Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Contact Communities

Erfolgreicher Aufbau virtueller Expertennetzwerke

Contact Communities
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Robert Seyfriedsberger
  • Abgabedatum: Mai 2003
  • Umfang: 102 Seiten
  • Dateigröße: 1,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Salzburg Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6994-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6994-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6994-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Seyfriedsberger, Robert Mai 2003: Contact Communities, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Wissensmanagement, Lurking, Kundenbindung, Vertrauen, Community of Practice

Magisterarbeit von Robert Seyfriedsberger

Zusammenfassung:

Virtuelle Communities haben das Ziel, Internet-Besucher zu einem Community-Mitglied und je nach Zielsetzung weiter zu einem loyalen Kunden, einem High-Potential-Wissensmitarbeiter oder einem B-to-B-Kooperationspartner zu entwickeln. So soll der Wissensaustausch gefördert und weitere Vorteile wie z.B. erhöhte Kundenbindung, Rationalisierungen oder Kosteneinsparungen realisiert werden.

Die zentrale Herausforderung an den Betreibers der Community dabei ist es, die Communities so zu gestalten, dass die Mitglieder nicht nur passiv Beiträge lesen (=Lurking), sondern auch bereit sind, ihr eigenes Wissen an die anderen Community-Mitgliedern weiterzugeben.

Um dies zu erreichen, muss sowohl beim Aufbau als auch beim Betrieb von Communities eine konsequente Mitgliederorientierung statt einem bloßen technologischen Fokus verfolgt und den Mitgliedern ein persönlicher Nutzen in der Form von z.B. Inhalten oder Kontakten angeboten werden.

Diese Diplomarbeit liefert einen Leitfaden für den Aufbau und Betrieb virtueller Communities und stellt dabei den Ansatz der konsequenten Mitgliederorientierung in den Mittelpunkt. Praxiserfahrungen, die beim Aufbau einer Community zum Thema Organisationsentwicklung gewonnen wurden, ergänzen dabei die Theorie.

Inhaltsverzeichnis:

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS II
TABELLENVERZEICHNIS III
1. EINLEITUNG 1
1.1 GLOBALE TRENDS UND LOKALE FOLGEN 1
1.1.1 Rahmenbedingungen im Umbruch 1
1.1.2 Wissen als Schlüsselressource 2
1.2 HIERARCHIEN UND NETZWERKE 3
1.2.1 Entwicklung der Organisationen 3
1.2.2 Know how is know who 4
1.3 VIRTUELLE COMMUNITIES ALS ANTWORT 5
1.3.1 Begriffsklärung und Merkmale 5
1.3.2 Geschichte und Entwicklung 7
1.3.3 Typen 8
1.4 STOLPERSTEINE AUF DEM WEG ZUM ZIEL 11
1.4.1 Zentrale Herausforderung 11
1.4.2 Zielsetzung dieser Arbeit 13
1.4.3 Vorgehensweise 13
2. HAUPTTEIL 16
2.1 AUFBAU VIRTUELLER COMMUNITIES 16
2.1.1 Strategische Ausrichtung 16
2.1.1.1 Grundprinzipien beim Aufbau 16
2.1.1.2 Festlegung der Ziele 19
2.1.1.3 Erstellung einer Vision 20
2.1.2 Bausteine einer Community 21
2.1.2.1 Zentrale Komponenten 21
2.1.2.2 Funktionen und Tools 23
2.1.2.3 Usability-Fokus 34
2.1.2.4 Design-Regeln 36
2.1.3 Wahl der richtigen Technologie 39
2.1.3.1 Prinzipien für die Technologiestrategie 39
2.1.3.2 Analyse der Anforderungen 40
2.1.3.3 Auswahl der Community-Software 42
2.1.3.4 Vergleich der Lizenzmodelle 43
2.1.4 Vorgehensweise bei der Realisierung 45
2.1.4.1 Bildung des Community-Teams 45
2.1.4.2 Aufbauphasen im Detail 47
2.1.4.3 Phasen des Einstiegs 49
2.2 BETRIEB VIRTUELLER COMMUNITIES 51
2.2.1 Grundsätzliche Überlegungen 51
2.2.1.1 Entstehung von Motivation 51
2.2.1.2 Sociabilty-Fokus 53
2.2.1.3 Funktionaler und Emotionaler Nutzen 55
2.2.1.4 Content comes first 56
2.2.2 Schaffung virtueller Intimität 59
2.2.2.1 Aspekte des Vertrauens und der Attraktivität 59
2.2.2.2 Barrieren virtueller Intimität 61
2.2.2.3 Management der Profile und Identitäten 62
2.2.2.4 Management der Werte 64
2.2.3 Gestaltung des Community-Lebens 65
2.2.3.1 Treffpunkte und Untergruppen gestalten 66
2.2.3.2 Mitgliederentwicklung fördern 69
2.2.3.3 Führung und Moderation fördern 72
2.2.3.4 Events und Rituale initiieren 77
3. SCHLUSSTEIL 82
3.1 ZUSAMMENFASSUNG 82
3.2 FAZIT 86
3.3 AUSBLICK 87
LITERATURVERZEICHNIS 88
WWW-ADRESSVERZEICHNIS 90
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG 91

Automatisiert erstellter Textauszug:

Sobald der Aufbau der Community abgeschlossen ist, gilt es, den Betrieb so zu organisieren, damit neue Mitglieder gewonnen und diese beim Wissensaustausch bestmöglich unterstützt werden können. Allzu oft wird dabei der Fehler gemacht, das Wachstum der Community mit allen möglichen Mitteln zu erzwingen und die Mitglieder zu drängen, ihr Wissen zu teilen. Eine bessere Möglichkeit, eine Community zu betreiben und das Wachstum zu fördern besteht darin, den Betrieb einer Community mit Gartenarbeit zu vergleichen: hier kommt es nämlich v. a. darauf an, das richtige Umfeld zu schaffen, den passenden Dünger zu verwenden (=hochwertige Inhalte bereitstellen) und nur bei Schwierigkeiten einzugreifen, um so das natürliche Wachstum zu fördern.110 [...]

eignisse anzubieten, um ihnen so einen persönlichen Nutzen zu bieten, damit sie die Community regelmäßig besuchen.108 In der dritten Phase soll schließlich der unregelmäßige Besucher zum Dauergast gemacht werden. Dazu müssen die persönlichen Beziehungen zwischen den Mitgliedern gestärkt, Mitglieder-Inhalte gesammelt und organisiert und die Funktionalitäten der Gemeinschaft verbessert werden. Je mehr dabei die Ressourcen auf die Bedürfnisse der Mitglieder zugeschnitten werden, desto mehr steigt die Bereitschaft der Mitglieder, ihr Wissen zu teilen.109 Erfahrungen aus der Praxis: bei der oe-community wurde verstärkt versucht, die persönlichen Beziehungen zwischen den Mitgliedern zu stärken. Dazu wurden die Kommunikationsmöglichkeiten an ihre Bedürfnisse angepasst und so z.B. E-Mail-Verteilerlisten, Kontakt-Liste mit Awarenessfunktion und die Funktion „E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen“ installiert. Weiters führten Treffen der Mitglieder in der realen Welt dazu, dass sich die persönlichen Beziehungen intensivierten. [...]

In der ersten Phase soll vor allem für regen Besuch in der Community gesorgt werden. Dazu ist es notwendig, den Betrieb der Community so schnell wie möglich zu starten und gleichzeitig mittels verschiedener Werbeaktionen auf die Community aufmerksam zu machen. Außerdem gilt es, den potentiellen Mitglieder das Angebot schmackhaft zu machen – dies kann z.B. durch Kooperationen mit Partnern erfolgen, die z.B. eine große Markenbekanntheit besitzen, schwer replizierbare Inhalte beisteuern oder ausgezeichnete Fertigkeiten in der Mitgliederakquisition besitzen.107 Die zweite Phase hat das Ziel, den Besuch der Community zu verstärken. Dazu müssen die Mitglieder stärker an die Community gebunden werden, was z.B. durch Angebote und Inhalte, die auf die persönlichen Interessen zugeschnitten sind, erfolgen kann. Auch eine Erweiterung des Angebots ist in diesem Zusammenhang hilfreich. Entscheidend dabei ist, den Mitglieder Inhalte und Er- [...]

Arbeit zitieren:
Seyfriedsberger, Robert Mai 2003: Contact Communities, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Wissensmanagement, Lurking, Kundenbindung, Vertrauen, Community of Practice

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren