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Die Beurteilung von jungen Technologieunternehmen aus der Sicht von Venture Capital Gesellschaften

Die Beurteilung von jungen Technologieunternehmen aus der Sicht von Venture Capital Gesellschaften
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Mauerhofer
  • Abgabedatum: Juli 2001
  • Umfang: 110 Seiten
  • Dateigröße: 902,6 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5322-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5322-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5322-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mauerhofer, Andreas Juli 2001: Die Beurteilung von jungen Technologieunternehmen aus der Sicht von Venture Capital Gesellschaften, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Spitzentechnologie, Venture Capital, Wagnisfinanzierung, Unternehmensbewertung, Risikomanagement

Diplomarbeit von Andreas Mauerhofer

Gang der Untersuchung:

Die Diplomarbeit ist in zwei Hauptbereiche gegliedert. Im ersten Teil werden die Grundlagen der Venture Capital Finanzierung behandelt und im zweiten Teil, welcher den Schwerpunkt der Arbeit darstellt, wird die Beurteilung von JTU (jungen Technologie Unternehmen) untersucht.

Am Anfang wird zunächst aufgezeigt, welche Finanzierungsalternativen für JTU gegeben sind und welche Voraussetzungen für die Finanzierung durch Venture Capital bestehen. Es folgt ein internationaler Vergleich des Venture Capital Marktes und eine Beurteilung der gesamt- und einzelwirtschaftlichen Bedeutung von Venture Capital. Weiters wird eine Systematisierung der Anbieter von Venture Capital vorgenommen. Am Ende dieses Abschnitts werden Maßnahmen zur Risikosteuerung, sowohl beim Portfolio Unternehmen als auch bei der VCG, vorgestellt. Obwohl sich der erste Abschnitt nicht direkt mit der Beurteilung von JTU beschäftigt, haben die darin enthaltenen Themenbereiche eine Auswirkung auf die Beteiligungsentscheidung der VCG.

Der zweite Abschnitt konzentriert sich auf die Analyse der Erfolgs- und Risikopotentiale der JTU. Es wird dargestellt, wie ein strukturierter Investitions- bzw. Beteiligungsprozess aussehen könnte und auf welche Informationsquellen dabei zurückgegriffen werden kann. Es soll auch geklärt werden, welche Rolle der Wirtschaftsprüfer in diesem Beteiligungsprozess spielt. Anschließend werden die Entscheidungskriterien dargestellt, die im Beteiligungsprozess angewendet werden. Dabei wird vor allem die Bedeutung der qualitativen Kriterien betont und erörtert, durch welche Instrumente diese Kriterien fundiert werden können. Weiters wird untersucht, ob ein quantitativer Unternehmenswert für JTU ermittelt werden kann und welche Methoden dafür geeignet sind. Dieser Abschnitt endet mit einer zusammenfassenden Darstellung, in der aufgezeigt wird, wie eine ganzheitliche Beurteilung von potentiellen Beteiligungsunternehmen aussehen könnte.

Da jedoch von Praktikern, meist keine so strukturierte Bewertungssystematik angewendet wird, erfolgt abschließend eine kritische Würdigung der Vorgehensweise von Fondmanagern bei Beurteilung von JTU in der Praxis. Die Diplomarbeit endet mit einem Ausblick auf die notwendigen zukünftigen Entwicklungen bei der Beurteilung von JTU.

Inhaltsverzeichnis:

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS V
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VI
TABELLENVERZEICHNIS VII
1. EINLEITUNG 1
1.1 Begriffsklärung 3
1.2 Aufbau der Arbeit 7
2. DIE VENTURE CAPITAL FINANZIERUNG 8
2.1 Finanzierung von jungen Technologieunternehmen (JTU) 8
2.1.1 Voraussetzungen für die Finanzierung durch Venture Capital 10
2.1.2 Finanzierung in den verschiedenen Unternehmensphasen 12
2.2 Venture Capital 18
2.2.1 Der Venture Capital Markt im Vergleich 18
2.2.2 Wirtschaftliche Bedeutung von Venture Capital 20
2.2.2.1 Gesamtwirtschaftliche Bedeutung 20
2.2.2.2 Einzelwirtschaftliche Bedeutung 22
2.2.3 Systematisierung der Anbieter von Venture Capital 24
2.2.3.1 Quelle des Kapitals 24
2.2.3.2 Zielsetzung der Geldgeber 25
2.3 Risikomanagement der Venture Capital Gesellschaft 26
2.3.1 Risikosteuerung beim einzelnen Portfolio Unternehmen 26
2.3.1.1 Beteiligungsvertrag 27
2.3.1.2 Dokumentation 28
2.3.1.3 Garantien 29
2.3.1.4 Rechtsform 30
2.3.2 Risikosteuerung bei der Venture Capital Gesellschaft 31
2.3.2.1 Diversifikation 31
2.3.2.2 Spezialisierung 31
2.3.2.3 Syndication 32
3. DIE BEURTEILUNG VON JUNGEN TECHNOLOGIEUNTERNEHMEN 33
3.1 Analyse der Unternehmung 34
3.1.1 Der Beteiligungsprozess 34
3.1.1.1 Kontaktaufnahme 35
3.1.1.2 Vorprüfung 36
3.1.1.3 Hauptprüfung 37
3.1.1.4 Due Diligence 40
3.1.1.5 Vertragsabschluß 41
3.1.1.6 Phase der Beteiligung 42
3.1.1.7 Desinvestition 44
3.1.2 Aufgaben des Wirtschaftsprüfers 45
3.1.3 Informationsquellen 46
3.1.3.1 Interne Quellen 46
3.1.3.1.1 Geschäftsplan 46
3.1.3.1.2 Präsentationen und Befragung 50
3.1.3.1.3 Betriebsbesichtigung 50
3.1.3.2 Externe Quellen 51
3.2 Entscheidungskriterien 52
3.2.1 Qualitative Kriterien 52
3.2.1.1 Management 55
3.2.1.2 Markt 59
3.2.1.3 Technologie 64
3.2.2 Quantitative Kriterien 68
3.2.2.1 Vergangenheitsbezogene Daten 68
3.2.2.2 Unternehmenswert 68
3.2.2.2.1 Kritische Würdigung der traditionellen Methoden 69
3.2.2.2.2 Marktorientierte Vergleichsmethode 75
3.2.2.2.3 Realoptionsbasierte Methode 77
3.2.3 Ganzheitliches Bewertungsmodell 84
3.2.4 Die Beurteilung von JTU in der Praxis 90
4. RESÜMEE 92
LITERATURVERZEICHNIS VIII
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG XIV

Automatisiert erstellter Textauszug:

Auf die Ausbildung und Entwicklung des Managements der JTU soll an dieser Stelle nochmals gesondert hingewiesen werden. Denn gerade diese Ausbildungs- und Entwicklungsmaßnahmen können sich positiv auf den Erfolg von Portfolio Unternehmen auswirken. 54 „Die Gründer von Technologieunternehmen haben in der Mehrheit – so zeigen die Erfahrungen – Defizite im Wissen und Know-how auf betriebswirtschaftlichen Gebieten bzw. im Management.“55 Der Grund dafür liegt wahrscheinlich in der Ausbildungsrichtung der Gründerpersonen, denn Picot, Laub und Schneider konnten nachweisen, dass 67,3 % der Unternehmensgründer eine technische Ausbildung hinter sich haben. 56 Es ist also sicherlich angebracht, wenn VCG im Bereich der Managementausbildung Hilfestellung leisten. [...]

Unternehmensleitung eine Vollständigkeitserklärung über die von ihr gemachten Angaben verlangen. Die Unternehmensleitung haftet also für die Korrektheit über die von ihr gemachten Aussagen (z.B. Bilanzgarantien, Patentrechte, Produkt- und Markenrechte, allfällige Vorkaufsrechte, Verpflichtungen gegenüber Dritten usw.). Somit ist die Due Diligence auch ein Prozess, um das Risiko eines Misserfolges zu minimieren. 3.1.1.5 Vertragsabschluß Es besteht nun Einigkeit darüber, eine Partnerschaft zu den vereinbarten Vertragsbedingungen einzugehen. Der Geschäftsplan wird gegebenenfalls den Vorstellungen der VCG entsprechend modifiziert. Des weiteren werden die umfangreichen Verträge, in denen die Rechtsform der JTU, die Informations- und Kontrollrechte der VCG sowie die Haftungsverhältnisse der Manager und spätere Desinvestitionsmöglichkeiten festgelegt sind, unterzeichnet. [...]

Am Ende des Hauptprüfungsprozesses steht die Bewertung der möglichen Risiken und Erträge. Besteht eine risikoadäquate Ertragsaussicht, wird eine Unternehmensbewertung vorgenommen. Da jedoch eine Unternehmensbewertung im konventionellen Sinne nicht immer möglich ist, geht es in dieser finalen Phase eher um die Ermittlung des Kaufpreises für die Anteile am Beteiligungsobjekt. Dies geschieht dann unter der Berücksicht igung der eigenen Ressourcen, den Marktverhältnissen für Unternehmenskäufe (Angebot/Nachfrage), der IPO Lage und den Marktwerten von vergleichbaren Unternehmen. Es ist auch festzustellen, dass in der Praxis die Unternehmensbewertung nicht als g esonderter Vo rgang zu betrachten ist, sondern die bewertungsrelevanten Informationen werden im Zuge des gesamten Prüfungsprozesses herausgefiltert. [...]

Arbeit zitieren:
Mauerhofer, Andreas Juli 2001: Die Beurteilung von jungen Technologieunternehmen aus der Sicht von Venture Capital Gesellschaften, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Spitzentechnologie, Venture Capital, Wagnisfinanzierung, Unternehmensbewertung, Risikomanagement

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