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Biotechnologie

Eine neue Wachstumsbranche für Mecklenburg-Vorpommern?

Biotechnologie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ramona Schnepf
  • Abgabedatum: März 2002
  • Umfang: 150 Seiten
  • Dateigröße: 9,1 MB
  • Note: 2,1
  • Institution / Hochschule: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5446-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5446-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5446-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schnepf, Ramona März 2002: Biotechnologie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Befragung, BioRegio, Unternehmen

Diplomarbeit von Ramona Schnepf

Einleitung:

Mecklenburg-Vorpommern gilt auch 11 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung noch als strukturschwaches Bundesland, das nach wie vor eine von der Landwirtschaft, der Nahrungsmittelindustrie, dem Tourismus und dem Schiffbau geprägte Region ist. Nach den sich bislang in Mecklenburg-Vorpommern vollziehenden tiefgreifenden Transformationsprozessen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist die Angleichung an den Westen noch lange nicht abgeschlossen. Eingebettet ist die Transformation der neuen Bundesländer in eine zunehmende Globalisierung der Märkte, Standorte, Unternehmen und Produktionstechnologien. Vor diesem Hintergrund verlieren die Nationalstaaten an Einfluss, während die Regionen an Bedeutung gewinnen.

In Mecklenburg-Vorpommern hat man erkannt, mit welchen Wirtschaftszweigen das Bundesland in Zukunft überhaupt eine Chance hat, sich in der „globalisierten Welt des Hochgeschwindigkeits-Kapitalismus“ zu behaupten. Dabei konzentriert sich die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Ökonomie sowohl auf die regionalen traditionellen Wirtschaftszweige, aber im zunehmenden Maße auch auf neue Schlüsseltechnologieindustrien, wie die Informations- und Kommunikationstechnologie, die regenerativen Energien sowie die Bio- und Medizintechnik. Die boomende Entwicklung der Biotechnologiebranche ist ein in der Wirtschaft und der Politik aktuell diskutiertes Thema. Kennzeichen dafür sind, das Wachstum der Anzahl an Unternehmensgründungen sowie der Beschäftigten- und Umsatzzahlen in diesem Bereich. Auch wurde das Jahr 2001 durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn zum Jahr der Lebenswissenschaften erklärt.

Die Aktualität des Themas Biotechnologie hat den Anstoß dazu gegeben, im Rahmen einer Diplomarbeit zu erarbeiten, wie sich der Entwicklungsstand der Biotechnologiebranche in Mecklenburg-Vorpommern 11 Jahre nach der Wiedervereinigung und 6 Jahre nach der Auslobung des BioRegio-Wettbewerbs darstellt, welche Probleme vorhanden sind und damit eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Eine endgültige Beurteilung ist jedoch nicht möglich, da die Biotechnologie eine junge, innovative, am Anfang der Entwicklung befindliche Branche ist, deren Entwicklungswege noch offen sind.

Gang der Untersuchung:

Ziel der Arbeit ist es, die Innovationskraft der Biotechnologie und die regionalen Vernetzungskontexte sowohl für die Interaktion von Wirtschaft und Wissenschaft, als auch mit anderen Akteuren in Mecklenburg-Vorpommern zu analysieren.

Das einleitende Kapitel dient dazu das Ziel und die wesentlichen Leitfragen der Arbeit darzustellen. Weiterhin werden die prägenden Begriffe der „Biotechnologie“, „Biotechnologieunternehmen“ und „Schlüsseltechnologiebranche“ definiert. Es wird ein geschichtlicher und räumlicher Überblick über die Entwicklung und Ausbreitung der Branche, sowie eine erste Einordnung des biotechnologischen Entwicklungsstandes in Deutschland gegeben.

Im 2. Abschnitt folgt eine knappe Regionalanalyse Mecklenburg-Vorpommerns. Im dritten Kapitel steht die Technologiepolitik auf Bundesebene im Mittelpunkt. Dabei wird neben einigen kurzen Ausführungen zu den Instrumenten und Akteuren auf den BioRegio-Wettbewerb eingegangen.

Das 4. Kapitel beinhaltet den theoretischen Bezugsrahmen dieser Arbeit. Zur Erklärung, warum es sich bei der Biotechnologie um eine Wachstumsbranche handelt, werden die Theorien der Langen Wellen und des Produktlebenszyklus herangezogen. Zur Erläuterung der Entstehung von regionalen Netzwerken werden neuere dynamisch-evolutionäre Erklärungsansätze, wie die der Innovationssysteme, Entwicklungspfade und innovativen Milieus als eine Form der Netzwerkansatzes genutzt. Am Ende dieses Kapitels werden Indikatoren für die empirische Analyse abgeleitet.

Kapitel 5 beschreibt die Methodik und den Verlauf der Datenerhebung.

Im 6. Abschnitt werden Angaben zur Ausgangssituation der Biotechnologie in Mecklenburg-Vorpommern und zur BioRegio Greifswald-Rostock gemacht. Es findet eine Darstellung der Instrumente und Akteure der Technologiepolitik auf Landesebene statt. Im Vorfeld der Analyse und Auswertung der Unternehmensbefragung wird die Repräsentativität der Datengrundlage geprüft.

Im abschließenden 7. Kapitel werden die aus der Analyse und den Experteninterviews gezogenen Probleme genannt und Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung der Biotechnologiebranche in Mecklenburg-Vorpommern gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS 1
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 3
TABELLENVERZEICHNIS 4
KARTENVERZEICHNIS 4
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 5
1. EINFÜHRUNG 7
1.1 Zielsetzung und Fragestellungen 9
1.2 Inhaltlicher Aufbau der Arbeit 10
1.3 Definitionen 11
1.3.1 Was ist Biotechnologie? 11
1.3.2 Was sind Biotechnologieunternehmen? 14
1.3.3 Biotechnologie als Schlüsseltechnologiebranche 15
1.4 Geschichtliche Entwicklung und räumliche Ausbreitung der Biotechnologiebranche 16
1.5 Entwicklungsstand der Biotechnologie in Deutschland und im internationalen Vergleich 22
2. DAS UNTERSUCHUNGSGEBIET: MECKLENBURG-VORPOMMERN 25
2.1 Lage und Größe 25
2.2 Administrative Gliederung und Siedlungsstruktur 25
2.3 Bevölkerung 25
2.4 Verkehr 26
2.5 Wirtschaft 27
3. TECHNOLOGIEPOLITIK 29
3.1 BioRegio-Wettbewerb 32
3.2 Instrumente und Akteure der Technologiepolitik 35
4. EINE WACHSTUMSBRANCHE ALS MOTOR FÜR DIE REGIONALENTWICKLUNG – THEORETISCHE ERKLÄRUNGSANSÄTZE IN DER WIRTSCHAFTSGEOGRAPHISCHEN FORSCHUNG 39
4.1 Theorie der Langen Wellen 40
4.2 Produktzyklustheorie 43
4.3 Theorie der „Geographischen Industrialisierung“ (Modell der langfristigen industriellen Entwicklungspfade) 47
4.4 Konzept des „innovativen Milieus“ als eine Form des Netzwerkansatzes 48
4.5 Innovationssysteme 52
4.6 Indikatoren für die empirische Analyse 55
5. METHODIK DER DATENERHEBUNG 57
5.1 Untersuchungsmethoden 57
5.2 Durchführung der Befragung und Rücklauf 58
5.3 Datenverarbeitung und -auswertung 59
6. ANALYSE DER „BIOTECHNOLOGIEREGION“ MECKLENBURG-VORPOMMERN 60
6.1 Ausgangssituation in Mecklenburg-Vorpommern 60
6.2 Die BioRegio Greifswald-Rostock 63
6.3 Instrumente und Akteure der Technologiepolitik auf Landesebene 68
6.3.1 Die Universitäten und Fachhochschulen 68
6.3.2 Forschungseinrichtungen 69
6.3.3 Technologie- und Gründerzentren 70
6.3.4 Beratungseinrichtungen 73
6.3.5 Finanzen 74
6.3.6 Technologiepolitik und Förderprogramme 76
6.4 Analyse und Auswertung der Fragebögen 79
6.4.1 Repräsentativität der Erhebung 79
6.4.2 Entwicklung der Biotechnologieunternehmen 80
6.4.3 Kategorisierung der Biotechnologieunternehmen 94
6.4.4 Innovationsbereitschaft 95
6.4.5 Arbeitsmarktrelevante Daten 100
6.4.6 Kooperationen 106
6.4.7 Wirtschaftsnetzwerke 118
6.4.8 Informationsbedarf und -quellen 121
6.4.9 Standortfaktoren 124
6.5 Fazit
7. PROBLEME UND EMPFEHLUNGEN 129
7.1 Problemkatalog 129
7.2 Empfehlungskatalog 130
LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS 132
ANHANG I: ANSCHREIBEN UND FRAGEBOGEN ZUR ERHEBUNG DER BIOTECHNOLOGIEUNTERNEHMEN 138
ANHANG II: INTERNET-DATENBANKEN FÜR DIE UNTERNEHMENSSUCHE 143
ANHANG III: UNTERNEHMENSLISTE 144
ANHANG IV: GESPRÄCHSPARTNER 146
ANHANG V: THEMENSCHWERPUNKTE 146
ANHANG VI: WEITERE AUSWERTUNGEN 147

Arbeit zitieren:
Schnepf, Ramona März 2002: Biotechnologie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Befragung, BioRegio, Unternehmen

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