Chancen und Risiken eines Engagements von Unternehmen als Programmanbieter im interaktiven Fernsehen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jens Nicolai
- Abgabedatum: Oktober 1994
- Umfang: 114 Seiten
- Dateigröße: 4,9 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Universität Mannheim Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1929-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1929-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1929-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Nicolai, Jens Oktober 1994: Chancen und Risiken eines Engagements von Unternehmen als Programmanbieter im interaktiven Fernsehen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Mediennutzungsverhalten, Dialogmarketing, Kommunikationsstrategie, Interaktives Fernsehen, Internet
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Diplomarbeit von Jens Nicolai
Einleitung:
Veränderte Rahmenbedingungen wie der Wandel westlicher Gesellschaften zu Informationsgesellschaften sowie die zunehmende Verlagerung des Wettbewerbs vom Produktwettbewerb auf den Kommunikationswettbewerb stellen die Kommunikationspolitik von Unternehmen vor neue Herausforderungen.
Insbesondere eine zunehmende Fragmentierung der Märkte und eine zunehmende Medienüberflutung machen den Weg zum Konsumenten immer komplizierter und teurer. Die Erreichbarkeit der Zielgruppe durch einseitige Massenkommunikation wird in Frage gestellt.
Gefordert sind integrative Kommunikationskonzepte und die Öffnung von Unternehmen hinsichtlich aktiver, dialogorientierter Kommunikation.
Unterstützt wird der Trend zur dialogorientierten Kommunikation durch die technologische Dynamik auf dem Gebiet interaktiver Medien. Besonders das Interaktive Fernsehen erscheint als geeignetes Instrument, die Beziehung zwischen Unternehmen und Umwelt zu intensivieren und einen Dialog zu gestalten.
Bei der Entwicklung interaktiver Medien allgemein und des interaktiven Fernsehens speziell ist ein starkes Engagement von Medienkonzernen, Telefongesellschaften und Computerfirmen festzustellen. Schwerpunkte im geplanten Programmangebot sind vor allem die Produkte der globalen Medienindustrie, Produkte des Versandhandels und verschiedene Dienstleistungen.
Grundsätzlich eröffnet Interaktives Fernsehen jedoch jeder werbetreibenden, dem Kommunikationswettbewerb ausgesetzten Branche einen interessanten Ansatz zur dialogorientierten Kommunikation.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Nutzungsmöglichkeiten des Interaktiven Fernsehens von Unternehmen am Beispiel der Automobilindustrie näher zu untersuchen. Es soll analysiert werden, inwieweit die Kommunikationsziele eines Unternehmens durch ein Engagement als Programmanbieter im Interaktiven Fernsehen erreicht werden können.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Abgrenzung des Themas | 3 |
| 1.3 | Gang der Untersuchung | 6 |
| 2. | Allgemeine und begriffliche Grundlagen | 7 |
| 2.1 | Dialogorientierung als Leitbild der Unternehmenskommunikation | 7 |
| 2.1.1 | Dialog als kommunikative Basis einer Beziehung zwischen Unternehmen und relevanten Austauschpartnern | 7 |
| 2.1.2 | Einsatz und Integration dialogorientierter Konzepte und Instrumente im Rahmen der Unternehmenskommunikation | 10 |
| 2.2 | Begriff und Varianten des interaktiven Fernsehen | 13 |
| 2.2.1 | Grundlagen und Entwicklung des interaktiven Fernsehens | 13 |
| 2.2.2 | Ein Stufenkonzept zur Klassifizierung des interaktiven Fernsehens | 15 |
| 2.2.2.1 | Einfaches interaktives Fernsehen | 16 |
| 2.2.2.2 | Erweitertes interaktives Fernsehen | 16 |
| 2.2.2.3 | Komplexes interaktives Fernsehen | 17 |
| 2.2.3 | Zum Engagement von Unternehmen als Programmanbieter im interaktiven Fernsehen | 18 |
| 3. | Analysekonzept zur Ermittlung der Chancen und Risiken eines Engagements von Unternehmen als Programmanbieter im interaktiven Fernsehen | 22 |
| 3.1 | Ausgewählte Einflußfaktoren | 22 |
| 3.1.1 | Relevante Entwicklungen und Tendenzen im gesellschaftlich-kulturellen Umfeld | 22 |
| 3.1.1.1 | Gesellschaft und gesellschaftlicher Wandel | 22 |
| 3.1.1.2 | Zentrale Tendenzen des Wertewandels | 24 |
| 3.1.1.3 | Ausgewählte Chancen und Risiken im Kontext gesellschaftlich-kultureller Einflußfaktoren | 26 |
| 3.1.2 | Ausgewählte Entwicklungen und Tendenzen im technologischen Umfeld | 30 |
| 3.1.2.1 | Zur Erfassung, Bearbeitung und Speicherung von Informationsinhalten | 30 |
| 3.1.2.2 | Zur Übertragung von Informationsinhalten | 32 |
| 3.1.2.3 | Ausgewählte Chancen und Risiken im Kontext technologischer Einflußfaktoren | 34 |
| 3.1.3 | Ausgewählte Entwicklungen im politisch-rechtlichen Umfeld | 37 |
| 3.1.3.1 | Verfassungs- und medienrechtliche Rahmenbedingungen | 37 |
| 3.1.3.2 | Datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen | 39 |
| 3.1.3.3 | Chancen und Risiken im Kontext politisch-rechtlicher Einflußfaktoren | 41 |
| 3.2 | Ausgewählte Einflußfaktoren der Mikroumwelt | 43 |
| 3.2.1 | Der Markt elektronischer Medien als entscheidungsrelevantes Umfeld eines Programmanbieters im interaktiven Fernsehen | 43 |
| 3.2.1.1 | Der Markt angebotsorientierter Medien am Beispiel des Fernsehens | |
| 3.2.1.2 | Der Markt nachfrageorientierter Informationsmedien am Beispiel von CD-ROM und Online-Datenbanken | 47 |
| 3.2.1.3 | Ausgewählte Chancen und Risiken im Kontext des zukünftigen Marktumfeldes eines Programmanbieters im interaktiven Fernsehen | 48 |
| 3.2.2 | Zur Akzeptanz des interaktiven Fernsehens unter besonderer Berücksichtigung des Mediennutzungsverhaltens | 51 |
| 3.2.2.1 | Aktuelle Tendenzen im Mediennutzungsverhalten am Beispiel des Fernsehens | 51 |
| 3.2.2.2 | Mediennutzungsperspektiven des interaktiven Fernsehens | 53 |
| 3.2.2.3 | Ausgewählte Chancen und Risiken im Kontext von Akzeptanz und Mediennutzungsperspektiven des interaktiven Fernsehens | 56 |
| 3.3 | Ausgewählte Implikationen und Herausforderungen eines Engagements von Unternehmen als Programmanbieter im interaktiven Fernsehen | 58 |
| 4. | Ansatzpunkte zur Gestaltung eines dialogorientierten Kommunikationskonzeptes auf der Basis eines Engagements als Programmanbieter im interaktiven Fernsehen | 63 |
| 4.1 | Das Konzept der Corporate Identity als Orientierungsrahmen zur Integration eines dialogorientierten Kommunikationskonzeptes in die bestehende Marketing-Konzeption von Unternehmen | 63 |
| 4.2 | Die Vernetzung von Zielen, Zielgruppen und Themen mit dem Instrument interaktives Fernsehen als Bezugsrahmen für ein dialogorientiertes Kommunikationskonzept | 64 |
| 4.3 | Ausgewählte Basisstratregien zur Realisierung eines dialogorientierten Kommunikationskonzeptes | 67 |
| 4.3.1 | Zur Segmentierung potentieller Dialogpartner | 67 |
| 4.3.2 | Kooperationsmöglichkeiten eines Programmanbieters im interaktiven Fernsehen | 70 |
| 4.4 | Ausgewählte inhaltliche und formale Gestaltungsempfehlungen für ein Engagement von Unternehmen als Programmanbieter im interaktiven Fernsehen | 73 |
| 4.4.1 | Zur Entwicklung von Programminhalten und -formaten | 73 |
| 4.4.2 | Ein dialogphasenorientierter Einsatz von Programminhalten und -formaten | 78 |
| 5. | Schlußbemerkung | 81 |
| Literaturverzeichnis | VIII | |
| Anhang | XXIII | |
| Ehrenwörtliche Erklärung |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832419295
Arbeit zitieren:
Nicolai, Jens Oktober 1994: Chancen und Risiken eines Engagements von Unternehmen als Programmanbieter im interaktiven Fernsehen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Mediennutzungsverhalten, Dialogmarketing, Kommunikationsstrategie, Interaktives Fernsehen, Internet



