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Der Business Plan als Herzstück der Kontaktanbahnung bei Venture Capital-Finanzierungen

Der Business Plan als Herzstück der Kontaktanbahnung bei Venture Capital-Finanzierungen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Caroline Sucec
  • Abgabedatum: April 2001
  • Umfang: 122 Seiten
  • Dateigröße: 6,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: bfi-Euroteam Fachhochschul-Studiengangs GmbH Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5197-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5197-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5197-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Sucec, Caroline April 2001: Der Business Plan als Herzstück der Kontaktanbahnung bei Venture Capital-Finanzierungen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Business Plan, Risikokapital, Kontaktanbahnung, Finanzinnovation, Venture Capital

Diplomarbeit von Caroline Sucec

Einleitung:

Venture Capital, das Vorbild einer modernen Finanzierungsform, gelangte aus den USA nach Europa, wo es in vielen Staaten Bemühungen gibt, den Venture Capital-Markt auszubauen und zu stärken. Klein- und Mittelunternehmen, als Nachfrager von Venture Capital, leisten einen erheblichen Beitrag zum gesamtwirtschaftlichen Erfolg. Renommierte Vertreter aus Wirtschaft und Politik propagieren den Weg in die Selbständigkeit, da die Gründung junger, innovativer Unternehmen entscheidend zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beiträgt.

Die genannten Unternehmen weisen in der Regel einen hohen Eigenkapitalbedarf auf. Dies ist einerseits durch die Funktion, die Eigenkapital erfüllt, erklärbar und andererseits haben v. a. die Gründer innovativer und schnell wachsender Unternehmen nur einen begrenzten Zugang zu Fremdkapital. Darüber hinaus verlangt die Fremdfinanzierung eine Absicherung der Kredite - diese Besicherung ist bei jungen Unternehmen meist gering. Die Bedeutung von Venture Capital für junge, innovative Unternehmen wird somit bestätigt.

Durch staatliche und institutionelle Gründungsinitiativen in Kombination mit Venture Capital sollte einer neuen Gründungswelle nichts im Wege stehen. Ein Ziel wäre, dass alle Beteiligten - das heißt die Venture Capital-Gesellschaften sowie die kapitalsuchenden Unternehmen - etwas risikofreudiger werden, indem die Venture Capital-Gesellschaften z. B. verstärkt in Early-Stage-Phasen (Gründungsphasen) investieren und die Portfolio-Unternehmen ihre „Hausherrenmentalität“ ablegen. Auf der einen Seite liegen sehr viele gute Geschäftsideen vor, auf der anderen Seite ist ausreichend Kapital vorhanden. Die nächste Aufgabe, die sich stellt, ist, beide Parteien miteinander zusammenzubringen. Kontaktanbahnung heißt hier das Schlüsselwort. Diese kann sowohl von Seiten der Risiko-Kapitalgeber erfolgen, als auch von den Start-Ups selbst veranlasst werden.

Als Resümee dieser Arbeit zum Thema Der Business Plan als Herzstück der Kontaktanbahnung bei Venture Capital Finanzierungen kann festgehalten werden: Der erste Kontakt zwischen den kapitalsuchenden Unternehmen und den potentiellen Investoren erfolgt in der Regel über den Business Plan. In einer ersten Phase dient dieser Business Plan der Kontaktanbahnung und in weiterer Folge - sofern eine positive Beurteilung durch den Financier erfolgt - stellt dieser Plan die Grundlage für eine Unternehmensbewertung, die damit verbundene Finanzierung sowie den Organisationsaufbau dar.

Im Rahmen der ersten Kontaktanbahnung wird der Business Plan als Visitenkarte des Unternehmens angesehen und entscheidet über die weitere Vorgangsweise, zumal eine Vielzahl von Business Plänen von den Venture Capital-Gebern im Wege einer Vorselektion abgelehnt wird. Aus diesem Grund wurde in dieser Arbeit versucht, aus der Sicht von externen Financiers die Schwerpunkte des Business Plans zu definieren. Das sind jene Elemente, die dem Investor einen groben Überblick über das kapitalsuchende Unternehmen, dessen Produkte und Dienstleistungen, Märkte und Potentiale sowie den erforderlichen Kapitalbedarf geben. Deshalb steht im Zentrum dieser Diplomarbeit die Anleitung zur Erstellung eines Business Plans, der die Vorteile des kapitalsuchenden Unternehmens und dessen zu erwartende Entwicklung klar und überzeugend darstellt, sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dem Geschäftsplan. Als persönliches Credo dieser Arbeit kann festgehalten werden: Der Business Plan ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer Venture Capital-Finanzierung und es sollten daher alle Anstrengungen unternommen werden, um einen guten und erfolgreichen Business Plan zu erstellen.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 2
1.3 Aufbau der Arbeit 3
2. VORTEILE VON EIGENKAPITAL BEI DER INTERNATIONALISIERUNG 6
2.1 Überblick über Kapitel 2 6
2.2 Finanzierungsalternativen im Überblick 7
2.3 Grundsätzliche Merkmale von Eigen- und Fremdkapital 8
2.4 Die Bedeutung von Eigenkapital als Risikokapital 10
2.5 Eigenkapitalmangel als Investitionshemmnis und Wettbewerbsbeeinträchtigung 12
2.6 Zwischenresümee 14
3. NOTWENDIGKEIT VON VENTURE CAPITAL ZUR RISIKOKAPITALFINANZIERUNG 15
3.1 Überblick über Kapitel 3 15
3.2 Begriffe des Venture Capital und der Venture Capital-Finanzierung 16
3.3 Beteiligte Parteien einer Venture Capital-Finanzierung 19
3.3.1 Business Angels (private Kapitalgeber) 22
3.3.2 Inkubatoren 23
3.3.3 Venture Capital-Gesellschaften (Kapitalmittler) 25
3.3.4 Corporate Ventures 26
3.4 Die Phasen einer Venture Capital-Finanzierung 28
3.4.1 Early Stage-Finanzierung - die Phase der Gründung 29
3.4.1.1 Seed Financing 29
3.4.1.2 Start Up-Financing 29
3.4.1.3 First Stage-Financing 30
3.4.2 Later Stage bzw. Expansionsphase 31
3.4.2.1 Second Stage-Financing 31
3.4.2.2 Third Stage Financing 32
3.4.2.3 Bridge Financing 32
3.4.3 Sonderfälle 33
3.4.3.1 Buy Out Financing 33
3.4.3.2 Turnaround Financing 34
3.5 Ausstiegsmöglichkeiten 35
3.5.1 Going Public 35
3.5.2 Trade Sale 36
3.5.3 Buy Back 36
3.6 Investmentschwerpunkte 37
3.6.1 Investmentschwerpunkte bei jungen, innovativen Wachstumsunternehmen 38
3.6.2 Internationaler Vergleich der Bruttoinvestitionen nach Sektoren 39
3.7 Zwischenresümee 40
4. DER BUSINESS PLAN ALS WICHTIGER MEILENSTEIN AUF DEM WEG ZUR VENTURE CAPITAL-FINANZIERUNG 42
4.1 Überblick über Kapitel 4 42
4.2 Nutzen eines Business Plans 42
4.3 Die Geschäftsidee: Ideenfindung und Ideenprüfung 44
4.4 Vorphase - Feasibility Study 46
4.5 Entwicklung des Business Plans: Richtlinien für eine erfolgreiche Ausarbeitung 48
4. 6 Inhalte eines Business Plans als Instrument für Entscheidungsprozesse 49
4.6.1 Executive Summary 51
4.6.2 Unternehmensgeschichte und allgemeine Strategie des Unternehmens 53
4.6.3 Ausführungen zu neuen Produkten bzw. Dienstleistungen 55
4.6.4 Markt und Wettbewerb 58
4.6.5 Marketing und Vertrieb 62
4.6.6 Operationeller Plan und zukünftige Unternehmensentwicklung 66
4.6.7 Organisation und Management 69
4.6.8 Chancen und Risiken 72
4.6.9 Finanzierungsstrategie 74
4.6.1 Zeitplan 79
4.6.11 Anhang 80
4.6.12 Resümee zur Erstellung von Business Plänen 80
5. VENTURE CAPITAL-INITIATIVEN IN ÖSTERREICH 85
5.1 Überblick zur Entwicklung von Venture Capital in den USA, in Europa und in Österreich 85
5.1.1 Historischer Abriß der Venture Capital-Entwicklung in den USA 85
5.1.2 Venture Capital-Szene in Europa 87
5.1.3 Bisherige Entwicklung und Erfolgschancen von Venture Capital in Österreich 92
5.2 Der Venture Capital-Markt in Österreich 95
5. 3 Kontaktmöglichkeiten für Start-Ups 100
5.3.1 Gründerservice für Start-Ups 101
5.3.2 „First Tuesday” in Österreich 103
5.3.3 Forum für Business Angels 104
5.3.4 Business Plan-Wettbewerbe 105
5.4 Zwischenresümee 107
6. SCHLUSSBEMERKUNGEN 109
LITERATURVERZEICHNIS 111

Arbeit zitieren:
Sucec, Caroline April 2001: Der Business Plan als Herzstück der Kontaktanbahnung bei Venture Capital-Finanzierungen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Business Plan, Risikokapital, Kontaktanbahnung, Finanzinnovation, Venture Capital

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