Branchenanalyse der IT-Enterprise-Management Anbieter
Netz- und Systemmanagement Software
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ingo Reinke
- Abgabedatum: Oktober 2000
- Umfang: 91 Seiten
- Dateigröße: 647,7 KB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Universität Paderborn Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2832-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2832-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2832-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Reinke, Ingo Oktober 2000: Branchenanalyse der IT-Enterprise-Management Anbieter, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Systemmanagement, Computer Associations - Unicenter, Netzwerkmanagement, Hewlett Packard Open View, IBM-Tivoli
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Diplomarbeit von Ingo Reinke
Einleitung:
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Wettbewerbsposition von Tivoli zu beurteilen. Das soll anhand einer Konkurrentenanalyse erfolgen. Zunächst wird Tivoli in eine strategische Gruppe eingeordnet. Diese wird derart gebildet, dass die wichtigsten Konkurrenten anhand ihrer Produktstruktur und Marktposition festgestellt werden.
Die ermittelten Teilnehmer der strategischen Gruppe werden dann mittels einer Ressourcenanalyse genauer untersucht. Vorhandene finanzielle, physische, organisatorische oder technologische Ressourcen für jedes Unternehmen innerhalb der strategischen Gruppe werden erfasst. Dabei kann jede der zuvor identifizierten Ressourcen in Abhängigkeit von den zentralen Anforderungen der strategischen Gruppe eine Stärke oder Schwäche darstellen. Im betrachteten Markt können Stärken (Kompetenzen) zum Beispiel durch Fähigkeiten, bessere Technologie, Reputation oder durch Kundendienst ausgewiesen werden. Auf der anderen Seite können Schwächen (benötigte, aber noch nicht entwickelte Kompetenzen) fehlende Strategien, schwaches Management, schlechtes Image, niedrige F+E Ausgaben, höhere Kosten oder schwache Finanzen sein. Die Unternehmen werden anhand folgender Punkte detailliert untersucht:
- Konzernprofil und Historie.
- Akquisitionen.
- Profil Deutschland.
- das betrachtete Produkt.
- die Sicht der Anwender in Deutschland.
- Kooperationen.
- Distribution in Deutschland.
- Messen/Marketing.
- vorhandene Kunden.
Wichtiger Bestandteil bei der Ermittlung von Stärken/Schwächen der einzelnen Konkurrenten stellt die durchgeführte Umfrageaktion dar: Um die Sicht der Kunden der IT-Enterprise-Management Anbieter in Deutschland empirisch zu untersuchen, wurde eine Umfrage durchgeführt. Im Rahmen dieser Aktion wurden potentielle Anwender von IT-Enterprise-Management Software angeschrieben. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Kreditinstitute, Versicherungen und Behörden, also Institute, bei denen sehr umfangreiche Rechnernetze zu vermuten sind. Auf dieser Annahme basierend wurde eine ausgedehnte Internet-Recherche durchgeführt und die Umfrage-Teilnehmer identifiziert. Um die Chancen auf zahlreiche Resonanz zu erhöhen, wurden diese jeweils telefonisch kontaktiert, und somit versucht, die verantwortlichen Ansprechpartner für das Management der Rechnernetze ausfindig zu machen. So umfasst das Pendel der Umfrage insgesamt 56 öffentliche Auftraggeber, 51 Kreditinstitute, 18 Versicherungen, 31 Dienstleister, 24 Handelsunternehmen und 26 Industrieunternehmen.
Der anschließende Vergleich der so erstellten Konkurrentenprofile soll eine Orientierungshilfe ergeben, die Wettbewerbsposition von Tivoli einzuordnen.
Die Wettbewerbsposition wird bestimmt von der Struktur der strategischen Gruppe und der Position des Unternehmens innerhalb der strategischen Gruppe.
Gang der Untersuchung:
Die folgende Arbeit besteht aus drei Teilen. Zunächst wird eine kurze Übersicht über die historische Netzwerk-Entwicklung gegeben. Dies ist grundlegend für das Verständnis des IT-Enterprise-Managements und warum es Bedarf danach gibt. Ferner wird geklärt, welche Produkte respektive Managementdisziplinen es umfasst. Im Hauptteil wird die strategische Gruppe bestimmt und für deren Teilnehmer ein Konkurrentenprofil anhand einer Ressourcenanalyse erstellt. Abschließend werden die erstellten Konkurrentenprofile miteinander verglichen und Tivolis Wettbewerbsposition bestimmt.
Diese Arbeit ist nicht technisch angelegt und erhebt nicht den Anspruch, die physikalisch-technische Komplexität der offenen, verteilten Systeme oder des IT-Enterprise-Managements zu beschreiben. Die Umgebung des System- und Netzmanagements ist geprägt von einer großen Zahl fachspezifischer Begriffe. Sie werden, wenn sie in der Arbeit zum ersten Mal erscheinen, allerdings im Text nicht explizit erläutert werden, kursiv dargestellt. Diese werden im Anhang näher erläutert. Des weiteren befinden sich dort das Anschreiben und der Fragebogen der Umfrage, sowie die dazugehörige gesamte Auswertungstabelle.
Inhaltsverzeichnis:
| Branchenanalyse der IT-Enterprise-Management Anbieter (Netz- und Systemmanagement Software) | 1 | |
| Abbildungsverzeichnis | 4 | |
| Tabellenverzeichnis | 4 | |
| 1. Teil: Grundlagen | 5 | |
| 1.1 | Vorwort | 5 |
| 1.2 | Zielsetzung und methodischer Aufbau der Arbeit | 6 |
| 1.3 | Entwicklung der Netzwerk-Architekturen | 8 |
| 1.3.1 | Mainframe und Client/Server-Architektur | 8 |
| 1.3.2 | Offene Systeme und heterogene Systemlandschaften | 11 |
| 1.4 | IT-Enterprise-Management | 12 |
| 1.4.1 | Umfang von IT-Enterprise-Management | 12 |
| 1.4.2 | Netzmanagement | 13 |
| 1.4.3 | Systemmanagement | 16 |
| 1.4.4 | Agenten und MIB | 17 |
| 2. Teil: Konkurrentenanalyse | 18 | |
| 2.1 | Produkte für IT-Enterprise-Management | 18 |
| 2.2 | Die strategische Gruppe | 19 |
| 2.2.1 | Definition der strategischen Gruppe | 19 |
| 2.2.2 | Abgrenzung der strategischen Gruppe | 21 |
| 2.2.3 | Die Umfrageaktion bei potentiellen Anwendern | 22 |
| 2.3 | Ressourcenanalyse der betrachteten Konkurrenten | 24 |
| 2.3.1 | Computer Associates (Unicenter TNG) | 24 |
| 2.3.1.1 | Konzernprofil und Historie | 24 |
| 2.3.1.2 | Akquisitionen | 26 |
| 2.3.1.3 | Profil Deutschland | 29 |
| 2.3.1.4 | Das Produkt | 29 |
| 2.3.1.5 | Die Anwendersicht | 31 |
| 2.3.1.6 | Kooperationen | 34 |
| 2.3.1.7 | Distribution in Deutschland | 35 |
| 2.3.1.8 | Marketing/Messen | 35 |
| 2.3.1.9 | Kunden | 36 |
| 2.3.1.10 | Zusammenfassung Computer Associates | 37 |
| 2.3.2 | Hewlett Packard | 38 |
| 2.3.2.1 | Konzernprofil und Historie | 38 |
| 2.3.2.2 | Akquisitionen | 40 |
| 2.3.2.3 | Profil Deutschland | 40 |
| 2.3.2.4 | Das Produkt | 42 |
| 2.3.2.5 | Die Anwendersicht | 43 |
| 2.3.2.6 | Kooperationen | 45 |
| 2.3.2.7 | Distribution in Deutschland | 45 |
| 2.3.2.8 | Marketing/Messen | 46 |
| 2.3.2.9 | Kunden | 46 |
| 2.3.2.10 | Zusammenfassung Hewlett Packard | 47 |
| 2.3.3 | Tivoli Systems Inc. (TME 10 / Tivoli Enterprise) | 48 |
| 2.3.3.1 | Konzernprofil und Historie | 48 |
| 2.3.3.2 | Akquisitionen | 49 |
| 2.3.3.3 | Profil Deutschland | 50 |
| 2.3.3.4 | Das Produkt | 51 |
| 2.3.3.5 | Die Anwendersicht | 52 |
| 2.3.3.6 | Kooperationen | 55 |
| 2.3.3.7 | Distribution in Deutschland | 57 |
| 2.3.3.8 | Marketing / Messen | 58 |
| 2.3.3.9 | Kunden | 58 |
| 2.3.3.10 | Zusammenfassung Tivoli | 59 |
| 3.Teil: Abschlussbetrachtung | 60 | |
| 3.1 | Abschließende Betrachtung der Umfrageaktion | 60 |
| 3.2 | Struktur der strategischen Gruppe | 64 |
| 3.3 | Wettbewerbsposition von Tivoli | 65 |
| 3.4 | Fazit | 69 |
| Anhang | 70 | |
| Glossar | 70 | |
| Anschreiben, Fragebogen und Auswertungstabelle | 74 | |
| Literaturverzeichnis | 81 | |
| Eidesstattliche Erklärung | 87 |
2.3.1.10. Zusammenfassung Computer Associates In seiner über 20jährigenTätigkeit als Chief Executive Officer von Computer Associates hat Charles B. Wang ein partriarchalisches Management geführt. Mit Sanjay Kumar bildet er ein schlagkräftiges Team, das die Entwicklung vom SW-Hersteller von Großrechner-Utilities zum Anbieter von integrierter IT-Enterprise-Management Software durch umfangreiche Akquisitionen erreicht hat. Mit kontinuierlich starkem Umsatzwachstum stellt sich Branchenpionier Computer Associates weltweit auf Platz Nr. 3 der SW-Hersteller dar. Man ist Marktführer im Storage-Segment und bei Großrechner-Plattformen. Die Integration der zugekauften Produkte in das eigene Portfolio wirkt sich jedoch nicht immer nahtlos homogen aus. In der Umfrageaktion wird deutlich, dass die Anwender zwar das Produkt an sich schätzen, aber von den unterstützenden und begleitenden Tätigkeiten (Support, Implementierung) seitens CA oder seiner Partner enttäuscht sind. Innovative Technologien wie die Neugents mit der Einführung künstlicher Intelligenz erlangen mehr Bedeutung. Umfassende Werbemaßnahmen sollen das drittgrößte SoftwareUnternehmen der Welt auch dem breiten Publikum näher bringen. Zahlreiche Partnerschaften in Technologieentwicklung und Distribution hat CA geschlossen. Vor allem die Partnerschaft und die Übernahme des ITEnterprise-Management Kundenstamms von Fujitsu Siemens wirkt sich auf [...]
Manko ändern. Erstmals wurden im November 1999 in den USA, im März 2000 auch in Deutschland, Werbespots („Software that thinks“) im Fernsehen gezeigt. Auch die Ausgaben für Werbung außerhalb der sonstigen ITManagement Medien wie Spezialzeitschriften (z.B. für den deutschsprachigen Raum Informationweek, Client/Server Magazin oder Computerwoche) wurden gesteigert. So arbeitet man seit 1997 mit dem englischen Formel-1 Rennteam McLaren zusammen. Deren Telemetriesystem wird mit CA Produkten überwacht und der Datenstrom über das Fahrzeugverhalten verwaltet. Mit der Unicenter Agent Factory entwickelte McLaren eigene Agenten, welche die Daten, wie zum Beispiel Geschwindigkeit, Beschleunigungskraft, Federung oder Stoßdämpferleistung in Objekte aufteilen. Die Daten werden anschließend im „Real World Interface“ von Unicenter in einem virtuellen 3DModell umgesetzt. Mit dieser Technologie-Partnerschaft macht CA seitdem auch Werbung im populären Sport-Marketing. [...]
2.3.1.7. Distribution in Deutschland Computer Associates unterhält eine Vertriebsmannschaft von rund 5.000 Mitarbeitern weltweit.93 Innerhalb der o.g. VIP Channel Partner Group sind Value Added Resellers und zertifizierte Distributoren für den Indirektvertrieb zuständig. Sie können sich als sogenannte Enterprise Solution Provider zertifizieren lassen. Hier sind drei Gruppen zu unterscheiden: ESP Silver, ESP Gold und ESP Diamond. Für diese gilt es verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. So ist für das ESP Silver (ESP Gold) eine Grundgebühr von 1.000 (2.500) Euro zu zahlen und das Umsatzziel bewegt sich zwischen 75.000 und 500.000 (500.000 – 2.000.000) Euro. Des weiteren ist die jährliche Teilnahme an der Messe CA World verpflichtend. Die Zertifizierung von ESP Diamond erhalten die Partner durch Nominierung seitens Computer Associates. Die Voraussetzungen dazu werden ausgehandelt. Im Gegenzug erhalten die zertifizierten Partner Vertriebsunterstützung, kostenlose Marketingtrainings, technischen Support, interne Informationen, Zugang zum Partner Extranet sowie Hotlinks zur Webseite auf der Homepage von CA. 94 [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832428327
Arbeit zitieren:
Reinke, Ingo Oktober 2000: Branchenanalyse der IT-Enterprise-Management Anbieter, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Systemmanagement, Computer Associations - Unicenter, Netzwerkmanagement, Hewlett Packard Open View, IBM-Tivoli



