Corporate Citizenship
Darstellung der Grundlagen des Marketinginstruments unter Berücksichtigung der Situation in den USA und Entwicklung von Tools sowie eines Konzeptes für die BIG-SPIELWARENFABRIK
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Kathrin Segref
- Abgabedatum: Juni 2004
- Umfang: 157 Seiten
- Dateigröße: 598,8 KB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Kempten Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8509-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8509-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8509-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Segref, Kathrin Juni 2004: Corporate Citizenship, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Kommunikation, Engagement, Checkliste, Kennzahl, Erhebung
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Diplomarbeit von Kathrin Segref
Zusammenfassung:
Die vorliegende Arbeit befasst sich ausführlich mit dem Thema Corporate Citizenship – also gesellschaftliches Engagement von Unternehmen – als Marketinginstrument.
Korrekt angewendet hebt Corporate Citizenship das Ansehen eines Unternehmens in der Öffentlichkeit und trägt so langfristig zur Umsatzsteigerung bei. Die Arbeit zeigt, daß gerade in Deutschland dieses Marketinginstrument noch nicht sehr weit verbreitet ist und deshalb verstärkt zur Abhebung eines Unternehmens von der Masse beiträgt.
Dargestellt wird unter anderem die Entwicklung von Corporate Citizenship, seine Stellung als Marketinginstrument, sowie positive, aber auch negative Aspekte seiner Innen- und Außenwirkung. Als Beispiel der vorbildlichen Anwendung von Corporate Citizenship als Marketinginstrument wird das Engagement der Henkel AG vorgestellt.
Ferner wird die Anwendung von Corporate Citizenship in den USA und Deutschland unter anderem anhand einer eigenen Erhebung verglichen und eine Entwicklungsprognose für die Verbreitung in Deutschland gestellt.
Entgegen der weitverbreiteten Meinung, zeigt die Autorin weiterhin, daß dieses Marketinginstrument durchaus auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen mit geringeren Mitteln anwendbar ist.
Die Arbeit enthält deshalb diverse Instrumente, welche gezielt auch zur Anwendung in Klein- und mittelständischen Unternehmen entwickelt wurden.
Aufgezeigt werden in diesem Zusammenhang zuerst relevante Überlegungen, welche ein Unternehmen vor der Einführung von Corporate Citizenship anstellen sollte. Anhand eines Ablaufdiagramms werden diese zusätzlich visualisiert.
Es folgen eine Checkliste zur Einführung von Corporate Citizenship und Kennzahlen zur Erfolgsmessung, welche ebenfalls nach den Bedürfnissen der genannten Unternehmensgruppen zusammengestellt wurden.
Der Beweis der Anwendbarkeit bei geringem Aufwand wird von der Autorin in einem weiteren Kapitel erbracht. Hier erklärt sie detailliert das eigens für ein mittelständisches Unternehmen entwickelte Kommunikationskonzept zum Thema Corporate Citizenship.
Als besonderer Service werden noch nützliche Links aufgeführt, unter welchen der Leser weitergehende Informationen zum Thema einholen kann.
Inhaltsverzeichnis:
| INHALTSÜBERSICHT | II | |
| INHALTSVERZEICHNIS | IV | |
| DARSTELLUNGSVERZEICHNIS | VII | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | VII | |
| 1. | EINFÜHRUNG | 1 |
| 1.1 | Grundlegung der Arbeit | 1 |
| 1.2 | Problemstellung | 2 |
| 1.3 | Ziel der Arbeit | 3 |
| 1.4 | Abgrenzung der Arbeit | 4 |
| 2. | CORPORATE CITIZENSHIP ALS MARKETINGINSTRUMENT | 8 |
| 2.1 | Entstehung von Corporate Citizenship | 8 |
| 2.2 | Einordnung in die Systematik des Marketing | 12 |
| 2.3 | Außenwirkung des Marketinginstruments | 18 |
| 2.3.1 | Chancen und Vorteile | 18 |
| 2.3.2 | Risiken und Nachteile | 21 |
| 2.4 | Innenwirkung des Marketinginstruments | 24 |
| 2.4.1 | Chancen und Vorteile | 24 |
| 2.4.2 | Risiken | 28 |
| 2.5 | Beispielhafte Umsetzung von Corporate Citizenship bei Henkel | 29 |
| 3. | CORPORATE CITIZENSHIP IN USA UND DEUTSCHLAND | 33 |
| 3.1 | Situation von Corporate Citizenship in den USA | 33 |
| 3.2 | Entwicklungsstand und Verbreitung von Corporate Citizenship in Deutschland anhand einer eigenen Erhebung | 37 |
| 3.2.1 | Aufbau der Erhebung | 37 |
| 3.2.2 | Erstellung und Auswertung des Fragebogens | 39 |
| 3.2.2.1 | Corporate Citizenship-Engagement | 41 |
| 3.2.2.2 | Unternehmensbereiche mit Corporate Citizenship-Engagement | 43 |
| 3.2.2.3 | Land des Corporate Citizenship-Engagements | 44 |
| 3.2.2.4 | Bereich des Corporate Citizenship-Engagements | 46 |
| 3.2.2.5 | Form des Corporate Citizenship-Engagements | 47 |
| 3.2.2.6 | Werbung in der Öffentlichkeit | 49 |
| 3.2.2.7 | Gründe für die Nichtanwendung von Corporate Citizenship | 51 |
| 3.2.2.8 | Allgemeine Angaben zu den befragten Unternehmen | 52 |
| 3.3 | Interpretation der Erhebungsergebnisse | 54 |
| 3.4 | Die Zukunft von Corporate Citizenship in Deutschland | 57 |
| 4. | ENTWICKLUNG VON TOOLS FÜR DIE PRAKTISCHE ANWENDUNG VON CORPORATE CITIZENSHIP | 60 |
| 4.1 | Relevante Überlegungen vor der Einführung von Corporate Citizenship im Unternehmen | 60 |
| 4.1.1 | Ablaufdiagramm zur Einführung von Corporate Citizenship | 60 |
| 4.1.2 | Wahl des Integrationsgrades der Unternehmensbereiche | 65 |
| 4.1.3 | Wahl der Engagement-Ebene | 66 |
| 4.1.4 | Wahl des Engagement-Bereichs | 69 |
| 4.1.5 | Wahl der Partnerorganisation | 73 |
| 4.1.6 | Wahl der Volontäre | 75 |
| 4.1.7 | Wahl der Formen des Corporate Citizenship | 77 |
| 4.1.8 | Wahl der Public Relations-Maßnahmen | 79 |
| 4.2 | Checkliste zur Umsetzung von Corporate Citizenship | 81 |
| 4.3 | Kennzahlen zur Erfolgsmessung | 86 |
| 4.3.1 | Anwendung der Kennzahlen | 86 |
| 4.3.2 | Kennzahlen des Marketing | 88 |
| 4.3.2.1 | Werbeelastizität der Nachfrage | 88 |
| 4.3.2.2 | Kundenzuwachs durch Corporate Citizenship | 89 |
| 4.3.3 | Kennzahlen der Personalarbeit | 90 |
| 4.3.3.1 | Anzahl der Potentialträger | 90 |
| 4.3.3.2 | Mitarbeiterzufriedenheit | 92 |
| 5. | ENTWICKLUNG EINES KONZEPTES FÜR DIE BIG-SPIELWARENFABRIK | 94 |
| 5.1 | Einführung in die Anwendung von Marketingkonzepten | 94 |
| 5.2 | Vorstellung des Unternehmens | 96 |
| 5.3 | Darstellung ausgewählter Aspekte des Marketingkonzeptes | 100 |
| 5.3.1 | Darstellung der Absatzquelle | 100 |
| 5.3.2 | Darstellung der Zielpersonengruppe | 104 |
| 5.3.3 | Darstellung der Positionierung | 106 |
| 5.4 | Darstellung ausgewählter Aspekte des Kommunikationskonzeptes | 109 |
| 5.5 | Vorschlag eines Konzeptes zur Integration von Corporate Citizenship in die vorhandene Kommunikation | 112 |
| 5.5.1 | Die geeignete Partnerorganisation | 112 |
| 5.5.2 | Formen der Corporate Citizenship-Arbeit | 115 |
| 5.5.3 | Integration in die klassische Werbung | 116 |
| 5.5.4 | Integration in die Verkaufsförderung | 117 |
| 5.5.5 | Integration in die Öffentlichkeitsarbeit | 119 |
| 5.5.6 | Finanzieller und zeitlicher Aufwand der Umsetzung | 122 |
| 5.5.7 | Zusammenfassung des Konzeptvorschlags | 126 |
| 6. | RESÜMEE | 129 |
| ANLAGEN | 133 | |
| Anlage I: E-Mail-Anschreiben für deutsche Unternehmen | 133 | |
| Anlage II: Fragebogen für deutsche Unternehmen | 134 | |
| Anlage III: Tabellarische Darstellung der Erhebungsergebnisse | 137 | |
| Frage 1: Corporate Citizenship-Engagement | 137 | |
| Frage 2: Unternehmensteile mit Engagement | 137 | |
| Frage 3: Zielländer des Engagements | 138 | |
| Frage 4: Bereiche des Engagements | 138 | |
| Frage 5: Formen des Engagements | 139 | |
| Frage 6: Werbung in der Öffentlichkeit | 139 | |
| Frage 7: Gründe für Nichtengagement | 140 | |
| NÜTZLICHE LINKS | 141 | |
| LITERATURVERZEICHNIS | 142 | |
| QUELLENVERZEICHNIS | 144 |
Ganz besonders bei der bereits begonnenen Erschließung der osteuropäischen Märkte eröffnet sich, nach Meinung der Verfasserin, mit Corporate Citizenship als Marketinginstrument eine große Chance. Die dortige Gesellschaft verfügt zum Großteil über einen wesentlich niedrigeren Lebensstandard als die westliche. Damit ist sie empfänglicher für jegliches soziale Engagement durch neu angesiedelte Firmen. Ein Unternehmen kann hier mit relativ geringen Hilfen einen noch größeren Imagegewinn erreichen, als in Gesellschaften mit ohnehin hohem Standard. Aus diesem Grund ergibt sich in den osteuropäischen Märkten auch für kleine und mittelständische Unternehmen die Chance, mit für sie durchführbarem Ausmaß von Corporate Citizenship einen sehr schnellen Imagegewinn und im Folgenden eine beschleunigte Markterschließung zu erreichen. [...]
wand. Da keine Einschränkung bzgl. eines Mindestbetrags vorgenommen wurde, sind hier auch Kleinunternehmen beteiligt, die geringere Spenden zur Verfügung stellen. Für Großunternehmen besteht bei dieser Form die Möglichkeit auf einen großen Imagegewinn, da die zur Verfügung gestellten hohen Summen die Öffentlichkeit stark beeindrucken. Deshalb wird diese Form zum Großteil von diesen genutzt. Auch das Engagement in Form von Mitarbeiterfreistellung bedarf im Vergleich zu anderen Formen, wie dem „zur Verfügung stellen von Fertigungs/Transportkapazitäten“, eines geringen organisatorischen Aufwands. Und gerade bei Unternehmen mit vielen Mitarbeitern ist die Abwesenheit von Kollegen gut zu kompensieren, weshalb auch in diesem Punkt die Großunternehmen an der Spitze liegen. [...]
Der Bereich des Corporate Giving, also der Vergabe von Spenden an gemeinnützige Organisationen, hat in den USA eine Sonderform entwickelt. Die Spendenvergabe wird durch das Unternehmen an bestimmte Bedingungen geknüpft, die von der gemeinnützigen Organisation, also dem Spendenempfänger, erfüllt werden müssen. Die Bedingung muß nicht unbedingt mit dem Zweck der Zuwendung in Verbindung stehen. Diese Vorgehensweise kann ebenso bei der gesamten Hilfenvergabe im Sinne des Corporate Citizenship angewendet werden.89 Ein Unternehmen kann auf diesem Weg auch sehr großen Einfluß auf politische Entscheidungen nehmen, wenn es als Gegenzug eine dringend benötigte Hilfestellung für einen bestimmten Zweck zur Verfügung stellt.90 Wählt es diese Form der Hilfenvergabe, nimmt es den gemeinnützigen Organisationen die Unabhängigkeit und nutzt gewissermaßen ihre Abhängigkeit von Hilfenvergabe zu Gunsten der Ziele des Unternehmens aus. Diese Methode ist in der Öffentlichkeit allerdings sehr umstritten und die Reaktionen sowohl der betroffenen Organisationen, als auch der Bevölkerung sind sehr negativ.91 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832485092
Arbeit zitieren:
Segref, Kathrin Juni 2004: Corporate Citizenship, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Kommunikation, Engagement, Checkliste, Kennzahl, Erhebung



