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Betriebswirtschaftliche Aspekte zur Optimierung der Angebotserstellung

In metallverarbeitenden Betrieben

Betriebswirtschaftliche Aspekte zur Optimierung der Angebotserstellung
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Markus Edelmann, Klaus-Peter Klein
  • Abgabedatum: Dezember 1998
  • Umfang: 105 Seiten
  • Dateigröße: 3,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2091-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2091-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2091-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Markus Edelmann, Klaus-Peter Klein Dezember 1998: Betriebswirtschaftliche Aspekte zur Optimierung der Angebotserstellung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kostenrechnung, Schätzkalkulation, Angeboterstellung, Kostenüberwachung, Kalkulationsverfahren

Studienarbeit von Markus Edelmann, Klaus-Peter Klein

Einleitung:

Durch das Zusammenwachsen der internationalen Märkte ist in den letzten Jahren der Wettbewerbsdruck für alle Unternehmen stark gestiegen. Die Kunden der Maschinenbaubranche müssen ihre Kosten senken und Rationalisierungsmaßnahmen durchführen. Dies hat unter anderem zur Folge, daß sie gezwungen sind, auch bei kleineren Investitionen mehrere Angebote einzuholen.

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Anfragen ohne späteren Auftrag (nur fünf bis zehn Prozent der Angebote führen zu Aufträgen) sprunghaft gestiegen. Daher ist es unerläßlich, daß Angebote schnell erstellt werden. Dies bedeutet nicht nur eine Kostensenkung durch die weniger umfangreichen bzw. detaillierten Angebotskalkulationen, sondern auch einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern; denn das erste Angebot, welches beim Kunden eingeht, bietet einen Maßstab für alle weiteren Angebote. Für den Lieferanten ist es daher unumgänglich den Aufwand zur Erstellung eines Angebots deutlich zu reduzieren, ohne daß die Kalkulation an Genauigkeit einbüßt.

Kalkuliert man fünf Prozent zu hoch kann das Angebot abgelehnt werden; kalkuliert man jedoch fünf Prozent zu niedrig, kann der gesamte Gewinn aufgezehrt werden. Um eine gute Angebotskalkulation durchführen zu können, sollte man gegebenenfalls vorhandene Nachkalkulationen einbeziehen, da diese wichtige Daten beinhalten.

Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick und eine Hilfestellung bei der Auswahl von Kalkulationsmethoden in den unterschiedlichen Phasen der Auftragsabwicklung zu geben.

Inhaltsverzeichnis:

1. Die Problemstellung 7
2. Grundbegriffe und Erläuterungen nach DIN 32 990, T1 8
3. Theorie - Grundlagen und Voraussetzungen 15
3.1 Die Kostenrechnung 15
3.1.1 Definition der Kosten 17
3.1.2 Kostenstellen und Kostenträger 17
3.1.3 Abhängigkeit der Kosten von der Beschäftigung 19
3.1.3.1 Variable Kosten 19
3.1.3.2 Fixe Kosten 20
3.1.3.3 Variabel oder Fix 21
3.1.3.4 Der Verlauf der Gesamtkosten in Abhängigkeit der Beschäftigung 21
3.2 Die Kalkulation 22
3.2.1 Kalkulationsarten 23
3.2.1.1 Die Vorkalkulation 23
3.2.1.2 Die Zwischenkalkulation 24
3.2.1.3 Die Nachkalkulation 24
4. Einteilung der Kalkulationsverfahren nach Kundeninformationen 24
4.1 Die konzeptorientierten Verfahren 26
4.1.1 Die Vergleichskalkulation 26
4.1.2 Die Schätzkalkulation 27
4.1.3 Die Funktionsgruppenkalkulation 28
4.2 Die konstruktionsorientierten Verfahren 28
4.2.1 Die Volumen- , Material- und Gewichtskostenkalkulation 29
4.2.1.1 Die Volumenkostenkalkulation 29
4.2.1.2 Die Materialkostenkalkulation 31
4.2.1.3 Die volumenbezogene Zerspankostenkalkulation 32
4.2.1.4 Die Gewichtskostenkalkulation 33
4.2.2 Die Relativkostenkalkulation 35
4.2.3 Kurz- oder Schnellkalkulation 37
4.2.3.1 Kurzkalkulation nach Kostenwachstumsgesetzen 38
4.2.3.2 Kurzkalkulation nach fertigungstechnischen Ähnlichkeiten 48
4.2.3.3 Kurzkalkulation nach statistisch verknüpften Einflußgrößen 48
4.2.3.4 Auswahl eines Kurzkalkulationsverfahrens 51
4.2.3.5 Kurzkalkulationsverfahren im Vergleich 52
4.2.3.6 Vorgehensweise bei der Einführung und Erarbeitung der Kurzkalkulation 53
4.3 Die technologieorientierten Verfahren 56
4.3.1 Die Divisionskalkulation 56
4.3.1.1 Die einstufige Divisionskalkulation 56
4.3.1.2 Die zwei- oder mehrstufige Divisionskalkulation 57
4.3.1.3 Die Divisionskalkulation mit Äquivalenzzahlen 58
4.3.2 Die Zuschlagskalkulation 59
4.3.2.1 Ermitteln der Gemeinkosten 60
4.3.2.2 Ermittlung des Zuschlagssatzes 61
4.3.2.3 Das Zuschlagskalkulationsschema 63
4.3.2.4 Die Problematik der Zuschlagskalkulation 65
4.3.3 Die Platzkostenrechnung oder der Maschinenstundensatz 66
4.3.3.1 Ermitteln des Maschinenstundensatzes 67
4.3.3.2 Die Restgemeinkosten 70
4.3.3.3 Anmerkung zur Platzkostenrechnung 71
4.4 Die Teilkostenrechnung - Grenzkosten - Deckungsbeitrag 72
4.4.1 Anmerkung zur Grenzkostenrechnung 74
4.5 Die konstruktionsbedingte Kalkulation 75
5. Die Nachkalkulation - Kostenüberwachung 76
6. Fremdbezug oder Eigenfertigung? 78
7. Beispielrechnung einer Schätzkalkulation anhand einer mechanischen Grundbearbeitung eines Werkzeuges aus Gußeisen 80
7.1 Angebotskalkulation der mechanischen Bearbeitung eines Werkzeuges zur Blechumformung aus Gußeisen 80
7.1.1 Erstes Aufspannen 80
7.1.2 Zweites Aufspannen (Umspannen) 82
7.1.3 Sonderbearbeitung 84
7.1.4 Zielverkaufspreis 85
7.2 Beurteilung des bisherigen Verfahrens 85
8. Einsatz einer elektronischen Datenverarbeitung in der Kostenrechnung 86
8.1 Voraussetzungen und Nutzen 86
8.2 Wichtige Merkmale eines EDV-Systems 88
8.3 Anmerkungen 89
9. Literaturverzeichnis 91
10. Anlagenverzeichnis 93

Arbeit zitieren:
Markus Edelmann, Klaus-Peter Klein Dezember 1998: Betriebswirtschaftliche Aspekte zur Optimierung der Angebotserstellung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kostenrechnung, Schätzkalkulation, Angeboterstellung, Kostenüberwachung, Kalkulationsverfahren

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