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Betriebswirtschaftliche Aspekte bei der Geschäftsprozessoptimierung mit Hilfe moderner Informationstechnologie

Betriebswirtschaftliche Aspekte bei der Geschäftsprozessoptimierung mit Hilfe moderner  Informationstechnologie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christin Eschner
  • Abgabedatum: Juni 2005
  • Umfang: 79 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9775-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9775-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9775-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Eschner, Christin Juni 2005: Betriebswirtschaftliche Aspekte bei der Geschäftsprozessoptimierung mit Hilfe moderner Informationstechnologie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Standardsoftware, MS Project, Outsourcing, Business Process Reengineering, ViFlow

Diplomarbeit von Christin Eschner

Einleitung:

Es ist bereits bekannt, dass Unternehmen ihre Wertschöpfungsprozesse effizient gestalten müssen. Dementsprechend ist auch das Prozessmanagement nicht erst seit kurzem ein Thema der Unternehmensführung. Denn durch die immense Bedeutung der Verarbeitung von Informationen wird ein allgemeiner ökonomischer Prozess, manuelle Arbeitsabläufe zu verautomatisieren, dargestellt und zur effizienten Gestaltung von Ergebnissen beigetragen.

Daraus folgt also die Tatsache, sich mit den Fragen der wirtschaftlichen Gestaltung der innerbetrieblichen Aufbau- und Ablauforganisation auseinanderzusetzen und die neuen „Tools“ und Hilfsmittel der Geschäftsprozessoptimierung (GPO), der Informationstechnologien (IT) und des Qualitätsmanagements zu nutzen.

Zu diesem Thema sollen die folgenden Ausführungen eine Richtlinie zum Handeln geben. Neben der Themeneinordnung, der Begriffsdefinitionen und der Hinweise zum praktischen Prozessmanagement werden auch Tipps zum Handling gegeben.

Dieses Themengebiet ist deshalb so gewählt, weil zwar viele Unternehmen schon zuversichtlich an der effizienten Gestaltung der Wertschöpfungsprozesse gearbeitet haben, aber dennoch bereits in der Analysenphase gescheitert sind und die ursächlichen Zusammenhänge zwischen Prozessmanagement und der teilweisen notwendigen Einführung von transparenten Ablauforganisationen vernachlässigt haben.

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zur Optimierung von Prozessen mit Hilfe moderner IT-Lösungen. Zielsetzung ist es, diese Prozesse effektiver (wirksamer) und effizienter (wirtschaftlicher) zu gestalten. Dabei stehen die Ziele zur Verkürzung der Durchlaufzeit, Erhöhung der Prozessqualität und Reduzierung von Kosten im Vordergrund.

Gang der Untersuchung:

In Teil 2 werden zunächst einige Grundlagen erläutert. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die zunehmende Geschäftsprozessorientierung der Unternehmensorganisation gerichtet. Es folgen Ausführungen und Definitionen zu weiteren wichtigen Begriffen des Themas Prozessoptimierung. Abschluss des Kapitels bildet die Erörterung des Ansatzes nach Dr. Michael Gaitanides, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität der Bundeswehr in Hamburg.

Teil 3 befasst sich mit einigen Konzepten zur Prozessoptimierung, die in der Literatur diskutiert und in der Praxis angewandt werden. Oft wird der Begriff Prozessoptimierung mit dem Begriff Business Process Re-Engineering gleichgesetzt. In dieser Arbeit ist dies nicht der Fall, da Prozessoptimierung nicht nur die von Hammer / Champy entwickelte radikale Methode des Business Process Re-Engineering, sondern auch ein kontinuierlicher Veränderungsprozess sein kann. Daher werden im Rahmen dieser Arbeit die Konzepte zur Prozessoptimierung in Konzepte zur kontinuierlichen Veränderung und dem Konzept zur radikalen Veränderung unterteilt. Am Ende des 3. Teils werden diese beiden Konzepte gegenübergestellt.

Im 4. Teil werden die einzelnen Phasen einer Prozessoptimierung mit Hilfe moderner IT-Lösungen definiert und näher erläutert. Es werden einige Hinweise zur Umsetzung und Erfolgskontrolle gegeben, damit das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden kann. Dieser und nächster Abschnitt sollen somit als „Leitfaden“ für ein Optimierungsprojekt dienen.

Das Kapitel 5 stellt verschiedene Softwareprogramme vor und legt deren Möglichkeiten zur effizienten Prozessgestaltung dar.

Abschließend wird im 6. Kapitel ein Ausblick auf die weiteren unternehmerischen Führungsaufgaben und deren Verbesserungsansätze gegeben. Externe sowie interne Lösungsvorschläge werden geschildert und in Möglichkeiten und Gefahren analysiert.

Inhaltsverzeichnis:

I. Abkürzungsverzeichnis 2
II. Betriebwirtschaftliche Aspekte bei der Geschäftsprozessoptimierung mit Hilfe moderner Informationstechnologien 3
1. Einleitung 3
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 3
1.2 Vorgehensweise und Aufbau 4
2. Grundlagen 5
2.1 Einführung in die Prozessanalyse 5
2.2 Definition Geschäftsprozess 6
2.3 Prozessorganisation als Werkzeug 8
2.4 Gründe für Um- / Neugestaltung von Prozessen 15
2.5 Bedeutung der Informationstechnologie - Workflow-Management 15
2.6 Ziele und Nutzen dieser Unternehmensstrategie 17
3. Geschäftsprozessoptimierung 21
3.1 Praxisangewandte Analyse- und Optimierungsverfahren 24
3.2 Konzepte zur kontinuierlichen Veränderung 25
3.2.1 Benchmarking 26
3.2.2 Target Costing 26
3.2.3 Prozesskostenrechnung 27
3.2.4 Total Quality Management und Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000:2000ff. 28
3.2.5 Kaizen 29
3.3 Konzept zur radikalen Veränderung: Business Process Re-Engineering 31
3.4 Gegenüberstellung GPO und BPR 32
4. Projekterfolg in 6 Phasen 33
5. Einsatz von Standardsoftware 39
5.1 Softwareanforderungen 40
5.2 Customizing 40
5.3 Überblick über das System SAP R/3 41
5.4 Prozessorganisation mittels ARIS-Toolset 43
5.5 Praxiskonzept zur Anwendung 46
5.5.1 Prozessmodellierung mit MS Visio 46
5.5.2 Prozessdarstellung mit ViFlow 49
5.5.3 Optimierung nach MS Project 52
5.5.4 Gegenüberstellung von ViFlow und Sycat 52
6. Ausblick 56
6.1 Outsourcing – externer Lösungsansatz 56
6.2 Flexible Arbeitszeitorganisation – interner Verbesserungsansatz 58
7. Fazit 63
IV. Anlagenverzeichnis 66
V. Abbildungsverzeichnis 72
VI. Literaturverzeichnis 73
VII. Eidesstattliche Erklärung 76

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die graphische Darstellung von Prozessen entspricht einer Modellierung bzw. einer Anordnung und Organisation von betrieblichen Abläufen. Es soll daher alles auf das Wesentliche und Notwendige begrenzt werden, um somit das Entscheidende zu erkennen. Aus diesem Grund ist es nötig, den gesamten Prozess aufzugliedern und zu analysieren. Wichtig dabei ist auch die Festlegung des zu betreibenden Aufwands. Grundsätzlich ist es aber sinnvoll, ein Modell so einfach wie möglich anzufertigen, um nicht den Überblick zu verlieren. Die Symbole lassen sich eindeutig beschriften und damit nutzergerecht definieren. Es ist immer wichtig zu bedenken, dass das jeweils eingefügte Element einen Klärungsbedarf beim Betrachter hervorruft. Daher muss bei der Darstellung an Klarheit und Transparenz gewonnen werden. Mit Hilfe „benutzerdefinierter Eigenschaften“ lassen sich sogar Informationen über Kosten, Dauer und Ressourcen mit einbeziehen und auf diese Weise eine anwenderfreundliche Übersicht gewährleisten. Nachstehend wird die Erstellung eines Flussdiagramms beschrieben, um eine der bedeutendsten Zeichentypen vorzustellen. 3. Erstellen eines Flussdiagramms [...]

1. Die Organisationssicht hilft bei der Abbildung der Aufbauorganisation eines Unternehmens unter Verwendung von Organigrammen. Diese Modellierung dient der Reduzierung der Komplexität von hierarchischen Strukturen und der Zusammenfassung gleichartiger Aufgaben eines Unternehmens. In einem Organigramm werden die gebildeten Stellen als Aufgabenträger und ihre Verknüpfungen untereinander dargestellt. 2. Die Datensicht stellt mittels Entity-Relationship-Diagrammen die relevanten Informationsobjekte und deren Beziehungen zueinander dar. Sie vermittelt dadurch Zustandsdaten und Informationen zu Ereignissen wie z.B. das Eintreffen eines Kundenauftrages. 3. Anhand Funktionsbäumen werden die betriebswirtschaftlichen Aktivitäten und die Unterstützung der Geschäftsziele durch Prozesse strukturiert beschrieben. Funktionsbäume dienen somit der Abbildung des hierarchischen Aufbaus der in einer Organisation anfallenden Funktionen. 4. Die eigentlichen Leistungen einschließlich der Geldflüsse werden der Leistungssicht zugerechnet. 5. Die zentrale Sicht der Steuerung orientiert sich an den Geschäftsprozessen und der Integration von den vier obigen Teilsichten. Hierzu werden die „ereignisgesteuerte Prozesskette“ (EPK) und die Vorgangskettendiagramme verwendet. Das ARIS-Konzept ist damit ein prozessorientierter Ansatz zur Beschreibung der Unternehmensstruktur und deren Informationssysteme. [...]

bestimmten Anforderungen nachkommen. Es muss möglich sein, dass die gesamte Prozessstruktur eines Unternehmens damit abgebildet und alle nötigen Informationen zu Durchlaufzeiten, Kosten und Ressourceneinsätze relevant einbezogen werden können. Weiterhin ist es von großer wirtschaftlicher Bedeutung, wie viel die Software und ihre Pflege und Wartung kosten wird und in welcher Qualität sie den Zeit-, Sprach- und Hilfeanforderungen entspricht. Mittels einer Nutzwertanalyse ist es praktikabel, alle Anforderungsprofile zu gewichten, zu beurteilen und schließlich in einem Pflichtenheft festzuhalten. Mittels dieser Geschäftsunterlage werden vor allem Angebote herangezogen, die mindestens 85% der Anforderungen entsprechen. Weniger als 85% würden unnötige Anpassungs- und Entwicklungskosten hervorrufen. Ziel bei der Implementierung von Softwareprogrammen sind die vollständige Integration aller Arbeitsabläufe, die Reduzierung manueller Aufwände und deren Zeiten sowie die Erhöhung der Flexibilität der Informationswiedergabe. Die Prozessdokumentation soll folglich einfach zu handhaben sein und vor allem auf das Wesentliche beschränken können. [...]

Arbeit zitieren:
Eschner, Christin Juni 2005: Betriebswirtschaftliche Aspekte bei der Geschäftsprozessoptimierung mit Hilfe moderner Informationstechnologie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Standardsoftware, MS Project, Outsourcing, Business Process Reengineering, ViFlow

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