Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Die Beurteilung von Ratingagenturen

Die Beurteilung von Ratingagenturen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jürgen Kuttelwascher
  • Abgabedatum: August 1995
  • Umfang: 96 Seiten
  • Dateigröße: 5,4 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0027-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0027-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0027-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kuttelwascher, Jürgen August 1995: Die Beurteilung von Ratingagenturen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Emission, Rating, Ratingagentur, Schuldnerbonität, Triple-A

Diplomarbeit von Jürgen Kuttelwascher

Einleitung:

Die Entwicklung der nationalen und internationalen Geld-, Kredit-, und Kapitalmärkte in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren war gekennzeichnet durch eine Globalisierung der Anleger- und Emittentenaktivitäten, Deregulierungsmaßnahmen an bis dahin stark reglementierten Märkten, eine zunehmende Verbriefung von Kredittransaktionen in handelbare Wertpapiere (securitization) sowie durch die Disintermediation von Schuldnern und Investoren. Diese Faktoren ermöglichten es immer mehr Schuldnern, neben der Finanzierung über Bankkredite auch direkt auf den Märkten kurz- und langfristige Schuldverschreibungen zu begeben. Für die Anleger bedeutet dies, daß sich bei zunehmendem Angebot die Auswahl schwieriger gestaltet, da eine wachsende Zahl von Emissionen und Emittenten den Markt unüberschaubarer macht. Der Investor steht damit vor der für ihn fast unlösbaren Aufgabe, die Bonitätsanalyse des einzelnen Schuldners in den eigenen Verantwortungsbereich zu übernehmen. Auch für Emittenten stellt diese Entwicklung ein Problem dar, da Neuemissionen unter diesen Bedingungen nicht unbedingt die angemessene Beachtung finden. Ratingagenturen versuchen daher, im Interesse von Investoren und Emittenten die nötige Markttransparenz zu schaffen und treten mit dem selbstgestellten Anspruch auf, durch die Vergabe von Ratings einerseits den Informationsbedarf der Anleger zu decken und andererseits den Emittenten ein Hilfsmittel zur Hand zu geben, das ihnen die Unterbringung ihrer Emissionen wesentlich erleichtert.

Gang der Untersuchung:

Ziel dieser Arbeit ist es, nach einer ausführlichen Charakterisierung des Rating (l. Abschnitt) zu untersuchen, ob die Agenturen diesen Anspruch aus Sicht der Anleger (2. Abschnitt) und aus Sicht der Emittenten (3. Abschnitt) erfüllen.

Die Arbeit beschreibt nach einer ausführlichen Charakterisierung des Ratings, d.h was ist ein Rating, der Weg zu einem Rating, usw., welche Vor- und Nachteile Ratingagenturen sowohl für den Anleger als auch für den Emittenten bringen können.

Es wird dabei versucht, die jeweiligen Vor- und Nachteile im Rahmen einer sich ändernden Entwicklung der Geld- und Kapitalmärkte zu erarbeiten.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis VI
Abkürzungsverzeichnis VII
Einleitung 1
1. ABSCHNITT: CHARAKTERISIERUNG DES RATING 2
A. Begriffsbestimmungen 2
I. Definition des Begriffes "Rating" 2
II. Definition des Begriffes "Ratingagentur" 3
B. Wesenselemente des Rating 3
I. Ziel des Rating 3
II. Rating von Emissionen 4
III. Rating von Emittenten 4
IV. Ratingkriterien 5
V. Ratingsymbole 7
a) Bedeutung der Noten 7
1. Noten für kurzfristige Emissionen 8
2. Noten für langfristige Emissionen 8
b) Differenzierungsmöglichkeiten 9
1. Differenzierung nach der Risikokategorie 10
2. Differenzierung nach dem Gegenstand 10
c) Problematik der Symbole 11
C. Das Rating-Verfahren 12
I. Wesen und Ziel des Rating-Verfahrens 12
II. Der Ablauf des Rating-Verfahrens 12
a) Gespräche mit dem Management 13
b) Notenvergabe und Veröffentlichung des Rating 13
2. ABSCHNITT: KRITERIEN ZUR BEURTEILUNG DER RATING-AGENTUREN AUS SICHT DER ANLEGER 15
A. Informationsfunktion 15
I. Allgemeine Informationen 16
II. Informationen über die absolute Bonität 17
a) Verhältnis des Rating zur Ausfallwahrscheinlichkeit 18
b) Einheitliche Beurteilungsmaßstäbe 18
III. Informationen über die relative Bonität 19
a) Vergleich zwischen verschiedenen Titeln 19
b) Vergleich der Bewertung einer Emission durch verschiedene Ratingagenturen 20
c) Analysequalität 21
IV. Wege der Informationsbeschaffung 24
a) Informationen durch Printmedien 24
b) Informationen durch elektronische Medien 24
V. Probleme der Informationsfunktion 25
a) Transparenz 25
b) Aktualität 27
c) Glaubwürdigkeit 29
1. Urteilsunabhängigkeit der Ratingagenturen 29
2. Glaubwürdigkeit des Informationsmaterials 30
VI. Fazit 31
B. Funktionen für die Anlagestrategie 32
I. Gesetzliche Vorschriften für institutionelle Anleger 32
II. Anlagestrategien 32
a) Arbitrageoperationen 33
b) Aktive Anlagestrategien 35
1. Die Umtauschstrategie 36
2. Die Funktion des Rating bei der Umtauschstrategie 36
c) Passive Anlagestrategien 37
1. Die buy-and-hold-Strategie 37
2. Die Funktion des Rating bei der buy-and-hold-Strategie 37
III. Fazit 37
C. Kostenvergleich 38
I. Entgeltpolitik der Ratingagenturen gegenüber dem Anleger 38
II. Aufwand für eigen erstellte Ratings 40
a) Bestehende Sprachbarrieren 40
b) Unterschiedliche Rechnungslegungsvorschriften 40
ZWISCHENERGEBNIS 42
3. ABSCHNITT: KRITERIEN ZUR BEURTEILUNG DER RATING-AGENTUREN AUS SICHT DER EMITTENTEN 43
A. Informationsfunktion 43
I. Erkennen finanzieller Probleme 43
II. Informationen durch die Analysten 44
a) Macht der Ratingagenturen gegenüber den Emittenten 44
b) Unfreiwillige Einstufungen 45
c) Freiwillige Einstufungen 46
B. Beweggründe für ein Rating-Verfahren 47
I. Gesetzliche Vorschriften 47
a) Rating als gesetzliche Markteintrittsvoraussetzung 48
b) Spezielle Emissionen 48
II. Rating als Faktor der Finanzierung 49
a) Erschließung ergiebiger Märkte 49
b) Alternative Finanzierungsinstrumente 50
c) Werbung für Emissionen bei geringerem Bekanntheitsgrad 51
d) Rating als Einflußgröße für die Stellung am Sekundärmarkt 52
III. Rating als Einflußfaktor bei der Emissionspolitik 53
a) Preisfestsetzung 53
b) Kurspflege 54
IV. Imagegründe 55
a) Imagewirkung gegenüber Anlegern und Kunden 55
b) Stärkung der Verhandlungsmacht 57
V. Fazit 57
C. Potentielle Argumente gegen ein Rating-Verfahren 58
I. Zeitaufwand 58
II. Kostengesichtspunkte 59
a) Gebühren für das erstmalige Rating-Verfahren 59
b) Laufende Kosten 60
c) Kostenvorteile durch ein Rating 60
III. Psychologischer Gesichtspunkt 61
4. ABSCHNITT: SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK 63
Anhang VIII
Literaturverzeichnis XIV
Lebenslauf XXVI
Eidesstattliche Erklärung XXVII

Arbeit zitieren:
Kuttelwascher, Jürgen August 1995: Die Beurteilung von Ratingagenturen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Emission, Rating, Ratingagentur, Schuldnerbonität, Triple-A

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren