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Betriebssysteme und Programmierung mobiler Endgeräte

Betriebssysteme und Programmierung mobiler Endgeräte
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Sebastian Eßer
  • Abgabedatum: August 2005
  • Umfang: 90 Seiten
  • Dateigröße: 2,1 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Köln, Abt. Gummersbach Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9169-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9169-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9169-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Eßer, Sebastian August 2005: Betriebssysteme und Programmierung mobiler Endgeräte, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Symbian, Java, Linux, Windows Mobile, MIDP

Bachelorarbeit von Sebastian Eßer

Einleitung:

Das Mobiltelefon ist aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken, alleine der Weltmarktführer Nokia hat 2004 207,7 Millionen Geräte verkauft.

War das Mobiltelefon am Anfang seiner Einführung meist den Behörden, wie der Polizei oder der Feuerwehr vorbehalten, besitzt heute fast jeder ein solches Gerät.

Die ersten Modelle waren nicht nur sehr unhandlich und teuer, sondern auch vom Funktionsumfang her nicht mit den heutigen Modellen vergleichbar.

Im Laufe der Zeit wurden in das Mobiltelefon immer mehr Funktionen integriert wie Kalender oder Wecker. Eine der beliebtesten Funktionen von Handys sind kleine Spiele. Eines der ersten Geräte mit einer solchen Funktion war das Nokia 5110 mit dem Spiel Snake.

Die Anforderungen an ein Mobiltelefon sind mit der Zeit gewachsen. Der Funktionsumfang eines solchen Gerätes nähert sich immer mehr dem PDA bzw. dem Personal Computer. Seit dem Jahr 2001 sind die ersten Mobiltelefone im Umlauf, auf denen es möglich ist eigene Java-Anwendungen zu installieren. Die Java 2 Micro Edition ist eine Java-Version speziell für mobile Endgeräte. Die Einführung von Java auf mobilen Geräten hat eine Vielzahl von Anwendungen hervorgebracht. Die bekanntesten Java-Programme sind kleine Spiele, die z.B. von Jamba angeboten werden. Außer Spielen gibt es andere Anwendungen wie Webbrowser, Emailclients oder die Kontoführung vom Mobiltelefon aus.

Seit 2002 werden immer mehr Telefone mit einer kleinen Fotokamera ausgestattet. Eines der ersten Geräte dieser Gattung war das Nokia 7650. Dieses Handy war eines der ersten mit dem Betriebssystem Symbian OS.

Moderne Telefone haben eine integrierte Kamera, einen Kalender, können beliebige Anwendungen aufladen und in einigen Fällen auch TV Programme empfangen. Ein solcher Funktionsumfang setzt hohe Ansprüche an die Hard- und Software eines modernen Gerätes.

Wie bei einem Personal Computer gibt es für Mobiltelefone verschiedene Betriebssysteme. Eines der derzeit auf dem Markt am meisten verbreiteten Systeme ist Symbian OS. Bei der Entwicklung von Symbian OS sind die führenden Mobiltelefon-Hersteller beteiligt, unter anderem Nokia und Sony Erricson. Microsoft spielt auch auf diesem Markt eine Rolle und bietet für Smartphones ein mobiles Windows an. Andere Hersteller, wie z.B. Motorola setzen auf Linux für mobile Geräte.

Um den Funktionsumfang der Geräte bereitzustellen, sind umfangreiche Programmiersprachen nötig. Zur Zeit sind die beiden wichtigsten Sprachen im mobilen Bereich Java und C++. Java zeichnet sich durch sein breites Einsatzspektrum aus, viele mobile Geräte unterstützen die Java-Plattform. Im Gegensatz zu Java wird C++ nur von Smartphones unterstützt, bietet aber einen größeren Funktionsumfang und die Möglichkeit der systemnahen Programmierung.

In dieser Arbeit wird ein Überblick über die zur Zeit gängigen Betriebssysteme und Programmierungsarten moderner Mobiltelefone gegeben. Die Java 2 Micro Edition und das Betriebssystem Symbian OS stehen hierbei im Vordergrund.

Gang der Untersuchung:

Im zweiten Kapitel werden die Begriffe Smartphone und mobile Betriebssysteme definiert. Dieses Kapitel ist als Einführung gedacht, um den Einstieg in die Materie zu erleichtern.

Im dritten Kapitel geht es um die beiden Betriebssysteme Windows Mobile und Linux Mobile. Die Betriebssysteme sind speziell für mobile Geräte entwickelt bzw. adaptiert worden.

Im vierten Kapitel wird das Betriebssystem Symbian OS vorgestellt. Seine Entstehung wird aufgezeigt und ein technischer Einblick vermittelt.

Im fünften Kapitel ist die Programmierung von mobilen Endgeräten zentrales Thema. Hier geht es um verschiedene Programmiersprachen, die für mobile Geräte verfügbar sind.

Im sechsten Kapitel wird die Java 2 Micro Edition ausführlicher behandelt. Die Ursprünge und die Entwicklung der Sprache werden hier aufgezeigt. Die Funktionsweise der Java-Anwendungen und die Programmierung der Geräte werden behandelt.

Im siebten Kapitel wird auf die Virengefahr auf Mobiltelefonen eingegangen und ein Anti-Viren-Programm vorgestellt.

Im achten Kapitel wird ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung bei den mobilen Endgeräte geworfen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis 5
Listings 6
Abkürzungsverzeichnis 7
Vorwort 8
Danksagung 8
1. Einleitung 9
1.1 Aufbau der Arbeit 11
1.2 Abgrenzung der Arbeit 11
2. Begriffsdefinitionen und Einführung 12
2.1 Betriebssysteme und ihre Anforderungen 12
2.2 Mobile Endgeräte und ihre Anforderungen 14
2.3 Begriff: Smartphone 14
3. Betriebssysteme für mobile Geräte 16
3.1 Windows für mobile Geräte 16
3.1.1 Windows CE-Versionen 16
3.1.2 Windows CE Platform Builder 17
3.1.3 Architektur von Windows CE 18
3.1.4 Programmierung von Windows CE 19
3.1.5 Windows Mobile 20
3.2 Linux für mobile Geräte 22
3.2.1 MontaVista Mobilinux 22
3.2.2 Trolltech Qtopia 23
3.2.3 Motorola E680i mit Linux 24
4. Symbian OS im Detail 25
4.1 Geschichte von Symbian OS 25
4.2 Die verschiedenen Symbian-Versionen 27
4.3 Hardware 28
4.3.1 Drei-Schichten-Struktur 28
4.3.2 Speicher 29
4.4 Software-Komponenten 30
4.4.1 Kernel 30
4.4.2 Anwendungen 31
4.4.3 Server 31
4.4.4 Engine 32
4.5 System-Komponenten 33
4.5.1 Kernel und Hardware-Integration 33
4.5.2 Base-Services 34
4.5.3 OS-Services 34
4.5.4 Application-Services 34
4.5.5 User Interface Framework 35
4.5.6 Java 35
4.6 Speicherverwaltung 35
4.6.1 Memory Management Unit 35
4.6.2 Verwaltung von RAM und ROM 36
4.6.3 Laden von Programmen 37
4.6.4 Prozesse und Threads 38
5. Programmiersprachen mobiler Endgeräte 39
5.1 Python für Series 60 39
5.1.1 Installation von Python 39
5.1.3 Beispiel Code 41
5.2 C ++ für Symbian OS 42
5.2.1 Tools zur Erstellung 42
5.2.2 Benötigte Dateien 44
5.2.3 Der Buildprozess 45
5.2.4 Beispiel Anwendung 47
6. J2ME im Detail 49
6.1 Entwicklung von Java 49
6.2 Entwicklung Java 2 Micro Edition 51
6.2.1 Das Spottless-Projekt 51
6.2.2 J2ME KVM 52
6.3 Spezifikationen der Java 2 Micro Edition 52
6.3.1 Connected Device Configurtion 54
6.3.2 Connected Limited Device Configurtion 54
6.3.3 Profile 55
6.3.4 MIDlets 56
6.3.5 Installation von Programmen 58
6.4 Programmierung von MIDlets 60
6.4.1 Das Wireless Toolkit 60
6.4.2 Beispiel eines MIDlets 62
6.4.3 Persistent Datenspeichern 64
7. Sicherheit von mobilen Endgeräten 67
7.1 Viren und Symbian OS 67
8. Zusammenfassung und Ausblick 69
9. Quellen 72
9.1 Literatur 72
9.2 Internet 73
Anhang A 76
Ehrenwörtliche Erklärung 88

Automatisiert erstellter Textauszug:

Für den professionellen Einsatz steht dem Entwickler das Python for Series 60 SDK zur Verfügung. Dieser Zusatz für das Serie 60 SDK macht es möglich, Python-Programme auf einem PC laufen zu lassen und zu testen. Bei Python-Programmen, die auf einem PC geschrieben worden sind, besteht die Möglichkeit, diese auch auf dem Mobiltelefon laufen zu lassen. Probleme können allerdings auftreten, wenn benötigte Module nicht auf dem Telefon vorhanden sind. Mit Python ist ein Zugriff auf Bluetooth, GPRS, SMS Funktionen und selbst das Dateisystem möglich. Um Python-Skripte möglichst einfach installieren zu können, existiert das Programm Py2sis. Mit diesem Programm ist es möglich, aus Python-Skripten eine „.sis“ Installations-Datei zu erstellen. [...]

Durch die strikte Trennung der einzelnen Prozesse in getrennte Speicherbereiche ist sichergestellt, dass die Prozesse ihre Daten nicht gegenseitig ändern können. Der Nachteil dieser Methode ist der hohe Verlust an Systemleistung, wenn es zu einer Kontextübergabe zweier Prozesse kommt. Mit Hilfe der Kontextübergabe wird die Ausführungskontrolle zwischen Prozessen oder Threads weitergereicht. Threads sind der Steuerfluss57 für einen Prozess und gehören zu genau einem Prozess. Ein Prozess kann allerdings mehr als einen Thread ausführen. Threads, die zu dem selben Prozess gehören, können auf die gleichen Daten zugreifen. Die zu einem Prozess gehörenden Threads, liegen im gleichen Speicherbereich, wie die Abbildung verdeutlicht. Eine Kontextübergabe von Threads, die im gleichen Prozess laufen ist daher mit weniger Aufwand verbunden. Durch den gemeinsamen Speicher ergibt sich allerdings auch ein Sicherheitsproblem, da die Daten nicht voneinander abgeschirmt sind. Eine Änderung in der Speicher-Mapping-Tabelle durch die MMU ist nicht erforderlich. [...]

Wie bei einem Windows PC gibt es bei Symbian OS ausführbare Exe-Dateien und Dynamic-Link-Libray-Dateien, kurz DLL. ExeDateien werden in einem eigenen Prozess gestartet und enthalten die eigentlichen Anwendungsdaten. Für jede aufgerufene Anwendung wird ein separater Prozess angestoßen mit eigenem Speicherbereich. DLL-Dateien sind keine eigenen Programme, sondern enthalten Bibliotheken, auf die ein anderes Programm zugreifen kann. DLL-Dateien werden nur einmal in den Speicher geladen, sie können von mehreren Programmen verwendet werden. Bei DLL-Dateien werden zwischen Shared-Library-DLL und polymorphischen DLL-Dateien unterschieden. Shared-Libraray-DLLDateien können von verschiedenen Programmen benutzt werden und haben in der Regel die Endung „.dll“. Benötigt ein Programm eine DLL-Datei, wird diese automatisch in den Speicher geladen und ist dann für das Programm verfügbar. Es ist möglich, dass eine DLL-Datei weitere DLL-Dateien benötigt, diese werden dann rekursiv aufgerufen und geladen. Im Gegensatz zur SharedLibraray werden die polymorphischen DLL-Dateien meist von einem Programm aufgerufen. Diese Dateien stellen Treiber bereit und haben eine Dateiendung wie „.prn“, „.prt“ oder „.app“. [...]

Arbeit zitieren:
Eßer, Sebastian August 2005: Betriebssysteme und Programmierung mobiler Endgeräte, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Symbian, Java, Linux, Windows Mobile, MIDP

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