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Chancen und Grenzen von Seniorengenossenschaften am Beispiel Göttingen

Chancen und Grenzen von Seniorengenossenschaften am Beispiel Göttingen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stephan Wagner
  • Abgabedatum: März 1997
  • Umfang: 175 Seiten
  • Dateigröße: 9,8 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0165-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0165-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0165-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wagner, Stephan März 1997: Chancen und Grenzen von Seniorengenossenschaften am Beispiel Göttingen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Ältere Menschen, Bürgergesellschaft, Ehrenamt, Selbsthilfe, Seniorengenossenschaften

Diplomarbeit von Stephan Wagner

Einleitung:

In der vorliegenden Arbeit geht es um "Chancen und Grenzen von Seniorengenossenschaften" im allgemeinen und "am Beispiel Göttingen" im besonderen. Die Frage, was Seniorengenossenschaften (im folgenden SG genannt) seien, ist nicht einfach zu beantworten. Generell können sie als Einrichtungen definiert werden, deren Mitglieder meist ältere Menschen sind, die sich gegenseitig helfen. Schwieriger wird es jedoch, die Bedeutung der SG für heutige und künftige drängende gesellschaftliche Probleme einzuschätzen. Diese Arbeit soll einen Beitrag zur Klärung dieser Frage leisten.

SG sind (noch) neu. Menschen verbinden bestimmte Hoffnungen und Wünsche mit ihnen. In dieser Arbeit werden allgemeine Erwartungen und Enttäuschungen benannt. Es werden Rahmenbedingungen, Ziele, Einflüsse und Entwicklungen sowie die Umsetzung des Modellprogramms in den einzelnen Modell - Seniorengenossenschaften aufgezeigt. Die Arbeit soll ein Urteil über SG ermöglichen: Bieten Seniorengenossenschaften eine Lösung der sozialen Fragen?

Gang der Untersuchung:

Im ersten Teil geht es um den Beitrag den SG zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen beisteuern, beispielsweise den Umbau des Sozialstaates, den Ausbau der Selbsthilfe und die Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Es sollen einzelne Interessensgruppen benannt werden: Weiche Ralle spielen der Staat, die Kommunen oder die Wohlfahrtsverbände? Was bedeutet "Bürgerschaftliches Engagement", und welche Verbindung besteht zwischen ihm und den SG?

Der zweite Teil gibt einen Einblick in den Bereich der Offenen Altenhilfe, in dem sich die SG mit ihren Angeboten behaupten müssen.

Im dritten Teil soll das Modellprojekt SG in Baden-Württemberg vorgestellt werden. Die Anfangsphase zeigt, daß es nicht von Beginn an ein fertiges Konzept gab. Die Beschreibung der einzelenen Modell-Seniorengenossenschaften soll einen Überblick über die bisherige Umsetzung des Konzepts in die Praxis mit seinen Erfolgen und Problemen geben. Investiert wird mit der Hoffnung, daß sich die SG nach einer bestimmten Zeit selber tragen und durch ihre Tätigkeiten die Sozialkassen wieder entlasten. Informationen hierüber werden im vorletzten Kapitel bereitgestellt.

Der vierte Teil stellt analog zum zweiten Teil die Einrichtungen der Offenen Altenhilfe mit ihren Angeboten in Göttingen vor. Darunter befindet sich auch die Seniorengenossenschaft Göttingen.

Im fünften Teil wird die Seniorengenossenschaft in Göttingen vorgestellt.

Abschließend fasse ich im sechsten Teil die gewonnenen Erkenntnisse über Senlorengenossenschaften zusammen und zeige Chancen und Probleme auf.

Inhaltsverzeichnis:

Teil 1 - Seniorengenossenschaften in unterschiedlichenen Zusammenhängen
1. Bürgerschaftliches Engagement und die Seniorengenossenschaften 3
1.1 Definition von "bürgerschaftlichem Engagement" 3
1.2 Bedeutung von "bürgerschaftlichem Engagement' 5
2. Bürgerschaftliches Engagement als Konzept 5
3. Das Konzept der Bürgergesellschaft und ihre Vertreter 7
4. Die Bürgergesellschaft und der Umbau des Sozialstaates 8
5. Die Seniorengenossenschaften im Lernfeld der Bürgergesellschaft 10
6. Trends in der Sozialpolitik 11
7. Selbsthilfe 13
7.1 Der Begriff "Selbsthilfe" 14
7.2 Selbsthilfe und Seniorengenossenschaften 15
7.3 Altenselbsthilfegruppen 18
7.3.1 Seniorenbeiräte . 19
7.3.2 Aktuelle Entwicklung der Seniorenbeiräte 20
7.3.3 Der Seniorenbeirat der Stadt Göttingen 21
7.4 Drei Alteninitiativen als Beispiele für Altenselbsthilfe 22
7.5 Die ökonomischen Aspekte der Selbsthilfe 23
8. Genossenschaften 24
8.1 Die Anfänge der Genossenschaften 25
8.2 Die Entstehung der modernen Genossenschaften im 19. Jahrhundert 26
8.3 Das Konzept der heutigen Genossenschaften 28
9. Ehrenamt 29
9.1 Der Begriff "Ehrenamt" 30
9.2 Das "alte" und das "neue" Ehrenamt 31
9.3 Das Ehrenamtsverständnis der Seniorengenossenschaften 33
9.4 Die ehrenamtlich Tätigen heute 35
9.5 Seniorengenossenschaften und die Gewinnung Ehrenamtlicher 38
9.5.1 Zeitgutschriften als Motivation für ein Engagement in den Seniorengenossenschaften 39
9.6 Perspektiven ehrenamtlichen Engagements 40
10. Aspekte zur Entwicklung sozialer Altenarbeit 42
11. Netzwerke 45
11.1 Grundlagen zum Konzept sozialer Netzwerke 46
11.2 Aussagen zu den sozialen Netzwerken älterer Menschen 46
11.3 Soziale Netzwerke älterer Menschen heute und in Zukunft 47
Teil 11 - Angebote für ältere Menschen
1. Angebote zur Förderung der Kompetenz 49
2. Wecken von Aktivität und Förderung der Integration 50
3. Einzelne Hilfeleistungen im Alltag 52
3.1 Essen und trinken 52
3.2 Sich bewegen 52
3.3 Für Sicherheit sorgen 52
4. Hilfen bei Pflegebedürftigkeit 53
Teil III - Das Modellprojekt Seniorengenossenschaften
1. Die Entstehung des Modellprojektes in Baden-Württemberg 54
1.1 Die Anfänge der Seniorengenossenschaften 54
1.2 Die Anfangsphase des Modellprojektes 56
2. Richtlinien und Leitbild der Seniorengenossenschaften 59
3. Ziele der Seniorengenossenschaften 61
4. Tätigkeiten und Vergütung 64
4.1 Tätigkeiten 64
4.2 Zeitgutscheine 66
4.2.1 Der Umgang mit Zeitgutscheinen in den Seniorengenossenschaften 66
4.2.2 Die Bedeutung von Zeitgutscheinen 68
4.2.3 Erfahrungen mit den Zeitgutschriften 69
5. Beschreibung der Modell-Seniorengenossenschaften 70
5.1 Wabe e.V 70
5.2 "Mobiler Freiburger Altenservice" 71
5.3 "Senioren für Andere e.V." Heilbronn 72
5.4 "Köngener Leben im Alter e.V ." 73
5.5 Aktive Senfaren Mannheim e:V. 73
5.6 "Wir für uns e.V." Marbach 73
5.7 "Hand in Hand aus dem Krankenhaus" Ravensburg 74
5.8 Initiative "Seniorengenossenschaft Riedlingen" e.V 74
5.9 Seniorengenossenschaft Steinen e.V. 75
5.10 "Hilfe auf Gegenseitigkeit - Seniorengenossenschaft 76
5.11 "Solidargemeinschaft der Generationen -Seniorengenossenschaft Ulm-Wiblingen e.V 77
5.12 Gescheiterte Seniorengenossenschaften 78
5.13 Tätigkeitsbereiche der Seniorengenossenschaften 78
6. Fazit 79
7. Finanzen 82
7.1 Finanzielle Förderung 82
8. Zukünftige Entwicklung der Seniorengenossenschaften 83
Teil IV. Angebote für ältere Menschen in Göttingen
1. Angebote zur Förderung der Kompetenz 87
1.1 Bildung . 87
1.2 Beratung 88
2. Wecken von Aktivität und Förderung der Integration 89
2.1 Soziale Kontakte pflegen 89
2.2 Sportliche Aktivität 90
2.3 Reisen und Erholung 91
2.4 Hobby, kreatives Schafften 92
2.5 Sinnstiftende Betätigung 92
3. Einzelne Hilfeleistungen im Alltag 92
3.1 Essen und trinken 92
3.2 Sich bewegen 92
3.3 Für Sicherheit sorgen 93
4. Altengerechtes Wohnen und Wohnen mit Pflegeoption 93
Teil V. Die Seniorengenossenschaft Göttingen
1. Entstehung 94
2. Finanzen 96
3. Ziele 96
4. Hilfeleistungen und Aktivitäten 97
4.1 Vermittlung von Hilfeleistungen 97
4.2 "Kleiner Ratgeber für unsere Seniorengenossen" 99
4.3 Das System der Zeitgutschriften in Göttingen 99
4.4 Besondere Aktivitäten 102
5. Schwierigkeiten 103
6. Die Mitglieder der Seniorengenossenschaft Göttingen -Ergebnisse einer Befragungsaktion 104
6.1 Zur persönlichen Situation der Seniorengenossen 105
6.1.1 Der Frauen- und Männeranteil 105
6.1.2 Altersverteilung 105
6.1.3 Familienstand 107
6.1.4 Schulabschluß 10$
6.1.5 Erwerbstätigkeit 109
6.1.6 Wohnsituation 109
6.1.7 Einkommen 110
6.1.8 Berufstätigkeit und Eintritt in den "Ruhestand" 111
6.1.9 Anzahl der Kinder und Nähe zu den Eltern 111
6.2 Die Seniorengenossen und ihre Beziehung zur Seniorengenossenschaft 112
6.2.1 Eintritt in die Seniorengenossenschaft 112
6.2.2 Wege zur Seniorengenossenschaft 113
6.2.3 Motive der Seniorengenossen sich zu engagieren 114
6.2.4 Glaube an die spätere Einlösbarkeit der Zeitgutscheine 114
Teil Vl. Bewertung der Seniorengenossenschaften - Chancen und Grenzen
1. Gründe für die Schwierigkeiten, Seniorengenossenschaften zu bewerten 115
2. Bewertung des Modellprogramms 117
2.1 Umgang mit den Genossen 117
2.2 Die Auschreibungssituation für das Modellprogramm 118
3. Bewertung von typischen Merkmalen der Seniorengenossenschaften 118
3.1 Zeitgutscheine 118
3.2 Altes und neues Ehrenamt 119
3.3 Aktivitätstheorie und Verpflichtungsethik 121
4. Schwierigkeiten, Grenzen und Chancen 123
4.1 Schwierigkeiten 123
4.2 Grenzen 124
4.3 Chancen 126
5. Fazit 127
Literaturverzeichnis 128
Anhang

Arbeit zitieren:
Wagner, Stephan März 1997: Chancen und Grenzen von Seniorengenossenschaften am Beispiel Göttingen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Ältere Menschen, Bürgergesellschaft, Ehrenamt, Selbsthilfe, Seniorengenossenschaften

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