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Bewertung und Controlling von e-business Systemen und Umsetzungsstrategien anhand der Balanced Scorecard

Bewertung und Controlling von e-business Systemen und Umsetzungsstrategien anhand der Balanced Scorecard
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Sumper
  • Abgabedatum: Juni 2003
  • Umfang: 118 Seiten
  • Dateigröße: 879,7 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7019-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7019-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7019-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Sumper, Andreas Juni 2003: Bewertung und Controlling von e-business Systemen und Umsetzungsstrategien anhand der Balanced Scorecard, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kennzahlen, Wirtschaftlichkeitsrechnung

Diplomarbeit von Andreas Sumper

Einleitung:

Eine Vielzahl von Unternehmern und Führungskräften hat Schwierigkeiten den Wert und Nutzen einer e-business Investition korrekt einzuschätzen. Dies liegt vor allem daran, dass solche Investitionen durch die Unternehmensleitung häufig nur aus kurzfristiger finanzieller Sicht betrachtet werden [BlBe02, 46] und nur direkte Kosten und zuordenbare Umsätze in die Bewertung einfließen. Den erforderlichen hohen Eingangsinvestitionen steht aber häufig kein kurzfristiger Return-on-Investment (ROI) gegenüber. Optimierte Geschäftsprozesse, erhöhter Kundennutzen, höhere Informationsdichte und mögliche Potenziale für neue Geschäftsmodelle und Märkte werden daher neben vielen anderen Erfolgsfaktoren vernachlässigt oder falsch eingeschätzt. In dieser Arbeit soll versucht werden Modelle zur Bewertung von e-business Investitionen und entsprechende Umsetzungsstrategien für solche Investitionen zu entwickeln. Dies wird auf Basis einer BSC für den Bereich e-business erfolgen.

In der Umsetzung fällt es vielen Unternehmen schwer zu beurteilen, was denn nun für den jeweiligen Einsatzbereich die sicherste, stabilste und vor allem ökonomischste Lösung sei. Dass jeder Anbieter genau das eigene Produkt für das idealste und zukunftsweisendste hält ist klar. Auch wenn unabhängige EDV-Fachleute am Werk sind, wird vielfach die Lösung als ideal angepriesen werden, mit der sich der jeweilige Fachmann am besten auskennt bzw. mit der er Erfahrungen hat. Das mag zwar ein entscheidender Punkt für eine Zusammenarbeit sein, verspricht aber nicht zwangsläufig die beste Lösung. Als weiteren Lösungsansatz werden von Großunternehmen Consultants engagiert, die entweder mit der Schulung des Personals und mit der Anpassung der Standardsoftware an Geschäftsprozesse des Unternehmens (oder häufig umgekehrt) betraut werden oder die für die Entwicklung einer Individualsoftware notwendigen Analyse und Planungstätigkeiten durchführen. Damit besteht zumindest grundsätzlich die Möglichkeit eine ideale Lösung zu finden. Für viele Unternehmen wird sich ein solcher Kosteneinsatz jedoch niemals rechnen.

Hier stellt sich somit auch die Frage nach der Bewertung und Vergleichbarkeit von e-business Projekten. Wie können Kostensenkungspotenziale und Erfolgswirksamkeit eingeschätzt und gemessen werden? Wie können der gesteigerte Kundennutzen und das aufgebaute Zukunftspotenzial quantifiziert werden? Kann man und wenn ja wie kann man e-business Projekte vergleichen?

Jedes Unternehmen wird sein spezifisches Umfeld berücksichtigen und in die Strategie miteinbeziehen müssen. Absatzmärkte, Beschaffungsmärkte, bestehende und neue Konkurrenz sowie Konkurrenz durch neue Produkt- und Dienstleistungsangebote werden die Geschäftsstrategie und die e-business Strategie wesentlich beeinflussen.

So ist zum Beispiel einer großen Anzahl an Unternehmen noch überhaupt nicht klar wie effektives e-business konkret angewandt werden kann. In einer Studie im Jahr 2000 gibt nur die Hälfte der Unternehmen an konkrete e-business Ziele definiert zu haben. Konkrete Strategien wurden überhaupt nur in 25% der Unternehmen entwickelt.

Davon betroffen sind jedoch nicht nur Klein und Mittelbetriebe selbst sondern auch Großunternehmen, die es im B2B Bereich mit einer heterogenen und atomisierten Kundengruppe von Klein- und Mittelbetrieben zu tun haben. Ebenso wird es massive Probleme geben wenn die Flexibilität der e-business Lösung auf der Absatzseite die der Beschaffungsseite überfordert. Die Konkurrenz allgemein kann als ein wesentlicher Motivationsfaktor für die Entwicklung neuer Strategien in allen Bereichen gesehen werden.

Hier wird auch eine bemerkenswerte Entwicklung deutlich. Ursprünglich wurde die IT Strategie aus der Geschäftsstrategie abgeleitet. Die qualitative Kontinuität der Strukturen wurde vorausgesetzt und der Fortschritt in der Technologie bezog sich rein auf quantitative Faktoren wie Geschwindigkeit, Miniaturisierung, Kosteneffizienz und Anwendungsspektrum. In der neuen Ära der Informationstechnologie steht die Änderung in Vordergrund: Die IT ist Quelle für neue Geschäftsoptionen und neue Geschäftsmodelle und steht von Anfang an in Wechselwirkung mit den Überlegungen zur Formulierung einer Geschäftsstrategie.

Im diesem Sinne ist das e-business zweifelsohne als unternehmerischer Wandel zu verstehen. Voraussetzung für die Wandlungsfähigkeit eines Unternehmens ist die unternehmerische Fähigkeit eines dynamischen Systems, das Verhältnis von Systemumwelten und System durch die Realisierung unterschiedlicher Systemzustände proaktiv, aktiv oder reaktiv so zu gestalten, dass die Systemziele erreicht werden. Diese Gestaltung erfolgt im Sinne einer bewussten Abstimmung und Ausrichtung aller im Unternehmen am Wandel Beteiligten hinsichtlich der Mission, der Vision, der Ziele und der Strategie unter Einsatz eines Bündels an individuellen und organisationalen Fähigkeiten und Technologien, das über die relevante unternehmensbezogene oder (im Bedarfsfall) übergreifende Prozesskette des Unternehmens hinweg, interpersonal umgesetzt wird.

Dadurch entsteht die Berechtigung und Notwendigkeit eine BSC zur ganzheitlichen Steuerung und Bewertung von e-business anzuwenden. Das soll in dieser Arbeit versucht werden.

Ziele der Arbeit Es wird die Bedeutung der Entwicklung und Umsetzung von e-business Strategien in Wechselwirkung mit der Unternehmensstrategie beleuchtet werden. Das Hauptziel der Arbeit ist es vor diesem Hintergrund Ansätze zur Bewertung von e-business Investitionen zu skizzieren und ein Controllinginstrument für die Umsetzung und den erfolgreichen Produktivbetrieb zu entwickeln. Die Methodik und der Wert für das einzelne Unternehmen werden im Vordergrund stehen.

Das e-business Controlling soll dabei auch den Aufbau von immateriellen Werten bewerten und fördern. Es wird dabei gezeigt werden, dass eine sinnvolle e-business Bewertung nicht mit gängigen Finanzkennzahlen alleine, sondern nur durch eine ganzheitliche Betrachtung mit Hilfe so genannter Werttreiber bzw. Frühindikatoren im Rahmen eines Controllings möglich und sinnvoll ist. Dabei werden auch nicht monetär quantifizierbare, immaterielle Werte (z.B. Kundenzufriedenheit, effizientere Organisationsformen, neue Marktmodelle usw.) berücksichtigt, die im Rahmen einer Investitionsrechnung mangels finanzieller Quantifizierbarkeit kaum oder nur sehr grob berücksichtigt werden. Der Wert der Investition und deren Umsetzung lassen sich so nicht mehr voneinander und von den strategischen Zielen trennen. Praktisch wirkt sich das insbesondere dadurch aus, dass sich die Sollwerte im Controlling der Umsetzung aus den verwendeten bzw. errechneten Größen in der Investitionsrechnung ableiten.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 6
1.1 Ziele der Arbeit 8
1.2 Methodik 8
2. Merkmale von e-business Systemen 10
2.1 Definition von e-business 10
2.2 Nutzungspotenziale von e-business Systemen 10
2.2.1 Nutzungspotenzial Kunden 12
2.2.2 Nutzungspotenzial Absatz 13
2.2.3 Nutzungspotenzial Prozesse 14
2.2.4 Nutzungspotenzial Kostenvorteile 15
2.2.5 Wettbewerbspotenziale 15
3. Dimensionen des e-business 16
3.1 Funktionale Dimensionen des E-business 16
3.2.1 e-commerce 16
3.2.2 e-procurement 17
3.2.3 e-collaboration, e-coordination bzw. c-commerce 17
3.3 Akteure im e-business 18
3.3.1 B2C: Business-to-Consumer 18
3.3.2 B2B: Business-to-business 18
3.3.3 B2A: Business-to-Administration 19
3.3.4 Weitere Beziehungsformen 19
3.4 Transaktionsphasen 20
3.4.1 Informationsphase 20
3.4.2 Verhandlungsphase 20
3.4.3 Abwicklungsphase 20
3.5 Integrationsformen 21
3.5.1 Marktplatz 22
3.5.2 Privater Hub 23
3.5.3 Extranet 23
3.6 Übersicht 23
4. Bewertung von e-business Investitionen 24
4.1 Eigenschaften von e-business Investitionen 24
4.2 Bewertung der verbesserten Kundenorientierung 26
4.3 Bewertung der Steigerung des Absatzpotenzials 27
4.4 Bewertung von Kosten- und Zeiteinsparungen durch effizientere Prozesse 28
4.4.1 Prozesskostenrechnung 28
4.4.2 Approximationen und Teilansätze 32
4.4.3 Hedonistisches Modell 33
4.5 Bewertung der Kostenvorteile auf Absatz- und Beschaffungsmärkten 35
4.6 Bewertung von Risiken in der e-business Umsetzung 35
4.7 Zusammenfassung in der Wirtschaftlichkeitsrechung 36
4.8 E-business Strategien, strategische Ziele und Wettbewerbsvorteile 38
4.6.1. Block Strategy 39
4.6.2. Run Strategy 39
4.6.3. Team-up Strategy 39
4.9 Weiterführende Literatur 40
5. Anforderungen an die Bewertung der e-business Umsetzung 41
5.1 Immaterielles Vermögen 42
5.2 Dynamik im e-business: Chaosfalle vs. Bürokratiefalle 44
5.3 Einführungsprozess von e-business Systemen 45
6. Entwicklung einer e-business Balanced Scorecard 47
6.1 DasKonzept der Balanced Scorecard 47
6.1.1 Klassische Ansatz 47
6.1.2 E-business Ansatz 48
6.1.2.1 Charakter einer Teil-BSC 48
6.1.2.2 Einführungsperspektive 48
6.1.2.3 Partnerperspektive 49
6.2 Grundsätze 49
6.3 Stufenweiser Aufbau 50
6.3.1 E-business Mission 50
6.3.2 E-business Vision 50
6.3.3 E-business Perspektiven und Strategien 51
6.3.3.1 Einführungsperspektive 51
6.3.3.2 Lern- und Entwicklungsperspektive 52
6.3.3.3 Interne Prozessperspektive 53
6.3.3.4 Partnerperspektive 53
6.3.3.5 Kundenperspektive 54
6.3.3.6 Finanzperspektive 54
6.3.3.7 Kausalzusammenhänge 54
6.4 Kennzahlen 55
6.4.1 Allgemein 55
6.4.1.1 Definition 55
6.4.1.2 Klassifikationsmöglichkeiten von Kennzahlen 56
6.4.1.3 Anforderungen an Kennzahlen 58
6.4.1.4 Grenzen der Kennzahlenanwendung 59
6.4.2 Kennzahlen in der BSC 60
6.4.2.1 Allgemein 60
6.4.2.2 Einführungsperspektive 62
6.4.2.3 Lern- und Entwicklungsperspektive 63
6.4.2.4 Interne Prozessperspektive 65
6.4.2.5 Partnerperspektive 66
6.4.2.6 Kundenperspektive 67
6.4.2.7 Finanzperspektive 68
6.4.3 Exkurs: Ermittlung von Kennzahlen auf Basis von Webserver Logfiles 70
6.4.3.1 Quantifizierung von Zugriffen 70
6.4.3.2 Qualifizierung von Zugriffen 71
7. Fallbeispiele 72
7.1 Fallbeispiel Nahrungsmittelindustrie 72
7.1.1 Das Unternehmen 72
7.1.1.1 Steckbrief 72
7.1.1.2 E-business Fallbeispiel 72
7.1.1.3 Mission 73
7.1.1.4 Vision und Ziele 73
7.1.2 Bewertung der e-business Investition 74
7.1.2.1 Potenziale 74
7.1.2.2 Umsetzung der B2B Lösung 75
7.1.2.2.1 Homepage 75
7.1.2.2.2 Partner-Bereich 75
7.1.2.3 Wirtschaftlichkeitsrechnung - Discounted Cash Flow 76
7.1.2.4 Interpretation 77
7.1.3 E-business Strategien 78
7.1.3.1 Finanzielle Auswirkungen 78
7.1.3.2 Potenzialnutzung 78
7.1.3.3 Umsetzung 79
7.1.3.4 Übersicht 80
7.1.4 Controlling der e-business Umsetzung 80
7.1.4.1 Lern- und Entwicklungsperspektive 80
7.1.4.2 Interne Prozessperspektive 84
7.1.4.3 Partnerperspektive 86
7.1.4.4 Kundenperspektive 91
7.1.4.5 Finanzperspektive 94
7.1.4.6 In der BSC nicht berücksichtigte Strategien 96
7.1.4.7 Zusammenfassung und Interpretation 98
7.2 Fallbeispiel Versicherung 100
7.2.1 Das Unternehmen 100
7.2.1.1 Steckbrief 100
7.2.1.2 E-business Fallbeispiel 100
7.2.1.3 Mission 101
7.2.1.4 Vision und Ziele 102
7.2.2 Bewertung der e-business Investition 102
7.2.2.1 Potenziale 102
7.2.2.2 Umsetzung der B2B Lösung - Public Site 103
7.2.3 E-business Strategien 103
7.2.3.1 Finanzielle Auswirkungen 103
7.2.3.2 Potenzialnutzung 104
7.2.3.3 Umsetzung 104
7.2.3.4 Übersicht 105
7.2.3.5 Weitere Schritte 106
7.2.3.6 Zusammenfassung 106
8. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 107
Literaturverzeichnis 109

Automatisiert erstellter Textauszug:

tierung die finanzwirtschaftlichen Wirkungen der Projekte oder Initiativen zu dokumentieren. In Phase 4 wird die Implementierung eines e-business Projektes vorgenommen. Hierzu wird in der Regel ein Gesamtprojekt in mehrere Teilprojekte zerlegt. Hier finden Methoden des Projektcontrollings Anwendung, die in weiterer Folge die Basis für das Controlling in der Betriebsphase darstellen. In Phase 5 schließlich, der Betriebsphase, gilt es zu überprüfen, ob die strategischen Ziele durch das E-business System auch tatsächlich erreicht werden. Hier spricht man vom Controlling in der Betriebsphase. Um diesem Prozess im Controlling gerecht zu werden, sollten alle Phasen in einem ganzheitlichen Modell abgebildet werden. Einführungs- und Betriebsphase können im Unternehmen nur schwer getrennt werden, da die Weiterentwicklung und der Ausbau von e-business Systemen permanent erfolgt. Weiters schafft die Einführungsphase die Voraussetzungen für die Betriebsphase, was für einen ganzheitlichen Ansatz spricht. Diese Bedingung kann durch die BSC erfüllt werden, die in ihrer Dynamik das Hinzufügen einer zusätzlichen Einführungsperspektive ermöglicht. [...]

Um den Einführungsprozess von e-business Systemen entsprechend zu berücksichtigen, bedarf es einer strukturierten Methodik zur Planung und Priorisierung von ebusiness Investitionen. Hier bietet sich eine E-Roadmap an [MüTh01, 73]: Eine E-business-Strategie besteht aus mehreren E-business-Initiativen. Eine Ebusiness Initiative betrifft einen bestimmten Bereich der Wertkette (z.B. Einkauf, Beschaffung, After-Sales Service, usw.) Die Auswahl der richtigen Initiativen erfolgt in Phase eins des Planungsmodells. Innerhalb der richtigen Initiative gilt es dann die einzelnen E-business Projekte gemäß ihrer Bedeutung in die richtige Rangfolge zu bringen. Dies geschieht in Phase 2 des Planungsmodells. Daran schließt sich in Phase 3 die Wirtschaftlichkeitsbewertung der einzelnen Projekte an, um vor der Implemen46 [...]

Adaptive Unternehmenskulturen: Anpassungen an neue Entwicklungen und Überraschungen werden von den Beteiligten erwartet. Es wird Offenheit gegenüber neuen Lösungen betont und dem organisatorischen Beharren bewusst entgegengewirkt. Steuerungsstrukturen: Das Zusammenspiel der Akteure ist durch eine begrenzte aber akzeptierte Menge fester Strukturen geprägt, um dem Attraktor „Chaosfalle“ zu entgehen. Dabei handelt es sich um wohldefinierte Prioritäten mit klaren Verantwortlichen und Zeitplänen. Es werden die zentralen Punkte der Zusammenarbeit festgelegt. Weiters wird ein Set aus wohldefinierten und akzeptierten Performance Indikatoren verwendet. Alle über diese Strukturen hinausgehenden Aktivitäten sind weiterhin unstrukturiert um individuelle Lösungsansätze und organisatorisches Lernen und Weiterentwicklung zu fördern. Realtime-Kommunikation: Effektive Realtime-Kommunikation wird gefördert. Das ermöglicht die Früherkennung, Weitergabe und Nutzung relevanter Informationen. Zusammenhänge, Muster und Diskontinuitäten werden schnell erkannt und zielgerecht kommuniziert Diesen Strukturen kann kein isoliertes Kennzahlensystem gerecht werden. Auch die Kostenrechnung, die versucht die Realität in jedem Detail abzubilden, kann hier nur schwer als Kontrollinstrument eingesetzt werden. Der hohen Dynamik könnte in der Kostenrechnung nur mit einem immensen Aufwand entsprochen werden. In der Realität sind dadurch die Daten meist veraltet, falsch, nicht nachvollziehbar, irrelevant oder ungeliebt. [ScUt01, 7] Aus diesem Grund ist ein vergleichsweise schlankes und nachvollziehbares System notwendig. Die meisten klassischen Ansätze können hierfür nicht verwendet werden, da sie die Dynamik von e-business Systemen nicht abbilden können. Auf formale Steuerung kann dennoch keinesfalls verzichtet werden. Das Controlling muss sich allerdings den gegebenen Besonderheiten anpassen. Diesen Anforderungen wird die BSC in besonderem Maße gerecht. [...]

Arbeit zitieren:
Sumper, Andreas Juni 2003: Bewertung und Controlling von e-business Systemen und Umsetzungsstrategien anhand der Balanced Scorecard, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kennzahlen, Wirtschaftlichkeitsrechnung

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