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Bürgerinformation im Internet

Design einer Idealkonzeption für ein kommunales Informationssystem

Bürgerinformation im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Frank Falkenstein
  • Abgabedatum: August 1996
  • Umfang: 138 Seiten
  • Dateigröße: 9,2 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Hohenheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0973-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0973-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0973-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Falkenstein, Frank August 1996: Bürgerinformation im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Bürgerinformation, Internet, Informationssystem, Webmarketing, Stadtmarketing

Diplomarbeit von Frank Falkenstein

Zusammenfassung:

Das Internet entwickelt sich zu einer der bedeutendsten Technologien unserer Zeit. Millionen von Teilnehmern nutzen bereits die Vorteile des internationalen Netzwerkes. Zunehmend mehr Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung erkennen die Chance, nach den Fehlschlägen des proprietären Bildschirmtextes nun durch das Internet für mehr Bürgerinformation und -beteiligung zu sorgen. Ermöglicht wird dies durch nahezu unschlagbare Aktualität, Verfügbarkeit, Multimedialität und Kommunikationsfähigkeit.

Die empirische Analyse von mehr als neunzig relevanten Anbietern zeigt jedoch, daß die Wenigsten jenseits der bloßen Bereitstellung von Bürgerinformationen die wahren Möglich-keiten des Internets wirklich ausschöpfen. Die Verknüpfung von Informationen aus verschiedenen Bereichen oder die Nutzung der interaktiven und kommunikativen Möglichkeiten werden bisher viel zu wenig akzentuiert. Aber auch bei der Qualität der Inhalte läßt sich teilweise noch ein großes Verbesserungspotential konstatieren.

Einblicke in die Konzepte bereits im Internet präsenter Institutionen zu gewinnen war das Motiv für qualitative Interviews, die bei insgesamt sechzehn etablierten Anbietern durchgeführt wurden. Die Studie stellt zunächst die allgemeinen Trends dar, bevor im Sinne von Best-Practice-Analysen einzelne Organisationen in Fallstudien näher betrachtet werden.

Das Engagement auf dem Internet verlangt die Entwicklung klarer Konzepte von den Anbietern. Zentraler Punkt der vorgestellten modularen Idealkonzeption stellt die Integration der verschiedenen Anbieter von Bürgerinformationen in einem Public-Private-Partnership dar, innerhalb dessen ein differenziertes Rollensystem für die Lösung der anspruchsvollen Aufgaben einer Internet-Präsenz sorgt. Die Orientierung an den Nutzern - statt an den technischen Möglichkeiten - ermöglicht die bedarfgerechte und somit erfolgreiche Systementwicklung.

Inhaltsverzeichnis:

Executive Summary I
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VI
Abkürzungsverzeichnis VII
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit 1
1.2 Abgrenzung des Themas 1
1.3 Vorgehensweise 2
2. Grundlagen der Untersuchung 3
2.1 Begriffliche Dimensionen und der Bedarf für Bürgerinformation 3
2.1.1 Das Konstrukt Bürgerinformation 3
2.1.2 Von Bedürfnissen und Marktversagen 6
2.1.3 Subjektiver versus objektiver Informationsbedarf 7
2.1.4 Nachfragesurrogate für Bürgerinformationen 7
2.1.5 Die Problematik traditioneller Formen der Bürgerinformation 9
2.2 Neue Möglichkeiten der Bürgerinformation durch elektronische Medien 10
2.2.1 Mehr Intransparenz durch Technikeinsatz ? 10
2.2.2 Bildschirmtext - Erfolge und Fehlschläge 11
2.2.3 Internet - Das neue Massenmedium 11
2.2.3.1 Die Entwicklung des Internets 12
2.2.3.2 Die Nutzerstruktur des Internets 13
2.2.3.3 Die Dienste des Internets 16
2.2.3.4 Politische Implikationen des Internets 18
3. Konzeption der empirischen Untersuchung 21
3.1 Die quantitative Inhaltsanalyse 21
3.1.1 Merkmale der quantitativen Inhaltsanalyse 21
3.1.2 Frequenzanalyse und Intensitätsanalyse 21
3.1.3 Arbeitsweise der quantitativen Inhaltsanalyse 22
3.2 Das Intensivinterview und das problemzentrierte Interview 23
3.2.1 Merkmale qualitativer Interviews 24
3.2.1.1 Methodologische Aspekte qualitativer Interviews 24
3.2.1.2 Methodisch-technische Aspekte 25
3.2.2 Spezielle Aspekte des problemzentrierten Interviews 26
3.2.3 Spezielle Aspekte des Intensivinterviews 27
3.2.4 Die Durchführung der Informationsgewinnung 27
3.2.4.1 Die Auswahl der Interviewpartner 28
3.2.4.2 Interviewleitfaden und Probeinterviews 29
4. Aspekte von Bürgerinformation im World Wide Web 31
4.1 Neue Medien - Handlungsbedarf für die Verwaltung 31
4.1.1 Die Schaffung einer kommunalen Informationsinfrastruktur 31
4.1.2 Vorteile des Internets für eine kommunale Informationsinfrastruktur 32
4.1.3 Alte Visionen - Neue Chancen 34
4.2 Stand der Präsenz deutscher Städte im World Wide Web 35
4.2.1 Netzpräsenz deutscher Großstädte 36
4.2.2 Die Qualität des Angebotes 36
4.2.3 Fazit der Bestandsaufnahme 38
4.3 Analyse des Angebots von Bürgerinformation im World Wide Web 38
4.3.1 Grundgesamtheit und Stichprobe der Frequenzanalyse 38
4.3.2 Analysekategorien der Frequenzanalyse 39
4.3.3 Durchführung der Frequenzanalyse 41
4.3.4 Stichprobe und Kategorien der Intensitätsanalyse 45
4.3.5 Ergebnisse der Intensitätsanalyse 47
4.4 Konzepte ausgewählter Bürgerinformationsanbieter im World Wide Web 48
4.4.1 Die Auswertung der Experteninterviews 48
4.4.2 Erste Ergebnisse der Befragungen 49
4.4.2.1 Trends der Informationsbeschaffung und -verarbeitung 49
4.4.2.2 Trends der Betreiberkonzepte und Nutzerorientierung 50
4.4.2.3 Verbreitungs- und Finanzierungsaspekte 51
4.4.2.4 Zukunftstrends und Visionen 52
4.4.3 Ausgewählte Fallstudien - Intelligente Problemlösungen 52
4.4.3.1 Modell Public-Private-Partnership - Die Bremer Infothek 52
4.4.3.2 Vielfalt Stadtmagazin - Köln Digital 54
4.4.3.3 Kommunikation Großgeschrieben - Würzburg Online 55
4.4.3.4 Virtuelle Dienstleistungen - Mannheim Internetional 55
4.4.3.5 Ganz real im Raum - Hannover Online 56
4.4.3.6 Regierungen Transparent - Deutscher Bundestag 58
4.4.3.7 Internet für Alle - Bayern Online 60
5. Design einer Idealkonzeption für Bürgerinformation im Internet 62
5.1 Methodische Vorüberlegungen 62
5.1.1 Zielgruppe der Konzeption 62
5.1.2 Anbieterstruktur und Nutzerpräferenzen 62
5.2 Das modulare Konzept 64
5.2.1 Das Betreiberkonzept 64
5.2.2 Themen- und Funktionsumfang des Angebotes 65
5.2.2.1 Der Eingang von Nutzerpräferenzen in die Informationsbasis 66
5.2.2.2 Das Basisinformationsangebot der Projektphase 66
5.2.2.3 Kommunikation und Dienstleistungen 69
5.2.2.4 Die Implementierung des Basisangebotes 71
5.2.2.5 Die Angebotserweiterung der zweiten Phase 72
5.2.3 Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung 74
5.2.3.1 Die Informationslieferanten 74
5.2.3.2 Das redaktionelle Konzept 74
5.2.3.3 Das Datenbankmodell 75
5.2.3.4 Das editionelle Konzept 76
5.2.4 Die Benutzerfreundlichkeit 77
5.2.4.1 Die Strukturierung des Informationsangebotes 78
5.2.4.2 Seitenaufbau und Menüsteuerung 78
5.2.4.3 Die Einbindung von Such- und Hilfsfunktionen 80
5.2.5 Technische und finanzielle Aspekte 81
5.2.5.1 Die Make-or-Buy-Problematik 81
5.2.5.2 Die Wahl des richtigen Providers 82
5.2.5.3 Die Finanzierung des Systems 83
5.3 Strategische Aspekte 84
5.3.1 Die Integration der Konzeption in die Organisation 84
5.3.2 Intranet, Bürgerbüros und POI-Systeme 85
5.3.3 Kritische Erfolgsfaktoren 87
5.3.4 Vorschlag für ein Informationscontrolling 88
6. Schlußbetrachtung - Ein Blick in die Zukunft 89
6.1 Szenarien der Zukunft 89
6.2 Aufgaben der Zukunft 91
6.3 Logout 93
Literaturverzeichnis 94
Anhang 105

Arbeit zitieren:
Falkenstein, Frank August 1996: Bürgerinformation im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Bürgerinformation, Internet, Informationssystem, Webmarketing, Stadtmarketing

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