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Beziehungsmanagement im Sportsponsoring?

Eine Analyse der Beziehungsqualität

Beziehungsmanagement im Sportsponsoring?
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thorben Meier, Sascha Bembennek
  • Abgabedatum: September 2003
  • Umfang: 266 Seiten
  • Dateigröße: 4,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Paderborn Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7731-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7731-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7731-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Thorben Meier, Sascha Bembennek September 2003: Beziehungsmanagement im Sportsponsoring?, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Sportmarketing, Sportmanagement, Sponsoring, Sportwirtschaft, Sportökonomie

Diplomarbeit von Thorben Meier, Sascha Bembennek

Einleitung:

Sportsponsoring sieht sich in jüngster Zeit immer häufiger mit der Forderung nach der Notwendigkeit einer partnerschaftlichen Vereinheitlichung und Ausrichtung der Sportsponsoring-Aktivitäten konfrontiert. Die Gründe liegen in dem hemmungslosen Vorgehen, den Sport immer stärker den kommerziellen Anforderungen unterzuordnen, mit dem Ergebnis zunehmender Sättigungstendenzen auf Seiten der Zuschauer.

Diese Arbeit nimmt sich dieser Forderung an und will darauf aufbauend den Stellenwert einer qualitativen und partnerschaftlichen Denkweise zur Sicherung und Steigerung der Sportsponsoring-Aktivitäten verdeutlichen. Die Herangehensweise entfernt sich von bestehenden Ausrichtungen und konzentriert sich auf den Kern des Sportsponsoring, die Beziehung von Sponsoren und Gesponserten.

Die Absicht dieses Vorgehens liegt in der Modernisierung des Verständnisses von Sportsponsoring durch die direkt Beteiligten.

Mittels gegenseitiger Aufbereitung des Sports können weitere Potentiale erschlossen und kommunikative Kräfte freigesetzt werden. Das Sponsoring muss dafür effektiver agieren und die Beteiligten sind aufgefordert ihre Beziehung zu intensivieren. Wirtschaftsunternehmen und Sportorganisationen müssen als eigenständige Bereiche zu einer komplementären Beziehung kombiniert werden und dies glaubwürdig und aufmerksamkeitsadäquat kommunizieren.

Die Vereinigung von Sportsponsoring und der Begrifflichkeit Beziehung soll dabei in Stellenwert, Potential und Grenzen dargestellt werden, um praxisrelevante Handlungs- und Verhaltensempfehlungen abzuleiten.

Zusammenfassung:

Durch die anhaltende Verzahnung von Sport, Wirtschaft und Medien hat sich Sportsponsoring zu einem emanzipierten Kommunikations- und Finanzierungsinstrument und damit zu einem Gegenstand zunehmenden Interesses entwickelt.

Quantitativ wird Sportsponsoring nach Meinungen von Experten und Entscheidungsträgern auch in Zukunft seine Bedeutung steigern können, dennoch mehren sich Warnungen vor Risiken und Gefahren durch tief greifende Veränderungen von Werten und Strukturen im Sport. Der kommerzielle Wert des Sports kann nachhaltig dadurch geschädigt werden, dass die Ausrichtung der Entscheidungsträger sich dominant an ökonomischen und eigennützigen Zielen orientiert, ohne Rücksicht auf die Grundlagen des Erfolges im Sportsponsoring.

Vor diesem Hintergrund der quantitativen Ausrichtung des Sportsponsoring allgemein und der Beziehung der Akteure speziell sowie zunehmend postulierten Kritiken, zeigen sich erste Anzeichen bei den Entscheidungsträgern eines Paradigmenwechsels vom quantitativen zum qualitativen Denken. Dieser Wandel kann weitere Möglichkeiten für das Sportsponsoring freisetzen. Die quantitative Denkweise hat Grenzen erreicht, die Multiplikatorenwirkungen sind nicht beliebig vermehrbar. Neue Medien, wie das Internet bringen zwar eine Belebung, dennoch bleibt in erster Linie das Fernsehen der Garant für Reichweiten und Kontakte. Darüber hinaus zeigt die Akzeptanz des Sportsponsoring in der Bevölkerung bereits erste Sättigungstendenzen auf.

Diese Problematik stellt einen wichtigen Erfolgsgrundsatz in Frage und zeigt den Beteiligten Handlungsbedarf auf. Die Verantwortung liegt dabei sowohl bei den Trägern des Sports als auch bei den Unternehmen durch Kommunikation und Werbung Grundprinzipien und tragenden Attribute des Sportsponsoring nicht zu unterdrücken. Die Lösungsansätze müssen eine Allgemeingültigkeit aufzeigen und für beide Parteien als Grundsätze verankert werden. Die neue Dominanz der qualitativen Denkweise bedingt neue Qualitäten in der Verbindung von Unternehmen und Trägern des Sports. Sportsponsoring als Austausch von Leistungen und Gegenleistungen verliert seine primäre Gültigkeit und muss durch eine komplementäre Partnerschaft abgelöst werden, um den Ansprüchen aktiver zu begegnen.

Insbesondere die konstitutiven Eigenschaften des Sports, wie emotionale Bindungen und traditionelle Werte, müssen Berücksichtigung finden, um die qualitativen Potentiale dieser Verbindung auszuschöpfen und eine gewinnbringende Symbiose zu schaffen. Kommunikationsstrategien und Werbemöglichkeiten müssen behutsam in den Sport eingebettet werden, um der Verbindung nachhaltige und überdauernde Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die Quintessenz der vorgestellten Sachverhalte lässt die Beziehungsqualität der Elementarkonstellation Sport und Wirtschaft an Bedeutung gewinnen, um den Gefahren und Risiken zu begegnen und den Erfolg auch zukünftig zu sichern.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort I
Abbildungsverzeichnis IX
Tabellenverzeichnis XIII
1. Einleitung 1
1.1 Zielsetzung und Aufbau der vorliegenden Arbeit 4
A. Theoretische Hinführung
2. Sport, Gesellschaft und Wirtschaft 7
2.1 Gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports 7
2.2 Das Sportsystem der Bundesrepublik Deutschland 10
2.2.1 Die öffentliche Sportverwaltung 11
2.2.2 Die Selbstverwaltung des Sports 12
2.3 Institutionelle Ordnung des Sports 14
2.4 Bedeutung des Sports in der Gesellschaft 16
2.4.1 Sport als aktive Freizeitgestaltung 17
2.4.2 Sport als passive Freizeitgestaltung 18
2.5 Sportwirtschaft 21
2.5.1 Sport und Markt 24
2.5.1.1 Der duale Sportmarkt 25
2.5.2 Folge und Nachbarmärkte 27
2.6 Kommerzialisierung des Sports 28
2.7 Professionalisierung im Sport 30
2.8 Globalisierung und Sport 31
2.9 Zusammenfassung 33
3. Medien 35
3.1 Funktionen der Massenmedien 35
3.1.1 Informationsfunktion 35
3.1.2 Meinungsbildungsfunktion 36
3.1.3 Kritik- und Kontrollfunktion 36
3.1.4 Politische Funktion 36
3.2 Medien und Sport 37
3.2.1 Einfluss der Kommerzialisierung auf den Sport in den Medien 38
3.3 Sportberichterstattung in den Medien 40
3.3.1 Sportberichterstattung im Fernsehen 42
3.3.1.1 Sportrechte und deren Verwertung 48
3.3.2 Sportberichterstattung im Hörfunk 51
3.3.3 Sportberichterstattung in den Printmedien 53
3.3.4 Sportberichterstattung im World Wide Web 55
3.4 Sport und Medien – Ein System mit Folgen 57
3.5 Zusammenfassung 60
4. Marketing-Kommunikation 62
4.1 Begriffliche Grundlagen der Marketing-Kommunikation 62
4.1.1 Der Marketing-Begriff 62
4.1.2 Sportmarketing 64
4.1.3 Der Marketing-Mix 65
4.1.4 Der Kommunikations-Begriff 66
4.1.5 Der Marketing-Kommunikations-Begriff 67
4.2 Funktionen der Marketing-Kommunikation 67
4.2.1 Mikroökonomische Funktionen 68
4.2.2 Makroökonomische Funktionen 69
4.3 Bedeutung der Marketing-Kommunikation 70
4.3.1 Kommunikationsbedingungen 71
4.3.1.1 Informationsüberlastung 72
4.3.1.2 Low-Involvement 72
4.3.2 Marktbedingungen 73
4.3.2.1 Gesättigte Märkte 73
4.3.2.2 Homogenität von Produkten und Dienstleistungen 73
4.3.2.3 Segmentierung der Märkte 73
4.3.3 Gesellschaftliche Bedingungen 74
4.3.3.1 Wertewandel 74
4.3.3.2 Wertewandel im Sportsektor 76
4.3.3.3 Die moderne Erlebnisgesellschaft und der Stellenwert des Sports 78
4.4 Instrumente der Marketing-Kommunikation 78
4.4.1 Der Marketing-Kommunikations-Mix 80
4.5 Zusammenfassung 81
5. Sportsponsoring 83
5.1 Grundlagen des Sponsoring 83
5.1.1 Mäzenatentum, Spendenwesen und Sponsoring 83
5.1.2 Definition und begriffliche Abgrenzung des Sponsoring 86
5.1.3 Typologien des Sponsoring 87
5.1.3.1 Uneigennütziges Sponsoring 87
5.1.3.2 Förderungsorientiertes Sponsoring 87
5.1.3.3 Klassisches Sponsoring 88
5.1.4 Rechtliche Aspekte des Sponsoring 88
5.1.4.1 Vertragsrechtliche Aspekte 88
5.1.4.2 Steuerrechtliche Aspekte 89
5.1.5 Sponsoring als Kommunikationsinstrument 89
5.1.6 Sponsoringfelder 92
5.1.7 Kennzahlen des Sponsoring 93
5.1.8 Zusammenfassung 97
5.2 Grundlagen des Sportsponsoring 97
5.2.1 Definition und begriffliche Abgrenzung des Sportsponsoring 98
5.2.1.1 Klassischer Ansatz 98
5.2.1.2 Erweiterter Ansatz 98
5.2.1.3 Allgemeine Merkmalsstruktur der Gesponsertenleistung 99
5.2.1.4 Allgemeine Merkmalsstruktur der Sponsorenleistung 100
5.2.2 Weitere Unterscheidungskriterien 100
5.2.2.1 Sportsponsoring und Sportwerbung 101
5.2.2.2 Mediensponsoring von Sportereignissen 101
5.2.2.3 Sportsponsoring und Marketing-Kooperation 102
5.2.3 Entwicklungsphasen des Sportsponsoring 102
5.2.4 Sportsponsoring als Kommunikationsinstrument 105
5.2.5 Sportsponsoring als Finanzierungs- und Beschaffungsinstrument 107
5.2.6 Erscheinungsformen des Sportsponsoring 108
5.2.6.1 Sponsoring von Einzelsportlern 110
5.2.6.2 Sponsoring von Mannschaften 110
5.2.6.3 Sponsoring von Sportveranstaltungen 111
5.2.6.4 Sponsoring von Medien 112
5.2.6.5 Sponsoringmaßnahmen 114
5.3 Zusammenfassung 115
6. Die Beteiligten und deren Beziehungen im Sportsponsoring 117
6.1 Die Beteiligten im Sportsponsoring 117
6.1.1 Sponsoren 117
6.1.2 Gesponserte 118
6.1.3 Medien 118
6.1.4 Sportsponsoring-Dienstleister 119
6.2 Das magische Dreieck 121
6.2.1 Die Zusammenhänge der Beteiligten im Sportsponsoring 122
6.3 Die Beteiligten im engeren Sinne 123
6.3.1 Ziele und Motive der Sponsoren 123
6.3.1.1 Imagetransfer 124
6.3.1.2 Steigerung des Bekanntheitsgrades 125
6.3.1.3 Förderziele 125
6.3.2 Ziele und Motive der Gesponserten 126
6.3.2.1 Vermögensvermehrung 126
6.3.2.2 Sicherung des Eigenimage 126
6.4 Die Beziehung der Beteiligten im engeren Sinne 127
6.4.1 Sportsponsoring als Austauschprozess 127
6.4.2 Der Beziehungs-Begriff 129
6.4.3 Beziehungen im Sportsponsoring 129
6.4.4 Voraussetzungen und Merkmale von Beziehungen im Sportsponsoring 130
6.4.4.1 Beidseitige Professionalität 130
6.4.4.2 Gegenseitiges Vertrauen 133
6.4.4.3 Gegenseitiges Verständnis und gegenseitiger Respekt 133
6.4.5 Risikopotentiale für Beziehung im Sportsponsoring 134
6.4.5.1 Allgemeine Risiken 134
6.4.5.2 Risiken der Beteiligten 135
6.4.6 Exkurs: Handlungsanweisungen im Sportsponsoring aus Sicht der Wirtschaft 140
6.5 Zusammenfassung 142
6.6 Fazit der theoretischen Hinführung 142
B. Empirische Untersuchung
7. Beziehungsmanagement im Sportsponsoring? 144
7.1 Der Untersuchungsgegenstand 144
7.2 Methoden der Datenerhebung 146
7.2.1 Qualitative versus quantitative Forschung 147
7.2.2 Befragungen als Instrument empirischer Forschung 148
7.2.2.1 Schriftliche Befragungen 148
7.2.2.2 Vor- und Nachteile schriftlicher Befragungen 149
7.3 Zur Erstellung des Erhebungsinstrumentes 150
7.3.1 Struktur des Fragebogens 151
7.4 Zusammensetzung und Auswahl der Stichprobe 155
7.5 Befragungsdurchführung 158
7.5.1 Pre-Test 160
7.5.2 Postalische Versendung 160
7.5.3 Anonymität 161
7.6 Zusammenfassung 162
8. Analyse der Beziehungsqualität im Sportsponsoring 163
8.1 Stichprobe und Rücklauf 163
8.2 Darstellungsform der Ergebnisse 165
8.3 Ergebnisse der Untersuchungsgruppen 166
8.3.1 Sportsponsoring allgemein 166
8.3.1.1 Zukünftige Entwicklung des Sportsponsoring-Marktes 166
8.3.1.2 Verständnis von Spitzensport 167
8.3.1.3 Bedeutung des Sportsponsoring 168
8.3.1.4 Vorteile des Sportsponsoring 170
8.3.1.5 Werberichtlinien im Sport 173
8.3.2 Sportsponsoring-Philosophie und wechselseitige Wahrnehmung 177
8.3.2.1 Ziele der Beteiligten 177
8.3.2.2 Leistungen und Gegenleistungen 181
8.3.2.3 Auswahlkriterien der Sponsorships 182
8.3.2.4 Sportsponsoring-Dienstleister 186
8.3.3 Beziehungsanalyse im Sportsponsoring 189
8.3.3.1 Charakterisierung der Zusammenarbeit der Beteiligten 189
8.3.3.2 Erfolg im Sportsponsoring 191
8.3.3.3 Professionalität im Sportsponsoring 195
8.3.3.4 Beziehungen im Sportsponsoring 198
8.4 Zusammenfassung der Ergebnisse 208
8.5 Fazit und Ansätze eines Beziehungsmanagements 212
9. Literaturverzeichnis 217
Anhang 228
Erklärung 250

Automatisiert erstellter Textauszug:

Der Komplex beinhaltet Fragen zur Beurteilung von Verbandsrichtlinien und eine Abfrage zum Verständnis des Spitzensports. Außerdem werden die Untersuchungsteilnehmer, über potentielle Regeländerungen im Sport und die daraus resultierenden Folgen befragt sowie gebeten, eine Einschätzung über die Entwicklungstendenzen des SportsponsoringMarktes abzugeben und seine Vorteile aufzuzeigen. Organisationsspezifische Informationen als weiterer Bestandteil, verlangt den Teilnehmern Informationen über ihre Einnahmen beziehungsweise Ausgaben sowie eine Kategorisierung eben dieser Zu- und Aufwendungen ab. 2. Sportsponsoring-Philosophie und wechselseitige Wahrnehmung Mittels Fragen zu diesem Bereich sollen Informationen über Strategien zum Sportsponsoringengagement der beiden Untersuchungsgruppen in Erfahrung gebracht werden. Gleichermaßen steht im Zentrum des Interesses die wechselseitige Wahrnehmung der Beteiligten im Prozess Sportsponsoring. Es sollen Informationen über die Organisations- beziehungsweise Sponsoring-Philosophie der jeweils teilnehmenden Akteure gewonnen werden. Die Fragen ermitteln die Ziele von Sponsoren und Gesponserten, die Leistungen und Gegenleistungen als Austauschgüter sowie die bedeutendsten Auswahlkriterien für Sponsorships. Außerdem sollen Angaben über den Einsatz von Sponsoring-Dienstleistern im zeitlichen Verlauf des Sportsponsoring-Prozesses gemacht werden. [...]

Mit der vorliegenden Studie Beziehungsmanagement im Sportsponsoring? sollen Strukturen und die gegenseitige Wahrnehmung der im Austauschprozess Sportsponsoring Beteiligten eruiert werden, so dass in Bezug auf die Datenerhebungsmethode mehr als nur Einzelfälle untersucht werden müssen. Vor dem Ausgangspunkt dieser Forschungssituation und -intention erschien die Befragung als sinnvollste Möglichkeit der Datenerhebung. In einem weiteren Schritt musste entschieden werden, welche Art der Befragung für die Untersuchung den höchstmöglichen Informationsgehalt und gleichermaßen die größte Rücklaufquote erzielt. Vor dem Hintergrund des zugrunde liegenden Themas, bei einer möglichst großen Stichprobe und der zu gewährleistenden Anonymität (siehe Kap. 7.5.3) sowie dem aktuellen Forschungsstand in diesem Bereich, wurde die schriftliche Befragung als Instrument der Datenerhebung ausgewählt. [...]

Die beidseitigen Sichtweisen werden bezüglich ihrer allgemeinen Ausrichtung, der Konformitäten und Differenzen ihrer Aussagen untersucht. Im Zentrum des Interesses steht der eingeschätzte Stellenwert der Beziehung als Einflussfaktor auf den Erfolg im Sportsponsoring und die möglichen Merkmale, die diesen Komplex positiv oder negativ beeinflussen. Darüber hinaus sollen Erkenntnisse über die wechselseitigen Wahrnehmungen gewonnen werden, um bestehende Konfliktpotentiale zu lokalisieren. Entwicklung, Aufbau und Analyse der Untersuchung haben sich an den folgenden Grundannahmen orientiert: • Die Qualität der Beziehung zwischen Vereinen und Sponsoren beeinflusst den Sportsponsoring-Erfolg. • Die divergenten Strukturen und Werte der Beteiligten und die damit verbundene wechselseitige Wahrnehmung führt zu Spannungen innerhalb der Beziehung. • Im Sportsponsoring liegen weitere Nutzenpotentiale, die mittels der Verbesserung der Beziehungsqualität ausgeschöpft werden können. • Die originären Werte des Sports müssen erhalten bleiben, um das Sportsponsoring auch zukünftig erfolgreich zu gestalten. • Gegenseitige Kenntnisse, Vertrauen und Verständnis für den Partner sind entscheidende Voraussetzungen für das Sportsponsoring. • Die Träger des Sports werfen ihren Sponsoren Einflüsse auf sportliche Belange vor, die über das Sponsoringengagement hinausgehen. • Die Unternehmen bescheinigen den Trägern des Sports Defizite in der Professionalität, vor allem hinsichtlich der marketingspezifischen Kenntnisse. • Die Gesponserten erkennen nicht die Notwendigkeit einer professionellen Vermarktung. • Die Professionalität der Wirtschaftsunternehmen innerhalb des Sportsponsoring weißt Defizite auf. • Der Einsatz von Sponsoring-Dienstleistern erfolgt aufgrund bestehender Diskrepanzen zwischen den Entscheidungsträgern aus Sport und Wirtschaft. [...]

Arbeit zitieren:
Thorben Meier, Sascha Bembennek September 2003: Beziehungsmanagement im Sportsponsoring?, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Sportmarketing, Sportmanagement, Sponsoring, Sportwirtschaft, Sportökonomie

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