Betriebswirtschaftliche Grenzen des Einsatzes von Personalisierungsstrategien im elektronischen Marketing
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Armin Gegenbauer
- Abgabedatum: April 2003
- Umfang: 155 Seiten
- Dateigröße: 2,2 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6874-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6874-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6874-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Gegenbauer, Armin April 2003: Betriebswirtschaftliche Grenzen des Einsatzes von Personalisierungsstrategien im elektronischen Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Personalisierung, CRM, Intenet, E-Commerce, Umfrage
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Diplomarbeit von Armin Gegenbauer
Zusammenfassung:
Personalisierung ist ein im Zusammenhang mit E-Commerce und elektronischem Marketing häufig verwendetes Schlagwort. Die vorliegende Arbeit versucht zunächst eine Definition für Personalisierung zu finden, das Konzept zu erläutern und in das Umfeld von Beziehungsmarketing und elektronischem Marketing einzuordnen. Es wird auch beschrieben, welche Gegenstände personalisiert gestaltet werden können und welche Methoden dabei zum Einsatz kommen. Im Vordergrund steht jedoch die Frage, wie weit der Einsatz von Personalisierung im Internet betriebswirtschaftlich gesehen sinnvoll ist, d.h. sich positiv auf den finanziellen Erfolg von Unternehmen auswirken kann. Diese Frage wird zunächst aus theoretischer Sicht behandelt. Dabei werden mögliche Kosten des Einsatzes von Personalisierung dem möglichen Nutzen gegenübergestellt. Weiters erfolgt auch eine Gegenüberstellung von Vorteilen und Nachteilen der Personalisierung für die Kunden bzw. Nutzer der personalisierten Systeme. Es wird argumentiert, dass ein vom Kunden erfahrener Zusatznutzen durch die Personalisierung Voraussetzung für deren erfolgreichen Einsatz ist. Im empirischen Teil werden zwei im Rahmen dieser Arbeit durchgeführte Umfragen vorgestellt, die die Erfahrungen von Unternehmen und Internetnutzern mit Personalisierung erheben. Die erste wurde unter österreichischen Web-Site- Betreibern durchgeführt, die Personalisierung einsetzen (n=9), die zweite unter österreichischen Internetnutzern (n=250). Auf Basis dieser Umfragen werden Problembereiche und Grenzen des Einsatzes von Personalisierung herausgearbeitet.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | 1 | |
| Abbildungsverzeichnis | 3 | |
| Tabellenverzeichnis | 5 | |
| 1 | Einleitung | 6 |
| 2 | Theoretischer Teil | 9 |
| 2.1 | Bedeutung der Personalisierung im Rahmen von Kundenbindungs-Strategien | 9 |
| 2.1.1 | Customer Relationship Management | 9 |
| 2.1.2 | Electronic Customer Relationship Management (eCRM) | 13 |
| 2.1.3 | One-to-One-Marketing | 14 |
| 2.1.4 | Individualisierung | 17 |
| 2.1.4.1 | Personalisierung | 18 |
| 2.1.4.2 | Mass Customization | 19 |
| 2.2 | Personalisierung im Internet | 21 |
| 2.2.1 | Abgrenzungsprobleme und Definition | 21 |
| 2.2.2 | Arten der Personalisierung | 23 |
| 2.2.2.1 | Gegenstände der Personalisierung | 25 |
| 2.2.2.1.1 | 25 | |
| 2.2.2.1.2 | Web-Sites | 26 |
| 2.2.2.1.3 | Chat | 28 |
| 2.2.2.1.4 | Web-Advertising | 28 |
| 2.2.2.2 | Methoden der Personalisierung | 29 |
| 2.2.2.2.1 | Erkennung der Benutzer | 29 |
| 2.2.2.2.2 | Benutzerprofil | 30 |
| 2.2.2.2.3 | Datengewinnung | 31 |
| 2.2.2.2.4 | Anwendung der Daten | 32 |
| 2.3 | Grenzen der Personalisierung | 39 |
| 2.3.1 | Ethische Grenzen | 39 |
| 2.3.2 | Technische Grenzen | 40 |
| 2.3.3 | Rechtliche Grenzen | 41 |
| 2.3.4 | Betriebswirtschaftliche Grenzen | 43 |
| 2.4 | Betriebswirtschaftliche Grenzen der Personalisierung im Internet | 44 |
| 2.4.1 | Nutzen für den Anbieter | 47 |
| 2.4.1.1 | Steigerung der Kundenloyalität | 47 |
| 2.4.1.2 | Effektivere und effizientere Werbung | 53 |
| 2.4.1.3 | Wissen über Kunden | 54 |
| 2.4.2 | Kosten für den Anbieter | 54 |
| 2.4.3 | Wirtschaftlichkeitsanalyse | 56 |
| 2.4.4 | Vorteile und Nachteile für den Kunden bzw. Anwender | 63 |
| 2.4.4.1 | Vorteile bzw. Nutzen für Kunden | 63 |
| 2.4.4.2 | Nachteile bzw. Kosten für Kunden | 65 |
| 3 | Empirischer Teil | 68 |
| 3.1 | Umfrage unter österreichischen Web-Site-Betreibern | 69 |
| 3.1.1 | Vorgehensweise | 69 |
| 3.1.2 | Auswertung | 70 |
| 3.2 | Umfrage unter Internet-Nutzern | 77 |
| 3.2.1 | Vorgehensweise | 77 |
| 3.2.2 | Auswertung | 79 |
| 4 | Abschließende Diskussion | 90 |
| Anhang A | 94 | |
| Anhang B | 96 | |
| Anhang C | 101 | |
| Anhang D | 110 | |
| Quellenverzeichnis | 146 |
Die Mehrzahl der befragten Unternehmen unterscheidet auf ihrer Web-Site verschiedene Benutzergruppen und bieten für diese Gruppen spezifische Informationen an. Dies ist zwar an sich noch keine Form der Personalisierung, stellt allerdings einen Schritt in die Richtung individualisierterer Inhalte dar. Die Verbindung zur Personalisierung kann dann etwa dadurch erfolgen, dass Benutzer automatisch einzelnen Gruppen zugeordnet werden. Von den neun befragten Web-Site-Betreibern bieten alle eine Form der Registrierung der Nutzer auf der Web-Site, was, wie erwähnt, eine Grundvoraussetzung ist, um Personalisierung einsetzen zu können. Unter den Befragten Unternehmen erlauben sieben eine Einflussnahme der Benutzer auf die Gestaltung von für sie individuellen Web-Seiten. Dies entspricht dem, was unter dem Titel Customization definiert wurde, die ja per definitionem meist nicht zur Personalisierung gezählt wird. Dass diese Web-Sites auch über diese Maßnahme hi- [...]
Im letzten Abschnitt wurde nach bisherigen Erfolgen bzw. der Art der Erfolgsmessung sowie nach aufgetretenen Problemen gefragt. Im Folgenden wurden durch Internetrecherche Unternehmen gesucht, die für die Untersuchung in Frage kamen. Die Auswahlkriterien waren, dass es sich um österreichisches Unternehmen handeln sollte und dass deren Web-Sites auf den Einsatz von Personalisierung schließen ließen. Schließlich wurden etwa fünfzehn Unternehmen kontaktiert, um deren Bereitschaft, an der Untersuchung teilzunehmen, zu ermitteln. Die folgenden neun Unternehmen waren bereit, zur Mitarbeit bereit: A&M Österreich (www.aum.at), Austria Presse Agentur (www.apa.at), CarePR (www.presseraum.at), direktanlage.at (www.direktanlage.at), iPeg (www.aktienportal.at), Kika (www.kika.at), Niedermeyer (www.niedermeyer.at), OMV (www.omv.at) und Verkehrskreditbank (www.vkb.at). An diese wurde der beschriebene Fragebogen mit der Bitte um Bearbeitung und Retournierung ausgesendet. Nach Rücklauf der Fragebögen wurden diese überprüft und Unklarheiten durch telefonische Rückfrage ausgeräumt. Anschließend fand eine Auswertung der retournierten Fragebögen statt, deren Ergebnisse hier zusammengefasst werden sollen. [...]
Zur besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse und um den befragten Unternehmen die Teilnahme an der Untersuchung zu erleichtern sowie, aus Bedachtnahme auf die geographische Verteilung der Unternehmen im österreichischen Bundesgebiet, wurde eine schriftliche Form der Befragung gewählt. Dazu wurde ein zweiseitiger, in fünf Abschnitte gegliederter Fragebogen erstellt [siehe Anhang A]. Der erste Fragenkomplex diente dazu, herauszufinden, auf welche Art bzw. in welchem Ausmaß das betreffende Unternehmen Personalisierung einsetzt. Im zweiten Abschnitt wurden Fragen zur Höhe der Investition bzw. zur Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter gestellt. Der dritte Abschnitt befasste sich mit den Gründen und Zielen des Einsatzes von Personalisierung. Der vierte Bereich widmete sich dem Nutzen, der – nach Ansicht des Unternehmens – den Kunden aus dem personalisierten Angebot erwachsen sollte. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832468743
Arbeit zitieren:
Gegenbauer, Armin April 2003: Betriebswirtschaftliche Grenzen des Einsatzes von Personalisierungsstrategien im elektronischen Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Personalisierung, CRM, Intenet, E-Commerce, Umfrage



