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Business-to-Business-Marktplätze im Gartenbau

Darstellung der Grundlagen des elektronisch gestützten Handels sowie Bewertung aktueller Geschäftsmodelle

Business-to-Business-Marktplätze im Gartenbau
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sebastian-Dominik Jais
  • Abgabedatum: Februar 2001
  • Umfang: 183 Seiten
  • Dateigröße: 1,8 MB
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Weihenstephan Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3188-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3188-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3188-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Jais, Sebastian-Dominik Februar 2001: Business-to-Business-Marktplätze im Gartenbau, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Bewertung, EDI, XML, B2B, Marktplätze

Diplomarbeit von Sebastian-Dominik Jais

Problemstellung:

Diese Arbeit möchte den Einsatz IP-basierter Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen (Business-to-Business) im allgemeinen und speziell im Gartenbau beleuchten. Daher werden zunächst die Grundlagen des Electronic-Business (Kapitel 2) und des Handels auf elektronischen Marktplätzen (Kapitel 3) erläutert. Soweit wie möglich wird ein Zusammenhang zum Gartenbau oder verwandten Branchen hergestellt. Eine Beschreibung der technischen Grundlagen erfolgt in Kapitel 4.

Besonderer Wert wird dabei auf die Darstellung der für den elektronischen Austausch von Geschäftsdaten wichtigen Technologien wie EDI und seines möglichen Nachfolgers XML gelegt. In Kapitel 5 wird die volkswirtschaftliche Bedeutung der Baumschulbranche erläutert. In einem weiteren Schritt werden die Konzepte aktiver EM untersucht und nach einem selbst entwickelten Schema bewertet (Kapitel 6).

Dabei werden der aktuelle Entwicklungsstand des Business-to-Business-Handels dargestellt und Empfehlungen für den Einsatz gegeben. Kapitel 7 enthält eine Zusammenfassung der Arbeit.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung und Aufbau der Arbeit 6
2. Einführung in das Internet-Business 7
2.1 Entwicklung des Internet und des Internet-Business 7
2.2 Entwicklungsphasen des Electronic-Business 8
2.3 Begriffsdefinitionen 9
2.3.1 Electronic-Business 10
2.3.2 Electronic-Commerce 10
2.3.3 Electronic-Procurement 12
2.4 Gründe für das E-Business 12
3. Der elektronische Marktplatz 13
3.1 Definitionen des elektronischen Marktplatzes 13
3.2 Klassifizierungen elektronischer Marktplätze 15
3.3 Grundlagen des Handels auf elektronischen Marktplätzen 21
3.3.1 Verkaufsformen auf elektronischen Markplätzen 21
3.3.2 Prozesse und Funktionen innerhalb der Transaktionsphasen 23
3.3.3 Besonderheiten des Handels auf elektronischen Marktplätzen 26
3.3.4 Die Koordination von Angebot und Nachfrage 28
3.3.5 Die Wertschöpfung auf elektronischen Märkten 32
3.3.6 Finanzierungskonzepte der elektronischen Marktplätze 36
3.4 Erfolgskriterien 38
3.4.1 Eigenschaften der Branche 39
3.4.2 Eigenschaften der gehandelten Güter 40
3.5 Risiken und Hemmnisse für den Erfolg elektronischer Marktplätze 41
3.5.1 Rechtlicher Rahmen 41
3.5.2 Steuerrecht 43
3.5.3 Kartellrecht 44
3.5.4 Datenschutz und Sicherheit 45
3.5.5 Sonstige Hemmnisse 45
3.6 Auswirkungen und Entwicklung elektronischer Marktplätze 48
4. Technische Grundlagen 53
4.1 Electronic-Data-Interchange (EDI) 53
4.2 EDIFACT 59
4.3 Das Gartenbauformat 68
4.4 Der Baumschulkatalogstamm (BKS) 71
4.5 Extensible Markup Language (XML) 72
4.6 Technische Ausführung eines Marktplatzes 83
5. Der Baumschulmarkt 85
5.1 Entwicklung und Struktur des Baumschulmarktes in der BRD 85
5.2 Die Wertschöpfungskette 89
6. Elektronische Marktplätze im Baumschulbereich 90
6.1 Entwicklung elektronischer Marktplätze im Baumschulbereich 90
6.2 Untersuchungsansatz und Methodik der Analyse 91
6.3 Analyse der Marktplätze 98
6.3.1 Pflanzenagent 99
6.3.2 Greenprofi 102
6.3.3 Euroflora 105
6.3.4 Gartenbaubörse 108
6.3.5 Greenavenue 111
6.3.6 Marktplatz Garten 114
6.3.7 Pflanzenbörse 117
6.3.8 Markley´s Baumschulbörse 120
6.3.9 Floraguide 123
6.4 Abschließende Bewertung 126
6.5 Empfehlungen zum Einsatz elektronischer Marktplätze 131
7. Zusammenfassung 133
8. Anhang: Bewertungsergebnisse der untersuchten EM 134
8.1 Pflanzenagent: 134
8.2 Greenprofi 138
8.3 Euroflora 142
8.4 Gartenbaubörse 146
8.5 Greenavenue 150
8.6 Marktplatz-Garten 154
8.7 Pflanzenbörse 158
8.8 Markley´s Baumschulbörse 162
8.9 Floraguide 166
9. Quellenverzeichnis 170
10. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 174
10.1 Abbildungsverzeichnis: 174
10.2 Tabellenverzeichnis: 175
11. Abkürzungsverzeichnis 177
12. Danksagung 180

Automatisiert erstellter Textauszug:

Fazit: Die wesentliche Zielsetzung von EDI liegt in der Kostensenkung und Optimierung interner und unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse. Kosteneinsparungen ergeben sich v.a. aus der Vermeidung von Medienbrüchen. Außerdem werden Papier, Formulare, Druck- und Portokosten deutlich verringert. Die durch die Verringerung manueller Tätigkeiten eingesparte Arbeitszeit kann ebenfalls sinnvoller eingesetzt oder ganz abgebaut werden. Bei Hewlett-Packard konnten durch den Einsatz von EDI die Kosten für eine Bestellung von 16,44 DM auf 5,56 DM [16] gesenkt werden. Bei der konsequenten Umsetzung des EDI-Gedankens ergeben sich also schnellere Bestell- und Logistikabläufe, wodurch alle Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette beschleunigt werden. EDI trägt also wesentlich zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit und damit zur Unternehmenssicherung bei. [...]

Große Hersteller, Lieferanten oder der Handel verfügen häufig über EDI-Systeme. Obwohl KMU meist nicht über ein solches System verfügen, ermöglicht der Einsatz Web-basierten EDIs dennoch den Austausch von Geschäftsdaten. Dazu erstellt der Anbieter für bestimmte Geschäftsvorgänge (z.B. Bestellungen) Formulare auf HTMLBasis. Der Kunde greift über den Browser als EDI-Client auf die, durch einen Passwortschutz gesicherten, Formulare zu und gibt seine Bestellungen ein. Die anfallenden Daten werden anschließend so verarbeitet, dass sie vom eigenen EDI-System in das WWS übertragen werden können. Zurückfließende Informationen wie Bestätigungen werden vom Anbieter per E-Mail versandt. Veränderliche Informationen wie der Status der Bestellungen können auf HTML-Seiten im WWW dargestellt werden. [...]

Anstelle eines proprietären Netzwerkes (VAN) kann auch das Internet als Datenmedium für EDI genutzt werden. Der Einsatz eines EDI-Service-Providers für den Betrieb von Mailboxen sowie des VAN entfällt dabei. Sogar die Schnittstellenpflege kann entfallen, wenn die Übertragung per FTP (File Transfer Protocol) oder E-Mail erfolgt. Beim internetbasierten EDI mittels FTP wird der Datenaustausch über einen FTP-Server abgewickelt, der häufig vom Lieferanten betrieben wird. Absprachen zwischen den Unternehmen müssen nur über den Pfad, das Login sowie das Passwort getroffen werden. Sobald diese Vereinbarungen festgelegt sind, können Dokumente per Up- oder Download über den Server ausgetauscht werden. Die übertragenen Dateien können anschließend direkt vom EDI-System weiterverarbeitet werden. Dieser Ansatz bietet insbesondere KMU eine Möglichkeit, zu geringen Kosten an den Vorteilen von EDI teilzunehmen. Problematisch ist jedoch die gegenüber dem VAN deutlich reduzierte Datensicherheit. So können Daten während der Übertragung über das Internet abgefangen werden. Außerdem sind nach dem Login alle Dateien in den genannten Verzeichnissen offen zugänglich. Um diese Risiken auszuschalten, sollte für eine gesicherte Übertragung, wie sie mit der SSL-Technik möglich ist, ge- [...]

Arbeit zitieren:
Jais, Sebastian-Dominik Februar 2001: Business-to-Business-Marktplätze im Gartenbau, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Bewertung, EDI, XML, B2B, Marktplätze

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