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CFD-Simulation des Strömungsfelds im T-Mischer mit anschließender Fluidbahnberechnung nach dem Lagrange-Ansatz

CFD-Simulation des Strömungsfelds im T-Mischer mit anschließender Fluidbahnberechnung nach dem Lagrange-Ansatz
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Lyonel Ehrl
  • Abgabedatum: September 2002
  • Umfang: 94 Seiten
  • Dateigröße: 2,7 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8335-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8335-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8335-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ehrl, Lyonel September 2002: CFD-Simulation des Strömungsfelds im T-Mischer mit anschließender Fluidbahnberechnung nach dem Lagrange-Ansatz, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Y-plus-Wert, RS-Modell, low-Reynolds-number-k-epsilon-Modell, Partikelbahnen

Studienarbeit von Lyonel Ehrl

Zusammenfassung:

Im Rahmen dieser Semesterarbeit wurde sowohl das Strömungsfeld als auch der Verlauf repräsentativer Fluidbahnen nach dem Ansatz von Lagrange in einem T-Mischer simuliert. Dabei wurde das CFD-Software-Packet CFX-4.4 verwendet. Hintergrund ist die Erweiterung eines Modells zur Berechnung der Partikelgrößenverteilung über Populationsbilanzen. Ist im bisherigen Modell der Leistungseintrag und der Volumenanteil als konstant über das Mischervolumen angenommen, so soll im neuen Modell der Einfluss der Abhängigkeit des Leistungseintrags vom Ort als auch das bisher vernachlässigte Makromischen berücksichtigt werden. Die untersuchten Volumenströme reichen von 0,2ml/s bis 10ml/s. Zur Berechnung des Strömungsfeldes wurde ein low Reynolds number k-epsilon-Modell verwendet, da es als einziges Modell die Vorgaben für den y-plus-Wert, in Verbindung mit einer sinnvollen Gitterstruktur, erfüllt. Während man im unteren Bereich die Rechnungsdaten der Strömungsfeldsimulation sehr gut mit gemessenen Druckverlustwerten validieren kann, weichen sie im oberen Bereich um ca. 30% von den Messwerten ab. Der Grund für dieses Abweichen sind evtl. die Vorgaben für den Richtwert y-plus. Sie können für hohe Volumenströme nicht mehr exakt erfüllt werden, da das verwendete Turbulenzmodell hier an seine Grenzen stößt.

Neben der Bestätigung der Simulationsergebnisse durch Validierung der y-plus-Werte und dem Vergleich der berechneten mit den experimentellen Druckverlustwerten, sowie durch konvergente Residuenverläufe erfüllen die Simulationsergebnisse auch die Bedingungen der Symmetrieerhaltung. Sie belegen für alle Volumenströme die Ausbildung eines Strudels im oberen Teil des Mischer. Der spezifische Leistungseintrag tritt an den Stellen mit größter Scherung, dort wo das zuströmende Fluid auf den Strudel trifft, auf.

Die erhaltenen Strömungsfelder sind die Grundlage der nachgeschalteten Fluidbahnberechnung. Hierbei werden mit einem Modell für masselose Partikel Fluidbahnen berechnet und die relevanten Strömungsgrößen entlang dieser Bahnen ausgegeben. Zur Berücksichtigung turbulenter Schwankungen der Strömung und damit unterschiedlicher Bahnen bei gleicher Startposition wurde das Modell TURBULENT DISPERSION eingesetzt. Die Verläufe der Strömungsgrößen epsilon und VOLUMENANTEIL entlang der berechneten Fluidelementbahnen unterscheiden sich daher von Bahn zu Bahn deutlich, so dass eine deutliche Verbesserung der Simulation der Partikelgrößenverteilung erwartet werden darf.

Nach einem einleitendenden theoretischen Teil über die Beschreibung turbulenter Strömungen im Allgemeinen wird auf die Geometrieerzeugung, die Erzeugung und den Umgang des in CFX-4.4 notwendigen COMMAND-FILEs und der einzelnen USER FORTRAN Routinen eingegangen. Danach wird sich mit der Wahl des Turbulenzmodells, welche für jegliches Strömungsproblem einen kritischen Punkt darstellt, auseinandergesetzt, und die oft damit verbundene Anpassung des Gitternetzes behandelt. Inhalt des letzten Kapitels ist die Berechnung der Fluidbahnen und die in CFX-4.4 mehr oder weniger diffizile Ausgabe – abhängig von ihrer Art – der Strömungsgrößen entlang der Fluidbahnen. Das verwendete COMMAND-FILE sowie die entsprechenden USER FORTRAN Routinen werden ausführlich besprochen und ihre Anwendung anschaulich dokumentiert.

Keywords: CFD T-Mischer; y-plus-Wert; RS-Modell; low Reynolds number k-epsilon-Modell; Partikelbahnen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 5
2. Beschreibung turbulenter Strömungen 7
2.1 Navier-Stockes Gleichungen 7
2.2 Turbulenzmodelle in CFX-4.4 8
2.3 Wandbehandlung 10
3. Strömungssimulation mit CFX-4.4 13
3.1 Geometrieerzeugung 13
3.1.1 Erstellen eines Grundkörpers 14
3.1.2 Festlegen der Kongruenzbedingungen 16
3.1.3 Festlegen der Randbedingungen 17
3.1.4 Festlegen der Gitterstruktur 18
3.1.5 Erstellen des Geometrie-Files 19
3.2 User Fortran Routinen 21
3.2.1 USRTRN 21
3.2.2 USRPRT 23
3.3 Command-File Strömungsfeld 23
3.3.1 Befehlsblock >>CFX4 .23
3.3.2 Befehlsblock >>MODEL DATA 24
3.3.3 Befehlsblock >>SOLVER DATA 25
3.3.4 Befehlsblock >>MODEL BOUNDARY CONDITIONS 25
3.3.5 Befehlsblock >>OUTPUT OPTIONS 26
3.4 Ausgabe der Simulationsergebnisse 28
3.4.1 Ausgabedateien 28
3.4.2 Visuelle Darstellung in CFX-Analyse 31
4. Berechnung des Strömungsfeldes im T-Mischer 32
4.1 Wahl des Turbulenzmodells und Gitteranpassung 32
4.2 Gitteranpassung 34
4.3 Validierung des Strömungsfeldes 34
4.4 Darstellung des Strömungsfeldes 35
5. Berechnung von Fluidbahnen nach dem Ansatz von Lagrange 40
5.1 Ausgabe von Strömungsdaten entlang der Fluidbahnen 40
5.1.1 PARCAL 41
5.1.2 PRINTD 41
5.2 Command-File Fluidbahnen 42
5.2.1 Befehlsblock >>CFX4 .42
5.2.2 Befehlsblock >>MODEL DATA 43
5.2.3 Befehlsblock >>SOLVER DATA 44
5.3 Darstellung von Partikelbahnergebnissen 46
6. Zusammenfassung 50
A. Nomenklatur 52
B. User Fortran 56
B.1 USRTRN 56
B.2 USRPRT 64
C. Source Code Fortran 67
C.1 PARCAL 67
C.2 PRINTD 68
D. Command-Files 73
D.1 Berechnung Strömungsfeld 73
D.2 Berechnung Fluidbahnen 75
E. Ausgabedateien 78
E.1 Output-File 78
E.1.1 Anfangsteil 78
E.1.2 Daten Fluidbahnen 79
E.1.3 Ausgaben USRTRN 80
E.1.4 Ausgaben USRPRT 81
E.1.5 Schlussteil 82
E.2 Results-File 83
E.3 Track-File 84
F. gci-File 85

Automatisiert erstellter Textauszug:

3 Str¨mungssimulation mit CFX-4.4 o Durchschnittlicher Leistungseintrag ε im Hauptrohr Als eine Gr¨ße zur Validierung dient der durchschnittliche, volumengemittelte Leistungseino trag ε im Hauptrohr. Die Berechnung unter Fortran findet man in den Zeilen 175 bis 199 in Anhang B.1. Gemittelter und maximaler y + -Wert Wie bereits erw¨hnt, darf der y + -Wert zum Erhalt sinnvoller Rechenergebnisse einen gewissen a Wert nicht ubersteigen. Zur Kontrolle wird uber die in Zeilen 202 bis 229 (Fl¨chenmittelung) a ¨ ¨ und 232 bis 253 (Maximum) implementierten Fortran-Schleifen eine quantitative Aussage des y + -Werts und damit der Gittergeometrie berechnet. Standardabweichung des Volumenanteils σx Zur Charakterisierung des Makromischens wird die volumenstromgewichtete Standardabweichung durch den Benutzer eingef¨hrten Str¨mungsgr¨ße Volmenanteil uber Schnitte quer u o o ¨ zur Hauptachse des T-Mischers herangezogen. Mit dem bekannten Erwartungswert f¨r den u Volumenanteil x = 0,5 ergibt sich f¨r die volumenstromgemittelte Standardabweichung des u Volumenanteils [4] (x − xi )2 · Vi · ui σx = [...]

Ziel einer CFD-Simulation ist es immer, spezielle Gr¨ßen eines Str¨mungsfeldes zu erhalten. o o Deshalb sollte man zu Beginn uberpr¨fen, ob und wie man die gew¨nschten Daten durch das u u ¨ verwendete CFD-SoftwarePaket erh¨lt. F¨r den Fall, dass die individuellen Anforderungen des a u Benutzers die Grundeinstellungen uberschreiten, bietet CFX-4.4 eine Anpassungsm¨glicho ¨ keit uber sogenannte User Fortran Routinen. Diese Routinen, welche in der Online-Hilfe von ¨ CFX-4.4 oft nur grob umrissen werden, erm¨glichen eine weitaus differenziertere Anweno dung von CFX-4.4. Leider ist damit auch immer ein Mehraufwand bestehend aus zus¨tza lichem Programmieren in Fortran verbunden. Im konkreten Fall dieser Semesterarbeit war es notwendig, neben zwei User Fortran Routinen zus¨tzlich den Source Code zu ver¨ndern. a a Eine gr¨ndliche Lekt¨re der Online-Hilfe vorab und Kontakt zum Software-Support ist sehr u u zu empfehlen. [...]

3 Str¨mungssimulation mit CFX-4.4 o ein Geometrie-File aufgrund von Fehlern in der Gitterstruktur nicht erstellt werden, bleibt dem Benutzer nur ein neues Gitter zu erstellen. Dabei sollten folgende Punkte noch einmal uberpr¨ft und gegebenenfalls ge¨ndert werden. u a ¨ • Gr¨ße der Basiseinheit o • Maximale Modelll¨nge a • Global Model Toleranz • Richtigkeit der Constraint-Definition • Sinnhaftigkeit der Gitterstruktur in N¨he der Constraints a • Symmetrie der Gitterstruktur gegen¨berliegender Fl¨chen u a Nach der Gittererstellung gibt die Software einige Werte an, die die Qualit¨t des Gitters a charakterisieren. Diese sind in Tabelle 3.2 beispielhaft f¨r das erzeugte Geometrie-File des u T-Mischers zusammengestellt. Zur Erl¨uterung der der Gr¨ßen aus Tabelle 3.2 wird auf [2c] a o verwiesen. Tabelle 3.2: Gitterqualit¨t des Gitters im T-Mischers a MAX VALUE MIN VALUE 8.44E+01 2.50E−06 1.10E+01 1.00E+00 7.67E−14 6.21E−16 5.74E+00 1.00E+00 4.92E+01 0.00E+00 1.63E+00 1.00E+00 [...]

Arbeit zitieren:
Ehrl, Lyonel September 2002: CFD-Simulation des Strömungsfelds im T-Mischer mit anschließender Fluidbahnberechnung nach dem Lagrange-Ansatz, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Y-plus-Wert, RS-Modell, low-Reynolds-number-k-epsilon-Modell, Partikelbahnen

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