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Bonitätsrisiken im traditionellen Bankkreditportfolio und Kreditprodukten im Depot A

Bonitätsrisiken im traditionellen Bankkreditportfolio und Kreditprodukten im Depot A
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Frank Rüttenauer
  • Abgabedatum: September 2002
  • Umfang: 78 Seiten
  • Dateigröße: 4,7 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6375-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6375-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6375-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rüttenauer, Frank September 2002: Bonitätsrisiken im traditionellen Bankkreditportfolio und Kreditprodukten im Depot A, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Bonitätsbeurteilung, Rating, Kreditrisiko, Basel II, Kreditportfolio

Diplomarbeit von Frank Rüttenauer

Problemstellung:

Härter werdender Wettbewerb durch Internationalisierung, technischer Fortschritt und eine tendenziell sinkende Zinsmarge kennzeichnen die Entwicklung im Bankenmarkt. Daneben prägen Probleme im Kreditgeschäft, das bei der Mehrzahl der deutschen Banken immer noch zu den Kerngeschäften gehört, den Finanzmarkt.

In den vergangenen Jahren wurden die Bilanzergebnisse der Banken durch spektakuläre Unternehmenszusammenbrüche als auch durch die in der Fläche wirkenden strukturellen und konjunkturellen Bonitätsverschlechterungen beeinträchtigt. Bei den Unternehmensinsolvenzen kann ein deutlicher Anstieg festgestellt werden (siehe Anhang Seite XI). Als jüngste Beispiele für Insolvenzen von großen Unternehmen seien Kirch, Enron, Worldcom und Cargolifter erwähnt. Aber auch im Mittelstand gab es in den letzten zehn Jahren einen rapiden Anstieg der Insolvenzen. Gleichzeitig hat sich der mit einem Forderungsausfall durchschnittlich verbundene Schaden enorm erhöht. Auch die zum 1.1.1999 in Kraft getretene neue Insolvenzordnung hat nicht zu einer Entspannung der Lage geführt.

In Kerneuropa wurde durch die Einführung des Euro und den damit verbundenen Wegfall des Währungsrisikos die Bonität des Schuldners zum zentralen Entscheidungskriterium für grenzüberschreitende Kreditbeziehungen. Geradezu existentiell hat sich die differenzierte Bepreisung der Kredite im Hinblick auf die Bedeutung der Risikobeurteilung entwickelt. Nicht nur das traditionelle Bankkreditportfolio, d.h. das Kundenkreditgeschäft, ist von dieser Thematik betroffen. Auch das Depot A, das Depot für bankeigene Anlagen, ist durch die Insolvenzen von großen Unternehmen und die Zahlungsunfähigkeit von Ländern, beispielweise Argentinien, berührt. Verfahren der systematischen Bonitätsrisikomessung und -steuerung werden vor diesem Hintergrund zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor der Finanzindustrie.

Gang der Untersuchung:

Ziel der Arbeit ist es, dem Leser das Bonitätsrisiko in Banken sowie Verfahren der Bonitätsanalyse zu erläutern und ihm einen Einblick in das Rating, als zentralen Punkt der Bonitätsanalyse, zu gewähren.

Die Arbeit ist so aufgebaut, dass zunächst das Bonitätsrisiko erklärt wird und im nächsten Schritt die Unterschiede des Bonitätsrisikos im traditionellen Kreditgeschäft und im Depot A aufgezeigt werden. Im folgenden Punkt werden Möglichkeiten der Bonitätsbeurteilung dargestellt und diskutiert. Anschließend werden sowohl die bankinternen Ratingverfahren der Genossenschaftsbanken als auch die Ratingverfahren externer Gesellschaften erläutert und verglichen.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort II
Inhaltsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis VI
Abbildungsverzeichnis IX
Tabellenverzeichnis X
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung
1.2 Zum Gang der Arbeit
1.3 Situation der genossenschaftlichen Banken
2. Darstellung der Bonitätsrisiken 4
2.1 Rechtliche Vorgaben
2.2 Begriffsdefinitionen
2.2.1 Risikobegriff allgemein
2.2.2 Bonitätsrisiko
2.2.3 Abgrenzung Bonitätsrisiko – Ausfallrisiko
2.2.4 Abgrenzung Kreditrisiko – Bonitätsrisiko
2.2.5 Zusammenspiel von Bonitätsrisiko und Sicherheiten
2.2.6 Abgrenzung Bonitätsrisiko – Sicherungsrisiko
2.2.7 Bonitätsänderungsrisiko
2.3 Darstellung der Bonitätsrisiken im traditionellen Kreditportfolio
2.4 Darstellung der Bonitätsrisiken im Depot A
3. Instrumente der Bonitätsbeurteilung 10
3.1 Jahresabschlussanalyse
3.2 Betriebswirtschaftliche Auswertungen
3.3 Diskriminanzanalyse
3.4 Künstliche Neuronale Netze
3.5 Rating
3.5.1 Erklärung von Rating
3.5.2 Unterscheidungsmöglichkeiten beim Rating
3.5.3 Basel II
3.5.4 Bedeutung des Ratings
3.5.5 Vor- und Nachteile von Ratings
4. Das bankinterne Rating beim Kreditvergabeprozess der Genossenschaftsbanken 25
4.1 Die Struktur des Kunden-Kreditgeschäfts im Genossenschaftssektor
4.2 Die Bonitätsbeurteilung im Firmenkunden-Kreditgeschäft
4.2.1 Das BVR-I-Rating
4.2.2 Die neuen Ratings des genossenschaftlichen Verbundes
4.2.3 Vergleich zwischen BVR-I-Rating und den neuen Rating-Systemendes genossenschaftlichen Verbundes
4.3 Die Bonitätsbeurteilung im Privatkundenkreditgeschäft
5. Das externe Rating für Kreditprodukte im Depot A 32
5.1 Standard-Kreditprodukte im Depot A
5.1.1 Corporate Bonds
5.1.2 Schuldscheindarlehen
5.1.3 ABS-Strukturen
5.2 Geschichte des externen Rating
5.3 Das Vorgehen der externen Ratingagenturen am Beispiel Moody´s
5.4 Die Symbole der bekanntesten Ratingagenturen
5.5 Unterscheidung zwischen Investment Grade und Non-Investment Grade
6. Vergleich zwischen internem- und externem Rating aus Bankensicht 39
6.1 Zeit- und Kostenaspekt
6.2 Qualifikation des Personals
6.3 Objektivität
6.4 Migrations- und Ausfallwahrscheinlichkeiten
7. Fazit 42
Anhang XI
Literaturverzeichnis XXIX
Eidesstattliche Erklärung XXXVII

Arbeit zitieren:
Rüttenauer, Frank September 2002: Bonitätsrisiken im traditionellen Bankkreditportfolio und Kreditprodukten im Depot A, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Bonitätsbeurteilung, Rating, Kreditrisiko, Basel II, Kreditportfolio

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