Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Beziehung zwischen Struktur und Geschmack bei Aspartam und seinen Analogen

Beziehung zwischen Struktur und Geschmack bei Aspartam und seinen Analogen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christine Knopf
  • Abgabedatum: Mai 2000
  • Umfang: 104 Seiten
  • Dateigröße: 4,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Justus-Liebig-Universität Gießen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2541-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2541-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2541-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Knopf, Christine Mai 2000: Beziehung zwischen Struktur und Geschmack bei Aspartam und seinen Analogen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Süßgeschmack, Dipeptide, Süßstoff, Geschmack, Aspartam

Diplomarbeit von Christine Knopf

Einleitung:

Die Vorliebe für Süßes ist bei Menschen und Säugetieren angeboren. Seit altersher werden süß schmeckende Nahrungsmittel gerne von den Menschen verzehrt, wobei der süße Geschmackseindruck im allgemeinen mit einer energiereichen sättigenden Nahrung und Wohlgeschmack assoziiert wird.

Heute werden jährlich etwa 120 Millionen Tonnen Zucker (Saccharose) weltweit erzeugt, wobei zwei Drittel aus Zuckerrohr und ein Drittel aus Zuckerrüben gewonnen werden (WIRZ 1993).

1887 wurde der erste Süßstoff, das Saccharin, zufällig entdeckt und 20 Jahre später erfolgte der Verkauf in Deutschland. Die wirtschaftliche Bedeutung der Süßstoffe ist in den letzten Jahren stark gestiegen, da aufgrund der Übergewichtigkeit in den Industrieländern ein Trend zur niedrig kalorischen Ernährung zu beobachten ist. Aus diesem Grund bestand und besteht ein großer Anreiz, nach neuen Stoffen zu forschen, die als Süßstoffe geeignet sind. Bisher wurden zwar zahlreiche natürliche und synthetische süße Verbindungen entdeckt und entwickelt, aber viele haben keine praktische Bedeutung erreicht oder befinden sich noch im Entwicklungsstadium. Denn die Anforderungen, die an Süßstoffe gestellt werden, sind hoch. Der Verbraucher erwartet kalorienfreie oder extrem kalorienarme Substanzen, die gesundheitlich unbedenklich sind und keinen Bei- und Nebengeschmack aufweisen. Für die Verwendung in der Lebensmittelindustrie ist eine ausreichende Stabilität und eine hohe Süßkraft erforderlich. Des weiteren müssen sie den ökonomischen Anforderung entsprechen.

Mit Aspartam wurde eine neue Generation von süßen Verbindungen entdeckt: Süßstoffe auf Dipeptidbasis. Seit der Entdeckung im Jahre 1965 wurden zahlreiche süß schmeckende Dipeptidanaloga synthetisiert und auf ihre Geschmackseigenschaften untersucht. Die Suche nach den idealen Süßstoffen wird durch die Tatsache erschwert, daß die Zusammenhänge zwischen Molekülstruktur und Geschmack nicht ausreichend geklärt sind.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Literaturüberblick über die Studien zu den Struktur-Geschmacks-Beziehungen bei dem Dipeptidsüßstoff Aspartam und seinen Analogen zu geben.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VIII
Abkürzungsverzeichnis IX
1. Einleitung 1
2. Theorie der Süße 2
2.1 Geschmack 2
2.2 Geschmacksstoffe 3
2.3 Süßgeschmack 3
2.4 Die Vermittlung des Süßgeschmacks 4
2.5 Süß schmeckende Stoffe (Süßungsmittel) 6
2.6 Süßstoffe 7
2.6.1 Sensorische Eigenschaften 8
2.6.1.1 Süßkraft bzw. Süßintensität 8
2.6.1.2 Qualität des Süßgeschmacks 10
2.6.1.3 Synergismus 11
2.6.2 Physiologische Wirkung 12
2.6.3 Verhalten in der Mundhöhle 12
2.6.4 Verträglichkeit und gesundheitliche Bedenklichkeit 12
2.6.5 Weitere Merkmale und Eigenschaften 13
2.6.6 Anforderungen an Süßstoffe 13
2.6.7 Lebensmittelrechtliche Situation 13
3. Süßstoffe auf Dipeptidbasis 14
3.1 Sensorische Eigenschaften der Aminosäuren 14
3.2 Sensorische Eigenschaften der Peptide 16
3.3 Aspartam 16
3.3.1 Die Entdeckung 16
3.3.2 Zusammensetzung 17
3.3.3 Sensorische Eigenschaften 17
3.3.4 Synergismus 18
3.3.5 Physikalische Eigenschaften 18
3.3.6 Chemische Eigenschaften 18
3.3.7 Stabilität 19
3.3.8 Mikrobiologisches Verhalten und Karies 19
3.3.9 Ernährungsphysiologische Aspekte 20
3.3.10 Einsatz 20
3.4 Superaspartam 21
3.5 Alitam 21
3.6 Neotame 22
4. Theorie der Molekülstruktur 23
4.1 Konstitution 23
4.2 Konfiguration 23
4.3 Konformation 24
4.4 Innere Molekülkoordinaten 25
4.4.1 Bindungslänge r 25
4.4.2 Bindungswinkel rho 25
4.4.3 Torsionswinkel Sigma 26
4.5 Struktur von Peptiden 26
5. Methoden zur Strukturanalyse 28
5.1 Röntgenstrukturanalyse 28
5.2 NMR-Spektroskopie (Nuclear Magnetic Resonance-Spectroscopy) 30
5.3 IR-Spektroskopie 30
5.4 UV-Spektroskopie 31
5.5 Fourier-Transformation (FT) 31
5.6 Optische Rotationsdispersion (ORD) und Circulardichroismus (CD) 31
5.7 Quantitative Struktur-Aktivitäts-Beziehung (QSAR) 31
6. Grundlagen zur Beziehung zwischen Struktur und Geschmack 33
6.1 AH/B-System 33
6.2 Die 3. Bindungsstelle - AH/B/X-System 34
7. Beziehung zwischen Struktur und Geschmack 37
7.1 Verknüpfung der Aminosäuren 37
7.2 Stereoisomere des Asp-Phe OMe 37
7.3 Austausch der Aminosäuren und funktionellen Gruppen 38
7.3.1 Austausch der Asparaginsäure gegen andere Aminosäuren 38
7.3.2 Austausch des Aspartylsäurerests durch Aminomalonsäure und die R/S-Konfiguration 38
7.3.3 Austausch von Phenylalanin gegen andere Aminosäuren 40
7.3.4 Austausch es L-Phenylalaninmethylesters 41
7.3.5 Austausch des Phenylalaninrests durch Aminomalonsäure und die Veresterung mit verschiedenen Alkoholgruppen 44
7.3.6 Austausch der funktionellen Gruppen 45
7.4 Ariyoshi-Formeln 46
7.5 Zusammenfassende Betrachung 48
7.6 Das L-Modell 49
7.6.1 Analysierte Dipeptide und Dipeptidmimetica 49
7.6.2 Röntgenstrukturanalyse 51
7.6.2.1 Konformation und Packung im festen Zustand 51
7.6.2.2 Zusammenhang zwischen Geschmack und Kristallstruktur 52
7.6.3 NMR-Spektroskopie und Computersimulation 55
7.6.4 Dreidimensionales Modell zum Verständnis der Geschmacksempfindung 56
7.6.5 Zusammenfassende Betrachtung 61
7.7 Vergleich des L-Modells mit anderen Modellen 62
7.7.1 Temussi-Modell 62
7.7.2 Van der Heijden-Modell 63
7.7.3 Görbitz-Modell 64
7.7.4 Tinti-Nofre-Modell 66
7.7.5 Zusammenfassende Betrachtung 67
7.8 Erweiterung des L-Modells 69
8. Struktur-Wirkungs-Beziehung 76
9. Ausblick 78
10. Zusammenfassung 79
11. Literaturverzeichnis 80
12. Glossar 85

Arbeit zitieren:
Knopf, Christine Mai 2000: Beziehung zwischen Struktur und Geschmack bei Aspartam und seinen Analogen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Süßgeschmack, Dipeptide, Süßstoff, Geschmack, Aspartam

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren