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Betriebswirtschaftliche Grundüberlegungen sowie zentrale arbeitsrechtliche Aspekte bei betrieblicher Umstrukturierung durch Outsourcing

Betriebswirtschaftliche Grundüberlegungen sowie zentrale arbeitsrechtliche Aspekte bei betrieblicher Umstrukturierung durch Outsourcing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Nicole Gramse
  • Abgabedatum: Juni 2003
  • Umfang: 229 Seiten
  • Dateigröße: 1,5 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Ostfalia Braunschweig/Wolfenbüttel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7735-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7735-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7735-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Gramse, Nicole Juni 2003: Betriebswirtschaftliche Grundüberlegungen sowie zentrale arbeitsrechtliche Aspekte bei betrieblicher Umstrukturierung durch Outsourcing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Phasenkonzept, Betriebsübergang, Bestandsschutz, Betriebsänderung, Mitbestimmung

Diplomarbeit von Nicole Gramse

Einleitung:

Die heutigen Märkte unterliegen einer Dynamik, die dafür sorgt, dass die Märkte aufgrund der sich momentan zuspitzenden Wirtschaftslage zunehmend komplexer und damit internationaler werden. Die erhöhten Marktanforderungen und damit härteren Wettbewerbsbedingungen stellen die Unternehmen vor neue Herausforderungen wie z.B. die Frage zum Thema Selbermachen (make) oder Kaufen (buy) um u.a. die in Deutschland vorherrschenden hohen Personalkosten zu senken. Demzufolge wird von den am Markt agierenden Unternehmen eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Unternehmensorganisation und damit eine hohe Eigenreaktionsfähigkeit zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit gefordert, welche ihrerseits Auswirkungen auf die Organisationsform der Unternehmen hat. Im Hinblick auf die durch Umstrukturierungen neu entstehenden Organisationsformen wird von Just- in- Time, Lean Production, Lean Management, Business Reenginieering, Kaizen, KVP und Outsourcing gesprochen, da die gegenwärtig zu bewältigenden Anforderungen bspw. von einer Kostenwirtschaftlichkeit und einer Verringerung der Reaktionszeit geprägt sind. Im Rahmen der „Lean Production“- Diskussion wurde Outsourcing zunächst in der Automobilindustrie angewandt und erstreckt sich mittlerweile auf jede betriebliche Teilfunktion wie z.B. Fremdvergabe des zuvor eigens durchgeführten Werkschutzes an ein Bewachungs- und Sicherheitsunternehmen, Auflösung der eigenen und damit Zukauf von fremden Reinigungsleistungen, Ersetzen des eigenen Betriebsrestaurants durch ein Catering- Unternehmen.

Da Outsourcing eine nicht nur rein betriebswirtschaftliche Entscheidung, sondern zudem auch eine Frage der arbeitsrecht-lichen Machbarkeit ist, beziehen sich die nachfolgenden Ausführungen, welche sich beim Prozess einer Unternehmensumstrukturierung durch Outsourcing ergeben, zum einen auf grundlegende betriebswirtschaftliche sowie zum anderen auf zentrale arbeitsrechtliche Aspekte.

Die Ausführungen sind in zwei Kapitel untergliedert. Im Rahmen des ersten Kapitels werden die grundlegenden betriebswirtschaftlichen und im zweiten Kapitel die zentralen arbeitsrechtlichen sowie betriebsverfassungsrechtlichen Aspekte betrachtet.

Um die praktische Bedeutung der zuvor erfolgten theoretischen Ausführungen aufzuzeigen befindet sich im Anhang ein Praxisbeispiel zur Unternehmensumstrukturierung durch Outsourcing.

Da keine Möglichkeit besteht die weibliche und männliche Form gleichberechtigt und gleichzeitig auszudrücken- ohne dabei die Lesbarkeit des Textes übermäßig zu strapazieren- wird in der folgenden Ausführung für beide Geschlechter die männliche Person als Kurzform gewählt.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis VIII
Tabellenverzeichnis IX
Abkürzungsverzeichnis X
1. Betriebswirtschaftliche Grundüberlegungen bei betrieblicher Umstrukturierung durch Outsourcing 1
I. Begriff des Outsourcing 1
II. Gründe und Entwicklung des Outsourcing 1
III. Mögliche Formen des Outsourcing 4
1. Externes Outsourcing 4
1.1 Komplett-Outsourcing 5
1.2 Modul-Outsourcing 5
1.3 Business-Process- Outsourcing 5
1.4 Management-Buy- Out 6
2. Internes Outsourcing 7
3. Weitere mögliche Outsourcing- Formen 9
IV. Outsourcing als strategisches und operatives Instrument der Unternehmensführung 10
1. Strategische Unternehmensführung und Motive 10
1.1 Konzentration auf unternehmenseigene Kernkompetenzen 11
1.2 Know-how Aquisitation 11
2. Operative Unternehmensführung und Motive 11
V. Der Outsourcing- Prozess in Form eines Phasenkonzepts 13
1. Ist- Analyse 14
1.1 Ziel der Ist- Analyse 14
1.2 Aufgabe der Ist- Analyse 15
1.3 Durchführung der Ist- Analyse 15
2. Make- or- Buy- Entscheidung 15
2.1 Erste Stufe der Entscheidungsfindung 16
2.2 Zweite Stufe der Entscheidungsfindung 16
2.3 Kernkompetenzen 20
2.4 Erfassung von Kernkompetenzen 21
2.5 Das Portfolio von Kernkompetenzen 22
2.6 Chancen und Risiken beim Outsourcing 24
2.6.1 Chancen beim Outsourcing 24
2.6.2 Risiken beim Outsourcing 24
2.6.2.1 Know-how Verlust 24
2.6.2.2 Mehrkosten 25
2.6.2.3 Arbeitnehmerwiderstand 25
2.6.2.4 Outsourcing-Partnerwahl 25
2.7 Nutzwertanalyse 27
3. Kontaktaufnahme 28
4. Abgleich 31
4.1 Soll-/ Ist Profil 31
4.2 Bilanzanalyse 31
5. Vertrag 32
6. Implementierung 34
6.1 Basis für die Implementierungsarbeit 34
6.2 Hauptanliegen der Implementierungsarbeit 35
6.3 Ziel der Implementierungsarbeit 35
VI. Prozessbegleitende Aspekte beim Outsourcing- Prozess 37
1. Controlling 37
1.1 Das vorgelagerte Controlling 38
1.2 Das prozessbegleitende Controlling 39
1.3 Das nachgelagerte Controlling 39
2. Mitarbeiterbeteiligung 40
VII. Gesamtwirtschaftliche Aspekte bei Outsourcing- Maßnahmen 41
2. Teil A Zentrale arbeitsrechtliche Aspekte bei betrieblicher Umstrukturierung durch Outsourcing 43
I. Betriebsübergang i.S.d. § 613 a BGB 44
1. Begriff des Betriebsübergangs i.S.d. § 613 a BGB 44
1.1 Frühere Rechtsprechung des BAG 45
1.2 Grundzüge der EuGH- Rechtsprechung 46
1.3 Unterschiede zwischen den Betriebsdefinitionen der Rechtsprechung des BAG und der des EuGH 47
1.4 Zusammenfassung 49
2. Schutzzweck des § 613 a BGB 50
3. Tatbestandsvoraussetzungen des § 613 a BGB 50
3.1 Betrieb oder Betriebsteil 50
3.1.1 Begriff des Betriebs 50
3.1.2 Begriff des Betriebsteils 51
3.2 Übergang i.S.d § 613 a BGB 51
3.3 Rechtsgeschäft i.S.d. § 613 a BGB 51
3.4 Rechtsfolge des § 613 a BGB 52
3.5 Betriebsübergang bei Outsourcing und Funktionsnachfolge i.S.d. § 613 a BGB 54
3.5.1 Ansicht des EuGH zur Funktionsnachfolge 54
3.5.2 Ansicht des BAG zur Funktionsnachfolge 55
II. Abgrenzung des Betriebsübergangs i.S.d. § 613 a BGB von der Betriebsstillegung 56
III. Umwandlungsgesetz 58
Historische Entwicklung des Umwandlungsgesetzes 58
Die Umwandlung 59
Erstes Ziel 60
Zweites Ziel 60
Drittes Ziel 60
Europarechtliche Vorgaben 61
Aufbau des Umwandlungsgesetzes 61
Verschmelzung, §§ 2-122 UmwG 62
Spaltung, §§ 123-173 UmwG 62
Aufspaltung, § 123 Abs. 1 UmwG 62
Abspaltung, § 123 Abs. 2 UmwG 63
Ausgliederung, § 123 Abs. 3 UmwG 63
Entwicklungsphasen im Umwandlungsverfahren 65
Vorbereitungsphase 65
Beschlussphase 65
Schlussphase 66
IV. Übergang der Arbeitsverhältnisse auf den Betriebserwerber 66
1. Anwendbarkeit des § 613 a Abs. 1 und Abs. 4 BGB 67
1.1 § 613 a Abs. 1 BGB 67
1.2 § 613 a Abs. 4 BGB 68
2. Widerspruchsrecht eines Arbeitnehmers bei einem Betriebsübergang i.S.d. § 613 a BGB 70
3. Interessenausgleich i.S.d. § 323 Abs. 2 UmwG 72
3.1 Allgemeines zu § 323 UmwG 72
3.2 Interessenausgleich i.S.d. § 323 Abs. 2 UmwG 72
VI. Bestandsschutz der betroffenen Arbeitsverhältnisse 74
Kündigungsverbot aufgrund einer Umwandlung i.S.d. § 613 a Abs. 4 BGB Gemeinsame Führung eines Betriebs nach § 322 UmwG 75
3. Erhalt der kündigungsrechtlichen Stellung nach § 323 Abs. 1 UmwG 76
VII. Betriebsbedingte Kündigung und Betriebsübergang 78
Betriebsbedingte Kündigung bei einer geplanten Betriebsstillegung 78
Betriebsbedingte Kündigung wegen Beschäftigung von Fremdpersonal 80
Betriebsbedingte Kündigung nach Widerspruch gegen einen Betriebsübergang i.S.d. § 613 a BGB 81
Wiedereinstellungsanspruch bei nachträglichem Wegfall des Kündigungsgrundes 82
VIII. Haftung für Verbindlichkeiten der betroffenen Arbeitsverhältnisse 83
IX. Schicksal von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen i.S.d. § 77 BetrVG bei einem Betriebsübergang i.S.d. § 613 a BGB 84
1. Allgemeines 84
2. Tarifbindung i.S.d. § 3 TVG 85
3. Fortgeltung von Tarifverträgen 87
3.1 Allgemeine Bedeutung 87
3.2 Schuldrechtliche Wirkung eines Tarifvertrags 87
3.3 Ablösung von Tarifverträgen 88
3.4 Beim Outsourcing 89
X. Personalpolitische Ziele und arbeitsrechtliche Auswirkungen von Outsourcing- Maßnahmen 90
1. Aus Sicht der Gewerkschaftsvertreter 90
2. Tarifrechtlicher Ansatz 92
3. Betriebsverfassungsrechtlicher Ansatz 93
4. Individualrechtlicher Ansatz 94
Teil B Betriebsverfassungsrechtliche Fragen bei Betrieblicher Umstrukturierung durch Outsourcing 95
I. Betriebsverfassungs- und Mitbestimmungsrecht 95
1. Allgemeines 96
2. Gesetzgeberische Maßnahmen 97
2.1 Das Betriebsverfassungsreformgesetz 97
2.2 Job-AQTIV-Gesetz 98
II. Beteiligungsrechte des Betriebsrats 99
Informations- und Unterrichtungsrecht des Betriebsrats i.S.d. § 80 BetrVG 100
1.1 Informationsrecht des Betriebsrats 100
1.2 Unterrichtungsrecht des Betriebsrats 100
2. Mitspracherechte des Betriebsrats i.S.d. § 90 BetrVG 100
3. Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats i.S.d § 87 BetrVG 102
III. Unterrichtungspflicht des Wirtschaftsausschusses i.S.d. § 106 BetrVG 103
IV. Rechte des Betriebsrats bei einer Betriebsänderung i.S.d. §§ 111 ff. BetrVG 104
Allgemeine Voraussetzungen für das Beteiligungsrecht des Betriebsrats bei einer Betriebsänderung i.S.d. § 11 BetrVG Begriff einer Betriebsänderung i.S.d. § 111 Satz 1 BetrVG 105
3. Interessenausgleich i.S.d. § 112 BetrVG 105
3.1 Aufgabe und Ziel des Interessenausgleichs i.S.d. § 112 BetrVG 106
3.2 Form und Inhalt des Interessenausgleichs i.S.d. § 112BetrVG 106
4. Sozialplan i.S.d. § 112 BetrVG 107
4.1 Begriff des Sozialplans 107
4.2 Zweck des Sozialplans 107
4.2.1 Erste Ansicht 108
4.2.2 Zweite Ansicht 108
4.2.3 Streitentscheidung 108
4.3 Rechtsnatur des Sozialplans 109
4.4 Form und Inhalt des Sozialplans 110
4.4.1 Form eines Sozialplans 110
4.4.2 Inhalt eines Sozialplans 110
Wirtschaftliche Vertretbarkeit von Abfindungszahlungen 113
4.5 Einigung i.S.d. § 112 Abs. 1 Satz 2 BetrVG 113
4.6 Sozialplan bei Insolvenz eines Unternehmens 114
5. Nachteilsausgleich i.S.d. § 113 BetrVG 114
V. Das Übergangsmandat des Betriebsrats 115
1. Begriff und Regelung des Übergangsmandats 115
2. Abgrenzung des Übergangsmandats vom Restmandat 116
VI. Vermutung einer gemeinsamen Betriebsführung i.S.d. § 322Abs. 1 UmwG 117
1. Tatbestandsvoraussetzungen für ein Vermutung i.S.d. § 322 Abs. 1 UmwG 118
1.1 Spaltung oder Teilübergang 118
1.2 Keine Organisationsveränderung 118
Erste Ansicht 118
Zweite Ansicht 118
Streitentscheidung 119
1.3 Verteilung auf verschiedene Rechtsträger 119
2. Vermutung der gemeinsamen Betriebsführung 119
3. Rechtsfolge des gemeinsamen Betriebs 120
VII. Mitbestimmung im Allgemeinen und Mitbestimmungsbeibehaltung i.S.d. § 325 UmwG 121
1. Europäischer Betriebsrat 121
2. Sprecherausschuss 122
3. Aufsichtsrat 122
4. Beibehaltung betriebsverfassungsrechtlicher Rechte 123
3. Schlussbetrachtung und Ausblick 124
Anhang 127
Verzeichnis Anhang 138
Literaturverzeichnis 194
Gerichtsentscheidungen 208
Eidesstattliche Versicherung 211

Automatisiert erstellter Textauszug:

Zwischen der Firma A und der Firma B wird folgender Vertrag geschlossen: Präambel Die Firma B ist mit der Errichtung von (Dienstleistungen) befasst. Die Firma A beabsichtigt, infolge der Restrukturierung ihres Unternehmens die nachfolgenden Aufgaben/ Tätigkeiten (genaue Bezeichnung) an die Firma B zu vergeben. Im Hinblick darauf wird der vorliegende Vertrag zwischen der Firma A und der Firma B begründet. § 1 Vertragsgegenstand Die Firma B übernimmt folgende nachstehende im Einzelnen aufgeführten Aufgaben/ Tätigkeiten: ... ... ... Die von der Firma B zu erbringenden Leistungen sind in einem besonderen Leistungsverzeichnis geregelt. Sie sind Bestandteil des Vertrages und bezeichnen die von der Firma B geschuldeten Leistungen. Die Firma B übernimmt ab ... selbständig die Durchführung der in Ziff. 1 beschriebenen Aufgaben/ Tätigkeiten auf der Grundlage des Leistungsverzeichnisses nach Ziff. 2. Folgende Arbeitsverhältnisse gehen nach § 613 a BGB auf die Firma B über: ... ... ... Bei der Durchführung der Aufgaben/ Tätigkeiten nach § 1 dieses Vertrages ist die Firma B weisungsfrei. Ihre Arbeitsnehmer unterliegen [...]

Abschließend ist festzuhalten, dass sich die Forderungen nach Strukturveränderungen sowohl an die auslagernden Unternehmen, Dienstleister und Gewerkschaftsvertreter als auch an die Politik richten muss. Dabei müssen folgende Grundüberlegungen beachtet werden. Unternehmen müssen ihre Wertschöpfungsketten überarbeiten, sich auf ihre Schlüsselqualifikationen konzentrieren und zusätzliche Leistungen durch bestehende oder neue Dienstleister zu geringen Transaktionskosten beschaffen. Dienstleister müssen neben ihrem bestehenden Geschäft neue Geschäftsfelder erkunden. Kooperationsgewinnung der Gewerkschaftsvertreter zwecks Vermeidung von Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer aufgrund flexibler Tarifvertragsgestaltung wie bspw. bei oben genannter Auto 5000 GmbH. Die politischen Rahmenbedingungen müssen flexibler werden und die bestehenden Förderungsschwerpunkte wie z.B. Steuerbelastungen und Subventionen hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen überdacht werden. [...]

Motivation der vorliegenden Arbeit ist die betriebswirtschaftliche sowie arbeitsrechtliche Betrachtung eines Outsourcing- Prozesses, mit welcher sich die Unternehmen vor dem Hintergrund der zunehmenden Wettbewerbsintensität konfrontiert sehen, da Outsourcing ein vielschichtiges und komplexes Entscheidungsproblem mit einem Phasencharakter darstellt. Die Rahmenbedingungen für ein Outsourcing- Vorhaben werden sowohl durch die betriebswirtschaftlichen Grundüberlegungen als auch durch die gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich der arbeitsrechtlichen Machbarkeit bestimmt. Wie die vorangegangenen Ausführungen gezeigt haben, kann eine betriebliche Umstrukturierung durch Outsourcing für das durchführende Unternehmen sowie für die beschäftigten Arbeitnehmer eine Chance zur Restrukturierung und damit zur Verbesserung der strategischen und operativen Flexibilität darstellen. Damit geht für die Unternehmen die Möglichkeit einer Wettbewerbsverbesserung einher, was wiederum zu einer Sicherung von bestehenden Arbeits- verhältnissen führt. Das in dieser Arbeit aufgezeigte systematische Vorgehen hinsichtlich der spezifischen Outsourcing- Situation ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung. Dazu werden die jeweiligen Phasen des Outsourcing- Prozesses im ersten Kapitel dieser Arbeit dargestellt. Neben den aufgezeigten betriebswirtschaftlichen Outsourcing- [...]

Arbeit zitieren:
Gramse, Nicole Juni 2003: Betriebswirtschaftliche Grundüberlegungen sowie zentrale arbeitsrechtliche Aspekte bei betrieblicher Umstrukturierung durch Outsourcing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Phasenkonzept, Betriebsübergang, Bestandsschutz, Betriebsänderung, Mitbestimmung

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