 3.3.1 | Kurzbeschreibung der Ansätze | 35 |
| 3.3.2 | Relevante Aspekte der verschiedenen Ansätze - Beurteilung aus Expertensicht | 43 |
| 3.3.3 | Planbarkeit von Veränderungsprozessen | 47 |
| 3.4 | Die verschiedenen Schritte eines Change-Prozesses | 48 |
| 3.5 | Konzentration auf ein Objekt des Wandels - die Unternehmenskultur (Corporate Culture) | 54 |
| 3.5.1 | Das Problem einer exakten Definition | 54 |
| 3.5.2 | Was ist Unternehmenskultur und was soll sie bewirken? | 55 |
| 3.5.3 | Der Wertewandel in der Gesellschaft | 59 |
| 3.5.4 | Kultur als deskriptives und explikatives Konzept | 62 |
| 3.5.5 | Abgrenzung des Begriff Unternehmenskultur zu Unternehmensidentität (Corporate Identity), Unternehmensbild (Corporate Image) und Unternehmensphilosophie | 63 |
| 3.5.6 | Die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Unternehmensstrategie | 68 |
| 3.6 | "Cultural Change" | 71 |
| 3.6.1 | Voraussetzungen zum "Cultural Change" | 71 |
| 3.6.2 | Grenzen des Kulturwandels | 73 |
| 4. | Prepare for Change - Schlüsselgrößen eines "Cultural Change" -Konzeptes | 76 |
| 4.1 | Betrachtung auf der Ebene des Individuums | 76 |
| 4.1.1 | Theorien der Arbeitsmotivation | 76 |
| 4.1.2 | Motivation | 92 |
| 4.1.3 | Glück und Freude | 95 |
| 4.1.4 | Leistung | 98 |
| 4.1.5 | Fazit | 102 |
| 4.2 | Betrachtung auf der Ebene der Gruppe | 104 |
| 4.2.1 | Begriffsdefinition und Entstehung einer Gruppe | 104 |
| 4.2.2 | Gruppenorganisation und -klassifizierung | 105 |
| 4.2.3 | Gruppenzusammensetzung | 107 |
| 4.2.4 | Bedeutung der Gruppe für das Unternehmen | 109 |
| 4.2.5 | Gruppenfunktionen | 109 |
| 4.2.6 | Kommunikation innerhalb der Gruppe | 111 |
| 4.2.7 | Von der Gruppe zum Team | 114 |
| 4.2.8 | Grundlagen der modernen Führung - Partizipation statt Konfrontation | 115 |
| 4.2.9 | Führungstheorien | 119 |
| 4.2.10 | Fazit | 135 |
| 4.3 | Betrachtung auf der Ebene der Organisation | 135 |
| 4.3.1 | Unternehmerischer Wandel und Organisationsentwicklung im 21. Jahrhundert | 137 |
| 4.3.2 | Die Organisation als geschlossenes und als offenes System | 142 |
| 4.3.3 | Moderne Organisationstheorien | 144 |
| 4.3.4 | Von der Pyramide zur Netzwerkorganisation | 147 |
| 4.3.5 | Visions- & Innovationsmanagement | 154 |
| 4.4 | Umsetzungsgestaltung des Change-Prozesses | 160 |
| 4.5 | Umsetzungsziele - Erfolgspotentiale für die Zukunft | 165 |
| Schlussbemerkung | 169 | |
| Quellenverzeichnis |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832424893
Arbeit zitieren:
Adams, Oliver Mai 2000: Cultural Change als Strategie zur Adaption und Aktivierung des "Human Capital" im Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Managementkonzepte, Führer vs. Manager, Unternehmenspsychologie, Cultural Change-Konzepte, Unternehmerischer Wandel



