Chancen und Risiken für österreichische Direktinvestitionen in Südafrika in der Post-Apartheid-Ära
Eine wirtschaftliche Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung der Rahmenbedingungen für ausländische Niederlassungen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Helga Jungwirth
- Abgabedatum: Dezember 1999
- Umfang: 114 Seiten
- Dateigröße: 795,5 KB
- Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5119-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5119-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5119-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Jungwirth, Helga Dezember 1999: Chancen und Risiken für österreichische Direktinvestitionen in Südafrika in der Post-Apartheid-Ära, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Arbeitsgesetze, Internationalisierung, Investitionsförderung, Standortbedingungen
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Diplomarbeit von Helga Jungwirth
Einleitung:
Die Wirtschaft Südafrikas ist geprägt von ausländischen Investoren. Ebenso haben sich bereits einige österreichische Unternehmen auf dem südafrikanischen Markt etabliert. Während der Apartheid-Ära waren viele Wirtschaftsbereiche stark geschützt. Durch die gegenüber Südafrika verhängten Sanktionen war das Land von der Weltwirtschaft teilweise abgeschirmt.
Die Abschaffung der Apartheid war eine entscheidende Wende in der wirtschaftlichen Situation Südafrikas. Das Land wird nun verstärkt in die Weltwirtschaft integriert. Für den wirtschaftlichen Aufschwung und auch für die Schaffung von Arbeitsplätzen benötigt die Republik am Kap ausländische Direktinvestitionen. Die Regierung wirbt daher um die Ansiedelung von neuen Betrieben.
Im Rahmen der Internationalisierung ist Südafrika ein interessanter Markt. Das Land wird oft in Erwägung gezogen, um auf dem afrikanischen Kontinent präsent zu sein. In der vorliegenden Arbeit wird einerseits auf die Chancen eingegangen, die der Standort Südafrika bietet. Andererseits werden die Risiken analysiert, die mit einer Direktinvestition verbunden sind. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei bei der wirtschaftlichen Situation sowie bei den Rahmenbedingungen für die Unternehmensgründung.
Als Basis für die Untersuchung dienten die Gespräche mit Geschäftsführern von österreichischen Niederlassungen in Südafrika während meines zweimonatigen Praktikums bei der Außenhandelsstelle der österreichischen Wirtschaftskammer in Johannesburg. Ziel der Diplomarbeit ist es, Unternehmen, die eine Niederlassung in Südafrika in Erwägung ziehen, bei ihrer Entscheidung zu unterstützen.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einführung | 4 |
| 2. | Begriffsabgrenzung | 5 |
| 2.1 | Direktinvestitionen | 7 |
| 2.2 | Entwicklungsland | 8 |
| 3. | Politisches Umfeld | 11 |
| 4. | Wirtschaftliche Standortbedingungen | 14 |
| 4.1 | Geographische Lage | 14 |
| 4.2 | Natürliche Ressourcen | 18 |
| 4.3 | Wirtschaftliche Rahmendaten | 24 |
| 4.3.1 | Wirtschaftliche Beziehungen mit Österreich | 25 |
| 4.3.2 | Arbeitskosten und Produktivität | 26 |
| 4.3.2.1 | Gehälter und Löhne | 27 |
| 4.3.2.2 | Lohnstückkosten | 30 |
| 4.3.2.3 | Produktivität | 31 |
| 4.3.3 | Stabilität | 32 |
| 4.3.3.1 | Preisniveau und Inflation | 33 |
| 4.3.3.2 | Wechselkurs und Währung | 36 |
| 4.4 | Materielle und immaterielle Infrastruktur | 39 |
| 4.4.1 | Finanzsektor | 39 |
| 4.4.1.1 | Bankensystem | 39 |
| 4.4.1.2 | Börse | 40 |
| 4.4.2 | Infrastruktur | 41 |
| 4.5 | Konkurrenzländer | 45 |
| 5. | Soziale Rahmenbedingungen | 50 |
| 5.1 | Arbeitslosigkeit | 50 |
| 5.2 | Kriminalität | 55 |
| 6. | Rahmenbedingungen für Direktinvestitionen in Südafrika | 59 |
| 6.1 | Unternehmensformen in Südafrika | 59 |
| 6.1.1 | Private Companies | 59 |
| 6.1.2 | Public Companies | 60 |
| 6.1.3 | Close Corporations | 61 |
| 6.1.4 | Vergleich zwischen südafrikanischen und österreichischen Gesellschaftsformen | 62 |
| 6.2 | Investitionsförderungen | 63 |
| 6.2.1 | Finanzierungsprogramme für Industrien | 63 |
| 6.2.1.1 | Industrial Development Corporation (IDC) | 63 |
| 6.2.1.2 | SBDC und Khula | 67 |
| 6.2.1.3 | Investment South Africa | 67 |
| 6.2.2 | Förderprogramm für Klein- und Mittelbetriebe | 68 |
| 6.2.3 | Steuerliche Erleichterungen | 70 |
| 6.2.3.1 | Tax Holiday (Steuerbefreiung) | 70 |
| 6.2.3.2 | Erhöhte Abschreibungsmöglichkeit | 71 |
| 6.2.3.3 | Doppelbesteuerungsabkommen | 72 |
| 6.3 | Schutz geistigen Eigentums | 72 |
| 6.3.1 | Patente | 73 |
| 6.3.2 | Trade Mark | 76 |
| 6.3.3 | Design | 78 |
| 6.3.4 | Copyright | 79 |
| 6.4 | Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen | 80 |
| 6.4.1 | Regierungspolitik | 80 |
| 6.4.2 | Ansuchen um Arbeitserlaubnis | 81 |
| 6.4.3 | Besonderheiten bei Firmengründung | 83 |
| 6.5 | Arbeitsgesetze | 84 |
| 6.5.1 | Labour Relations Act | 84 |
| 6.5.2 | Basic Conditions of Employment Act | 86 |
| 6.5.3 | Employment Equity Act | 87 |
| 6.5.4 | Skills Development Bill | 88 |
| 6.5.5 | Gewerkschaften | 88 |
| 6.5.6 | Auswirkungen der neuen Arbeitsgesetze auf die Unternehmen | 89 |
| 7. | Chancen und Risiken für Unternehmen | 94 |
| 7.1 | Länderrisiko | 94 |
| 7.2 | Internationale Wettbewerbsfähigkeit von Südafrika | 96 |
| 7.3 | Erfolgsversprechende Wirtschaftszweige | 100 |
| 8. | Schlussbetrachtung | 102 |
| 9. | Literaturverzeichnis | 104 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832451196
Arbeit zitieren:
Jungwirth, Helga Dezember 1999: Chancen und Risiken für österreichische Direktinvestitionen in Südafrika in der Post-Apartheid-Ära, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Arbeitsgesetze, Internationalisierung, Investitionsförderung, Standortbedingungen



