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Das CRM-Vorgehensmodell

Eine Entwicklung für die Kunden der Siemens Business Services GmbH & Co. OHG

Das CRM-Vorgehensmodell
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stefan Arnold
  • Abgabedatum: Juni 2002
  • Umfang: 89 Seiten
  • Dateigröße: 1,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik Esslingen (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5746-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5746-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5746-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Arnold, Stefan Juni 2002: Das CRM-Vorgehensmodell, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Customer Relationship Management, Marketing Management Vertrieb, Strategie, Vorgehensmodell

Diplomarbeit von Stefan Arnold

Einleitung:

In dieser Diplomarbeit wird die Anwendung der CRM-Strategie für den Industriegüterbereich veranschaulicht. Darueber hinaus wird ein umfassendes Modell entwickelt, dass die Vorgehensweise zur CRM-Einführung ganzheitlich beschreibt. Es beinhaltet Handlungsempfehlungen für die Vorstudie, die Implementierung und den Produktiv-Einsatz.

Die Anpassung der Strategie sowie die Entwicklung des Vorgehensmodells erfolgt neutral, dass heisst auf der Grundlage von Fachliteratur und ohne Bezugnahme auf die derzeitige Vorgehensweise der Siemens Business Services GmbH & Co. OHG (SBS). Deshalb sind die Ergebnisse ohne weiteres auf andere Industriegüterunternehmen uebertragbar. Voraussetzung fuer die zielorientierte Anwendung war eine umfangreiche Recherche der Fachliteratur (Bücher, Aufsatzsammlungen, Fachzeitschriften und Online-Dokumente) in den Bereichen CRM, Relationship Marketing, Industriegütermarketing und Marketing-Management. Alle bis März 2002 erschienenen Veröffentlichungen wurden in die Diplomarbeit miteinbezogen.

Gang der Untersuchung:

In der Einleitung (Kapitel 1) wird die Zielsetzung und Vorgehensweise dargelegt. In Kapitel 2 wird zunächst die Entstehung und Notwendigkeit von CRM, und in Kapitel 3 die Bedeutung, strategische Zielsetzung und Konzeptionierung von CRM aufgezeigt.

In Kapitel 4 werden die Komponenten einer CRM-Lösung vorgestellt, die für die Anwendung im Industriegueterbereich von besonderer Bedeutung sind. Durch Gegenüberstellung verschiedener Vorgehensweisen zur CRM-Einführung werden in Kapitel 5 Erkenntnisse gewonnen, die in ein umfassendes zielorientiertes Modell - das CRM-Vorgehensmodell - integriert werden (Kapitel 6). Abgeschlossen wird die Arbeit durch die Schlussfolgerungen in Kapitel 7.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
Vorwort VII
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Aufgabenstellung und Zielsetzung 2
1.3 Vorgehensweise 2
2. Die Entstehung von CRM 4
2.1 Neue Chancen in der veränderten Wirtschaftswelt 4
2.2 Der Wandel der Unternehmenswerte 5
2.3 Das veränderte Kundenverhalten 6
3. Die Grundlagen des CRM-Konzepts 8
3.1 Die Definition von Customer Relationship Management 8
3.2 Die Zielsetzung des CRM-Konzepts 10
3.2.1 Profitabilität 10
3.2.2 Differenzierung 11
3.2.3 Langfristigkeit 11
3.2.4 Integration 12
3.3 Die Konzeptionierung des CRM 13
3.3.1 Kundenlebenszyklus als Ausgangspunkt 14
3.3.2 Verhaltensprinzip der Perspektivenübernahme 17
3.3.3 Erfolgskette als Managementprinzip 18
3.3.4 Kundenbeziehungen aus Nachfragersicht 20
4. CRM im Industriegüterbereich 23
4.1 Merkmale von Industriegütern 23
4.2 Aufgaben des CRM-Systems 24
4.2.1 Analytisches CRM 26
4.2.1.1 Customer Data Warehouse 26
4.2.1.2 Methoden der Kundenanalysen 27
4.2.1.2.1 Online Analytical Processing 28
4.2.1.2.2 Data Mining 29
4.2.2 Operatives CRM 34
4.2.2.1 Marktsegmentierung und Kundenbewertung 35
4.2.2.2 Kampagnenmanagement 38
4.2.2.3 Verkaufsunterstützung 39
4.2.2.4 After Sales 40
4.2.2.5 Beschwerdemanagement 42
4.2.3 Kommunikatives CRM 43
4.2.3.1 Kommunikations-Mix 44
4.2.3.2 Customer Interaction Center 45
4.2.3.3 Internet-Anwendungen 47
5. Die Vorgehensweise zur Einführung von CRM 50
5.1 Die Strategieimplementierung nach Bruhn 50
5.1.1 Ziele und Phasen der Strategieimplementierung 50
5.1.2 Beziehungsorientierte Organisationsstruktur 52
5.1.3 Beziehungsorientierte Managementsysteme 53
5.1.4 Beziehungsorientierte Unternehmenskultur 54
5.1.5 Implementierungsprozess 57
5.2 Das Audit für die CRM-Einführung nach Helmke und Dangelmaier 58
5.2.1 Strategische Ausrichtung 59
5.2.2 Erhebung des Prozessreorganisationsbedarf 60
5.2.3 Bedarfanalyse CRM-Instrumente 61
5.2.4 Wirtschaftliche Handhabbarkeit 62
5.2.5 Softwareauswahl und Realisierung 63
5.3 Change Management für die Einführung von CRM-Systemen 65
5.3.1 Motive für Widerstände 65
5.3.2 Vorgehen zur Prävention und zum Abbau von Widerständen 68
5.3.2.1 Formulierung grundsätzlicher Aussagen 68
5.3.2.2 Auswahl der Instrumente 69
6. Das CRM-Vorgehensmodell für die Kunden der SBS 71
6.1 Die Vorstudie 71
6.2 Die Implementierung 73
6.3 Der Produktiv-Einsatz 76
7. Schlussfolgerungen 78
Bibliographie VIII
Ehrenwörtliche Erklärung X

Automatisiert erstellter Textauszug:

zum Kunden nach der Kaufentscheidung fortgesetzt und eine zufriedenstellende Übergabe der funktionierenden Anlage sichergestellt. 1 Auch Schulungen sind ein weiterer Teil des After Sales-Services. Oft finden Schulungen beim Kunden am eigenen Gerät statt. Dies bietet dem Unternehmen die Chance, die Arbeitssituation beim Kunden kennen zu lernen und Hinweise für die Weiterentwicklung und Optimierung der Geräte zu gewinnen. Dem Käufer wird Hintergrundwissen vermittelt und der wirtschaftlich effiziente Produkteinsatz wird sichergestellt.2 Bei Investitionsgütern sind zudem auch Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten üblich. Durch diese Arbeiten soll der Entstehung größerer Schäden vorgebeugt werden, welche für den Kunden hohe Kosten und für den Hersteller, der am Verkauf weiterer Leistungen interessiert ist, einen Imageverlust bedeuten. Dabei ist eine hohe Effizienz des Reparatur- und Ersatzteildienstes wichtig, die anhand der Wirtschaftlichkeit, Schnelligkeit und Effizienz der Störfallbeseitigung gemessen wird. Die Service-Mitarbeiter können zudem durch Beobachtung der Geräte im Gebrauch Schwachstellen frühzeitig erkennen und in verbesserte Problemlösungen umsetzen.3 Schließlich bieten auch Garantieversprechen und Kulanzleistungen eine wettbewerbspolitische Profilierungsmöglichkeit. Garantieversprechen dienen dazu, das Risikogefühl beim Kauf zu mindern und eine Vertrauensbasis für den Kunden zu schaffen. Das Kulanzverhalten eines Unternehmens ist ergänzend dazu ein wesentlicher Faktor zur Erreichung von Kundenzufriedenheit.4 Bei der Bestimmung des Umfangs des After Sales-Services muss der Anbieter darauf achten, dass der Kunde die Dienstleistungen wirklich als Nutzensteigerung auffasst und ihm dadurch die Leistungsfähigkeit des Unternehmens bewiesen wird. Wichtig ist vor allem die Kostenkalkulation der Serviceleistungen. Es ist zu untersuchen, inwieweit der Service vom Kunden honoriert und auch bezahlt wird. Eine Möglichkeit zur Schaffung von Transparenz ist das Anbieten von Serviceleistungen nach dem Baukastenprinzip, bei denen der Kunde die gewünschten ServiceKomponenten individuell zusammenstellen und somit auswählen kann, welche Service-Leistungen er mitkaufen will.5 [...]

4.2.2.4 After Sales Der After Sales-Bereich hat vor allem bei Investitionsgütern eine große Bedeutung. Um eine hohe Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität zu erreichen ist es wichtig, dem Kunden nach dem Kaufakt weiterhin Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Dies beruht auf der Erkenntnis, dass „nach jeder Kaufentscheidung ein meist intensiver Bewertungsprozess einsetzt, der das Interesse des Kunden an kommunikativen Kontakten nicht erlahmen lässt. Im Gegenteil: Gerade bei Käufen, bei denen der Kunde ein finanzielles oder ein soziales Risiko wahrnimmt, entsteht nach dem Kauf oftmals Unsicherheit darüber, ob tatsächlich die richtige Entscheidung getroffen wurde.“2 Dabei kann das finanzielle Risiko für ein Unternehmen des Industriegüterbereichs ein erhebliches Ausmaß annehmen. Dem Kunden eine Bestätigung für die Kaufentscheidung zu geben und ihn darüber hinaus langfristig zu binden, sind die Aufgaben des After Sales-Bereichs. Unterschieden wird dabei zwischen After Sales-Marketing und After Sales-Services. Während After Sales-Marketing die Kommunikation mit dem Kunden nach dem Kauf und die Gestaltung der Service-Prozesse umfasst, sind After Sales-Services die eher greifbaren Dienste für den Kunden. Die erste Etappe im After Sales-Service nach dem Kaufakt ist die Montage und Inbetriebnahme. Dabei kommt es vor allem auf die Einhaltung der zugesagten Termine und auf größtmögliche Präzision bei den zu verrichtenden Arbeiten an, die meist durch den Hersteller selbst oder ein Serviceunternehmen durchgeführt werden. Dadurch wird der Kontakt [...]

4.2.2.2 Kampagnenmanagement Ein weiterer Hauptbestandteil des operativen CRM ist das Kampagnenmanagement. Die Aufgabe des Kampagnenmanagements ist es,1 • dem richtigen Kunden, • das richtige Informations- und Leistungsangebot, • im richtigen Kommunikationsstil, • über den richtigen Kommunikationskanal, • zum richtigen Zeitpunkt zu vermitteln. Für das Kampagnenmanagement gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen. Beim ersten, aktionsorientierten Ansatz werden für eine Marketingaktion diejenigen Kunden ausgewählt, die aufgrund ihrer Merkmale und Kontakthistorie als geeignet erscheinen. Die Aktion findet für alle ausgewählten Kunden gleichzeitig statt. Der kundenorientierte Ansatz hingegen bestimmt ausgehend von Kaufund Kontakthistorie für jeden einzelnen Kunden die optimale Folgeaktion zum optimalen Zeitpunkt und orientiert sich somit besser an den Bedürfnissen des Kunden.2 Beim Kampagnenmanagement nach dem kundenorientierten Ansatz werden aufgrund von Kundenanalysen konkrete Marketingaktionen abgeleitet, welche die gewählte Kundenstrategie (Kundenakquisitionsstrategie, Kundenbindungsstrategie, Kundenrückgewinnungsstrategie) zum jeweiligen Zeitpunkt verfolgen. Für die einzelnen Kampagnen werden alle Customer Touch Points synchronisiert (One Face to the Customer), indem alle dialogorientierten Werbemaßnahmen (Direct Mailings, E-Mail- oder Telemarketing, Printanzeigen, Wurfsendungen etc.) sowie alle Kundenkontakte (Service, Vertrieb, E-Commerce) mit in die jeweilige Kampagne integriert werden.3 Das Kampagnenmanagement besteht aus drei wesentlichen Aufgaben: Die Kampagnenplanung, die Kampagnensteuerung und die Wirkungsanalyse.4 Die Kampagnenplanung definiert die Kampagne anhand der Zielsetzung (z.B. Umsatzsteigerung, Kundenrückgewinnung) und erarbeitet die einzelnen Aktionen. Meist sind die Kampagnen mehrstufig, so dass die [...]

Arbeit zitieren:
Arnold, Stefan Juni 2002: Das CRM-Vorgehensmodell, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Customer Relationship Management, Marketing Management Vertrieb, Strategie, Vorgehensmodell

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