CRM - eine sinnvolle Strategie in allen Unternehmenstypen und Branchen?
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Sandra Kuhn
- Abgabedatum: Dezember 2002
- Umfang: 114 Seiten
- Dateigröße: 925,0 KB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Kiel Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6368-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6368-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6368-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kuhn, Sandra Dezember 2002: CRM - eine sinnvolle Strategie in allen Unternehmenstypen und Branchen?, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Customer Relationship Management, Kundenbeziehung, Kundendatenbank, Fallstudien, Einführung von CRM
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Diplomarbeit von Sandra Kuhn
Problemstellung:
Stiftet CRM immer einen Mehrwert?
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob das heutzutage breit diskutierte Customer Relationship Management (CRM) für jeden Betrieb -gleich welcher Größe oder in welcher Branche er agiert- einen Mehrwert stiftet.
Worum genau handelt es sich beim CRM?
Bevor über den Nutzen einer solchen Strategie diskutiert wird, weist die Studie auf die veränderten Rahmenbedingungen hin, mit denen die Unternehmen heutzutage konfrontiert sind und beschreibt ausführlich, worum es sich bei dem Begriff CRM handelt und was diese Strategie leisten kann.
Präsentation unterschiedlicher Branchen und deren Anforderungen an ein funktionierendes CRM In einem nächsten Schritt werden die unterschiedlichen Anforderungen und Problemstellungen der wichtigsten Branchen hinsichtlich einer erfolgreichen Kundenbeziehung herausgestellt. Dieses Kapitel sensibilisiert den Leser auf bestimmte Eckpfeiler, auf die sich eine Branche stützen muss, um vom CRM zu profitieren. Anscheinend kann nicht jedes Unternehmen auf die gleichen Instrumente bauen.
Hat die Unternehmensgröße einen Einfluß auf die Gestaltung des CRM?
Vielfach wird CRM nur in großen Unternehmen verwendet. Was hält den Mittelstand und kleine Unternehmen davon ab, es ihnen gleichzutun? Ein Vergleich dieser beiden Gruppen gibt uns Aufschluß über diese Frage.
Praxisbeispiele verschiedener Branchen Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Branchen verfestigen den zuvor erweckten Eindruck, dass einzelne Branchen sehr spezifische Anforderungen an das CRM haben und zeigen auf, wie es in diesen Sektoren gestaltet wird. Gleichzeitig stellen sie praxisnah nützliche CRM –Werkzeuge vor. Eindrucksvoll wird geschildert, inwieweit sich die Situation der Kundenbeziehung in einem Unternehmen mit Hilfe des CRM verbessert hat.
Wie führt man CRM ein?
Wir begleiten das Immobilienportal VILLAFRANCE SA. bei seiner Einführung des CRM, wobei die einzelnen Schritte, die zur Einführung des Kundenbeziehungsmanagement in einem Unternehmen nötig sind, vorgestellt werden. Anhand dieses Beispiels werden Probleme aufgedeckt und Lösungsvorschläge genannt, die sich auch auf andere Branchen übertragen lassen.
Lösungsvorschläge und Tips, Zukunftsausblick Die ausführliche Studie verschiedener Branchentypen im allgemeinen, die Untersuchung, ob die Unternehmensgröße einen Einfluss auf die Gestaltung des CRM hat und schließlich die praxisnahe Betrachtung einiger reeller Branchen läßt auf Gemeinsamkeiten schließen, die für jede Branche und jeden Unternehmenstyp von Bedeutung sind. Gleichzeitig haben sich unterschiedliche Schwerpunkte für die einzelnen Sektoren ergeben, die am Ende noch einmal zusammenfassend dargestellt werden. Zusätzlich werden Lösungsvorschläge für häufig auftretende Probleme gegeben und Empfehlungen, wie es auch für kleinere Unternehmen möglich ist, ein kostengünstiges und effektives CRM einzuführen und auszubauen. Mit einem Ausblick in die Zukunft des CRM soll aufgezeigt werden, ob es sich bei dieser Strategie nur um eine Modeerscheinung handelt, oder ob sie eventuell den unausweichlichen Weg für ein Unternehmen mit Zukunft darstellt.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einführung in das Thema | 9 |
| 1.1 | Zunahme von CRM-Anwendungen | 9 |
| 1.2 | Benefiz von CRM | 9 |
| 1.2.1 | Beispiel Tourismusbranche | 10 |
| 1.2.2 | CRM-Vorteile zweifelhaft? | 11 |
| 1.3 | Ziele dieser Arbeit | 12 |
| 1.4 | Arbeitsaufbau | 14 |
| 2. | Was ist eigentlich CRM? | 16 |
| 2.1 | Erklärung des Begriffs | 16 |
| 2.1.1 | Der Kunde | 17 |
| 2.1.2 | Die Beziehung | 18 |
| 2.1.2.1 | Information und Kommunikation | 19 |
| 2.1.2.2 | „Verbundenheit versus Gebundenheit“ | 20 |
| 2.1.3 | Das Management | 21 |
| 2.1.3.1 | Institution | 21 |
| 2.1.3.2 | Funktion | 21 |
| 2.1.4 | Definition von CRM | 22 |
| 2.1.4.1 | CRM ermöglicht den direkten Austausch von Informationen | 22 |
| 2.1.4.2 | Kundenbindung, aber nicht mit jedem | 23 |
| 2.2 | Was ist eCRM? | 24 |
| 2.2.1 | Notwendigkeit | 24 |
| 2.2.2 | Inhalte und Ziele | 24 |
| 2.2.3 | Bedeutung für diese Studie | 25 |
| 2.3 | Wie ist das CRM entstanden? | 25 |
| 2.3.1 | Die Geschichte des Marketing | 26 |
| 2.3.1.1 | Produktmarketing | 26 |
| 2.3.1.2 | Relationship Marketing | 27 |
| 2.3.1.2.1 | Ein verändertes Kundenverhalten | 27 |
| 2.3.1.2.2 | Fünf Kräfte für den Eintritt in das Informationszeitalter | 28 |
| 2.3.1.3 | One to One Marketing und interaktives Marketing | 28 |
| 2.3.1.4 | Übersicht über die Geschichte des Marketing | 30 |
| 2.3.2 | Die Globalisierung verändert die Situation auf dem Markt | 31 |
| 2.4 | Ergebnis der Untersuchung des CRM-Begriffs | 32 |
| 3. | Typisierung von Unternehmen und Produkten | 34 |
| 3.1 | Die Investitionsgüterbranche - Ursprung des CRM? | 35 |
| 3.1.1 | Was zählt zur Investitionsgüterbranche? | 35 |
| 3.1.2 | Investitionsgütermarketing | 35 |
| 3.1.3 | Beispiel Arcelor Gruppe | 37 |
| 3.1.4 | Resultat und Bedeutung für das CRM | 40 |
| 3.2 | Die Konsumgüterbranche | 40 |
| 3.2.1 | Definition | 40 |
| 3.2.2 | Konsumgütermarketing | 43 |
| 3.2.3 | Bedeutung der Konsumgüterbranche hinsichtlich CRM | 43 |
| 3.3 | Die Dienstleistungsbranche | 43 |
| 3.3.1 | Dienstleistungsmarketing | 44 |
| 3.3.2 | Resultierende Bedeutung hinsichtlich CRM | 45 |
| 3.4 | Der Handel | 46 |
| 3.4.1 | Handelsmarketing | 46 |
| 3.4.2 | Welche Bedeutung hat CRM für den Handel? | 47 |
| 3.5 | Die Rolle der Unternehmensgröße hinsichtlich der CRM – Anwendung | 48 |
| 3.5.1 | Vorteile von großen Unternehmen | 49 |
| 3.5.2 | Eine schwierige Situation für KMU? | 49 |
| 3.6 | Ergebnisse hinsichtlich unserer Studie | 51 |
| 4. | Fallstudien: Erfolgsbeispiele von CRM in unterschiedlichen Branchen | 53 |
| 4.1 | CRM im Konsumgüterbereich am Beispiel von Amazon | 53 |
| 4.1.1 | Betrachtung der Buchbranche | 54 |
| 4.1.2 | Amazon.com | 54 |
| 4.1.3 | CRM bei Amazon | 55 |
| 4.1.4 | Konklusion und Ausblick | 58 |
| 4.2 | CRM im Dienstleistungssektor am Beispiel der Direkt Anlage Bank | 59 |
| 4.2.1 | Die Situation der Bankbranche | 59 |
| 4.2.2 | Präsentation der Direkt Anlage Bank (DiBa) und ihrer Angebote | 60 |
| 4.2.3 | CRM bei der Direkt Anlage Bank | 60 |
| 4.2.4 | Konklusion und Ausblick | 64 |
| 4.3 | CRM auf dem Automobilmarkt - auf Grenzwegen zwischen Investitions- und Konsumgüterbranche | 66 |
| 4.3.1 | Branchenbetrachtung | 66 |
| 4.3.1.1 | Notwendigkeit für eine vermehrte Kundenorientierung | 67 |
| 4.3.1.2 | Besonderheit der Automobilbranche hinsichtlich CRM | 68 |
| 4.3.2 | Beispiel BMW Group | 69 |
| 4.4 | CRM - Schwerpunkte in unterschiedlichen Branchen | 70 |
| 5. | Fallstudie: Einführung von CRM bei VILLAFRANCE S.A. | 73 |
| 5.1 | Die Ausgangssituation | 74 |
| 5.1.1 | Präsentation des Unternehmens | 74 |
| 5.1.2 | Aktivitäten | 74 |
| 5.1.3 | Probleme vor Einführung des CRM | 75 |
| 5.2 | Schritt 1: Kenntnis der Kunden | 77 |
| 5.2.1 | Datenaufbewahrung | 77 |
| 5.2.1.1 | Datenbank | 77 |
| 5.2.1.2 | Datawarehouse | 79 |
| 5.2.1.3 | Datamining | 80 |
| 5.2.2 | Datensammlung | 82 |
| 5.2.2.1 | Datengenerierung durch VILLAFRANCE | 82 |
| 5.2.2.2 | Wie kommt VILLAFRANCE an die Kundendaten? | 82 |
| 5.2.2.2.1 | Direkte Datensammlung | 82 |
| 5.2.2.2.2 | Eine weitere Möglichkeit - die „indirekte Kundenbefragung“ | 83 |
| 5.3 | Schritt 2: Wert eines Kunden | 84 |
| 5.3.1 | Das Konzept der Loyalitätsleiter | 85 |
| 5.3.2 | Dynamisches Kundenscoring | 86 |
| 5.3.3 | Ergebnis: Auch bei VILLAFRANCE ist die Kundenbewertung möglich | 87 |
| 5.4 | Schritt 3: Begeisterung der Kunden | 88 |
| 5.4.1 | Automatisierung und Personalisierung - ein Widerspruch? | 88 |
| 5.4.2 | Die personalisierte Website bei VILLAFRANCE | 89 |
| 5.5 | Schritt 4: Loyalität der Kunden | 91 |
| 5.6 | Hat sich die CRM-Einführung für VILLAFRANCE bezahlt gemacht? | 94 |
| 5.6.1 | Übersicht über die Veränderungen im Unternehmen | 94 |
| 5.6.2 | Probleme bezüglich der CRM-Einführung | 95 |
| 5.6.3 | Positive Ergebnisse durch individuelle CRM-Gestaltung | 95 |
| 6. | Ergebnis | 97 |
| 6.1 | Gegenüberstellung erfolgreicher „CRM-Branchen“ und „neulandbetretender Sektoren“ | 97 |
| 6.1.1 | Gemeinsame „Grundbedürfnisse“ | 97 |
| 6.1.2 | Unterschiedliche Anforderungen an das CRM | 97 |
| 6.2 | Wie profitieren auch kleine Unternehmen und solche mit sehr hochwertigen Gütern vom CRM? | 100 |
| 6.2.1 | Entwicklung immer branchenspezifischerer CRM-Programme | 103 |
| 6.2.2 | Zusammenschluß mehrerer KMU | 104 |
| 6.2.3 | Den Überblick mit einfachen Mitteln behalten | 106 |
| 6.2.4 | Mitarbeiter und Partner mit einbeziehen | 106 |
| 6.3. | Resultat: „Die CRM-Einführung ist in allen Branchen und Unternehmenstypen sinnvoll.“ | 106 |
| 6.4. | Zukunftsausblick | 107 |
| 6.5. | Kommentar | 108 |
Beispiel Kundenbindung Die Arbeit des Kundenbindungsteams wurde 1999 mit einem Preis für das „innovativste Kundenbindungskonzept“ honoriert. Seine Aufgabe ist die Intensivierung und Optimierung des bestehenden Verhältnis zum Kunden. Durch die Einrichtung unterschiedlicher Feedback – Funktionen wie Telefon, Email oder kontinuierliche Online – Befragungen und ein aktives Beschwerdemanagement wird versucht, die Wünsche der Kunden zu erheben und ihre Zufriedenheit zu ermitteln. Da eine hohe Kundenzufriedenheit unter anderem zu Kundenloyalität führt, versucht man, durch die Schaffung von Austrittsbarrieren eine emotionale Nähe zum Kunden zu schaffen und ihn langfristig zu binden. Die Direkt Anlage Bank bietet außerdem spezielle Kundenbindungsmaßnahmen wie z.B. Kunden – Mailings, Service – Garantien, das „Investormagazin“, ein aktives Datawarehouse und den „Top Trader Club“, einen Club für die aktivsten Trader. In engen Zusammenhang zur Kundenbindung steht auch die Produktentwicklung. Die Direkt Anlage Bank entwickelt gezielt neue Produkte und Dienstleistungen auf Basis der erhobenen Kundenwünsche oder aus direkter Kommunikation mit dem Kunden.65 [...]
Nutzen für die Direkt Anlage Bank Auch für die Bank haben die CRM – Maßnahmen einen großen Nutzen. In diesem Jahr werden laut Mark P. Papenberg über eine Million neuer Kunden gewonnen, womit die Bank völlig entgegen den Branchentrend läuft. Außerdem wird die Direktbank durch ihr laufendes CRM – Projekt in der Lage sein, ihren Kunden über alle Interaktionskanäle einen passenden Servicelevel zu bieten und diese so langfristig halten.64 Die eingesetzte Technik macht eine starke Standardisierung möglich, die ihrerseits eine Spezifizierung der Dienstleistungen erreicht. So kann das Unternehmen feststellen, welche Seiten besonders stark frequentiert sind und welche Funktionen am meisten in Anspruch genommen werden. Dieses Nutzungsverhalten erlaubt Rückschlüsse auf individuelle Kundenbedürfnisse und so können gezielte Angebote geschaffen werden. Durch dieses individuelle, bedürfnisgerechte Angebot kann sich die Direkt Anlage Bank von ihren Konkurrenten differenzieren, und dies ohne großen personellen Ressourcenaufwand. [...]
Vorteile des CRM für Amazon Diese gute Betreuung des Kunden bei seinen Besuchen auf der Website von Amazon stärkt seine Bindung an das Unternehmen und hebt somit seinen Customer Lifetime Value. Dieser kann von Amazon analysiert und hochgerechnet werden und die Strategie zur Kundenbereuung auf den einzelnen Kunden zugeschnitten werden. Zusätzliche erhebliche Werbeanstrengungen liefern dem Unternehmen eine Kundenbasis, die von der Qualität der Kundendaten her einzigartig ist und verschafft ihm so eine große Marktmacht: Als einer der ersten, die das Potenzial des Internethandels erkannt und für sich benutzt haben, bringt Amazon einen Wissens- und Erfahrungsvorsprung, der nur schwer einzuholen ist. Neben der Kooperation und der Integration der Informationssysteme mit den Partnern stellt vor allem die Kundendatenbank eine hohe Markteintrittsbarriere dar.56 Den Erfolg der CRM – Maßnahmen von Amazon spiegeln auch folgende Zahlen wider: Waren 1997 noch 40 Prozent aller Kunden Wiederkäufer, waren es 1998 schon 60 Prozent.57 [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832463687
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Kuhn, Sandra Dezember 2002: CRM - eine sinnvolle Strategie in allen Unternehmenstypen und Branchen?, Hamburg: Diplomica Verlag
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Customer Relationship Management, Kundenbeziehung, Kundendatenbank, Fallstudien, Einführung von CRM



